Es ist ein bisschen was Nennenswertes passiert, deshalb meld ich mich mal kurz.
Dieses Wochenende ging es mit zwei sehr guten Kollegen (Ironie an der Sache: ich habe sie über meine Ex kennen gelernt
) zurück in meine Studistadt, weil ich ab nächster Woche eh an meinen Hausarbeiten rumwerkeln werde und die beiden schon immer mal mit mir hier "in meinem Revier" einen draufmachen wollten. Gesagt, getan.
Herausgekommen ist - wenn ich jetzt Resume ziehe - ein richtig geiles Wochenende.
Wir hatten viel Spaß (lag u. a. daran, dass ich seit Monaten nicht mehr soviel Alk konsumiert habe wie die letzten zwei Tage
), fühlten uns frei und für ein paar kurze Minuten war auf auf dem Ausguck des großen Holzschiffes auf dem Kinderspielplatz (das wir für uns auf den Namen "Black Pearl" tauften) mit einer dicken Zigarre im Mund die Welt perfekt. 
Und dann war da noch das Mädchen, was ich Freitag Nacht in der Disco kennen gelernt habe. Discos waren noch nie mein Terrain, um irgendwie Frauen kennen zu lernen und anzusprechen, aber jetzt wo ich schonmal da war und der Pegel stimmte, gings irgendwie leicht. Wir haben uns dann auch wild geküsst, nachdem wir Hand in Hand ohne größeres Reden die Disco ohne unsere Leute verlassen haben. Es passte einfach. Habe sie dann noch wie ein Gentleman zum Bahnhof gebracht, damit sie den letzten Zug in Richtung zu Hause nehmen konnte.
Jetzt sind die beiden Freunde weg, meine Bude sieht aus wie Sau (aber es hat sich gelohnt!) und ich bin nach 2 Wochen Zeit zu Hause (dort war ich auch fast jeden Abend unterwegs) und einem geilen Wochenende allein in meiner Bude. Doofe Sache irgendwie, total ungewohnt, nachdem ich sooo viele Menschen um mich hatte.
Und ich bin um eine Erfahrung reicher. Natürlich hat mir die spontane Knutscherei nen kleinen Ego-Push gegeben, aber gleichzeitig weckt sowas auch wieder den Wunsch dauerhaft jemandem nahe zu sein. Und so habe ich vorhin wieder an die schöne Zeit meine Ex denken müssen. Der Kreis schließt sich wieder.
Ich muss mir eingestehen, dass ich noch lange nicht wieder bereit bin, jemanden so zu lieben, wie ich es könnte. Aber ist das nach nun 10 / 11 Wochen Singleleben irgendwie ein Anzeichen für eine "gute" oder "schlechte" Tendenz?
Ich habe das Gefühl, auf dem Weg der Verarbeitung regelmäßig große und kleine Fortschritte zu machen, aber ich weiß insgesamt nicht, wo ich mich einschätzen kann, und das macht mich unsicher. Bin ich schon über die Hälfte des Weges hinaus? Oder stehe ich gerad erst am Anfang und werde noch lange an mir arbeiten müssen, bis meine Seele wieder frei und damit bereit für eine neue Liebe ist?
Gleichzeitig wird mir aber auch immer mehr bewusst, dass ich wirklich nur den alten Tagen (das erste Jahr etwa von Mitte 08 bis Mitte 09) nachtrauere. Ich WEIß, dass ich glücklich sein sollte, so ein überglückliches Jahr mit einer (ersten) großen Liebe erlebt haben zu dürfen, und doch erscheint es so "unfair", dass nach so einer tollen Zeit ein langer, zäher Leidensweg nach einem unschönen Ende demjenigen bevorsteht, der das Ende gar nicht wollte.
Interpretiert meine Zeilen nicht falsch. Ich sitze hier nicht wie ein kleines Häuflein Elend, dass sich die Augen ausweint und beim nächsten traurigen Lied sich aus dem Fenster stürzt. Aber nach 2 Wochen Action und diesem ultimativem Wochenende brauch ich erstmal Ruhe für mich und möchte meine Lage sondieren. Möchte wissen, wo ich stehe, auch wenn ich zuversichtlich bin.
Wisst ihr was ich meine? Gewinnt ihr da als objektive Beobachter einen Eindruck? Schreibt mir, wenn dem so ist.
