In des Herzens Ruhekammer ...
Texte zum Nachsinnen
(6. Juni 2007)



 

Nâsir Chusrau (1004-1091)

Rûsanâinâma

Buch der Erleuchtung
Teil 1
 

 


 


Eingang.

Im Namen dessen, der die Welt verwaltet,
Mit Leib, Vernunft und Seel' als Herrscher schaltet,

Zu schwach ist der Verstand, ihn zu erfassen,
Auf seinem Pfad muss Seel' und Herz erblassen!

An ihn heran reicht kein beschreibend Wort -
Wie ich ihn schildern mag, er schlüpft mir fort!

Viel ist's, das man davon schon sprach und spricht,
Doch wem's in Wahrheit klar ward - weiss ich nicht.

Ob tausend Jahr man schwatzt und rennt - zum Schluss
Wäscht man die Wang' im blutgen Thränenguss.

Drum heisst's: erkenn' dich selbst! - erkenn' die Bahn
Von Bös und Gut, von Glaub' und Götzenwahn!

Denn dieser Pfad, er führt zu Gott dich hin,
Bezeugt das doch des Spruches tiefer Sinn:

"Bist du ein Thor, wirst nichts davon erfahren,
Hast Nutzen nie von Tagen, Monden, Jahren;

Nur Weisheit kann dir ew'ge Dauer geben,
Durch Thorheit findest nimmer du das Leben!"

Hast volle Selbsterkenntniss du erreicht,
Zum Gotterkennen fördert's dich dann leicht.

Und nichts bleibt dir fortan dann noch verschlossen,
Nichts in der Welt macht dir das Herz verdrossen.

Den Wissenden sind die Mysterien klar,
Den Andren all verhüllt auf immerdar!

Wohlan drum! halt' dein inn'res Auge offen
Auf diesem Pfad - dann magst du Kunde hoffen

Von dir und Gott! doch schaust du's heut nicht hier
Droht dort einst hundertfacher Jammer dir.

Du nährst dich nicht für Schlaf nur, wie das Thier,
Für Weisheit, Wissen - das ist Menschenzier!

Gott spricht zu Keinem sonst, zu dir allein,
Heil dir, geht dieses Wortes Sinn dir ein!

Für dich nur schmückt' er Erd' und Himmelszelt,
Und aufrecht tratest drum du in die Welt.

Doch - weil viel Aufruhr schafft dein Aufrechtgehn,
Muss Sitt' und Einsicht dir zur Seite stehn!

Wie Adam streb' aus dieser Welt empor,
Du gingst aus ihr ja just wie er hervor.

Durch Weisheit, Redekunst und edles Wesen
Bist du in beiden Welten auserlesen.

Dein Unverstand hält Seel' und Welt in Nacht,
Das gilt den Wissenden für ausgemacht.

Drum schaff' ich nun dir eine Rosentrift,
Drin jeder Blick auf eine Seele trifft;

Ein Buch des Rathes, das als Herzensrose
In Lenzpracht dir geweiht, als dornenlose;

Als Wegkost heb' es auf für jene Welt,
Da ohne Zehrung schwer das Wandern fällt.

Was pochst du auf die kurze Erdenzeit?
Bist doch kein Kind mehr - lass das Spiel bei Seit'!

Schon Bess're sah als dich der Lauf der Zeiten,
Liess Schlechtre schon an sich vorüberschreiten,

Entriss den Reichen seiner Thätigkeit
Und setzt' ein Ziel des Armen Sorg' und Leid.

Der zehrt vom Schatz, und jener hat die Plage,
Leg' wohl dies Wort auf des Verstandes Waage!

Auch Schätze schwinden, und das Leid allein
Verbleibt der Seel', erbarmt sich Gott nicht dein!

Wer Gaben hier vertheilt, wird dort beschenkt,
Dort mäht nur der, der hier an's Säen denkt.

Nur dem, der thätig wirkt, ist Lohn beschieden,
Nie wird dir Lohn, bist thatlos du hienieden!

