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Mittwoch, 27. Juli 2011, 12:56

Freundschaft und Liebe????

Hallo Leute,

ich brauche mal euren Rat.
ich bin seit 6 jahren in einer festen beziehung, und naja es ist nicht immer ganz leicht. bin 24 jahre und wir haben ein ziemliches auf und ab.
der start war ziemlich besch***** viel Eifersucht, viel Ärger, aber es hält und hält. Er ist nach wie vor meine große Liebe.

dann lernte ich jemanden kennen, und wir waren uns sehr vertraut, er hat mir durch ne schwere zeit geholfen, weil mein freund nicht immer das verständnis für meine probleme aufbringt welches ich brauche, plötzlich waren dann auch mehr gefühle dabei bei ihm schon eher denke ich, aber dann wurde mir klar das ich das nicht will, also das ich meinen freund über alles liebe.
und habe ihm das gesagt. auch er hatte schon viel sch*** mitgemacht, und war am boden zerstört, aus angst mich zu verlieren. weil wir ja sowas wie beste freunde waren.
ich weiß nicht, das klingt jetzt komisch, aber ich konnte das sehr gut umschalten. als mir bewusst wurde das ich meinen freund niemals verlieren will, habe ich den anderen nur noch als besten freund gesehen.
bei ihm ist das anders, aber er sagt er will damit leben, das er irgendwann anders denkt, und er könne einfach nicht ohne mich.

nun ist das 1 halbes jahr her.
wir haben wirklich eine beste freundschaft, er tut mir sehr gut. ist immer für mich da.

nun sorgt sich aber plötzliich mein freund, und befürchtet der andere könnte sich in mich verliebt haben.
ich habe mit meinem besten freund darüber gesprochen, und ihm gesagt das mein freund mir sehr wichtig ist.
d.h. ich habe entschieden ein wneig zurück zu treten. bis mein freund merkt das er sich keine sorgen machen muss.

und machen ich und mein bester freund die hölle durch.
mal sagt er er sagt es meinem freund, damit ich glücklich werden kann, dann macht er mir vorwürfe das ich mich beeinflussen lasse. erzählt mir wie schrecklich mein freund ist, und dann wiederrum das er ihn mag. ein riesen hin und her. einerseits will er das ich glücklich bin andererseits macht er meinen freund runter wo er nur kann. sagt wir lassen das mit der freundschaft, und bricht 5 min dannach zusammen weil er ohne mich nciht leben kann.

Gerade eben hatten wir wieder so ein gespräch, und ganz ehrlich ich kann nicht mehr.

er ist mir als freund sehr wichtig, und ein toller mann, immer für mich da. aber ich liebe meinen freund und ich will daran festhalten.
soviel weiß ich.
alles andere ist chaos.

die frage an euch: soll ich an der Freundschaft noch festhalten oder dürfte das wahrscheinlich nie klappen?

vielen dank
ich musste da jetzt echt mal drüber reden!

2

Samstag, 30. Juli 2011, 18:29

Ne, so klappt das definitiv nicht.

"Beste Freunde" zwischen Mann und Frau gibt es meiner Meinung nach nicht. Einer von beiden will über kurz oder lang mehr vom anderen.
Und so wird auch Dein Partner denken. Er sieht, und das ist völlig normal, in Deinem besten Freund einen Rivalen. Einen potentiellen Konkurrenten. Und nichts anderes ist dieser Mann! Da kannst Du mir erzählen was Du willst.

Wenn Dein jetziger Partner nicht die Eigenschaften mitbringt die Du an Deinem "besten Freund" so sehr magst, wenn Dein Partner nicht auch Dein Gesprächspartner ist sondern nur gut aussieht und im Bett Spass macht, dann ist er nicht der Richtige.

Du versuchst, aus zwei Männern einen zu machen. Was der eine nicht hat soll Dir der andere geben. Das wird nix. Am Ende stehst Du alleine da.

3

Dienstag, 2. August 2011, 16:22

Hi,
mittlerweile bin ich weiter.
Zumindest für mich.

Dieses hin und her hat mich ganz kirre gemacht.

Ich und mein Partner hatten einen laaaangen Abend mit einem laaaaangen Gespräch.
Und es läuft wirklich gut. So wies sein sollte.

Ich und mein "bester Freund" haben uns zwischen zeitig getroffen, und es war wie erwartet, ich durfte wieder einmal feststellen das da mehr ist von seiner Seite.
Und auch wenn ich ihn direkt darauf hingewiesen habe das das unangebracht ist, ist er seit dem letzten Streit wieder unglaublich glücklich.

Du hast also völlig Recht, und mein Bauchgefühl auch. Das kann nicht funktionieren.
Und mir ist es mit meinem Partner sehr ernst. Wir planen unsere gemeinsame Zukunft, und das fühlt sich richtig an. ich bin also sehr glücklich.

Nun habe ich aber ein noch viel größeres Problem.
Ich weiß das ich für meinen "besten Freund" der einzige Halt war. Habe ihn bei den größten Problemen geholfen.
Hatte schon mehrere Zusammenbrüche. Und das macht mir sorgen.
Wir haben das schon mal besprochen, als mir klar wurde das er es nicht ist, und er sagte Sachen die mir angst gemacht haben. Er weiß nicht ob er wieder kommt und so weiter...

Ich weiß die meisten sagen sowas nur weil sie in dem Moment verletzt sind.
Aber leider weiß ich das er schon mal sehr tief abgerutscht ist. mit den Gedanken gespielt hat einfach aufzuhören (vor meiner zeit)
Und ich kenne ihn ziemlich gut, ich würde ihm zutrauen das er Dummheiten anstellt, sich nicht unbedingt was antut, aber sein leben kaputt macht, in ein Loch fällt. Ich bin die einzige Person die er hat(te). Zumindest die immer für ihn da war.

Wie soll ich ihm das denn sagen?
Das ich das nicht mehr kann und möchte?
Ich weiß ja, das es ihm wehtun wird, und das ich das nicht verhindern kann.
Nur wenn er mir wieder sagt das er ohne mich nicht kann und aufhören will. Davor habe ich angst.
Habe ihn ja nach wie vor gern. Und sowas zu hören tut weh. Und wird in mir Schuldgefühle auslösen.

Jemand eine Idee?

4

Dienstag, 2. August 2011, 17:55

Ja, ich habe eine Idee.

Wenn er wirklich dein Freund wäre, dann würde er NIEMALS versuchen Dich unterschwellig unter Druck zu setzen.
Und genau das musst Du ihm sagen!

Er ist für sein leben verantwortlich, nicht Du! Er weiss, dass Du einen Freund hast. Er drängt sich in eine Partnerschaft. Er versucht, einen anderen Menschen ( Deinen jetzigen Freund) unglücklich zu machen.

Lass Dich bloss nicht unter Druck setzen. Du hast keinerlei Verantwortung für sein Leben, die hat er selbst!

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