Soll man dem Kopf- oder Bauch-Gefühl folgen?
Hallo Zusammen,
hab' mich lange gewehrt hier ein eigenes Thema zu erstellen, aber vielleicht gibt es ja doch den ein oder anderen Hinweis oder Ratschlag.
Nachdem ich sprichwörtlich aus meiner Ehe geworfen wurde
und dadurch für einige Zeit den Boden unter den Füßen verloren hatte, erschien mir ein Engel (in menschlicher Gestalt).
Aber von Anfang ...
Meine (Noch)-Frau habe ich vor etlichen Jahren kennen- und liebengelernt. Zusammen haben wir eine wundervolle Tochter (ein Ergebnis echter Liebe). Leider haben uns einige Probbleme auf beiden Seiten auseinanderdriften lassen und so kam es wie es kommen musste - Trennung!
Dieser Entschluss von Ihr hat mir erst die Augen geöffnet, was wir zusammen alles verwirklicht und erreicht haben. Das Schlimmste daran ist aber die Einsicht, dass überwiegend kleine Probleme, die jeder von uns nur mit sich ausgemacht hat, das Fass zum überlaufen brachten. Elemente einer Partnerschaft, die der Routine und Gewohnheit zum Opfer gefallen sind ... Shit happens.
Also erst mal die Trennung für sich selber akzeptieren und dann versuchen es der geliebten Tochter (SIE ist mein EIN und ALLES!!!) beibringen. (mittlerweile auch geschafft)
Also weiter ... LEBEN ...
Aber wie lebt man in einer solcher Situation am besten weiter? Da gab es nur zwei Dinge:
1. sich noch intensiver in die Artbeit stürzen (obwohl es ein ausschlaggebender Punkt war - die Arbeit war auch zu Hause immer mit an Bord),
2. sich wieder mehr seinen (vermeintlichen) Freunden widmen,
3. sich noch viel intensiver seinem Hobby zu widmen
Allerdins kann man (leider) nicht immer arbeiten, wenn man auch noch etwas von seinem Kind möchte. Sie ist auch der einzige Grund, warum wir uns noch nicht räumlich getrennt haben. (Ich weiß auch nicht - will mir derzeit aber auch keine Gedanken machen - wie ich diese erste Zeit ohne mein Kind überstehen soll???)
Freunde ... sind eigentlich Menschen, die einem nahe sind ohne permant bei einem zu sein. Die vor allem in schwierigen Phasen für einen da sind. Schwer gefehlt - noch so ein Irrglaube, den ich jahrelang mit mit trug. Hier musste ich feststellen, dass sich ein Großteil des Freundeskreises (nicht nur Bekanntenkreis) in Luft auflöste. Bei anderen musste ich feststellen, dass sie es nicht wert sind/waren Freunde genannt zu werden und wieder andere haben so unterschiedliche Auffassungen, dass mir der weitere Kontakt sehr schwer fällt. Glaubt nicht, dass es nur andere Hinweise auf andere Sichtweisen waren - tatsächlich musste ich feststellen, dass es "Männer" gibt, die einem wirklich empfehlen, den Kontakt zur FAMILIE (also auch zum eigenen Kind) komplett abzubrechen ... Getreu dem Motto: "Soll die Alte doch sehen, wie sie mit der Göre allein klarkommt!"
<bbrrrrr> ... mittlerweile habe ich wieder einen etwas größeren Freundeskreis (die findet man sogar in der heutigen schnelllebigen Zeit noch)
Alternative ZWEI mit neuen Freunden hat also schon mal ein Stück weitergeholfen ...
Bleibt also noch das Hobby als Alternative DREI. Gesagt und Getan! Nur lief mir hier kurz darauf ein Engel in Menschengestalt über den Weg. Ich habe keine Ahnung, ob ich wirklich einen so bemittleidenswerten bzw. hilfsbedürftigen Eindruck gemacht habe, auf jeden Fall hat sie mich angesprochen. Dabei musste ich feststellen, dass ich von Anfang an ein "komisches" (sehr angenehmenes) Gefühl in der Magengegend hatte.
Seit diesem Tage schleppe ich mich mehr oder weniger durch die Woche, bis zu jenem Tag, an dem wir uns sehen.
Jetzt kommt aber mein eigentliches Problem zum tragen. Ich habe die Trennung akzeptiert, kann damit aber nicht leben. Vor allem, da ich eingesehen habe, was tatsächlich in unserer Beziehung schief lief. Ein weiterer entscheidender Faktor ist unsere Tochter. Ich habe das Gefühl, dass es mir das Herz brechen wird, wenn wir auseinanderziehen und ich sie nicht mehr jeden Tag sehen kann.
Entscheidend ist aber, dass mir mein Kopf klar zu verstehen gibt: "Du LIEBST diese Frau"
aber:
nicht aus Angst vor dem Alleinsein,
nicht aus "Routine",
nicht weil der Haushalt gemacht ist,
nicht weil sie Dir Nähe gibt,...
NEIN! Einfach weil diese Frau einzigartig ist, sie so IST wie die IST. (ihre Augen, ihre Haare, ... , ihre Stärke, ihr "Dickkopf", ihre Zuversicht, ..., ihr Wesen als Frau und Mutter mit all ihren Schwächen und Stärken)
Andererseits ist da der Bauch! Dieses Gefühl ... und außerdem die Gedanken an die wundervolle Zeit mit ihr.
Der Kopf sagt aber in manchen Momenten, es ist:
die Angst vor dem Alleinsein,
ein Versuch der Selbstbestätigung,
das Verdrängen der eigenen Fehler,
das Zeichen "DU bist GUT!".
Ich weiß nicht weiter! Es geht mir wirklich gut, wenn ich sie sehe - wir zusammen sind! Aber ich weiß auch, dass ich dann die Gedanken an (meine Tochter und ) meine Frau verdränge und mich nur auf sie einlasse. Es sind aber die einzigen Augenblicke, in denen ich tatsächlich loslassen kann, mich wieder auf mich konzentriere und nicht in Gedanken für die "Vergangenheit" (!?) versinke.
Diese Zweifel und innere Zerrissenheit hat mich aber anfangs wie "geistig" gelähmt erscheinen lassen ... dadurch ist bis zum heutigen Tage nicht s von mir ausgegangen! Jegliche Kontakte (egal ob SMS, Telefonate oder Treffen) gingen von ihr aus. (Na ja ... ok ... ich geb's zu zum Nikolaus war ich der "Auslöser". Das war aber wirklich das einzige Mal.)
Viele Grüße von
Allein-Zu-Hause
hab' mich lange gewehrt hier ein eigenes Thema zu erstellen, aber vielleicht gibt es ja doch den ein oder anderen Hinweis oder Ratschlag.
Nachdem ich sprichwörtlich aus meiner Ehe geworfen wurde
und dadurch für einige Zeit den Boden unter den Füßen verloren hatte, erschien mir ein Engel (in menschlicher Gestalt). Aber von Anfang ...
Meine (Noch)-Frau habe ich vor etlichen Jahren kennen- und liebengelernt. Zusammen haben wir eine wundervolle Tochter (ein Ergebnis echter Liebe). Leider haben uns einige Probbleme auf beiden Seiten auseinanderdriften lassen und so kam es wie es kommen musste - Trennung!
Dieser Entschluss von Ihr hat mir erst die Augen geöffnet, was wir zusammen alles verwirklicht und erreicht haben. Das Schlimmste daran ist aber die Einsicht, dass überwiegend kleine Probleme, die jeder von uns nur mit sich ausgemacht hat, das Fass zum überlaufen brachten. Elemente einer Partnerschaft, die der Routine und Gewohnheit zum Opfer gefallen sind ... Shit happens.
Also erst mal die Trennung für sich selber akzeptieren und dann versuchen es der geliebten Tochter (SIE ist mein EIN und ALLES!!!) beibringen. (mittlerweile auch geschafft)
Also weiter ... LEBEN ...
Aber wie lebt man in einer solcher Situation am besten weiter? Da gab es nur zwei Dinge:
1. sich noch intensiver in die Artbeit stürzen (obwohl es ein ausschlaggebender Punkt war - die Arbeit war auch zu Hause immer mit an Bord),
2. sich wieder mehr seinen (vermeintlichen) Freunden widmen,
3. sich noch viel intensiver seinem Hobby zu widmen
Allerdins kann man (leider) nicht immer arbeiten, wenn man auch noch etwas von seinem Kind möchte. Sie ist auch der einzige Grund, warum wir uns noch nicht räumlich getrennt haben. (Ich weiß auch nicht - will mir derzeit aber auch keine Gedanken machen - wie ich diese erste Zeit ohne mein Kind überstehen soll???)
Freunde ... sind eigentlich Menschen, die einem nahe sind ohne permant bei einem zu sein. Die vor allem in schwierigen Phasen für einen da sind. Schwer gefehlt - noch so ein Irrglaube, den ich jahrelang mit mit trug. Hier musste ich feststellen, dass sich ein Großteil des Freundeskreises (nicht nur Bekanntenkreis) in Luft auflöste. Bei anderen musste ich feststellen, dass sie es nicht wert sind/waren Freunde genannt zu werden und wieder andere haben so unterschiedliche Auffassungen, dass mir der weitere Kontakt sehr schwer fällt. Glaubt nicht, dass es nur andere Hinweise auf andere Sichtweisen waren - tatsächlich musste ich feststellen, dass es "Männer" gibt, die einem wirklich empfehlen, den Kontakt zur FAMILIE (also auch zum eigenen Kind) komplett abzubrechen ... Getreu dem Motto: "Soll die Alte doch sehen, wie sie mit der Göre allein klarkommt!"
