AUF NAHMAS
SCHÖNHEIT
Wenn sie
sich zeigt, ruft jeder: Ruhm sei Gott!
Preis ihm, der sie so wunderbar erschuf!
Sie ist
die Königin der Frauen. Alle
Sind unterworfen ihrer Herrlichkeit.
Die
Nässe ihres Mundes gleicht dem Honig,
Wie Perlen leuchten ihre Zähne auf.
Nichts
reicht an ihres Leibes süßen Zauber,
Das Weltall wird durch ihren Gang verwirrt.
Die
Schönheit selber schrieb auf ihre Wangen,
Die rosenzarten: Es ist ewig wahr,
Daß
außer ihr es keinerlei Vollendung
Und keine Holdheit auf der Erde gibt!
AUS TAUSEND UND
EINE NACHT
Nachdichtung: Hans Bethge
Mit freundlicher Genehmigung
des
YinYang Media
Verlages, Kelkheim
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