Dieses Wochenende ging es mit zwei sehr guten Kollegen (Ironie an der Sache: ich habe sie über meine Ex kennen gelernt
) zurück in meine Studistadt, weil ich ab nächster Woche eh an meinen Hausarbeiten rumwerkeln werde und die beiden schon immer mal mit mir hier "in meinem Revier" einen draufmachen wollten. Gesagt, getan.Herausgekommen ist - wenn ich jetzt Resume ziehe - ein richtig geiles Wochenende.
Wir hatten viel Spaß (lag u. a. daran, dass ich seit Monaten nicht mehr soviel Alk konsumiert habe wie die letzten zwei Tage
), fühlten uns frei und für ein paar kurze Minuten war auf auf dem Ausguck des großen Holzschiffes auf dem Kinderspielplatz (das wir für uns auf den Namen "Black Pearl" tauften) mit einer dicken Zigarre im Mund die Welt perfekt. 
Und dann war da noch das Mädchen, was ich Freitag Nacht in der Disco kennen gelernt habe. Discos waren noch nie mein Terrain, um irgendwie Frauen kennen zu lernen und anzusprechen, aber jetzt wo ich schonmal da war und der Pegel stimmte, gings irgendwie leicht. Wir haben uns dann auch wild geküsst, nachdem wir Hand in Hand ohne größeres Reden die Disco ohne unsere Leute verlassen haben. Es passte einfach. Habe sie dann noch wie ein Gentleman zum Bahnhof gebracht, damit sie den letzten Zug in Richtung zu Hause nehmen konnte.
Jetzt sind die beiden Freunde weg, meine Bude sieht aus wie Sau (aber es hat sich gelohnt!) und ich bin nach 2 Wochen Zeit zu Hause (dort war ich auch fast jeden Abend unterwegs) und einem geilen Wochenende allein in meiner Bude. Doofe Sache irgendwie, total ungewohnt, nachdem ich sooo viele Menschen um mich hatte.
Und ich bin um eine Erfahrung reicher. Natürlich hat mir die spontane Knutscherei nen kleinen Ego-Push gegeben, aber gleichzeitig weckt sowas auch wieder den Wunsch dauerhaft jemandem nahe zu sein. Und so habe ich vorhin wieder an die schöne Zeit meine Ex denken müssen. Der Kreis schließt sich wieder.
Ich muss mir eingestehen, dass ich noch lange nicht wieder bereit bin, jemanden so zu lieben, wie ich es könnte. Aber ist das nach nun 10 / 11 Wochen Singleleben irgendwie ein Anzeichen für eine "gute" oder "schlechte" Tendenz?
Ich habe das Gefühl, auf dem Weg der Verarbeitung regelmäßig große und kleine Fortschritte zu machen, aber ich weiß insgesamt nicht, wo ich mich einschätzen kann, und das macht mich unsicher. Bin ich schon über die Hälfte des Weges hinaus? Oder stehe ich gerad erst am Anfang und werde noch lange an mir arbeiten müssen, bis meine Seele wieder frei und damit bereit für eine neue Liebe ist?
Gleichzeitig wird mir aber auch immer mehr bewusst, dass ich wirklich nur den alten Tagen (das erste Jahr etwa von Mitte 08 bis Mitte 09) nachtrauere. Ich WEIß, dass ich glücklich sein sollte, so ein überglückliches Jahr mit einer (ersten) großen Liebe erlebt haben zu dürfen, und doch erscheint es so "unfair", dass nach so einer tollen Zeit ein langer, zäher Leidensweg nach einem unschönen Ende demjenigen bevorsteht, der das Ende gar nicht wollte.
Interpretiert meine Zeilen nicht falsch. Ich sitze hier nicht wie ein kleines Häuflein Elend, dass sich die Augen ausweint und beim nächsten traurigen Lied sich aus dem Fenster stürzt. Aber nach 2 Wochen Action und diesem ultimativem Wochenende brauch ich erstmal Ruhe für mich und möchte meine Lage sondieren. Möchte wissen, wo ich stehe, auch wenn ich zuversichtlich bin.
Wisst ihr was ich meine? Gewinnt ihr da als objektive Beobachter einen Eindruck? Schreibt mir, wenn dem so ist.
[...]
Was -
tust du?