Drum auf, der Thorheit Schlaf dich zu entraffen,
Sieh, was du bist und was es gilt zu schaffen!

Willst Wind und Well' du deinen Bau vertraun -
Noch nie gelang's, auf Well' und Wind zu baun!

Du gehst ja hier nur durch in flüchtger Weise,
Drum sieh, was heim du bringst von deiner Reise.



Guter Rath.

Lass Gott auf diesem Pfad nie ausser Acht,
Du weisst, der Tod kommt plötzlich über Nacht.

Um Hülfe flehe ihn bei jedem Werke,
Kein Freund leiht so wie er dir Rath und Stärke.

Auf ihn vertraue fest bei jedem Thun,
Kehr' ihm dich zu - lass alle andren ruhn!

Auf Wahrheit gründet fest sich Glück und Glauben,
Doch beiden muss Bestand die Lüge rauben.

Sei treu, wenn je du knüpfst der Treue Bund,
Verletz' ihn nie - auf Glauben ruht sein Grund.

Verstand schlägt alles Gold in deiner Hand,
Denn nimmer schaut im Golde man Verstand.

Hast du Geduld zum Herzensfreund erkoren,
Dann bleibt zum Schluss der Sieg dir unverloren.

Und was dich trifft, lass ab, drob viel zu klagen;
Schluck's nieder - lass dein Herz nicht schwer d'ran tragen.

Der ist dir Bruder, der, wenn's schlimm dir geht,
Am Unglückstag dir treu zur Seite steht.

Begehre, wenn du Gutes thust, nicht Dank,
Denn nichtig macht die Wohlthat solch ein Zwang.

Früh musst du morgens dich dem Schlaf entringen,
Der Morgen fördert dich zu guten Dingen.

Die Zunge ist des Menschen schlimmster Feind,
Gewinn und Nachtheil liegt in ihr vereint.

Der Gotteswaller Kapital ist Schweigen,
Beim Sprechen mag gar leicht sich Sünde zeigen.

Doch willst du sprechen, Bruder, Gutes sprich,
Das schadet nie und stets ist's förderlich.

In Güte hüll' dich ein - das ist dein Kleid,
Um guten Leumund müh' dich alle Zeit!

Nur Demuth adelt dich - der Uebermuth
Thut deinem guten Namen niemals gut.

Zeigt treu und fest sich nur im Dienst die Liebe,
Was gäb's noch andres, das zu thun dir bliebe?

Geh froh an Antlitz, froh an Sinn durch's Leben,
Dann wird auch froh am Schluss dein Herz sich heben.

Sei mit der That nicht vorschnell bei der Hand,
Wenn du auf Böses sinnst - 's ist Unverstand.

Und thust du Gutes, dann entschuld'ge dich,
So, wiss', verdoppelt gleich das Gute sich.

Freigebig sollst du stets und edel handeln,
Das wird dir Fremde leicht zu Freunden wandeln.

Leiht höchsten Schmuck Humanität dem Mann,
Führt Weisheit zur Vollendung ihn hinan.

Dem Körper giebt, was er verzehrt, Bestand,
Der Seele, was als weise sie erkannt.

Nur eine Thorheit - und um Schlaf geschehen
Für immer ist's - wenn du sie eingesehen.

Dann bist du reich, wenn dir Verstand nicht fehlt,
Hat die Verständ'gen doch sich Gott erwählt!

Mach' Worte nicht, die gute That lass sprechen,
Viel Schwatzen muss des Mannes Würde schwächen!

Die Weisheit ist's, die Glanzschmuck um dich giesst,
Da sie des Paradieses Thor erschliesst;

Die Schaam ist's, die dich Engeln beigesellt,
Wie schamlos Thun den Diwen gleich dich stellt.

Und ist an wahrer Freundschaft dir gelegen,
Dann mit Verstand nur handle allerwegen.

Wie der - merk' auf! - am meisten zu dir neigt
Als Freund, der dir den Pfad zum Wohlthun zeigt,

Sei böser als der Feind von dir erachtet,
Wer Böses dir zu lehren je getrachtet.