<bbrrrrr> ... mittlerweile habe ich wieder einen etwas größeren Freundeskreis (die findet man sogar in der heutigen schnelllebigen Zeit noch)
Alternative ZWEI mit neuen Freunden hat also schon mal ein Stück weitergeholfen ...
Bleibt also noch das Hobby als Alternative DREI. Gesagt und Getan! Nur lief mir hier kurz darauf ein Engel in Menschengestalt über den Weg. Ich habe keine Ahnung, ob ich wirklich einen so bemittleidenswerten bzw. hilfsbedürftigen Eindruck gemacht habe, auf jeden Fall hat sie mich angesprochen. Dabei musste ich feststellen, dass ich von Anfang an ein "komisches" (sehr angenehmenes) Gefühl in der Magengegend hatte.
Seit diesem Tage schleppe ich mich mehr oder weniger durch die Woche, bis zu jenem Tag, an dem wir uns sehen.
Jetzt kommt aber mein eigentliches Problem zum tragen. Ich habe die Trennung akzeptiert, kann damit aber nicht leben. Vor allem, da ich eingesehen habe, was tatsächlich in unserer Beziehung schief lief. Ein weiterer entscheidender Faktor ist unsere Tochter. Ich habe das Gefühl, dass es mir das Herz brechen wird, wenn wir auseinanderziehen und ich sie nicht mehr jeden Tag sehen kann.
Entscheidend ist aber, dass mir mein Kopf klar zu verstehen gibt: "Du LIEBST diese Frau"
aber:
nicht aus Angst vor dem Alleinsein,
nicht aus "Routine",
nicht weil der Haushalt gemacht ist,
nicht weil sie Dir Nähe gibt,...
NEIN! Einfach weil diese Frau einzigartig ist, sie so IST wie die IST. (ihre Augen, ihre Haare, ... , ihre Stärke, ihr "Dickkopf", ihre Zuversicht, ..., ihr Wesen als Frau und Mutter mit all ihren Schwächen und Stärken)
Andererseits ist da der Bauch! Dieses Gefühl ... und außerdem die Gedanken an die wundervolle Zeit mit ihr.
Der Kopf sagt aber in manchen Momenten, es ist:
die Angst vor dem Alleinsein,
ein Versuch der Selbstbestätigung,
das Verdrängen der eigenen Fehler,
das Zeichen "DU bist GUT!".
Ich weiß nicht weiter! Es geht mir wirklich gut, wenn ich sie sehe - wir zusammen sind! Aber ich weiß auch, dass ich dann die Gedanken an (meine Tochter und ) meine Frau verdränge und mich nur auf sie einlasse. Es sind aber die einzigen Augenblicke, in denen ich tatsächlich loslassen kann, mich wieder auf mich konzentriere und nicht in Gedanken für die "Vergangenheit" (!?) versinke.
Diese Zweifel und innere Zerrissenheit hat mich aber anfangs wie "geistig" gelähmt erscheinen lassen ... dadurch ist bis zum heutigen Tage nicht s von mir ausgegangen! Jegliche Kontakte (egal ob SMS, Telefonate oder Treffen) gingen von ihr aus. (Na ja ... ok ... ich geb's zu zum Nikolaus war ich der "Auslöser". Das war aber wirklich das einzige Mal.)
Viele Grüße von
Allein-Zu-Hause
Guten Morgen Allein-zu-Haus,
Du hast Deine Situation sehr ausführlich beschrieben. Was mir noch ein wenig fehlt sind die genauen Beweggründe warum Deine Frau nicht mehr will. Vieleicht kannst Du dazu etwas mehr schreiben. Gibt es einen anderen Mann in ihrem Herzen?
Das Problem ist, dass eine Frau sich innerlich meist viel früher aus der Partnerschaft verabschiedet als wir Männer dieses wahrnehmen.
Dadurch wird ein gegensteuern schwierig. Wenn sie dann einmal das Ende verkündet hat ist es meistens zu spät. Aber muss ja nicht bei jeder so sein, schon gar nicht wenn Kinder im Spiel sind.
Solange sich der Kampf um Deine Frau noch lohnt und nicht aussichtslos erscheint darfst Du nicht aufgeben. Rede,rede,rede mit ihr.
Über eure Probleme, über alles was schiefgelaufen ist und wie ihr es künftig besser machen könnt. Vielleicht auch mit Hilfe von aussen, einer Eheberatung zum Beispiel. Wenn sie darauf einsteigt hast Du noch Chancen, wenn nicht wird es schwierig.
Was die andere Frau angeht würde ich Dir raten dieser reinen wein einzuschenken. Noch hast Du eine Familie, Du liebst Dine Frau, ihr seid in einer sehr schwierigen Phase und der Zuspruch einer anderen Frau tut in diesen Momenten natürlich gut. Nur darf dieser Kontakt nicht über das Verbale hinaus gehen. Dann wäre es Betrug. Wenn sie für Deine Situation Verständnis hat und es auf freundschaftlicher Basis belassen kann halte daran fest. Das ist kein warm halten, die Fronten sind dann geklärt.
"Freunde" sind immer so eine Sache. Natürlich hat man im Laufe einer jahrelangen Partnerschaft einen gemeinsamen Freundeskreis aufgebaut. Und die stecken dann buchstäblich in einer Zwickmühle. Weil sie euch beiden gerecht werden wollen, weil jeder seine Sicht der Dinge hat. Im Laufe des Lebens lernt man unheimlich viele "Bekannte" kennen, Freunde hat man nur einen oder zwei. Aber das sind dann Freunde für`s Leben. Ist zumindest meine Erfahrung. Und mit denen kannst Du darüber reden. Immer und immer wieder ohne sie zu nerven.
Du hast Deine Situation sehr ausführlich beschrieben. Was mir noch ein wenig fehlt sind die genauen Beweggründe warum Deine Frau nicht mehr will. Vieleicht kannst Du dazu etwas mehr schreiben. Gibt es einen anderen Mann in ihrem Herzen?
Das Problem ist, dass eine Frau sich innerlich meist viel früher aus der Partnerschaft verabschiedet als wir Männer dieses wahrnehmen.
Dadurch wird ein gegensteuern schwierig. Wenn sie dann einmal das Ende verkündet hat ist es meistens zu spät. Aber muss ja nicht bei jeder so sein, schon gar nicht wenn Kinder im Spiel sind.
Solange sich der Kampf um Deine Frau noch lohnt und nicht aussichtslos erscheint darfst Du nicht aufgeben. Rede,rede,rede mit ihr.
Über eure Probleme, über alles was schiefgelaufen ist und wie ihr es künftig besser machen könnt. Vielleicht auch mit Hilfe von aussen, einer Eheberatung zum Beispiel. Wenn sie darauf einsteigt hast Du noch Chancen, wenn nicht wird es schwierig.
Was die andere Frau angeht würde ich Dir raten dieser reinen wein einzuschenken. Noch hast Du eine Familie, Du liebst Dine Frau, ihr seid in einer sehr schwierigen Phase und der Zuspruch einer anderen Frau tut in diesen Momenten natürlich gut. Nur darf dieser Kontakt nicht über das Verbale hinaus gehen. Dann wäre es Betrug. Wenn sie für Deine Situation Verständnis hat und es auf freundschaftlicher Basis belassen kann halte daran fest. Das ist kein warm halten, die Fronten sind dann geklärt.
"Freunde" sind immer so eine Sache. Natürlich hat man im Laufe einer jahrelangen Partnerschaft einen gemeinsamen Freundeskreis aufgebaut. Und die stecken dann buchstäblich in einer Zwickmühle. Weil sie euch beiden gerecht werden wollen, weil jeder seine Sicht der Dinge hat. Im Laufe des Lebens lernt man unheimlich viele "Bekannte" kennen, Freunde hat man nur einen oder zwei. Aber das sind dann Freunde für`s Leben. Ist zumindest meine Erfahrung. Und mit denen kannst Du darüber reden. Immer und immer wieder ohne sie zu nerven.
RE: Soll man dem Kopf- oder Bauch-Gefühl folgen?
Hallo Jürgen,vielen Dank für Deinen Kommentar.
> Was mir noch ein wenig fehlt sind die genauen Beweggründe warum Deine Frau nicht mehr will. Vieleicht kannst Du dazu etwas mehr schreiben.
> Gibt es einen anderen Mann in ihrem Herzen?
Hier kommt wahrscheinlich einiges zusammen, was ich nicht einzeln aufzählen kann und möchte. Dabei sind auch viele Fehler, die ich mir zuzuschreiben habe!
Im Laufe der Zeit hat sich ein "Kommunikationsloch" bei uns eingeschlichen. Als Hauptgründe würde ich heute zu unterschiedliche Ansichten gepaart mit zwei Dickköpfen angeben. Nur leider haben wir es nie geschafft und so richtig zu "streiten", um die Dinge aus der Welt zu schaffen - vorher ist meistens einer (ich) ausgestiegen, hat sich zurückgezogen. (Ich hasse Streitgespräche, vor allem wenn die Frau laut wird.) Ein anderes immer wieder kehrendes Thema, war meine Arbeit - mein zweites Zuhause. Hier habe ich es selten geschafft, dies wirklich ruhen zu lassen. Es hat auch viele Abend gegeben, in denen ich nicht abschalten konnte. Dadurch war ich natürlich zwangsweise nicht wirklich "zu Hause und bei meiner Frau". Auf der anderen Seite hat meine Frau sich von Anfang an um den Rest (Haushalt, Kind, etc.) gekümmert. Sie hat dies freiwillig getan - sich nie beschwert.
Aber wie schon erwähnt ... so richtig darüber gesprochen haben wir vor allem in der letzten Zeit nicht mehr. dadurch haben wir uns immer weiter voneinander entfernt.