Was -
fühlst du?
Was -
bist du?
Doch nur ein...
...Tier!
[...]
- R+, "Tier"
Was -
tust du?
Was -
fühlst du?
Was -
bist du?
Doch nur ein...
...Tier!
[...]
- R+, "Tier"
Und dann war da noch das Mädchen, was ich Freitag Nacht in der Disco kennen gelernt habe. Discos waren noch nie mein Terrain, um irgendwie Frauen kennen zu lernen und anzusprechen, aber jetzt wo ich schonmal da war und der Pegel stimmte, gings irgendwie leicht. Wir haben uns dann auch wild geküsst, nachdem wir Hand in Hand ohne größeres Reden die Disco ohne unsere Leute verlassen haben. Es passte einfach. Habe sie dann noch wie ein Gentleman zum Bahnhof gebracht, damit sie den letzten Zug in Richtung zu Hause nehmen konnte.
Sie hatte dann wohl auch mindestens deinen Pegel, was... grins
Hallo Marcell,
schön, von Dir zu lesen.
Du möchtest einen Eindruck?
Aaaaaaaaaaaaaaaaaalso ich glaube, dass Du schon weiter bist als Du selbst glaubst.
Ich freue mich sehr, dass Du so ein tolles WE hattest und die Zeit geniessen konntest.
Ich denke, dass Du die Trennung nun gut verarbeitest und auf dem besten Wege bist in den nächsten Wochen soweit darüber hinwegzukommen, dass Du Dir auch erstmal wieder selbst genügst. Weisst wie ich meine?
Du wirst sehen, Du wirst relaxter werden und bisher bist du ja immer durchgekommen.... und anderen Menschen geht es schlechter wie dir....
Und denk einfach immer daran... wer den Kopf in den Sand steckt, bekommt nur den Arsch versohlt....
Liebe Grüsse von Nase Jürgen....
Na das hört sich doch nach einem gelungenen Wochenende an! Wenn du richtig Spaß beim Feiern hattest, finde ich das doch echt bemerkenswert! Mir fällt das zum Beispiel nach einer Trennung immer ziemlich schwer, WIRKLICH Spaß zu haben, auch nach einigen Wochen noch. Aber dein Wochenendbericht hört sich ganz danach an!
11 Wochen, hört sich ja erstmal lang an...aber ich kann mir vorstellen dass es sich für dich manchmal so anfühlt als wäre es erst gestern gewesen. Die erste große Liebe wird einen immer begleiten, ein Leben lang. Mir kommt es manchmal vor es ob es erst ein Jahr her ist, das mit meiner ersten großen Liebe. Es gibt Momente da sehe ich immernoch sein breites Lachen vor meinem inneren Auge (das wunderschönste Lachen der Welt). Dabei sinds jetzt schon 8 Jahre und er ist inzwischen sogar Papa ;-)
2 Jahre (nach der Trennung) haben wir damals gebraucht um uns endgültig emotional loszulassen.
Ich hoffe du hast schön aufgeräumt
Ich wünsche dir einen guten Start in die Woche!
11 Wochen, hört sich ja erstmal lang an...aber ich kann mir vorstellen dass es sich für dich manchmal so anfühlt als wäre es erst gestern gewesen. Die erste große Liebe wird einen immer begleiten, ein Leben lang. Mir kommt es manchmal vor es ob es erst ein Jahr her ist, das mit meiner ersten großen Liebe. Es gibt Momente da sehe ich immernoch sein breites Lachen vor meinem inneren Auge (das wunderschönste Lachen der Welt). Dabei sinds jetzt schon 8 Jahre und er ist inzwischen sogar Papa ;-)
2 Jahre (nach der Trennung) haben wir damals gebraucht um uns endgültig emotional loszulassen.
Ich hoffe du hast schön aufgeräumt
Ich wünsche dir einen guten Start in die Woche!
Hallo Marcel,
ich freue mich, dass Du es endlich mal wieder so richtig krachen hast lassen. Ja ja, in der eigenen Bude Trübsal blasen ist halt doch nicht immer das Richtige. Gut so!! Und so wie Deine Bude aussieht im moment sowieso nicht.
