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Elisabeth Vigee-Lebrun (1755-1842)
Frauen-Kopf
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Sonett 132
Come 'l candido piè
per l'erba fresca
Gang, Blick, Rede, Haltung der Geliebten
entzücken ihn
Wenn in dem frischen Gras mit süßem Schritte
der weiße Fuß sich artig fortbeweget,
scheints, daß durch jenen sich ein Etwas reget,
das alles blühn läßt nach erneuter Sitte.
Als ob ein Balsam wärmend mich durchglitte,
der seine Macht in mich allein verleget,
strömts aus den Augen, die mein Wünschen heget,
und wie erfüllt scheint alle Herzens-Bitte.
Zum sanften Schauen stimmen, wie zum Schreiten,
die zahmen Wörtlein, zutraulich und kirre,
sowie die Haltung, würdig und bescheiden.
Aus diesen vier vereinten Lieblichkeiten
droht mir ein Feuer, Ursprung aller Leiden,
der ich als Falter in die Sonne schwirre.
Francesco Petrarca (1304-1374)
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