Auf Grund der ganzen Situation, gehe ich davon aus, dass es mittlerweile bei ihr einen Neuen gibt! Er wird letztendlich der Auslöser gewesen sein ... dummerweise ER und nicht unsere Einsicht, sich für eine Paartherapie zu entscheiden.
> Rede,rede,rede mit ihr.
Hier blockt sie aber!!! In ihren Augen bin ich der letzte A..., ein Mann dem die ganze Schuld an der Trennung zugeschoben wird. Es bringt in der jetzigen Situation nichts, sich mit ihr zu unterhalten. Das tue ich mir nicht an ... den Eindruck nach zwei Sätzen von ihr zu haben, sich rechtfertigen zu müssen. Ich WILL keine Schuldzuweisungen. Wir haben beide unseren Teil der Last zu tragen. Aber WIR müssen uns auch als Eltern weiter bewähren. unter Umständen ist dieser Neue auch ein Grund, dass meine Frau sich an keinen einzigen schönen Augenblick unserer Partnerschaft erinnern kann und will. Dabei bräuchte sie sich eigentlich nur einmal unsere Tochter ansehen - sie bewusst wahrnehmen.
Leider ist ihr (zumindest in meinen Augen) egal wie sich unsere Tochter dabei fühlt und was ihr eventuell bevorsteht. Meine Frau sieht derzeit nur SICH und IHR "Wohlergehen". Ich habe dies früher an Ihr bewundert (bewundere es jetzt noch) - einfach sagen zu können: ICH lebe im Jetzt und Hier! Dabei hat sie aber immer mit dem Feuer gespielt ..
Auf Grund dieser Tatsachen halte ich es auch für fast unmöglich sie zurückzugewinnen - aber ich gebe zumindest derzeit noch nicht auf. Verschlimmert wird die Tatsache aber, dass wir noch zusammen wohnen. Dadurch werde ich täglich wieder auf's Neue heruntergezogen, kann nicht loslassen, mich nicht auf mich und mein Leben konzentrieren. Während sie, das schöne Leben genießt (die Miete wird beglichen, es ist ein Babysitter zu hause, etc.).
> Was die andere Frau angeht würde ich Dir raten dieser reinen wein einzuschenken.
Aber hallo ... habe ich den Eindruck erweckt nicht für meine Familie einzustehen. Ich stehe (noch) zu meiner Familie und von daher kannte sie die ganze Geschichte nach unserer zweiten Begegnung. Sie war einfach nur da, hat zugehört (nichts kommentiert) und mich anschließend nur gefragt: "Was willst Du jetzt wegen Deiner Tochter unternehmen?" Hiermit hatte sie natürlich den wundesten Punkt getroffen ...
Seit diesem Tag ist ein "Einfach nur Dasein" in Kombination mit "Wenn Du willst, bin ich (auch ganz) für Dich da." ... und dabei ist klar, wie sie es meint.
Diese Frau macht mich einfach schwach. Es ist jedesmal ein Kribbeln im Bauch, wenn wir uns sehen. Ein Fallenlassen und Wohlfühlen - von beiden Seiten.
Ich will es nicht detaillierter beschrieben, denn gerade an Abenden wie heute kommt doch wieder etwas wie "Verrat", "Betrug" und "Ehebruch" hoch- obwohl in dieser Richtung nichts gelaufen ist.
> Wenn sie für Deine Situation Verständnis hat und es auf freundschaftlicher Basis belassen kann halte daran fest.
> Das ist kein warm halten, die Fronten sind dann geklärt.
"Freunde" ... nicht mit diesem Gefühl in der Magengegend und dem Kopf, der nicht von Frau (und Kind) loslassen kann! Die Fronten sind geklärt, es hat sich aber nichts geändert ...
Nach unserem letzten Treffen, vergangene Woche habe ich mich doch einmal gefragt: "Was würdest Du jetzt eigentlich tun, wenn Deine Ehe noch intakt wäre?" (setzen wir also vorraus, dass wir uns unter den Umständen auch kennengelernt hätten) ... Ich würde (wahrswcheinlich) nichts anders machen. Nur würden wir wahrscheinlich nicht so lange zusammensein, aber genauso oft.
Auch die Frage: "Was würdest Du tun, wenn Deine Frau jetzt/später zu Dir zurückkommen will?" - Antwort: "Ich weiß es nicht."
Es gibt einen schönen etwas älteren Film, dessen Name mir leider nicht einfällt, dafür aber ein Zitat daraus: " Ich liebe sie nicht mehr als Dich, nur länger!"
Kannst du jetzt eventuell mein Gefühls- und Gedankenchaos nachvollziehen???
Viele Grüße von
Allein-Zu-Hause
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Allein-Zu-Hause« (13. Dezember 2010, 22:44)
Ja klar, verstehe ich. Aber je offener Du das Thema ansprichst, auch was Deine eigenen Fehler betrifft, desto eher kann man Dir einen Rat geben.
Du musst selbst wissen, in welchem Umfang Du Deine Geschichte "öffentlich" machen möchtest. Wenn Du allerdings so elementare Dinge wie bereits vorhandene neue Partner aussen vorlassen willst verzerrst Du das Bild und es wird schwer Dir zu helfen.
Du musst selbst wissen, in welchem Umfang Du Deine Geschichte "öffentlich" machen möchtest. Wenn Du allerdings so elementare Dinge wie bereits vorhandene neue Partner aussen vorlassen willst verzerrst Du das Bild und es wird schwer Dir zu helfen.
Die typischen "Männerfehler" eben. Keine Lust auf Diskussionen und den Job an erster Stelle. Okay, dass das Scheisse war weisst Du ja jetzt selbst. Das Problem ist, Deine Frau hat Dir dies über einen langen Zeitraum gesagt, Du hast es nicht gehört. Oder nicht hören können, weil Frauen oftmals dermassen versteckte Warnsignale senden die sie nicht mal selbst empfangen würden. 
Sie hat sich somit in der Beziehung schon von Dir entfernt, wahrscheinlich hätte sie sich längst getrennt wenn euer gemeinsames Kind nicht wäre.
Die Gefühle zu ihren Partnern sterben in Frauen schleichend ab, sie beobachten über einen langen Zeitraum Dich und sich selbst. Und jeder noch so kleine Streit bestärkt sie mehr in ihrem inneren Zweifel. Und der Mann lebt ahnungslos seinen Alltag, wägt sich in vermeintlicher "Sicherheit".
Wenn dann der Knall kommt ist es fast immer zu spät. Dann hat sie sich gelöst, ein zurück gibt es fast nie. Worst case ist ein anderer Mann.
Wenn dem so ist sehe ich ganz schwarz.
Natürlich versuchst Du um sie zu kämpfen aber Du läufst Gefahr sie nur noch zu nerven. Sie wird dann evtl. extrem abweisend, Du reagierst darauf natürlich und das Ganze schaukelt sich hoch bis zum Eklat.
Was Deine "Freundin" angeht bewegst Du Dich auf ganz dünnem Eis. Du sagst es selber Du "liebst sie vielleicht genauso, nur nicht so lange". Also bist Du Dir selber Deiner eigenen Gefühle nicht mehr klar. Kann ich verstehen, wenn die eigene Partnerin ständig an ihrer Liebe zu einem selbst zweifelt wird man natürlich anfällig.
Nur, wenn Deine Ehe noch intakt wäre hättest Du das niemals tun dürfen. Sonst stimmen auch Deine Gefühle zu deiner Frau nicht mehr.
Du musst Dich jetzt entscheiden. Kämpfen um Deine Ehe, um Deine Frau und alles was ihr bisher erreicht habt. Oder den kick des Neuen suchen, nach dem Motto: Neue Besen kehren gut. Aber die werden halt irgendwann auch alt.
Entscheide Dich. Sonst bist Du bald wirklich " Allein zu Hause"

Sie hat sich somit in der Beziehung schon von Dir entfernt, wahrscheinlich hätte sie sich längst getrennt wenn euer gemeinsames Kind nicht wäre.
Die Gefühle zu ihren Partnern sterben in Frauen schleichend ab, sie beobachten über einen langen Zeitraum Dich und sich selbst. Und jeder noch so kleine Streit bestärkt sie mehr in ihrem inneren Zweifel. Und der Mann lebt ahnungslos seinen Alltag, wägt sich in vermeintlicher "Sicherheit".
Wenn dann der Knall kommt ist es fast immer zu spät. Dann hat sie sich gelöst, ein zurück gibt es fast nie. Worst case ist ein anderer Mann.
Wenn dem so ist sehe ich ganz schwarz.
Natürlich versuchst Du um sie zu kämpfen aber Du läufst Gefahr sie nur noch zu nerven. Sie wird dann evtl. extrem abweisend, Du reagierst darauf natürlich und das Ganze schaukelt sich hoch bis zum Eklat.
Was Deine "Freundin" angeht bewegst Du Dich auf ganz dünnem Eis. Du sagst es selber Du "liebst sie vielleicht genauso, nur nicht so lange". Also bist Du Dir selber Deiner eigenen Gefühle nicht mehr klar. Kann ich verstehen, wenn die eigene Partnerin ständig an ihrer Liebe zu einem selbst zweifelt wird man natürlich anfällig.
Nur, wenn Deine Ehe noch intakt wäre hättest Du das niemals tun dürfen. Sonst stimmen auch Deine Gefühle zu deiner Frau nicht mehr.
Du musst Dich jetzt entscheiden. Kämpfen um Deine Ehe, um Deine Frau und alles was ihr bisher erreicht habt. Oder den kick des Neuen suchen, nach dem Motto: Neue Besen kehren gut. Aber die werden halt irgendwann auch alt.