Verstand bethätigt sich im Wort - wohl wahr!
Geheimes wird durch Worte offenbar.

Dem Frohsinn leiht der Freunde Antlitz Dauer,
Da ohne Freunde Seel' und Herz in Trauer.

Wohl fühlt sich, wenn dem Thoren etwas glückt,
Das Herz des Klugen drob von Gram bedrückt;

Doch hilft, befällt dich plötzlich solch ein Leid,
Nur willenlose Gottergebenheit!

Gemein ist's, fort und fort nach Mehr begehren,
Genügsamkeit nur führt zu hohen Ehren.

Ist Unrecht irgendwein von dir geschehn,
O lass es ewig mahnend vor dir stehn!

Nie ist des Thoren Bravheit frei vom Trug,
Aus Mitleid nur erniedrigt sich, wer klug.

Jetzt endlich gilt's, der Vorsicht Raum zu geben,
Und, eins mit sich, aus sich heraus zu streben.

Gedeiht der Schlechte - magst ihn ruhig lassen!
Zum Schluss wird doch die Strafe ihn erfassen.

Gieb nie der Lustbarleit der Welt dich hin,
Bethörung wohnt in ihr seit Anbeginn.

Doch sieh als Weiser auch nicht sauer drein,
Solch Thun hat mit der Klugheit nichts gemein.

Such' oft die Freunde, die Genossen heim,
Das leiht der Seele frischen Jugendkeim!

Aus Edelmuth besuche auch die Schwachen,
Kannst für dich selbst so manchen Schritt ja machen.

An seinem Thun erkenn' des Menschen Wesen,
So löst sich dir, was sonst verhüllt gewesen!

Je mehr des Heils, je weniger man spricht,
Viel Schlafen fördert die Gesundheit nicht.

Nur Wissen führt zur Grösse dich empor,
Verächtlich wie der Wegstaub ist der Thor!

In Demuth liegt des Weisen bestes Gut,
Der Grösse wahrer Schmuck in Edelmuth.

Bist zum Erkenntnissgau du eingegangen,
Nie wirst du mehr an ird'schen Formen hangen.

Erkenntniss ist der Herzen Schmerzenheiler,
Ist für und für der Seele Lichtertheiler.

Den Glauben rein bewahrt Enthaltsamkeit,
In Staub der Schande zieht ihn Lüsternheit.

Auf Gott nur setze deine Zuversicht,
Auf andre hoffen wollen lohnt sich nicht.

Er ist's, der Leib und Seel' und Nahrung schenkt,
Ein Thor drum, wer noch andrer fromm gedenkt.

Erweist du dich genügsam nur - wohl dir!
Vom Götzenwahn ist frei, wer frei von Gier.

Selbst bitt'ren Rath vom Freunde halt' in Ehren,
Zum Schluss wird alles sich in Süsse kehren.

Nach Tugend strebe - das schafft mehr Behagen
Dem klugen Sinn, als hier nach Golde jagen.

Nur der ist Fürst, der nie begehrt nach Mehr,
Er nennt die Rose sein, die dornenleer.

Weit schlimmer als der Durst nach frischer Tränke
Ist Durst nach dieser Welt der List und Ränke.

Gieb nie dem Wort zu grossen Spielraum frei,
Denn in die Irre führt viel Rederei.

Auch nicht nach rechts noch links hin sollst du blicken,
Auf dich nur schau - so wird sich's trefflich schicken.

Hast du durch Hochsinn hoch dich aufgeschwungen,
Lach' über Spässe nicht von Narrenzungen.

Mehr nützt ein kluger Feind dir, als die Schaar
Von hundert Freunden, die verstandesbaar.

Und hast zum Freund ein Kind du, klug und weise,
Zieh weit es vor dem unvernünft'gen Greise.

Hast du ein sanftes Wort, gieb's immer her,
Denn Seel' und Herz kränkt scharfe Rede schwer.

