Nacht's
Nachts stehe ich am offenen Fenster, weil die Augen nicht schliessen kann, denn jeder Gedanke an Dich ist quälend.
Staar und Dunkel erblicke ich in der Finsternis Gestallten die deinen Namen Rufen. Immer wieder erneut sehe ich im dunkeln dein Gesicht, eine bedrohende und doch schöne Aussicht. Denn Du wirst nie wieder bei mir sein, und ich sehe
suchend auf die leeren Straßen, in voller Hoffnung, Dich wieder für kurze Zeit sehen zu können.
Manchmal höre ich noch den Schlüssel in dem Türschloss unserer Wohnungstür, in der Hoffnung Du kommst zurück zu mir, aber dies Hoffen ist vergeblich, und die Nacht bleibt kalt und leer. Ich muss versuchen jetzt zu schlaffen, den Nachts kann ich dich nicht mehr treffen ohne in Trauer zu versinken.