Entscheide Dich. Sonst bist Du bald wirklich " Allein zu Hause"
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »juergen« (16. Dezember 2010, 20:20)
Kämpfen "für die Ehe" oder der Kick "des Neuen"?
Hallo Jürgen,
vielen Dank für Deine aufbauenden Worte :-(
Ich kann Dir allerdings nicht in allen Punkten zustimmen. Zum Einen ist es ein Problem, sich von einem Partner "gefühlsmaßig" zu trennen, ohne dabei auch die eigenen Fehler zu bearbeiten und sich statt dessen in eine neue Beziehung zu stürzen. Nur weil man glaubt dort das zu finden, was einem vorher fehlte, werden die alten Wunden nicht geheilt. Es gehört mehr zu einer Trennung als die reine Erkenntnis, dass die "Liebe" zueinander erloschen ist. Ich bin mir sicher, dass dieser Punkt vor allem durch unsere gemeinsame Tochter irgendwann aufkommen wird. Aber hier wirst Du wahrscheinlich recht haben ... erst wenn es zu spät ist und sie endlich die "versteckten Signale" selber (im Nachhineine) erkennt.
Ich habe die Trennung von meiner Frau akzeptiert. Dank eines guten Coaches/Therapeuten gelang dies recht schnell. Allerdings wird das Loslassen, die Aufarbeitung noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Darum heißt es wohl auch Trennungsjahr!? Die aufkommenden "Schmerzen", durch das Erkennen des "WARUM ist es so gekommen" während der Sitzungen, sind viel schlimmer als die Trennung selbst. Es macht deutlich, was man an alten Problemen und Lasten mit sich trägt. Dinge der Vergangenheit, welche man nicht Losgelassen hat. Die bei den eintretenden Erkenntnissen aufkommenden Gefühle helfen aber, zu sich zu finden ... Ein "neuer" Mensch zu werden! Sich nicht zu verbiegen (für den Anderen krum machen), sondern tatsächliche Änderung.
In Bezug auf den "Engel" bin ich mir auch sicher! Das Zitat aus dem Film ist wirklich so gemeint, wie man es liest!!! In diesem Falle ist es kein Teilen von "Gefühlen", sondern ein Füllen von Lücken in Leben. Ich bin mir der Tatsache mittlerweile sehr bewusst. Es werden fehlende Puzzleteile im Leben eingesetzt, aber es werden keine "alten verknickten Teile" ERSETZT. Aus diesem Grunde bin ich froh, dass ich "beides" nicht vergleichen brauche/muss, da es nicht vergleichbar ist.
Kämpfen oder der Kick?
Weder das Eine noch das Andere werde ich derzeit bewusst und "aggresiv" vorantreiben. Ich bin mir aber sicher, dass meine Frau die Veränderung spürt und selber nachdenklich wird. Damit wäre doch schon ein Anfang erreicht ...
Auf der anderen Seite muss "der Engel" Geduld habe, aber sie weiß um die Situation und kennt auch Teile/Inhalte der Sitzungen. Sie ist sich bewusst, dass sie es derzeit wie eine "Affäre zu einem verheirateten Mann" akzeptieren muss.
In welche Richtung es ALLES führen wird kann ich noch nicht beurteilen. Eines weiß ich aber: Der "Wert" meiner Familie ist ein Heiligtum, welches ich nur sehr schwer "Loslassen" kann!
... und JA - unter Umständen bin ich danach wirklich "Allein-Zu-Hause"
- aber nur wenn meine Tochter nicht zu "Besuch" ist
Viele Grüße
PS: Ich wusste gar nicht, dass ich in der Siuation so nüchtern schreiben kann
Ich hoffe nur, dass es nicht den Eindruck erweckt, dass ich mich schon entschieden hätte ...
vielen Dank für Deine aufbauenden Worte :-(
Ich kann Dir allerdings nicht in allen Punkten zustimmen. Zum Einen ist es ein Problem, sich von einem Partner "gefühlsmaßig" zu trennen, ohne dabei auch die eigenen Fehler zu bearbeiten und sich statt dessen in eine neue Beziehung zu stürzen. Nur weil man glaubt dort das zu finden, was einem vorher fehlte, werden die alten Wunden nicht geheilt. Es gehört mehr zu einer Trennung als die reine Erkenntnis, dass die "Liebe" zueinander erloschen ist. Ich bin mir sicher, dass dieser Punkt vor allem durch unsere gemeinsame Tochter irgendwann aufkommen wird. Aber hier wirst Du wahrscheinlich recht haben ... erst wenn es zu spät ist und sie endlich die "versteckten Signale" selber (im Nachhineine) erkennt.
Ich habe die Trennung von meiner Frau akzeptiert. Dank eines guten Coaches/Therapeuten gelang dies recht schnell. Allerdings wird das Loslassen, die Aufarbeitung noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Darum heißt es wohl auch Trennungsjahr!? Die aufkommenden "Schmerzen", durch das Erkennen des "WARUM ist es so gekommen" während der Sitzungen, sind viel schlimmer als die Trennung selbst. Es macht deutlich, was man an alten Problemen und Lasten mit sich trägt. Dinge der Vergangenheit, welche man nicht Losgelassen hat. Die bei den eintretenden Erkenntnissen aufkommenden Gefühle helfen aber, zu sich zu finden ... Ein "neuer" Mensch zu werden! Sich nicht zu verbiegen (für den Anderen krum machen), sondern tatsächliche Änderung.
In Bezug auf den "Engel" bin ich mir auch sicher! Das Zitat aus dem Film ist wirklich so gemeint, wie man es liest!!! In diesem Falle ist es kein Teilen von "Gefühlen", sondern ein Füllen von Lücken in Leben. Ich bin mir der Tatsache mittlerweile sehr bewusst. Es werden fehlende Puzzleteile im Leben eingesetzt, aber es werden keine "alten verknickten Teile" ERSETZT. Aus diesem Grunde bin ich froh, dass ich "beides" nicht vergleichen brauche/muss, da es nicht vergleichbar ist.
Kämpfen oder der Kick?
Weder das Eine noch das Andere werde ich derzeit bewusst und "aggresiv" vorantreiben. Ich bin mir aber sicher, dass meine Frau die Veränderung spürt und selber nachdenklich wird. Damit wäre doch schon ein Anfang erreicht ...
Auf der anderen Seite muss "der Engel" Geduld habe, aber sie weiß um die Situation und kennt auch Teile/Inhalte der Sitzungen. Sie ist sich bewusst, dass sie es derzeit wie eine "Affäre zu einem verheirateten Mann" akzeptieren muss.
In welche Richtung es ALLES führen wird kann ich noch nicht beurteilen. Eines weiß ich aber: Der "Wert" meiner Familie ist ein Heiligtum, welches ich nur sehr schwer "Loslassen" kann!
... und JA - unter Umständen bin ich danach wirklich "Allein-Zu-Hause"
- aber nur wenn meine Tochter nicht zu "Besuch" ist Viele Grüße
PS: Ich wusste gar nicht, dass ich in der Siuation so nüchtern schreiben kann
Ich hoffe nur, dass es nicht den Eindruck erweckt, dass ich mich schon entschieden hätte ...
Stimmt. Da kann ich Dir nur zustimmen. Aber alleine die Erkenntnis, es sich selbst einzugestehen, ist der wichtigste und grösste Schritt nach vorne. Der Rest ist Vergangenheitsbewältigung, die Beziehung ist heruntergeschluckt aber sie muss auch noch verdaut werden.Es gehört mehr zu einer Trennung als die reine Erkenntnis, dass die "Liebe" zueinander erloschen ist.
Das meine ich gar nicht mal im negativen Sinne. Den Ex-Partner herunterzumachen, ihn schlecht zu reden, bringt gar nichts.
Das Geschehene einfach versuchen nüchtern zu betrachten, mit einer Sicht von "Aussen", das bringt den entscheidenden Fortschritt.
Ja, mit Hilfe einer Therapie kommt man schneller durch dieses Tief. Und ich würde auch jedem raten, sich Hilfe von aussen zu suchen wenn das Gefühl aufkommt es geht nicht mehr. Alleine fährt die Karre immer weiter in den Dreck.Ich habe die Trennung von meiner Frau akzeptiert. Dank eines guten Coaches/Therapeuten gelang dies recht schnell. Allerdings wird das Loslassen, die Aufarbeitung noch einige Zeit in Anspruch nehmen.
Diesen Satz kann ich nur mit aller Deutlichkeit unterstreichen. Eine Erkenntnis, die auch ich viel zu spät in meinem Leben gewonnen habe.Der "Wert" meiner Familie ist ein Heiligtum,
Aber aus Fehlern lernt man.
Deine Ex hat Dich abgeschrieben, Du hast die Trennung fast verarbeitet, nur räumlich möchtest Du Dich nicht trennen. Wegen eurer Tochter.
Aber wie stellst Du Dir das auf Dauer vor? Irgendwann wird das mit ihrem neuen lover öffentlich werden und dann? Entweder geht sie dann oder Du ziehst doch aus. Eure Tochter wird mit ihr gehen, Du hast doch gar nicht die Zeit.
Nur glaube mir bitte eines. Deine Kinder werden immer Deine Kinder bleiben, der Schmerz der räumlichen Trennung wird gewaltig sein aber die Liebe wird nicht enden.
Ich weiss wovon ich rede. Mein "grosser" Junge ist inzwischen fast 13. Lebt bei seiner mum. Und wie das so ist in der Pubertät hat er momentan grösste Probleme mit ihr. Und ich bin jetzt die Feuerwehr. Nachdem ich jahrelang von meiner Ex mehr oder weniger gemieden wurde.
Ich habe mit meinem Jungen inzwischen wieder ein derart inniges Verhältnis, er vertraut mir einfach alles an. Und wir gehen durch dick und dünn.
