Das Hohe Lied
der Liebe
1. Lied / 1,2-4
2 Wenn er mich doch küßte mit den
Küssen seines Mundes!
Denn besser als Wein ist deine Liebe.
3 Ja, gut duften deine Salben.
Dein Name ist feinstes Öl.
Deshalb lieben dich die Mädchen.
4 Nimm mich mit! Laufen wir weg!
Der König führt mich in sein Gemach.
Wir wollen jubeln und uns freuen an dir,
das Spiel deiner Liebe mehr preisen als Wein.
Mit Recht lieben sie dich.
2. Lied /
1,5-6
5 Schwarz bin ich und doch schön,
ihr Töchter Jerusalems,
wie die Zelte von Kedar,
wie die Zelttücher von Schalma.
6 Schaut mich nicht so an, weil
ich schwarz bin,
weil die Sonne mich verbrannt hat.
Die Söhne meiner Mutter waren mir böse,
ließen mich die Weinberge hüten.
Meinen Weinberg habe ich nicht gehütet.
3. Lied
/1,7-8
7 Sag mir, du, den ich so innig
liebe:
Wo weidest du? Wo lagerst du am Mittag?
Warum soll man denken,
ich striche umher
bei den Herden deiner Gefährten?
8 Wenn du es nicht weißt,
Schönste der Frauen,
so folge den Spuren der Herden
und weide deine Zicklein,
wo die Hirten lagern!
4. Lied /
1,9-11
9 Wie eine Stute am Wagen des
Pharao
kommst du mir vor, meine Freundin.
10 Schön sind deine Wangen
zwischen den Kettchen,
dein Hals in der Perlenschnur.
11 Goldene Kettchen machen wir
dir
mit silbernen Perlen.
5. Lied
/1,12-14
12 Solange der König in der
Tafelrunde liegt,
gibt meine Narde ihren Duft.
13 Ein Myrrhensäckchen ist mir
mein Geliebter,
zwischen meinen Brüsten nächtigt er.
14 Eine Zyperdolde ist mir mein
Geliebter
aus den Weinbergen von En-Gedi.
6. Lied /
1,15-17
15 Schön bist du, meine Freundin,
schön bist du!
Deine Augen sind Tauben.
16 Schön bist du, mein Geliebter,
verlockend,
und Laub ist unser Lager,
17 Zedern die Balken unseres
Hauses,
Zypressen unsere Dachsparren.
7. Lied /
2,1-3
1 Ich bin die Narzisse des
Scharon,
die Blume in den Tälern.
2 Wie eine Blume unter den
Disteln,
so ist meine Freundin unter den Mädchen.
3 Wie ein Apfelbaum unter den
Waldbäumen,
so ist mein Geliebter unter den Burschen.
In seinem Schatten möchte ich sitzen,
süß ist seine Frucht meinem Gaumen.
8. Lied /
2,4-7
4 In die Weinstube führte er
mich,
und auf dem Schild über mir steht «Liebe».
5 Stärkt mich mit Traubenkuchen,
erquickt mich mit Äpfeln,
denn krank bin ich vor Liebe!
6 Sein linker Arm liegt unter
meinem Kopf,
mit seinem rechten umarmt er mich.
7 Ich beschwöre euch, Töchter
Jerusalems,
bei den Gazellen und bei den Hinden des Feldes:
Stört nicht die Liebe,
schreckt sie nicht auf,
bis sie selbst es will!
9. Lied /
2,8-14
8 Hört! Mein Geliebter -
da kommt er!
Er springt über Berge,
hüpft über Hügel.
9 Mein Geliebter ist wie die
Gazelle,
wie der junge Hirsch.
Schon steht er hinter der Mauer,
schaut durch das Fenster,
guckt durch das Gitter.
10 Mein Geliebter singt mir zu:
Steh auf, meine Freundin,
meine Schöne, und komm!