Du hast um die Meinung gebeten. Bitte schön, hier ist sie: Nachdem Du ein tolles Wochenende und eine Disconacht mir einem anscheinend Klasse Mädel hinter Dir hast, ist es aus meiner Sicht völlig normal, dass Du nun wieder an die schönen Zeiten mit Deiner Ex denkst. Es wurden Deine Gefühle ""gekitzelt". Sei froh - jetzt weißt Du, dass die wenigstens noch da sind. Wenn im Moment auch auf einer anderen Ebene. War ja mit Deiner Ex immerhin ein Jahr lang alles prima und es war mit ihr alles so vertraut und trotz ihrer Launen, Deine schönste Zeit. Du willst wieder geliebt werden und du willst diese Gefühle von Vertrautheit,Einigkeit und sich auf den anderen Verlassen können, wieder spüren. Und ganz wichtig: DU willst diese Gefühle auch an einen anderen Menschen zurück geben.
Mir erging es ähnlich 2 1/2 Monate nach meiner Trennung. Ich habe plötzlich auch gemerkt, auf was ich alles eine sehr lange Zeit bereits verzichtet habe. Auch wenn aus meiner "heißen 3 Nächte" Bekanntschaft nichts geworden ist, es war trotzdem wunderschön, sich einfach fallen lassen zu können. Ich habe jedoch mittlerweile das Gefuhl, dass ich noch nicht bereit bin für eine neue Beziehung. Es ist noch zu frisch und habe in meiner Seele noch nicht alles aufgeräumt. Es steht noch was zwischen der alten Beziehung und etwas Neuem und ich kann mir im Moment nicht vorstellen, mich neu zu binden. Irgendwie klemmt´s
noch. Ich denke, das ist auch gut so, denn irgendwie ist das Gefühl Nichts und Niemanden Rechenschaft ablegen zu müssen auch sehr schön.
Ich finde es trotzdem Klasse, dass Du die Erfahrung gemacht hast und hoffe, dass noch einige so schöne Erfahrungen hinzu kommen.
Die Eine wartet schon, aber die Zeit ist noch nicht reif. Denk mal darüber nach. Denken Marcel - nicht grübeln!!!
Ganz liebe Grüße, Marlene
ich freue mich, dass Du es endlich mal wieder so richtig krachen hast lassen. Ja ja, in der eigenen Bude Trübsal blasen ist halt doch nicht immer das Richtige. Gut so!! Und so wie Deine Bude aussieht im moment sowieso nicht.
Du hast um die Meinung gebeten. Bitte schön, hier ist sie: Nachdem Du ein tolles Wochenende und eine Disconacht mir einem anscheinend Klasse Mädel hinter Dir hast, ist es aus meiner Sicht völlig normal, dass Du nun wieder an die schönen Zeiten mit Deiner Ex denkst. Es wurden Deine Gefühle ""gekitzelt". Sei froh - jetzt weißt Du, dass die wenigstens noch da sind. Wenn im Moment auch auf einer anderen Ebene. War ja mit Deiner Ex immerhin ein Jahr lang alles prima und es war mit ihr alles so vertraut und trotz ihrer Launen, Deine schönste Zeit. Du willst wieder geliebt werden und du willst diese Gefühle von Vertrautheit,Einigkeit und sich auf den anderen Verlassen können, wieder spüren. Und ganz wichtig: DU willst diese Gefühle auch an einen anderen Menschen zurück geben.
Mir erging es ähnlich 2 1/2 Monate nach meiner Trennung. Ich habe plötzlich auch gemerkt, auf was ich alles eine sehr lange Zeit bereits verzichtet habe. Auch wenn aus meiner "heißen 3 Nächte" Bekanntschaft nichts geworden ist, es war trotzdem wunderschön, sich einfach fallen lassen zu können. Ich habe jedoch mittlerweile das Gefuhl, dass ich noch nicht bereit bin für eine neue Beziehung. Es ist noch zu frisch und habe in meiner Seele noch nicht alles aufgeräumt. Es steht noch was zwischen der alten Beziehung und etwas Neuem und ich kann mir im Moment nicht vorstellen, mich neu zu binden. Irgendwie klemmt´s
noch. Ich denke, das ist auch gut so, denn irgendwie ist das Gefühl Nichts und Niemanden Rechenschaft ablegen zu müssen auch sehr schön. Ich finde es trotzdem Klasse, dass Du die Erfahrung gemacht hast und hoffe, dass noch einige so schöne Erfahrungen hinzu kommen.