Also mach Dir da keinen Kopf. Das Verhältnis zu Deiner Tochter kann nach der Trennung sogar noch inniger werden. Aber ganz wichtig für euer Kind ist eine "harmonische" Trennung. Und die schaffst Du nur jetzt. Je länger Du wartest, desto kritischer wird es.
Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »juergen« (17. Dezember 2010, 09:28)
Hallo Jürgen,
die Worte klingen mir vertraut, dennoch ist es großer Unterschied die "Trennung von der Familie" zu akzeptieren und zu verarbeiten oder den alles entscheiden Schritt mit seinen konzequenzen zu gehen. Ich weiß, dass es in diesen Fällen insbesondere Vätern sehr schwer fällt. Die Gedanken an das eigene Kind bzw. die Kinder kann man nicht "Loslassen". Das wäre auch falsch! Doch damit geht auch einher, dass man(n) in der Anfangsphase einer räumlichen Trennung nochmals die Schmerzen durchstehen muss. Welcher man(n) leidet schon gern
Die räumliche Trennung würde zwar den emotionalen Abstand zu meiner Frau mit sich bringen, UNS aber auch in einen absoluten fanaziellen Engpass treiben. Ich rede hier nicht davon, dass ich nicht für meine Tochter und für meine Frau den Unterhalt zahlen WILL sondern ihn auf Grund der Umstände nicht zahlen KANN!!! Also versucht man so lange wie möglich, das gemeinsame "zu Hause" aufrecht zu erhalten. Dummerweise ist eine Trennung kein Grund für eine außerordentliche Kündigung. Also würde das Geld weiterhin an die Vermieter fließen und Frau und Kind hätten deutlich weniger zum Leben. Der Mindestbehalt reicht ja wirklich nur zum ÜBER-Leben, da bleibt leider nichts übrig was man noch abgegeben könnte. Was bleibt einem also anderes übrig, als "Augen zu und durch"?
""Du hast die Trennung fast verarbeitet, nur räumlich möchtest Du Dich nicht trennen. Wegen eurer Tochter.""
Meine Tochter ist zwar auch ein Grund aber nicht ausschlaggebend. Ich möchte, dass meine Frau mir die WAHRHEIT offen ins Gesicht sagt. Danach kann ich mit einem "guten Gewissen" gehen. Aber solange ich nur Ausflüchte und Halbwahrheiten höre, bin ich der Überzeugung, dass sie unsere Beziehung noch nicht zu den Akten gelegt hat. Eine räumliche Trennung bringt in meinen Augen aber nur genau die Distanz und noch größere Ablehnung, die auch jetzige Versuche einer Annäherung, mit sich bringen würden.
""Irgendwann wird das mit ihrem neuen lover öffentlich werden und dann? Entweder geht sie dann oder Du ziehst doch aus.""
Hier kommen wieder die aktuellen Ausflüchte, Halbwahrheiten und vielleicht sogar Lügen ins Spiel. Was meinst Du, wird unsere Tochter zu Ihrer Mutter sagen bzw. über sie denken, wenn sie erfährt, dass sie über Monate hinweg nicht die Wahrheit erfahren hat???
Genau diesen Zeitpunkt möchte ich aber nicht erleben, wenn ich räumlich von meiner Tochter getrennt bin. Nein, ich würde in der Situation kein Öl ins Feuer gießen - aber ich würde genau dann gerne für sie da sein, um ihr die Situation auch noch einmal aus meiner Sicht zu schildern. Ihr dann alles erklären und hoffen, dass sie auch Verständnis für die Handlung ihrer Mutter hat. Zum jetzigen Zeitpunkt möchte ich aber auf keinen Fall derjenige sein, der das Thema anspricht.
Dabei fällt mir gerade ein, dass meine Tochter "meinen Engel" kennt und weiß, dass ich auch Zeit mit ihr verbringe. Soviel zum Thema Ehrlichkeit und der daraus erwachsenden Offenheit ... Bei dem Treffen hatten sich die Beiden sich eine Weile ungestört allein unterhalten können, bevor mein Töchterchen von mir ALLES (Wann? kennengtelernt, Wie? kennengelernt und zueinander gefunden, Was? geschieht wenn wir allein sind) erfahren hat. Auch dabei habe ich darauf geachtet, dass sie eventuelle Missverständnisse direkt nachfragen konnte. Was soll ich sagen? Die Fragen waren nicht an mich gerichtet sondern mussten von anderer Seite beantwortet werden. Dabei ist mir aufgefallen, dass meine Tochter sich teilweise die Sachen doppelt erzählen lassen hat - Kinder als Lügendetektoren!? <grins> Wir waren uns sicher nichts vor ihr geheim zu halten oder etwas falsches zu erzählen - KEINE Lügen!!! Wobei wir auch nichts zu verbergen hatten ;-)
Das Schönste für mich war allerdings die Heimfahrt! Einzige wahrnehmbare Reaktionen von meiner Tochter waren bei dem Aufeinandertreffen große Augen und auf der Rückfahrt ein "Mmmmhhhh ... irgendwie find' ich sie richtig nett!".
Zu Hause angekommen, hat sie sich in ihr Zimmer zurückgezogen und gespielt. Nachdem meine Frau bei ihr war, weil sie mir mal wieder nicht glaubte, dass alles i.O. sei, wurde mir bewusst - meine Tochter erzählt nichts. So ist es auch bis heute! Diese Reaktion unserer Tochter deutet darauf hin, dass sie sehr gut unterscheiden kann und unsere Trennung wahrnimmt. Sie will nicht dazwischen geraten und behält daher alles für sich. Auch als sie die "offizielle Erlaubnis" es mama erzählen zu fürfen tat sie es nicht. Mit diesen Entscheidungen kann ich nicht leben. Ich weiß nicht, was meine Tochter wirklich und tief in sich empfindet, wenn sie immer und alles nur mit sich ausmacht. Ich bin fast an dem Punkt, wo ich auf einen Termin bei einem Kinderpsychologen dränge. (Die eigene Erfahrung mit solchen Dingen bringt die Erkenntnis und Offenheit für so etwas. :-))
""... eine "harmonische" Trennung. Und die schaffst Du nur jetzt. Je länger Du wartest, desto kritischer wird es.""
Diese Worte sollten jetzt eine nochmals überdacht oder in eine andere Richtung gedacht werden. Es wird nicht kritischer für mich und die Beziehung zu meiner Tochter, sondern für meine Frau, ihre "Liebschaft" und das Verhältnis zu unserer Tochter.
Grüße
PS: Danke für Deine Zeit, Deine Gedanken und das Wissen, das man sein "wirres Hirn" beim Schreiben wieder sortiert bekommt!
die Worte klingen mir vertraut, dennoch ist es großer Unterschied die "Trennung von der Familie" zu akzeptieren und zu verarbeiten oder den alles entscheiden Schritt mit seinen konzequenzen zu gehen. Ich weiß, dass es in diesen Fällen insbesondere Vätern sehr schwer fällt. Die Gedanken an das eigene Kind bzw. die Kinder kann man nicht "Loslassen". Das wäre auch falsch! Doch damit geht auch einher, dass man(n) in der Anfangsphase einer räumlichen Trennung nochmals die Schmerzen durchstehen muss. Welcher man(n) leidet schon gern
Die räumliche Trennung würde zwar den emotionalen Abstand zu meiner Frau mit sich bringen, UNS aber auch in einen absoluten fanaziellen Engpass treiben. Ich rede hier nicht davon, dass ich nicht für meine Tochter und für meine Frau den Unterhalt zahlen WILL sondern ihn auf Grund der Umstände nicht zahlen KANN!!! Also versucht man so lange wie möglich, das gemeinsame "zu Hause" aufrecht zu erhalten. Dummerweise ist eine Trennung kein Grund für eine außerordentliche Kündigung. Also würde das Geld weiterhin an die Vermieter fließen und Frau und Kind hätten deutlich weniger zum Leben. Der Mindestbehalt reicht ja wirklich nur zum ÜBER-Leben, da bleibt leider nichts übrig was man noch abgegeben könnte. Was bleibt einem also anderes übrig, als "Augen zu und durch"?
""Du hast die Trennung fast verarbeitet, nur räumlich möchtest Du Dich nicht trennen. Wegen eurer Tochter.""
Meine Tochter ist zwar auch ein Grund aber nicht ausschlaggebend. Ich möchte, dass meine Frau mir die WAHRHEIT offen ins Gesicht sagt. Danach kann ich mit einem "guten Gewissen" gehen. Aber solange ich nur Ausflüchte und Halbwahrheiten höre, bin ich der Überzeugung, dass sie unsere Beziehung noch nicht zu den Akten gelegt hat. Eine räumliche Trennung bringt in meinen Augen aber nur genau die Distanz und noch größere Ablehnung, die auch jetzige Versuche einer Annäherung, mit sich bringen würden.
""Irgendwann wird das mit ihrem neuen lover öffentlich werden und dann? Entweder geht sie dann oder Du ziehst doch aus.""
Hier kommen wieder die aktuellen Ausflüchte, Halbwahrheiten und vielleicht sogar Lügen ins Spiel. Was meinst Du, wird unsere Tochter zu Ihrer Mutter sagen bzw. über sie denken, wenn sie erfährt, dass sie über Monate hinweg nicht die Wahrheit erfahren hat???
Genau diesen Zeitpunkt möchte ich aber nicht erleben, wenn ich räumlich von meiner Tochter getrennt bin. Nein, ich würde in der Situation kein Öl ins Feuer gießen - aber ich würde genau dann gerne für sie da sein, um ihr die Situation auch noch einmal aus meiner Sicht zu schildern. Ihr dann alles erklären und hoffen, dass sie auch Verständnis für die Handlung ihrer Mutter hat. Zum jetzigen Zeitpunkt möchte ich aber auf keinen Fall derjenige sein, der das Thema anspricht.
