Das Haupt von Fein-Gold,
warmem Schnee die Wangen ...

Frauen-Porträts und Petrarca's Sonette
von Lauras Schönheit
 

In welchem Ur-Begriff, in welchem Raume des Himmels lag das Vorbild zum Gesichte ... Aus Scham darüber, daß ich oftmals schweige ... Gebenedeit das Jahr, der Tag, die Stunde ... Die schönen Augen, die mich solcherweise verletzt, daß nur sie selbst mir Heilung bringen ... Hätt Polyklet, wie mancher andre Riese ... Die goldnen Locken flatterten im Winde ... Ich frage mich, wie soll sich das noch wenden? Nie ging so schön die Sonne auf am Morgen ...
O strenge Seele, durch Verbrennung trocken ... Gestirne, Himmel, Elemente alle ... Ich sah auf Erden himmlischen Gebrauch und Schönheit, englisch, auf der Welt alleine ... Der Tag der Trauer, so voll herber Ehre ... Wohin ich immer müden Blickes schaue, um meine wilde Sehnsucht zu befrieden ... Mein Herz und ich, wir müssen Sie bestaunen ... Ihr heitern Blumen, Gräser, wohlgeboren ... Wenn in dem frischen Gras mit süßem Schritte ...
Wenn meine Fee mit glücklichem Vollbringen ... Der Phönix hier, der zart sein Gold-Gefieder ... Wär meine Sonne, die mich so ergetzet ... Wie Gott zu schaun ein Ewiges bedeutet ... Komm, Amor, unsre Glorie zu betrachten ... So edle Kost gilt meinem Geist als Speise ... Der sanfte Hauch, der in den Sonnen-Strahlen ... O schöne Hand, die du, mir zum Entzücken ...
Bei stolzem Blut ein Seelchen voll Vertrauen ... Woher nahm Minne zu so blonden Flechten ... Wohl mag dem einen wie dem andern scheinen ... Wer staunen will, wieviel Natur dem Kerne des Alls entlockt, der komme Sie zu sehen ... O süßer Blick! O Wörtlein, plan und eben! Zwei Augen sah ich unter ihrem Sterne der Keuschheit voll sowie der Lieblichkeiten ... Das neue Wunder, das zu unsern Tagen hier auf der Welt begonnen und geendet ... Nie war vorher, es sei denn heutzutage, in einem Leib soviel des Guts verschwendet ...

 

 

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