Die Eine wartet schon, aber die Zeit ist noch nicht reif. Denk mal darüber nach. Denken Marcel - nicht grübeln!!!
Ganz liebe Grüße, Marlene
Omnia vincit amor. Die Liebe besiegt alles!
(lag u. a. daran, dass ich seit Monaten nicht mehr soviel Alk konsumiert habe wie die letzten zwei Tage
mit einer dicken Zigarre im Mund die Welt perfekt
Jetzt sind die beiden Freunde weg, meine Bude sieht aus wie Sau (aber es hat sich gelohnt!)
Mein "Sohn"
Ich wusste, wir sind seelenverwandt. Immer nur Sport und gesunde Ernährung ist schliesslich auch keine Lösung.
aber ich weiß insgesamt nicht, wo ich mich einschätzen kann, und das macht mich unsicher. Bin ich schon über die Hälfte des Weges hinaus?
Du bist auf einem guten Weg. Aber noch lange nicht über dem Berg Marcel.
Und genau das darfst Du nicht tun. Ab Mitte 09 hat sie sich verändert. Negativ! Diese Veränderung hat sie alleine zu verantworten, die hast Du vielleicht mit beeinflusst, mag sein, aber sie hat nichts gegen ihre Veränderung getan. Und das ist der Punkt. Man neigt dazu, den Grund ihrer negativen Veränderung bei sich selbst zu suchen. Vergiss es. Es gehören immer 2 dazu. Bei dem einen ist die Liebe gross genug um auch einmal eine Talsohle zu durchschreiten, bei dem anderen eben nicht. Wer ist dann Schuld?Gleichzeitig wird mir aber auch immer mehr bewusst, dass ich wirklich nur den alten Tagen (das erste Jahr etwa von Mitte 08 bis Mitte 09) nachtrauere.
Ich danke euch für eure ehrlichen Einschätzungen. Das gibt mir wieder Mut.
Lefay, du sagst, ich kann mir irgendwann wieder selbst genügen. Ich glaube ich weiß, was du meinst. Und ich hoffe, dass du Recht hast!
Nach den 2 Wochen und dem Wochenende habe ich mich von Sonntag Abend bis Mittwoch morgen sooo allein, verloren und einsam gefühlt wie noch nie in meinem Leben! Ich hätte die Wände hochgehen können, nichts konnte mich in der Zeit ablenken! Es hat von Sonntag auf Montag noch einmal wieder "Klick!" gemacht, mir ist nochmal richtig bewusst geworden, dass es vorbei ist und nie wieder wird. Und so habe ich dann auch nochmal weinen müssen. Wieder nur 2-3 Minuten, aber dafür heftig. Und danach gings mir wenigstens so gut, dass ich ziemlich schnell einschlafen konnte.
Es hat mir doch sonst nichts ausgemacht, wenn ich 14 Tage an einer Hausarbeit durchgeschrieben habe und die einzigen Worte am Tag vllt. mit dem Dönermann oder der Kassiererin gesprochen wurden. Gar nichts, hatte ja meine innere Sicherheit und war zufrieden und ausgefüllt. Aber jetzt? Schlimm...
Jetzt vermisse ich etwas, stärker als in den letzten Wochen zuvor.
Wahrscheinlich deshalb, weil ich vor meiner Ex nicht wusste, was man vermissen kann, und während der Beziehung mit ihr wusste, dass ES da ist. ES ist das Gefühl - wie marlene sagte - sich geborgen, geliebt und so angenommen zu fühlen, wie man ist. Und das fehlt mir unglaublich. Und weil ich das nunmal das erste mal mit meiner Ex erlebte verbinde ich das nunmal mit ihr.
Ja, juergen: sie hat sich verändert, ich mich bestimmt auch, aber eigentlich erst nach der 2. Trennung. Zumindest so verändert, dass sie in mir nicht mehr den alten festen Freund sah, den sie vorher sah. Ich weiß, ich hab mir nichts vorzuwerfen, aber trotzdem muss ich damit jetzt klar kommen. Immer noch ne harte Nummer.
