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Francisco de Goya (1746-1828)
Porträt Antonia Zarate's
(Ausschnitt)
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Sonett 159
Stiamo, Amor, a veder la gloria nostra
Er ladet Amor ein,
mit ihm Lauras Erscheinung zu betrachten
Komm, Amor, unsre Glorie zu betrachten,
an Götter-Gaben stolz und reich gesegnet:
da sieh! welch Süßigkeit vom Himmel regnet!
da sieh! zu welchem Lichte wir erwachten!
Da sieh! welch seltnen Gemmen man in Schachten,
um Sie zu schmücken, mühevoll begegnet!
die süß dem Gruß der Hügel rings entgegnet
mit Ihrem Auftritt, dem unendlich sachten.
Das grüne Gras, die Blumen aller Farben,
auch die, von diesem Grotten-Stein verdunkelt,
sie alle wolln durch Sie betreten werden!
Und es entzünden sich die hellen Garben
der Sterne, dankbar, daß ihr Licht auf Erden,
dank Jenem Licht, um so viel heller funkelt.
Francesco Petrarca (1304-1374)
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