Dabei fällt mir gerade ein, dass meine Tochter "meinen Engel" kennt und weiß, dass ich auch Zeit mit ihr verbringe. Soviel zum Thema Ehrlichkeit und der daraus erwachsenden Offenheit ... Bei dem Treffen hatten sich die Beiden sich eine Weile ungestört allein unterhalten können, bevor mein Töchterchen von mir ALLES (Wann? kennengtelernt, Wie? kennengelernt und zueinander gefunden, Was? geschieht wenn wir allein sind) erfahren hat. Auch dabei habe ich darauf geachtet, dass sie eventuelle Missverständnisse direkt nachfragen konnte. Was soll ich sagen? Die Fragen waren nicht an mich gerichtet sondern mussten von anderer Seite beantwortet werden. Dabei ist mir aufgefallen, dass meine Tochter sich teilweise die Sachen doppelt erzählen lassen hat - Kinder als Lügendetektoren!? <grins> Wir waren uns sicher nichts vor ihr geheim zu halten oder etwas falsches zu erzählen - KEINE Lügen!!! Wobei wir auch nichts zu verbergen hatten ;-)
Das Schönste für mich war allerdings die Heimfahrt! Einzige wahrnehmbare Reaktionen von meiner Tochter waren bei dem Aufeinandertreffen große Augen und auf der Rückfahrt ein "Mmmmhhhh ... irgendwie find' ich sie richtig nett!".
Zu Hause angekommen, hat sie sich in ihr Zimmer zurückgezogen und gespielt. Nachdem meine Frau bei ihr war, weil sie mir mal wieder nicht glaubte, dass alles i.O. sei, wurde mir bewusst - meine Tochter erzählt nichts. So ist es auch bis heute! Diese Reaktion unserer Tochter deutet darauf hin, dass sie sehr gut unterscheiden kann und unsere Trennung wahrnimmt. Sie will nicht dazwischen geraten und behält daher alles für sich. Auch als sie die "offizielle Erlaubnis" es mama erzählen zu fürfen tat sie es nicht. Mit diesen Entscheidungen kann ich nicht leben. Ich weiß nicht, was meine Tochter wirklich und tief in sich empfindet, wenn sie immer und alles nur mit sich ausmacht. Ich bin fast an dem Punkt, wo ich auf einen Termin bei einem Kinderpsychologen dränge. (Die eigene Erfahrung mit solchen Dingen bringt die Erkenntnis und Offenheit für so etwas. :-))
""... eine "harmonische" Trennung. Und die schaffst Du nur jetzt. Je länger Du wartest, desto kritischer wird es.""
Diese Worte sollten jetzt eine nochmals überdacht oder in eine andere Richtung gedacht werden. Es wird nicht kritischer für mich und die Beziehung zu meiner Tochter, sondern für meine Frau, ihre "Liebschaft" und das Verhältnis zu unserer Tochter.
Grüße
PS: Danke für Deine Zeit, Deine Gedanken und das Wissen, das man sein "wirres Hirn" beim Schreiben wieder sortiert bekommt!
Hey Du,
die Zeit für Dich nehme ich mir gerne weil ich nur zu gut weiss wie es Dir gerade geht und was Du empfindest. Wie bereits geschrieben, ich war auch schon in Deiner Situation. Mach nicht den gleichen Fehler wie ich und versuche die Trennung von Deinem Kind alleine zu verarbeiten. Hab ich versucht, niemand hat mir etwas angemerkt, manchmal bin ich nachts wach gelegen und war am Ende.
War eine harte Zeit. Aber auch die geht vorüber.
Der finanzielle Aspekt ist natürlich auch nicht zu unterschätzen. Wie alt ist eure Tochter? Ist Deine Frau wenigstens bereit halbtags zu arbeiten?
Natürlich müsste die grosse Wohnung weg und zwei kleinere her. Darüber musst Du mit ihr reden
Auf "Zeit" zu spielen bringt Dir nichts. Wenn sie einen anderen hat, wovon Du ja ausgehst, dann wird sie gehen wenn der andere Mann beginnt unruhig zu werden. Das wird so kommen. Bis dahin allerdings werden die Spannungen zwischen euch immer grösser werden. Und das wird auch eure Tochter zu spüren bekommen.
Du hast Angst, die räumliche Trennung könnte das endgültige Aus bedeuten. Na klar, das Risiko besteht. Aber vielleicht beginnt sie dann auch nachzudenken, vielleicht setzt doch so etwas wie "vermisssen" bei ihr ein. Das wäre Deine Chance. Wenn das nicht passiert hast Du so oder so verloren.
Was eure Tochter angeht kann ich euch beiden nur raten, haltet sie völlig raus. Ein gemeinsames, klärendes Gespräch, altersgerecht.
Ganz wichtig, macht dem Kind klar dass Mama UND Papa auch weiterhin für sie da sind. Und haltet sie vorerst von allem anderen ( auch vor den evtl. neuen Partnern ) fern. Das bringt nichts, verunsichert das Kind nur.
Unter`m Strich kann ich Dir es nur noch einmal schreiben. Du versucht eure Krise auszusitzen. Das schaffst Du nicht. Wenn sie nicht mehr bereit ist auf Dich zuzugehen kannst Du Dir den Kopf nach hinten drehen und mit dem Schwanz wackeln. Sie wird es nicht sehen.
Nur wenn Du gehst wird sie vielleicht aufwachen. Gib ihr die Möglichkeit nach zu denken. Die Möglichkeit Dich zu vermissen.
die Zeit für Dich nehme ich mir gerne weil ich nur zu gut weiss wie es Dir gerade geht und was Du empfindest. Wie bereits geschrieben, ich war auch schon in Deiner Situation. Mach nicht den gleichen Fehler wie ich und versuche die Trennung von Deinem Kind alleine zu verarbeiten. Hab ich versucht, niemand hat mir etwas angemerkt, manchmal bin ich nachts wach gelegen und war am Ende.
War eine harte Zeit. Aber auch die geht vorüber.
Der finanzielle Aspekt ist natürlich auch nicht zu unterschätzen. Wie alt ist eure Tochter? Ist Deine Frau wenigstens bereit halbtags zu arbeiten?
Natürlich müsste die grosse Wohnung weg und zwei kleinere her. Darüber musst Du mit ihr reden
Auf "Zeit" zu spielen bringt Dir nichts. Wenn sie einen anderen hat, wovon Du ja ausgehst, dann wird sie gehen wenn der andere Mann beginnt unruhig zu werden. Das wird so kommen. Bis dahin allerdings werden die Spannungen zwischen euch immer grösser werden. Und das wird auch eure Tochter zu spüren bekommen.
Du hast Angst, die räumliche Trennung könnte das endgültige Aus bedeuten. Na klar, das Risiko besteht. Aber vielleicht beginnt sie dann auch nachzudenken, vielleicht setzt doch so etwas wie "vermisssen" bei ihr ein. Das wäre Deine Chance. Wenn das nicht passiert hast Du so oder so verloren.
Was eure Tochter angeht kann ich euch beiden nur raten, haltet sie völlig raus. Ein gemeinsames, klärendes Gespräch, altersgerecht.
Ganz wichtig, macht dem Kind klar dass Mama UND Papa auch weiterhin für sie da sind. Und haltet sie vorerst von allem anderen ( auch vor den evtl. neuen Partnern ) fern. Das bringt nichts, verunsichert das Kind nur.
Unter`m Strich kann ich Dir es nur noch einmal schreiben. Du versucht eure Krise auszusitzen. Das schaffst Du nicht. Wenn sie nicht mehr bereit ist auf Dich zuzugehen kannst Du Dir den Kopf nach hinten drehen und mit dem Schwanz wackeln. Sie wird es nicht sehen.
Nur wenn Du gehst wird sie vielleicht aufwachen. Gib ihr die Möglichkeit nach zu denken. Die Möglichkeit Dich zu vermissen.
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »juergen« (17. Dezember 2010, 23:11)
Auszug und Trennungsschmerz (wegen eigenem Kind)
Hallo Jürgen,
wie soll das gehen? Die Trennung von dem eigenen Kind nicht allein durchzustehen??? Wer soll bitte dabei helfen?
Meine Frau geht einem 400 Euro job nach. Sie ist auch nicht bereit wieder halbtags normal arbeiten zu gehen. Da überwiegt der Aspekt bei den Stunden die ich jetzt arbeite würde ich sonst nur die Hälfte bekommen. Auf Grund der bisherigen Situation muss sie auch nicht - sondern ich muss "bluten". Zumindest bis unsere Kleine 12 ist. Und das wären noch gute drei Jahre.
Wohnung kündigen und zwei kleine nehmen ... ***grrr*** zweimal Kaution, doppelte Umzugskosten, Anschaffung von neuen Sachen, Renovierungskosten der alten Wohnung, ... etc.
Danach ist das Ersparte weg und WIR alle leben von der Hand in den Mund. "Meine Familie ist mein Heiligtum!" - Dieser Satz passt hier wieder. und JA ich möchte es auch meiner Frau nicht unbedingt zumuten (egal ob da ein Anderer rumschwirrt). Vor allem möchte ich aber meiner Tochter noch etwas bieten und dummerweise stehen verfügbares Einkommen und Bildung in direktem Zusammenhang. Da bleiben Sachen wie Büchereiausweis, Theater- und Kinobesuche, Ausflüge, Museen etc. als erstes auf der Strecke.