Aber dank Leuten wie euch, die mir nicht nach dem Mund reden, weil sie die Story nach 10 Wochen völlig annervt, geht es besser. Ich verliere die Zuversicht nicht, auch wenn mich heute so Nachrichten ereilen wie folgende:
Ich war beim Kollegen, der auch übers Wochenende mit mir gefeiert hat. Auf dem Weg zu ihm sah ich ihr Auto in der Einfahrt des Hauses ihrer Großeltern stehen. Hat mich gewundert, ich wusste gleich, dass da wieder was im Busch ist... naja, hab mich dann - auch wenn sie sonst nicht Thema ist - getraut zu fragen, wieso das so ist. Der Freund meinte, irgendwas hätte sie erzählt von wegen ein Großelternteil läge im mit ernsthaften Beschwerden Krankenhaus, aber was das Auto da soll, wisse er auch nicht.
Ich kanns mir schon vorstellen, das war schon damals so: ihr Vater ist Frührentner und wird jetzt diesen Wagen als "Notwache" dort geparkt haben und im selben Haus schlafen, um den zu Hause wohnenden Teil bei Bedarf schnell ins Krankenhaus rüberfahren zu können.
Jedenfalls macht mich die Nachricht doppelt traurig: beide ihre Großeltern waren klasse, ich selbst hatte nie ein enges / gutes Verhältnis zu meinen Großeltern, und ihre haben mir irgendwie das bild vom gutmütigen Opa und süßer Oma erhalten.
Und zum andern weiß ich natürlich, wie es sie mitnehmen wird und wie sehr ich ihr damals helfen konnte, als ein enger Freund verstarb. Dafür hat sie mir 1000x "Danke!" gesagt... und jetzt nicht bei ihr sein zu können um sie zu trösten - auch wenn ich mich tief im Innern immer noch verletzt und ver*rscht fühlte - trifft mich schon irgendwo. Aber so ist das Leben, ich hab schon wesentlich Schlimmeres zu ertragen gehabt.
Dafür sind mir wieder kleine Dinge aufgefallen, die besser laufen: ich hatte fast Gewissensbisse, als ich sie aus meinen Messengern löschte, fragte mich jeden Tag, ob das so richtig war noch vor ein paar Wochen. Diese Zweifel sind weg. Auch auf Onlineplattformen der sozialen Netzwerke schaue ich nicht mehr jeden Tag auf ihr Profilbild (den Rest kann ich ja nicht sehen, da ich sie löschte...), ob sich was geändert hat, sondern ich schaue gar nicht mehr. Das war vor ein paar Wochen noch fast wie eine Sucht. Die ist jetzt weg.
Und auch wenn sie der Ereignisse dieser Woche wegen wieder stärker präsent ist, so merke ich, dass wenigstens die Tatsache, dass sie einen Neuen hat, nicht mehr so im Vordergrund steht wie vorher. Ich weiß im Prinzip ja auch, dass er gar nichts dafür kann - sie ist nunmal hübsch und wenn sie sich auch für ihn interessiert und sie Schluss machte und wirklich erst etwas lief, nachdem wir getrennt waren, dann ist das der normale Lauf der Dinge. Klar, das verletzt mich, aber so wie es mich verletzt, dass Schluss ist und mich damit abgefunden habe, kann ich mich auch damit schon ansatzweise abfinden.
Mein größtes Problem gerad ist wirklich nur die innere Leere, das Gefühl, nur halb zu sein, und dass ich dieses Gefühl unweigerlich mit ihr assoziiere.
Danke fürs zuhören, gute Nacht!
Lefay, du sagst, ich kann mir irgendwann wieder selbst genügen. Ich glaube ich weiß, was du meinst. Und ich hoffe, dass du Recht hast!
Nach den 2 Wochen und dem Wochenende habe ich mich von Sonntag Abend bis Mittwoch morgen sooo allein, verloren und einsam gefühlt wie noch nie in meinem Leben! Ich hätte die Wände hochgehen können, nichts konnte mich in der Zeit ablenken! Es hat von Sonntag auf Montag noch einmal wieder "Klick!" gemacht, mir ist nochmal richtig bewusst geworden, dass es vorbei ist und nie wieder wird. Und so habe ich dann auch nochmal weinen müssen. Wieder nur 2-3 Minuten, aber dafür heftig. Und danach gings mir wenigstens so gut, dass ich ziemlich schnell einschlafen konnte.
