Tiger
Wie ein Tiger, hast du dich von hinten angeschlichen, auf leisen seichten Pfoten, mit samtenen Tatzen mich unerwartet überrascht. Mit zarten Gesten und gefühlvollen Küssen, die mein Herz geschmolzen haben, hast du dich in mein warmes Herz geschlichen. Hast es verbrannt mit Sehnsucht gebannt und dabei doch selbst die Liebe nicht gekannt.
Konntest immer so nah bei mir sein, verloren zwischen den zu kurzen Nächten haben wir uns aneinandergeschmiegt um keine Erinnerung zu haben an dem was uns trennt. Eine rastlose Suche trieb dich von der Nacht in den nächsten Tag,
unrühig ziehst du umher und siehst mein warmes Herz einfach nicht mehr. Auf der Suche nach dem Glück im Leben kommst du nie mehr zu mir zurück, es ist vergebens. Der Erfolg soll dein Leben erfüllen und die Leiter willst du erklimmen, siehst dabei nicht nach links und rechts, willst nicht fühlen was du wirklich erspürst. Wenn ich von unserer Liebe rede, siehst du mich unempfänglich an, dein Blick tut dann so weh, vielleicht verstehst du mich und unserer Liebe irgendwann.
Wie ein Tiger hast du mich wild mit lauten Ton angefaucht, meine Träume ins Blut getaucht, die scharfen Krallen haben mein Herz zerfetzt. Die Hoffnungen zerstört und mich sehr verletzt.
Edliche Monate vergingen und die Wunden waren auch schon geheilt, als deine Gefühle zu mir und der Liebe stärker waren als dein Verstand. Fehler im System brachten dich kurz zurück zu mir, hast kurz zart geschnurrt, ich glaubte dir. Doch gespalten bist du innerlich, und kannst dich nicht entscheiden nur allein für mich. Nun bist du gegangen für immer, ich hatte keinen schimmer, sagst du willst mich nicht noch mehr verletzen. Deine Suche weiterführen bis in alle Ewigkeit. Richte den Blick nach innen, auch wenn es weh tut,
aber erst dort wirst du die Antworten finden und
Glück und Zufriedenheit im Leben. Du bist mein Tiger auf sanften zarten Pfoten, doch ich seh dich nie wieder.
Aber - ich verzeihe Dir.