Wird sie wirklich gehen??? Oder ist sie sich ihrer Sache nicht sicher und "stützt" sich auf den Rückhalt? Du wirst jetzt sicherlich sagen, dass wirst Du nach einer (räumlichen) Trennung feststellen ... mmmhhhhh ... kann sein. Bis dahin gibt es aber Eine, die ganz extrem unter der Situation leiden wird - unsere Tochter. Hier bin ich zu sehr VATER und muss gestehen, dass mir die Kleine mehr am Herzen liegt als unsere Situation.
Scheinbar bin ich, was mein Wohlbefinden angeht, auch etwas masochistisch veranlagt???
Unsere Tochter "raushalten" - aus Allem - empfinde ich als einen Fehler. Das Kind kann denken, also kann es auch erfahren (altersgerecht), was bei uns geschieht. Nur so hat sie die Möglichkeit, auch für sich einen Weg dabei zu finden. Die Spannungen, auch wenn sie von uns als solche kaum bzw. anders wahrgenommen werden, interpretiert sie ganz anders. Es ist also wichtig, dass sie weiß, wie wir uns fühlen. (Na ja derzeit weiß sie es nur von mir :-( )
Aussitzen ... Das würde ich annehmen, wenn da nicht "der Engel" wäre. Durch sie habe ich gelernt und verstanden, die eigenen Gefühle (Bezug Trennung und Angst vor dem "Kindesentzug") wirklich rauszulassen. Neue Wege, neue Denkansätze, Sichtweisen, Standpunkte ... all dies in den Sitzungen angesprochene wurde durch sie zu "leichten" Übungen. Sie gab/gibt Halt, wenn es nötig ist. Andererseits tritt sie mir in den "Ar...", wenn sie merkt das ich mich diesbezüglich gehen lasse und 'mal wieder einen Tag aussetzen will. Sie versteht aber auch die Probleme, die bei uns noch schlummern (Wohnung, Kind, finanzielles Risiko, ...).
Ich habe einen Zettel von ihr erhalten, auf dem steht: "Man trägt das stärkste Gefühl in seiner Brust, wenn man erst weiß, dass man etwas kann, wenn man nur will und nicht darauf hofft."
Ein Satz, der mir über die "einsamen", kalten und dunklen Tage hilft. Denn das Licht braucht nur ein kleines Fenster und wird den ganzen Raum erhellen.
Schönen Abend!
Allein-Zu-Hause
wie soll das gehen? Die Trennung von dem eigenen Kind nicht allein durchzustehen??? Wer soll bitte dabei helfen?
Meine Frau geht einem 400 Euro job nach. Sie ist auch nicht bereit wieder halbtags normal arbeiten zu gehen. Da überwiegt der Aspekt bei den Stunden die ich jetzt arbeite würde ich sonst nur die Hälfte bekommen. Auf Grund der bisherigen Situation muss sie auch nicht - sondern ich muss "bluten". Zumindest bis unsere Kleine 12 ist. Und das wären noch gute drei Jahre.
Wohnung kündigen und zwei kleine nehmen ... ***grrr*** zweimal Kaution, doppelte Umzugskosten, Anschaffung von neuen Sachen, Renovierungskosten der alten Wohnung, ... etc.
Danach ist das Ersparte weg und WIR alle leben von der Hand in den Mund. "Meine Familie ist mein Heiligtum!" - Dieser Satz passt hier wieder. und JA ich möchte es auch meiner Frau nicht unbedingt zumuten (egal ob da ein Anderer rumschwirrt). Vor allem möchte ich aber meiner Tochter noch etwas bieten und dummerweise stehen verfügbares Einkommen und Bildung in direktem Zusammenhang. Da bleiben Sachen wie Büchereiausweis, Theater- und Kinobesuche, Ausflüge, Museen etc. als erstes auf der Strecke.
Wird sie wirklich gehen??? Oder ist sie sich ihrer Sache nicht sicher und "stützt" sich auf den Rückhalt? Du wirst jetzt sicherlich sagen, dass wirst Du nach einer (räumlichen) Trennung feststellen ... mmmhhhhh ... kann sein. Bis dahin gibt es aber Eine, die ganz extrem unter der Situation leiden wird - unsere Tochter. Hier bin ich zu sehr VATER und muss gestehen, dass mir die Kleine mehr am Herzen liegt als unsere Situation.
Scheinbar bin ich, was mein Wohlbefinden angeht, auch etwas masochistisch veranlagt???
Unsere Tochter "raushalten" - aus Allem - empfinde ich als einen Fehler. Das Kind kann denken, also kann es auch erfahren (altersgerecht), was bei uns geschieht. Nur so hat sie die Möglichkeit, auch für sich einen Weg dabei zu finden. Die Spannungen, auch wenn sie von uns als solche kaum bzw. anders wahrgenommen werden, interpretiert sie ganz anders. Es ist also wichtig, dass sie weiß, wie wir uns fühlen. (Na ja derzeit weiß sie es nur von mir :-( )
Aussitzen ... Das würde ich annehmen, wenn da nicht "der Engel" wäre. Durch sie habe ich gelernt und verstanden, die eigenen Gefühle (Bezug Trennung und Angst vor dem "Kindesentzug") wirklich rauszulassen. Neue Wege, neue Denkansätze, Sichtweisen, Standpunkte ... all dies in den Sitzungen angesprochene wurde durch sie zu "leichten" Übungen. Sie gab/gibt Halt, wenn es nötig ist. Andererseits tritt sie mir in den "Ar...", wenn sie merkt das ich mich diesbezüglich gehen lasse und 'mal wieder einen Tag aussetzen will. Sie versteht aber auch die Probleme, die bei uns noch schlummern (Wohnung, Kind, finanzielles Risiko, ...).
Ich habe einen Zettel von ihr erhalten, auf dem steht: "Man trägt das stärkste Gefühl in seiner Brust, wenn man erst weiß, dass man etwas kann, wenn man nur will und nicht darauf hofft."
Ein Satz, der mir über die "einsamen", kalten und dunklen Tage hilft. Denn das Licht braucht nur ein kleines Fenster und wird den ganzen Raum erhellen.
Schönen Abend!
Allein-Zu-Hause
Familie, Freunde, oder Dein "Engel"! Du schreibst es doch selbst. Ich möchte Dich hier keinesfalls dazu ermutigen Deine Ehe hinzuwerfen. Da bin ich der Letzte. Nur wenn sie nicht mehr will dann muss es weiter gehen. Und es gibt einen Weg.wie soll das gehen? Die Trennung von dem eigenen Kind nicht allein durchzustehen??? Wer soll bitte dabei helfen?
Deine "neue" Frau ist ja bereit Dir zu helfen. Und der Partner an Deiner Seite ist das wichtigste Instrument gegen den Schmerz. Sie könnte Dir ganz entscheidend helfen.
Deine Frau wird unter der finanziellen Situation genauso leiden wie Du. Deswegen wird auch sie über kurz oder lang wieder Gas geben müssen. Sie möchte ja eurem Kind auch etwas bieten können.Meine Frau geht einem 400 Euro job nach. Sie ist auch nicht bereit wieder halbtags normal arbeiten zu gehen.
Natürlich ist die Kohle erstmal weg. Und? Das kannst Du nicht ändern. JedesJahr trennen sich so viele Paare. Die schaffen es auch.Wohnung kündigen und zwei kleine nehmen ... ***grrr*** zweimal Kaution, doppelte Umzugskosten, Anschaffung von neuen Sachen, Renovierungskosten der alten Wohnung, ... etc.
Danach ist das Ersparte weg und WIR alle leben von der Hand in den Mund.
Dann kannst Du das auch.
Das ist die Kardinalsfrage die nur sie beantworten kann.Wird sie wirklich gehen??? Oder ist sie sich ihrer Sache nicht sicher und "stützt" sich auf den Rückhalt?
Aber beantworte Dir selbst einmal eine Frage:
Liebst Du sie noch?
Oder möchtest Du die Ehe nur aufrecht erhalten wegen eurem Kind und wegen Deinen Zukunftsängsten? Denk da bitte mal genau drüber nach.
Meiner Meinung nach kein Fehler. Die Kleine ist 9 Jahre alt. Alt genug um die Wahrheit zu erfahren, dass Mama und Papa nicht mehr zusammen funktionieren. Aber viel zu jung für Details. Details verkraftet sie nicht, sie hört Dir zwar zu kann es aber nicht verarbeiten. Oder verarbeitet es falsch. Das hat Deine Frau erkannt, deshalb redet sie nicht so viel mit ihr.Unsere Tochter "raushalten" - aus Allem - empfinde ich als einen Fehler.
Wenn die kleine frägt sollte man ihr antworten. Natürlich auch wieder altersgerecht. Aber keinerlei Schuldzuweisungen oder neue Partner erwähnen oder ähnliches.
Ja, wenn man weiss das man etwas kann ist man stark. Richtig! Nur, Du kannst Gefühle Deines Partners nicht steuern. Das kann niemand."Man trägt das stärkste Gefühl in seiner Brust, wenn man erst weiß, dass man etwas kann, wenn man nur will und nicht darauf hofft."
Ein Satz, der mir über die "einsamen", kalten und dunklen Tage hilft. Denn das Licht braucht nur ein kleines Fenster und wird den ganzen Raum erhellen.
Und im Moment kann kein Licht durch Dein kleines Fenster. Weil Du selbst einen dicken Vorhang vorgezogen hast. Öffne ihn und sehe die Zukunft nach Deiner Ehe. Die wünsche ich Dir nicht weil eine gemeinsame Zukunft mit Deiner Frau einfacher wäre für euch alle.
Aber es gibt sie. Und sie wird wieder schön werden. Glaub mir das jetzt einfach mal.