Es hat mir doch sonst nichts ausgemacht, wenn ich 14 Tage an einer Hausarbeit durchgeschrieben habe und die einzigen Worte am Tag vllt. mit dem Dönermann oder der Kassiererin gesprochen wurden. Gar nichts, hatte ja meine innere Sicherheit und war zufrieden und ausgefüllt. Aber jetzt? Schlimm...
Jetzt vermisse ich etwas, stärker als in den letzten Wochen zuvor.
Wahrscheinlich deshalb, weil ich vor meiner Ex nicht wusste, was man vermissen kann, und während der Beziehung mit ihr wusste, dass ES da ist. ES ist das Gefühl - wie marlene sagte - sich geborgen, geliebt und so angenommen zu fühlen, wie man ist. Und das fehlt mir unglaublich. Und weil ich das nunmal das erste mal mit meiner Ex erlebte verbinde ich das nunmal mit ihr.
Ja, juergen: sie hat sich verändert, ich mich bestimmt auch, aber eigentlich erst nach der 2. Trennung. Zumindest so verändert, dass sie in mir nicht mehr den alten festen Freund sah, den sie vorher sah. Ich weiß, ich hab mir nichts vorzuwerfen, aber trotzdem muss ich damit jetzt klar kommen. Immer noch ne harte Nummer.
Aber dank Leuten wie euch, die mir nicht nach dem Mund reden, weil sie die Story nach 10 Wochen völlig annervt, geht es besser. Ich verliere die Zuversicht nicht, auch wenn mich heute so Nachrichten ereilen wie folgende:
Ich war beim Kollegen, der auch übers Wochenende mit mir gefeiert hat. Auf dem Weg zu ihm sah ich ihr Auto in der Einfahrt des Hauses ihrer Großeltern stehen. Hat mich gewundert, ich wusste gleich, dass da wieder was im Busch ist... naja, hab mich dann - auch wenn sie sonst nicht Thema ist - getraut zu fragen, wieso das so ist. Der Freund meinte, irgendwas hätte sie erzählt von wegen ein Großelternteil läge im mit ernsthaften Beschwerden Krankenhaus, aber was das Auto da soll, wisse er auch nicht.
Ich kanns mir schon vorstellen, das war schon damals so: ihr Vater ist Frührentner und wird jetzt diesen Wagen als "Notwache" dort geparkt haben und im selben Haus schlafen, um den zu Hause wohnenden Teil bei Bedarf schnell ins Krankenhaus rüberfahren zu können.
Jedenfalls macht mich die Nachricht doppelt traurig: beide ihre Großeltern waren klasse, ich selbst hatte nie ein enges / gutes Verhältnis zu meinen Großeltern, und ihre haben mir irgendwie das bild vom gutmütigen Opa und süßer Oma erhalten.
Und zum andern weiß ich natürlich, wie es sie mitnehmen wird und wie sehr ich ihr damals helfen konnte, als ein enger Freund verstarb. Dafür hat sie mir 1000x "Danke!" gesagt... und jetzt nicht bei ihr sein zu können um sie zu trösten - auch wenn ich mich tief im Innern immer noch verletzt und ver*rscht fühlte - trifft mich schon irgendwo. Aber so ist das Leben, ich hab schon wesentlich Schlimmeres zu ertragen gehabt.
Dafür sind mir wieder kleine Dinge aufgefallen, die besser laufen: ich hatte fast Gewissensbisse, als ich sie aus meinen Messengern löschte, fragte mich jeden Tag, ob das so richtig war noch vor ein paar Wochen. Diese Zweifel sind weg. Auch auf Onlineplattformen der sozialen Netzwerke schaue ich nicht mehr jeden Tag auf ihr Profilbild (den Rest kann ich ja nicht sehen, da ich sie löschte...), ob sich was geändert hat, sondern ich schaue gar nicht mehr. Das war vor ein paar Wochen noch fast wie eine Sucht. Die ist jetzt weg.
Und auch wenn sie der Ereignisse dieser Woche wegen wieder stärker präsent ist, so merke ich, dass wenigstens die Tatsache, dass sie einen Neuen hat, nicht mehr so im Vordergrund steht wie vorher. Ich weiß im Prinzip ja auch, dass er gar nichts dafür kann - sie ist nunmal hübsch und wenn sie sich auch für ihn interessiert und sie Schluss machte und wirklich erst etwas lief, nachdem wir getrennt waren, dann ist das der normale Lauf der Dinge. Klar, das verletzt mich, aber so wie es mich verletzt, dass Schluss ist und mich damit abgefunden habe, kann ich mich auch damit schon ansatzweise abfinden.