11 Schau doch, der Winter ist
vorüber,
der Regen ist dahin, vorbei.
12 Die Blüten erscheinen im Land,
die Zeit des Rebschnitts ist da,
und das Gurren der Turteltaube
ist zu hören bei uns im Land.
13 Der Feigenbaum treibt seine
Feigen,
die Reben blühen und duften.
Steh auf, meine Freundin,
meine Schöne, und komm!
14 Meine Taube in den felsigen
Klüften,
im Versteck der Steilwand:
Laß mich dich anschauen,
laß mich deine Stimme hören!
Denn deine Stimme ist süß,
und schön siehst du aus.
10. Lied
/2,15-17
15 Fangt uns die Füchse, die
kleinen Füchse!
Sie verwüsten die Weinberge,
wo unser Weinberg doch blüht!
16 Mein Geliebter ist mein und
ich bin sein.
Er weidet in den Blumen.
17 Bis der Tag heranweht und die
Schatten fliehen,
komm, mein Geliebter,
tu's der Gazelle gleich, dem jungen Hirsch,
auf den geteilten Bergen!
11. Lied /
3,1-5
1 Auf meinem Lager eine lange
Nacht
suchte ich, den ich so innig liebe.
Ich suchte ihn, und ich fand ihn nicht.
2 Aufstehen will ich und die
Stadt durchstreifen,
die Gassen und die Plätze,
ihn suchen, den ich so innig liebe.
Ich suchte ihn, und ich fand ihn nicht.
3 Ich stieß auf die Wächter
bei ihrer Runde durch die Stadt:
Den ich so innig liebe,
habt ihr ihn gesehen?
4 Kaum war ich an ihnen vorbei,
da fand ich ihn, den ich so innig liebe.
Ich hielt ihn fest und ließ ihn nicht mehr los,
bis ich ihn ins Haus meiner Mutter gebracht,
in die Kammer, wo sie mich gebar.
5 Ich beschwöre euch, Töchter
Jerusalems,
bei den Gazellen und bei den Hinden des Feldes:
Stört nicht die Liebe,
schreckt sie nicht auf,
bis sie selbst es will!
12. Lied /
3,6-8
6 Wer kommt da herauf aus der
Wüste,
wie Säulen von Rauch,
umduftet von Myrrhe und Weihrauch
und allen Gewürzen des Handels?
7 Das ist ja Salomos Sänfte,
sechzig Helden um sie herum
von Israels Helden,
8 alles Schwertträger, im Kampf
geübt,
jeder sein Schwert an der Hüfte
Gegen die Schrecken der Nacht.
9 Eine Thronhalle machte König
Salomo sich
aus Libanonholz:
10 Ihre Säulen aus Silber,
ihre Decke aus Gold,
ihr Thronsitz aus Purpur,
ihr Inneres ausgelegt mit Liebe
von den Töchtern Jerusalems.
11 Kommt heraus, Töchter Zions,
und seht den König Salomo mit dem Kranz!
Damit bekränzte ihn seine Mutter
am Tag seiner Hochzeit,
am Tag seiner Herzensfreude.
15. Lied /
4,1-7
1 Schön bist du, meine Freundin,
schön bist du!
Deine Augen sind Tauben hinter dem Schleier,
dein Haar ist wie eine Herde Ziegen,
die vom Bergland Gilead herabkommt.
2 Deine Zähne sind wie eine Herde
Schurschafe,
die aus der Schwemme steigen,
alle mit Zwillingen,
keins ohne Junges.
3 Wie ein rotes Band sind deine
Lippen,
und dein Mund ist lieblich.
Wie ein Riß im Granatapfel ist deine Schläfe
hinter deinem Schleier.
4 Wie der Turm Davids ist dein
Hals,
zur Wehr gebaut.
Tausend Schilde hängen daran,
lauter Rundschilde von Helden.
5 Deine beiden Brüste sind wie
zwei Zicklein,
Zwillinge der Gazelle.
