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Freitag, 28. Mai 2010, 22:57

Abschiedsbrief "Geliebter"

Geliebter,

ich wollte nur eben mal fragen wie es dir geht?

Und mich entschuldigen, für die vorwurfsvolle Haltung dir gegenüber, dies tue ich im Stillen, ganz leise, vielleicht hörbar für dich.

Die Vergangenheit kennst du auf deine Art, meine Sicht kannst du letztendlich nicht nachfühlen, da ich es erlebt habe. Ich versuche dafür Verständnis zu haben.

Es fällt mir schwer, die Situation nicht verändern zu wollen, den mein Herzenswunsch war, das unsere Liebe irgendwann Früchte trägt und all die Tränen, Mühe und Verletzungen einen Sinn bekommen.

Anzunehmen, dass wir nicht zusammen sein können, du dich anders verhältst, wie ich mir das vorstelle, fordert mich immer wieder heraus, nicht mehr zurück zu schauen.

Was ich mir dennoch immer wieder wünschen, ist Frieden zwischen uns, weil du weiterhin in meinem Herzen bist, dafür gibt es keinen Knopf den ich einfach drücken kann, das ist mir inzwischen klar.

Bitte verzeih mir,
meine Vorwürfe,
meine Erwartungen du würdest dich aus Liebe zu mir anders Verhalten,
dass ich vergeben, aber nicht vergessen kann,
dich ablehnen muss, um auf mich selbst zu achten,
dir sage, dass ich dich liebe, aber keinen gemeinsamen Schritt mit dir mehr wagen will,
dass ich dir Unwahrheit zu traue und kein Vertrauen mehr schenken möchte.

Meine Fehler und Schuld an unserem Scheitern, will ich selber tragen.

Ich umarme dich, wie in unseren schönsten Momenten.

Deine Geliebte

P.S. Vielleicht können wir uns irgendwann die Hand reichen, offen und ehrlich mit Erinnerung an das Schöne zwischen uns.


Geschrieben von Seidenraupe (bitte nicht kopieren)

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