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Freitag, 4. September 2009, 17:59

Verheiratet, aber Herzklopfen für die beste Freundin

Hallo liebe User,

ich bin neu hier und möchte Euch meine Geschichte erzählen. Vielleicht könnt Ihr mir weiterhelfen.

Ich bin seit mehreren Jahren mit meiner Frau zusammen, gemeinsam führen wir eine harmonische, erfolgeiche Beziehung.

Vor längerer Zeit freundeten wir uns mit einer Frau an.

Der Zufall wollte es, dass stets die Freundin und ich miteinander telefonierten und die jeweiligen Verabredungen organisierten. d.h., die Dreier-Freundschaft basiert fast ausschließlich auf dem engen Kontakt, den die Freundin und ich aufgebaut hatten.

Dieses Geflecht funktionierte gut, seit 1 Monat aber empfinde ich Gefühle für die Freundin. Ich bin vor den Treffs und Telefonaten aufgeregt, denke total oft an sie usw.

Irgendwann hatten wir sie im Scherz mal auf mich angesprochen, da sagte sie zu meiner Frau und mir, dass sie mich als Freund sehr verehrt, aber nicht in mich verliebt ist.

Sie sucht ja auch nach einem neuen Partner, hat Dates, also sie will nichts von mir. Dass ihre Dates etwa in meinem Alter sind und manchmal auch ähnlich aussehen wie ich, spielt keine Rolle.

Sie ist sehr flippig, liberal, "Durchgeknallt" und spontan. Ich bin eher der konservative, vernünftige, planerische Typ. Und es gibt einen deutlichen Altersunterschied.

Doch was soll ich jetzt tun? Wenn ich mich von ihr distanziere, um emotional von ihr loszukommen, gefährde ich die gemeinsame Freundschaft. Wenn ich meine Gefühle oute, passiert das Gleiche.

Ich will die Freundschaft nicht zerstören. Es ist doch schön, eine nette Freundin zu haben. Aber ich will auch von diesen blöden Gefühlen loskommen. Ich will die Freundin wieder so sehen, wie ich sie 2 Jahre lang gesehen habe.

Klar, meine Ehe hat natürlich an Leidenschaft verloren, aber das passiert doch in jeder Ehe. Ich will ja auch meine Frau nicht verlieren, mit der ich mir noch immer viel zu sagen habe, und die ich auch sehr lieb habe.

Und trotzdem denke ich immer öfter an die Freundin, an das "Neue", an eine "neue Leidenschaft".

Ich weiß auch, dass aus jeder "neuen Leidenschaft" irgendwann auch wieder Routine wird und dann das Spiel irgendwie wieder neu beginnt.

Was will ich Euch nun fragen?

1) Wie bekomme ich meine Gefühle für die Freundin wieder los?
2) Wie soll ich mich insgesamt verhalten? Risiko gehen, um einen Neuanfang der Leidenschaft zu wagen (vielleicht will die Freundin mich auch gar nicht, weil ich wirklich nicht ihr Typ bin? Dann hab ich die Freundin aber verloren. Vielleicht will sie mich aber auch nur nicht, weil ich verheiratet bin?) oder sich in die traditionell gewordene Ehe zurückziehen?

Ich danke Euch für Euer Zuhören und Eure Tipps.

Dan

Lefay75

unregistriert

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Freitag, 4. September 2009, 20:49

RE: Verheiratet, aber Herzklopfen für die beste Freundin

Hallo Dan,

vor ein paar Wochen kam eine Userin "Regenbogen" ins Forum mit einem ähnlichen Problem:

Edit2: Frisch verheiratet und doch wieder/noch problematisch...


Ich habe ihr damals einiges dazu geschrieben.... Kannst ja mal nachlesen. Du selbst musst wissen,ob es das wert ist.. So wie Du deine Ehe beschreibst, scheint sie ja gut zu funktionieren. Diese Freundin ist ein Kick, sie entfacht in Dir als Mann Begehren, Leidenschaft, Feuer.... lockt deine Heissblütigkeit hervor... was kann passieren, dass dieses Feuer nach kurzer Zeit wieder erloschen ist...

Was du tun kannst... Verliere dich da net so drin... Mach dir bewusst, was DIR im Leben wichtig ist... die Beständigkeit und Liebe zu Deiner Frau oder "Die Waffen einer Frau".............


lg lefay

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