(Sie weiden in den Blumen.)
6 Bis der Tag heranweht und die
Schatten fliehen,
gehe ich zum Myrrhenberg,
zum Weihrauchhügel.
7 Rundum bist du schön, meine
Freundin,
und kein Fehl ist an dir.
16. Lied /
4,8
8 Mit mir vom Libanon, Braut,
mit mir vom Libanon kommst du,
steigst ab vom Gipfel des Amana,
vom Gipfel des Senir und des Hermon,
von den Lagern der Löwen,
von den Bergen der Panther.
17. Lied /
4,9-11
9 Verzaubert hast du mich, meine
Schwester Braut,
verzaubert hast du mich schon mit einem (Blick)
deiner Augen,
schon mit einer Kette von deinem Hals.
10 Wie schön ist das Spiel deiner
Liebe,
meine Schwester Braut,
wie gut ist das Spiel deiner Liebe,
besser als Wein,
wie gut ist der Duft deiner Salben,
besser als alle Düfte von Balsam.
11 Honigseim triefen deine
Lippen, Braut,
Honig und Milch sind unter deiner Zunge,
und der Duft deiner Kleider
ist wie der Duft des Libanon.
18. Lied /
4,12-5,1
12 Ein verschlossener Garten ist
meine Schwester Braut,
ein verschlossener Garten, ein versiegelter Quell.
13 Dein Schoß ist ein Park von
Granatbäumen
mit allerbesten Früchten,
Zyperblumen samt Narde,
14 Narde und Safran, Kalmus und
Zimt
mit allen Weihrauchbäumen,
Myrrhe und Aloe
mit allen Balsambäumen.
15 Der Gartenquell ist ein
Brunnen lebendigen Wassers,
wie es vom Libanon rinnt.
16 Nordwind, wach auf,
Südwind, komm,
durchwehe meinen Garten,
daß seine Ströme strömen!
Mein Geliebter komme in seinen Garten
und esse von seinen allerbesten Früchten!
19. Lied /
5,2-8
2 Ich schlief, aber mein Herz war
wach.
Horch, da klopft mein Geliebter:
Mach auf, meine Schwester, meine Liebste,
meine Taube, mein Ein und Alles.
Denn mein Kopf ist voll Tau
und meine Locken voller Tropfen der Nacht.
3 Ich habe mein Hemd schon
ausgezogen,
wie soll ich es wieder anziehen?
Ich habe die Füße schon gewaschen,
wie soll ich sie wieder beschmutzen?
4 Mein Geliebter streckte seine
Hand durch die Luke,
da drängte mein Leib zu ihm hin.
5 Ich stand auf, meinem Geliebten
zu öffnen,
und meine Hände troffen von Myrrhe,
meine Finger von Myrrhenöl
auf den Griffen des Riegels.
6 Ich machte meinem Geliebten
auf,
aber mein Geliebter war weg, war fort.
Ich war außer mir, als er weglief,
ich suchte ihn, und ich fand ihn nicht,
ich rief ihn, und er gab keine Antwort.
7 Ich stieß auf die Wächter bei
ihrer Runde durch die Stadt.
Sie schlugen mich, verletzten mich,
rissen mir mein Kopftuch weg,
die Wächter der Mauern.
8 Ich beschwöre euch, Töchter
Jerusalems,
wenn ihr meinen Geliebten findet,
was wollt ihr ihm sagen?
Daß ich krank bin vor Liebe.
20. Lied /
5,9-16
9 Was hat dein Geliebter mehr als
sonst ein Geliebter,
Schönste der Frauen?
Was hat dein Geliebter mehr als sonst ein Geliebter,
daß du uns derart beschwörst?
10 Mein Geliebter ist leuchtend
rot,
unter Tausenden fällt er auf.