Hallo Du,
bitte schütze deine Tochter vor Details. Wie soll sie denn begreifen was du selbst nicht verstehst. Egal wie verzweifelt du bist, an dieser Stelle MUSS dein/euer Handeln wohl überlegt sein,damit ihr eurem Kind nicht schadet. Es ist wichtig,daß sie erfährt, das papa und mama sich trennen. Auf eine sensibilisierte, kindgerechte Art. Wichtig ist auch, das ihr beide versucht einheitlich aufzutreten und niemals einer den anderen schlecht redet. Denn dann manifestiert sich u.U. ein Bild über Männer und Frauen in ihr, welches sie später in ihren Beziehungen enorm einschränkt. Die Weichen dafür werden in der Kindheit gelegt. Kopf hoch und viel Glück.
Ps: Denk du bitte auch an DEIN Leben;o)
bitte schütze deine Tochter vor Details. Wie soll sie denn begreifen was du selbst nicht verstehst. Egal wie verzweifelt du bist, an dieser Stelle MUSS dein/euer Handeln wohl überlegt sein,damit ihr eurem Kind nicht schadet. Es ist wichtig,daß sie erfährt, das papa und mama sich trennen. Auf eine sensibilisierte, kindgerechte Art. Wichtig ist auch, das ihr beide versucht einheitlich aufzutreten und niemals einer den anderen schlecht redet. Denn dann manifestiert sich u.U. ein Bild über Männer und Frauen in ihr, welches sie später in ihren Beziehungen enorm einschränkt. Die Weichen dafür werden in der Kindheit gelegt. Kopf hoch und viel Glück.
Ps: Denk du bitte auch an DEIN Leben;o)
Kindgerechte "Aufklärung"
Hallo Ihr Zwei,
im Prinzip habt ihr Recht, doch das Wissen und die entsprechende Umsetzung, da liegen bei mir mental noch Welten dazwischen.
Derzeit kann ich ganz gut mir der Situation "unter einem Dach" umgehen - OHNE aufkommende Spannungen zuerzeugen. Der "Halt" des Bekannten gibt weitere Sicherheit bei der Aufarbeitung von Altlasten. Außerdem erzeugt er in gewisser Weise aber auch den Druck weiter zu machen, das eigene Leben auf den Kopf zu stellen, durch den immer noch aufkommenden "Schmerz".
Kindgerechte Aufklärung
Unsere Tochter hat es von uns beiden in einem 6-Augen-Gespräch erfahren, dass wir uns "trennen", weil sich Mama und Papa nicht mehr "so lieb haben". Danach hat meine Frau dicht gemacht und sich unsere Tochter immer weiter zurückgezogen. Vor ein paar Wochen musste ich aber feststellen, dass meine Frau sie zudem auch angelogen hat bzw. etwas sehr missverständlich ausgedrückt hat. Die Situation war Folgende: Ich erklärte meiner Frau auf Nachfrage, weil ich intensiv die Wohnungsanzeigen studierte, dass ich demnächst (Anfang nächsten Jahres) beabsichtige hier auszuziehen. Als unsere Kleine dies mitbekamm, liefen ihr die Tränen die Wangen runter und sie schrie meine Frau an. "Warum hast Du mir erzählt, dass ihr NIE in zwei Wohnungen ziehen werdet." Meine Frau schwieg :-O
Danach bin ich zu meiner Tochter und habe mit ihr gesprochen, dass sie Mama wahrscheinlich falsch verstanden hat. Wir waren uns vorher einig unserem Kind als Elternpaar Halt zu geben und deshalb vorläufig Beide für sie "unter einem Dach" da sind. Wir hatten ihr dies auch so versucht begreiflich zu machen, dass sich VOLÄUFIG nichts für sie ändern wird! Wir eine Trennung erst vollständig vollziehen, wenn sie sich mit der Situation abgefunden hat. Zu Hause haben wir nach dem ersten Gespräch alles getrennt, damit unsere Tochter auch sieht und begreifen kann: Es ist nichts mehr wie vorher!
Während des Gespräches mit meiner Tochter erfuhr ich aber, dass meine Frau es ihr wirklich so erzählt hatte wie die Frage am Tisch formuliert wurde.
Ab diesem Zeitpunkt habe ich MIR geschworen meine Tochter unter keinen Umständen anzu lügen. Ihr alles nach Möglichkeit altersgerecht zu erzählen, ihr die Sachen zu erklären und ihr dabei den entsprechenden Halt zu geben?
... Warum soll dies FALSCH sein???
Ich habe NIE (und werde es auch nicht) schlecht über meine Frau reden.
""Und im Moment kann kein Licht durch Dein kleines Fenster. Weil Du selbst einen dicken Vorhang vorgezogen hast. Öffne ihn und sehe die Zukunft nach Deiner Ehe. Es gibt sie! Und sie wird wieder schön werden.""
Habe diesen Absatz mal leicht verändert. so gefällt er mir und mich wohl die Zeit begleiten. 'Mal sehen, was kommt!? Jetzt werde ich erst einmal überlegen, wie ICH für MICH Weihnachten gestalten werde.
Vielen Dank und herzliche Grüße
Allein-Zu-Hause
im Prinzip habt ihr Recht, doch das Wissen und die entsprechende Umsetzung, da liegen bei mir mental noch Welten dazwischen.
Derzeit kann ich ganz gut mir der Situation "unter einem Dach" umgehen - OHNE aufkommende Spannungen zuerzeugen. Der "Halt" des Bekannten gibt weitere Sicherheit bei der Aufarbeitung von Altlasten. Außerdem erzeugt er in gewisser Weise aber auch den Druck weiter zu machen, das eigene Leben auf den Kopf zu stellen, durch den immer noch aufkommenden "Schmerz".
Kindgerechte Aufklärung
Unsere Tochter hat es von uns beiden in einem 6-Augen-Gespräch erfahren, dass wir uns "trennen", weil sich Mama und Papa nicht mehr "so lieb haben". Danach hat meine Frau dicht gemacht und sich unsere Tochter immer weiter zurückgezogen. Vor ein paar Wochen musste ich aber feststellen, dass meine Frau sie zudem auch angelogen hat bzw. etwas sehr missverständlich ausgedrückt hat. Die Situation war Folgende: Ich erklärte meiner Frau auf Nachfrage, weil ich intensiv die Wohnungsanzeigen studierte, dass ich demnächst (Anfang nächsten Jahres) beabsichtige hier auszuziehen. Als unsere Kleine dies mitbekamm, liefen ihr die Tränen die Wangen runter und sie schrie meine Frau an. "Warum hast Du mir erzählt, dass ihr NIE in zwei Wohnungen ziehen werdet." Meine Frau schwieg :-O
Danach bin ich zu meiner Tochter und habe mit ihr gesprochen, dass sie Mama wahrscheinlich falsch verstanden hat. Wir waren uns vorher einig unserem Kind als Elternpaar Halt zu geben und deshalb vorläufig Beide für sie "unter einem Dach" da sind. Wir hatten ihr dies auch so versucht begreiflich zu machen, dass sich VOLÄUFIG nichts für sie ändern wird! Wir eine Trennung erst vollständig vollziehen, wenn sie sich mit der Situation abgefunden hat. Zu Hause haben wir nach dem ersten Gespräch alles getrennt, damit unsere Tochter auch sieht und begreifen kann: Es ist nichts mehr wie vorher!
Während des Gespräches mit meiner Tochter erfuhr ich aber, dass meine Frau es ihr wirklich so erzählt hatte wie die Frage am Tisch formuliert wurde.
Ab diesem Zeitpunkt habe ich MIR geschworen meine Tochter unter keinen Umständen anzu lügen. Ihr alles nach Möglichkeit altersgerecht zu erzählen, ihr die Sachen zu erklären und ihr dabei den entsprechenden Halt zu geben?
... Warum soll dies FALSCH sein???
Ich habe NIE (und werde es auch nicht) schlecht über meine Frau reden.
""Und im Moment kann kein Licht durch Dein kleines Fenster. Weil Du selbst einen dicken Vorhang vorgezogen hast. Öffne ihn und sehe die Zukunft nach Deiner Ehe. Es gibt sie! Und sie wird wieder schön werden.""
Habe diesen Absatz mal leicht verändert. so gefällt er mir und mich wohl die Zeit begleiten. 'Mal sehen, was kommt!? Jetzt werde ich erst einmal überlegen, wie ICH für MICH Weihnachten gestalten werde.
Vielen Dank und herzliche Grüße
Allein-Zu-Hause
Wäre eigentlich Sache Deiner Frau gewesen dieses Mißverständnis aufzuklären.Danach bin ich zu meiner Tochter und habe mit ihr gesprochen, dass sie Mama wahrscheinlich falsch verstanden hat.
Die ersten Diskussionen entstehen. Mit eurer Tochter!"Warum hast Du mir erzählt, dass ihr NIE in zwei Wohnungen ziehen werdet." Meine Frau schwieg :-O
Danach bin ich zu meiner Tochter und habe mit ihr gesprochen, dass sie Mama wahrscheinlich falsch verstanden hat.
Im Umkehrschluss ( und ich denke jetzt mal kindgerecht ) bedeutet diese Aussage für ein Kind:Wir hatten ihr dies auch so versucht begreiflich zu machen, dass sich VOLÄUFIG nichts für sie ändern wird! Wir eine Trennung erst vollständig vollziehen, wenn sie sich mit der Situation abgefunden hat.
"Finde ich mich mit der Situation nicht ab, werden sich meine Eltern auch nicht trennen".
oder wenn ihr euch dann doch trennt:
" Ich bin Schuld dass Mama und Papa sich getrennt haben weil sie gedacht haben ich habe mich mit der Situation abgefunden."
Merkst Du was? Ihr seid schon mittendrin eure Tochter da mit rein zu ziehen. Unbewusst, sicherlich, aber jetzt sieh es aus dem Blickwinkel eurer Tochter.
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