Und stimmt uns Sanftmuth leicht das Herz und froh,
Macht Schroffheit selbst Gekochtes wieder roh.

Halt' fern von Seel' und Herz die Neidgedanken,
Des Neiders Sinn kennt weder Maass noch Schranken.

Schlimm steht's, giebst du zu sehr den Lüsten nach,
Die Seele leidet und der Leib wird schwach.

Aus böser Lust stammt alle Erdenpein,
Nur sie trieb Adam einst aus Eden's Hain.

Mit Weisen sollst du, Freund, dich stets verbinden
Du wirst im Wissen reichen Lohn einst finden.

Jedweden prüf, ob besser er als du,
Wo nicht, schliess' ihm der Freundschaft Pforte zu.

Den Umgang, Freund, mit Thoren such' zu meiden,
Du hast von ihm nur Ungemach zu leiden.

Dein Wohlthun üb' an denen, die's verdienen,
Weil's recht ist, üb's, und nicht mit Heuchlermienen.

Wenn Unverständ'ge deine Huld beglückt,
Wird sie zum Schwert, in Diwenhand gedrückt,

Denn, wenn durch dich der Thor noch Kraft erhält,
So stürzest du in Wirrsal eine Welt.

Wer nicht freiwillig giebt, dem fehlt der Glaube,
Ein Edler fällt der Hölle nie zum Raube.

Den Eigendünkel flieh, er bringt Gefahr
Und trübt die Seele, die so lauter war.

Sieh, auch Iblis war von sich eingenommen,
Drum musste über ihn Verdammniss kommen.

Nichts Bess'res giebt's als Demuth für die Knechte,
Doch Gnad' und Huld sind schönste Fürstenrechte.

Nie wird ein Kluger Derwisch - denn Verzicht
Auf Glauben und Vernunft thut solch ein Wicht.

Nie sei von dir dem Lügner Gunst gespendet,
Da weit vom Lügner ab das Heil sich wendet.

Auch vor Verläumdern, Freund, sei auf der Hut,
Die Seele stürzen sie in Feuersgluth!

Knüpf' mit Betrügern nie ein Freundschaftsband,
Denn ganz sind sie dem Glauben abgewandt.

Dem Unerprobten deinen Huldblick schenken,
Heisst ab von Andren deine Blicke lenken.

Schilt nicht, so lang es geht, auf Andrer Sünden,
Kannst deine eig'nen nicht einmal ergründen.

Auch juble niemals über Andrer Tod,
Solch Jubel schafft der Seele Gramesnoth!

Und wünschest von dir selbst du Böses fern,
Weshalb denn wünschest Andren du's so gern?

Versage Filzen so Respect wie Ehre,
Doch Edelmüth'gen nie den Zutritt wehre.

Nie magst du Thoren gnädig dich erweisen,
Doch treu ergeben bleibe stets den Weisen.

Und zehrt ein kluger Mann dir auf die Habe,
Gieb dafür ihm noch reiche Dankesgabe.

So lang du's kannst, hilf Thoren nimmermehr,
Sonst preist dich ihre Chronik gar zu sehr!

Und tritt, wer Böses spricht, zu dir in's Haus,
Der frommt dir nicht - drum jag' ihn flugs hinaus!

Nie hör' auf seine nichtigen Tiraden,
Das bringt dir nur am Ende schlimmen Schaden.

Im Zorn sei hitzig nicht nach Feuersart,
Da stets vor Feuer sich der Kluge wahrt.

Wer einmal Gutes dir gethan - o hüte
Sein Angedenken stets in Lieb' und Güte!

Dein innerstes Geheimniss - nie vertrau
Dem Weib es - alle kennen's, kennt's die Frau.

Doch Milde gegen Frauen ziemt sich wohl,
Wie zarte Sorgfalt um der Kinder Wohl.

Bezeigst du Greisen Ehrfurcht - überragen
Wirst du sie all in deinen alten Tagen.