11 Sein Haupt ist feinstes Gold,
seine Locken Dattelrispen,
rabenschwarz,
12 seine Augen wie Tauben an
Wasserbächen,
die baden in Milch, sitzen an vollen Becken,
13 seine Wangen wie Balsambeete,
darin Würzkräuter wachsen,
seine Lippen sind Blumen,
sie triefen von Myrrhenöl,
14 seine Arme goldene Ringe,
besetzt mit Tarschisch,
sein Leib ein Kunstwerk aus Elfenbein,
bedeckt mit Saphiren,
15 seine Schenkel Säulen von
Alabaster,
die stehen auf goldenen Sockeln,
er sieht aus wie der Libanon,
auserwählt wie Zedern,
16 sein Gaumen ist lauter Süße,
und alles an ihm ist Lust.
So ist mein Geliebter, so ist mein Freund,
Töchter Jerusalems!
21. Lied /
6,1-3
1 Wohin ist dein Geliebter
gegangen,
Schönste der Frauen?
Wo ist dein Geliebter hin,
daß wir ihn suchen mit dir?
2 Mein Geliebter stieg in seinen
Garten hinab,
zu den Balsambeeten,
um in den Gärten zu weiden,
und Blumen zu pflücken.
3 Ich gehöre meinem Geliebten
und mein Geliebter mir.
Er weidet in den Blumen.
22. Lied /
6,4-7
4 Schön bist du, meine Freundin,
wie Tirza,
prächtig wie Jerusalem,
verwirrend wie Trugbilder.
5 Wende deine Augen weg von mir,
denn sie regen mich auf.
Dein Haar ist wie eine Herde Ziegen,
die vom Gilead herabkommt.
6 Deine Zähne sind wie eine Herde
Schafe,
die aus der Schwemme steigen,
alle mit Zwillingen,
keins ohne Junges.
7 Wie ein Stück Granatapfel ist
deine Schläfe
hinter deinem Schleier.
23. Lied /
6,8-9
8 Sechzig Königinnen, achtzig
Nebenfrauen
und Mädchen ohne Zahl.
9 Aber eine ist meine Taube,
mein Ein und Alles.
Sie ist die einzige ihrer Mutter,
ihr Liebling.
Es sahen sie die Mädchen und priesen sie,
die Königinnen und Nebenfrauen, und rühmten sie.
24. Lied /
6,10
10 Wer ist sie,
die da herabschaut wie die Morgenröte,
schön wie der Mond,
strahlend wie die Sonne,
verwirrend wie Trugbilder?
25. Lied /
6,11-12
11 In den Nußgarten stieg ich
hinab,
zu schauen nach den Blumen im Tal,
zu schauen, ob der Weinstock treibt,
ob die Granaten blühen.
12 Ich kannte mich selbst nicht
mehr …
26. Lied /
7,1-6
1 Dreh dich um, dreh dich um,
Schulamit,
dreh dich um, dreh dich um,
daß wir dich anschauen!
Was wollt ihr Schulamit anschauen
wie beim Reigen?
2 Wie schön sind deine Schritte
in den Sandalen,
Fürstentochter!
Das Rund deiner Hüften ist wie ein Kleinod,
von Künstelthand gemacht.
3 Dein Schoß ist eine runde
Schale,
nicht mangle der Mischwein!
Dein Leib ist ein Weizenhaufen,
umgeben von Blumen.
4 Deine beiden Brüste sind wie
zwei Zicklein,
Zwillinge der Gazelle.
5 Dein Hals ist wie ein
Elfenbeinturm,
deine Augen sind wie die Teiche von Heschbon
am Tor Bat-Rabbim.
Deine Nase ist wie der Libanonturm,
der nach Damaskus späht.
6 Oben dein Kopf ist wie der
Karmel,
und dein Haar glänzt wie Purpur.
27. Lied /
7,7-11
7 Wie bist du schön, wie reizend,
Geliebte voller Wonne!
8 So wie du dastehst,
gleichst du der Palme
und deine Brüste den Trauben.
9 Ich dachte: Ich steige auf die
Palme,
greife nach ihren Rispen.
Deine Brüste will ich genießen wie die Trauben des
Weinstocks,
den Duft deine «Nase» wie Äpfel
und deinen Mund wie besten Wein.
10 Der geht geradewegs zu meinem
Geliebten
und benetzt die Lippen noch im Schlaf.
11 Ich gehöre meinem Geliebten,
und nach mir geht sein Verlangen.
28. Lied /
7,12-13
12 Komm, mein Geliebter,
wir gehen hinaus aufs Feld,
nächtigen in den Zyperblumen,
13 sind früh in den Weinbergen,
schauen, ob der Weinstock treibt,
ob die Knospen sich öffnen,
ob die Granaten blühen.
Dort schenke ich dir meine Liebe.
29. Lied /
7,14
14 Es duften die Liebesäpfel,
an unseren Türen sind lauter köstliche Dinge,
neue wie alte.
Mein Geliebter, ich habe sie aufgehoben für dich.
30. Lied /
8,1-4
1 O wärest du mein Bruder,
von der Brust meiner Mutter gestillt!
Träfe ich dich im Freien,
dürfte ich dich küssen,
und niemand würde mich verachten.
2 Ich führte und brächte dich
in das Haus meiner Mutter.
Du würdest mich belehren,
und ich gäbe dir Würzwein zu trinken,
Granatensaft.
3 Sein linker Arm liegt unter
meinem Kopf,
mit seinem rechten umarmt er mich.
4 Ich beschwöre euch, Töchter
Jerusalems,
was wollt ihr die Liebe stören,
sie aufschrecken,
ehe sie selbst es will?
31. Lied /
8,5a
5a Wer kommt da herauf aus der
Wüste,
an ihren Geliebten gelehnt?
32. Lied /
8,5b
5b Unter dem Apfelbaum weckte ich
dich,
dort empfing dich deine Mutter,
dort wurde schwanger, die dich gebar.
33. Lied /
8,6-7
6 Lege mich wie ein Siegel an
dein Herz,
wie ein Siegel an deinen Arm!
Denn stark wie der Tod ist die Liebe,
hart wie die Unterwelt die Leidenschaft.
Ihre Brände sind Feuerbrände,
eine mächtige Flamme.
7 Große Wasser können die Liebe
nicht löschen,
Ströme schwemmen sie nicht fort.
Gäbe einer Hab und Haus für die Liebe,
verachten müßte man ihn, verachten.
34. Lied /
8,8-10
8 Wir haben eine kleine
Schwester,
Brüste hat sie noch nicht.
Was tun wir mit unserer Schwester,
wenn man von ihr spricht?
9 Ist sie eine Mauer,
so bauen wir darauf eine silberne Zinne.
Ist sie eine Tür,
so verrammeln wir sie mit einem Zedernbrett.
10 Ich bin eine Mauer,
und meine Brüste sind wie Türme.
Nun habe ich in seinen Augen
das Glück gefunden.
35. Lied /
8,11-12
11 Einen Weinberg besaß Salomo in
Baal-Hamon.
Er übergab den Weinberg den Wächtern.
Jeder gäbe für seine Frucht
tausend Silbertaler.
12 Meinen Weinberg habe ich für
mich.
Die tausend, Salomo, lasse ich dir,
und zweihundert denen, die seine Früchte hüten.
36. Lied /
8,13-14
13 Die du in den Gärten weilst
- die Gefährten lauschen deiner Stimme -:
Laß mich sie hören!
14 Fliehe her, mein Geliebter,
tu's der Gazelle gleich,
dem jungen Hirsch
auf den Balsambergen!
Aus: Herbert
Haag und Katharina Elliger
"Wenn er mich doch küßte …"
Das Hohe Lied der Liebe
Mit Gemälden von Marc Chagall
Benziger Verlag 1994