Leih' deinen Knechten stets dein Ohr in Huld,
Du selbst bist Gottes Knecht und reich an Schuld.

Verzeihn gewährend such' dir selbst Verzeihn,
Voll Sanftmuth sei und licht wie Tagesschein.

Nie magst auf Andre du verächtlich schauen,
Denn dadurch wird dein Herz sich schlecht erbauen.

Nie sei der Feind von dir gering geschätzt,
Da eine Welt in Brand ein Funke setzt.

Wahr' im Gedächtniss jedes gute Wort,
Halt' stets dir's vor als Leitstern und als Hort.

Lass nie die Ka'ba dem Verfall zur Beute,
Die wahrhaft dein, das Herz der Herzensleute.

Voll stellt sich ihrem Herzen Gott zur Schau,
Somit nun kennst die Ka'ba du genau.

Mach' ungesehn nie Andrer Sünden kund,
Und siehst du sie - halt' lieber reinen Mund.

Auch du bist viel ob Sünd' und Fehl zu schelten,
Und Bös und Gut wird Gott allein vergelten.

Mit Güte nimmer deinen Feind beglücke,
Zu bald vergisst sie ein Gemüth voll Tücke.

Schilt Andre nicht, nur um dich selbst zu preisen,
Und wer so spricht, den gilt's zur Ruh zu weisen.

Wenn man dich fragt, erwidre mit Bedacht,
Doch im Moment ist Schweigen angebracht.

Nicht alles, was dein Inn'res birgt, berichte,
Giebst das du preis, auf alles gleich verzichte!

Im Essen sei Enthaltsamkeit geübt,
Sonst wird die Seele schwer, das Herz getrübt.

In Andacht sollst du stets auf's Neu dich kleiden,
Die Gottesandacht stillt der Seele Leiden.

Willst du voll Inbrunst dem Gebet dich weihn,
Mach' erst dein Herz von allein Nicht'gen rein!

Will Selbstsucht zu tyrannisch an dir kleben,
Nie kannst du dann dem Möglichen entstreben.

Umsonst ist's, willst du ohne Sammlung beten,
Gesammelt nur darfst du vor Gott hin treten.

Dein Sinnen ganz und voll der Andacht weih',
Nimm ganz dich selbst nur als Gesellschaft bei!

Wie kannst du um den Tod so sorglos sein?
Einst trittst du doch in der Gefall'nen Reihn.

Was strebst du so, hier festen Fuss zu fassen?
Des Aufbruchs Ruf wird doch dir nie erlassen.

Schau wohl, wie es um dich bestellt am Schluss
Ob gern, ob nicht, das Scheiden ist' ein Muss.

Zwar ewig wie du selbst sind deine Thaten,
Doch du nur weisst, nicht ich, wie sie gerathen.

Nicht länger richt' auf Zeitliches dein Sinnen,
Dann gehst du frohen Herzens einst von hinnen.

Bist herzfroh du in echtem Freudempfinden,
O solche Freudigkeit wird nie mehr schwinden.

Das Wissen nur stimmt Seel' und Herz dir froh,
Wer wissensbaar, ist wirr und bleibt auch so.

O lausche diesem Rath nach Freundesart,
Leih' ihm dein Ohr – dann ist dein Heil gewahrt.

Noch nie ward solch Geheimnis ausgesprochen,
Von Keinem solche Perle noch durchbrochen.

Nicht dünk' dir diese Mahnung schwach und klein,
Der Seele Abbild schloss in ihr ich ein.

Und denkst du ihrer, führst sie treulich aus,
Gar herrlich blühn wird dann dein Seelenhaus.

Geweiht ward sie der Zeit als Stammbuchzeile,
O folgest ihr du nur – dir wär's zum Heile!
 

Aus: Zeitschrift der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft
Band 33 (1879):
Nâsir Chusrau's Rûsanâinâma oder Buch der Erleuchtung
in Text und Uebersetzung, nebst Noten und kritisch-biographischem Appendix
von Prof. Dr. Hermann Ethé.

 

 

 

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