Mein größtes Problem gerad ist wirklich nur die innere Leere, das Gefühl, nur halb zu sein, und dass ich dieses Gefühl unweigerlich mit ihr assoziiere.
Danke fürs zuhören, gute Nacht!
[...]
Was -
tust du?
Was -
fühlst du?
Was -
bist du?
Doch nur ein...
...Tier!
[...]
- R+, "Tier"
Was -
tust du?
Was -
fühlst du?
Was -
bist du?
Doch nur ein...
...Tier!
[...]
- R+, "Tier"
Servus Marcel,
die innere " Leere " ist echt ein böses Ding! Ich glaube aber, daß es diese inner Leere immer wieder im Leben gibt. Sie ist wohl auf kurzfristige negative Emotionen zurück zu führen. Aber Sie ist auch für etwas gut: Man denkt wieder intensiver nach, und gibt seinem Leben eine neue Richtung. Quasi einen Kick, um die innere Leere zu überwinden. Um das Leben mit Sinn zu füllen. Nach meiner Erfahrung ist es im Leben immer ein schlechter Begleiter, das leben auf den Partner auszurichten. Und sich dann, wenn kein Partner da ist, nur " Halb " zu fühlen.
Lieber Marcel, wer ist denn wohl der wichtigste Mensch in deinem Leben??? Genau, Richtig - Du bist es! Ein Partner kann und darf eigentlich lediglich eine wichtige " Zutat " in der Suppe des Lebens sein, er darf / sollte es aber nie bestimmen, und schon gar nicht dem Leben einen Sinn geben. Denn, einen Partner kann man immer verlieren - durch die unterschiedlichsten Umstände. Ich will mal ein krasses Beispiel geben: Vor etwa 15 Jahren gab es in meinem Freundeskreis ein " Traumpaar ". Beide völlig auf den Anderen fixiert. Dann , Sie war erst 27, wurde Sie ermordet. Eine ganz krasse Nummer, und uns allen war bewusst, wenn wir uns nun nicht alle abwechselnd um unseren Freund kümmern, geht der vor die Hunde. Er hat ja seine " Bessere Hälfte " verloren. es war eine lange harte Arbeit, Ihn wieder auf zu bauen. Heute, würde er nie wieder sein Leben, seinen Lebensinhalt, nur auf den Partner konzentrieren. Da ich es seinerzeit hautnah miterlebt hatte, habe ich auch für mich dazu gelernt. Der wichtigste Mensch in meinem Leben bin ICH. Das ist kein brutaler Egoismus, sondern lediglich die Erkenntnis, daß sich alles von einem auf den anderen Tag ändern kann. Das Leben ist nicht statisch, und hält gute wie auch böse Überraschungen für uns bereit. Deshalb sollte eine " innere Leere " nicht davon abhängig sein, ob man jemanden hat oder aber nicht. Ich bin nun seit Ende November Solo, und ich fühle mich gut. Denn, mein Glück mache ich nicht von einer Partnerschaft abhängig. Ich denek, Du solltest Dich auch davon frei machen.......fühle Dich mit Dir selbst geborgen und angenommen, dann hast Du einen großen Schritt in Deinem Leben getan.
Bitte Marcel, versuche Sie von Deiner Festplatte zu löschen - Sie tut Dir nicht gut, auch wenn Ihr nicht mehr zusammen seid. Denke mal darüber nach......und liebe Dich Selbst, und nehme Dich Selbst an, und fühle Dich in Dir Selbst geborgen. Du bist der wichtigste Mensch in Deinem Leben.....
Liebe Grüße
Roger
die innere " Leere " ist echt ein böses Ding! Ich glaube aber, daß es diese inner Leere immer wieder im Leben gibt. Sie ist wohl auf kurzfristige negative Emotionen zurück zu führen. Aber Sie ist auch für etwas gut: Man denkt wieder intensiver nach, und gibt seinem Leben eine neue Richtung. Quasi einen Kick, um die innere Leere zu überwinden. Um das Leben mit Sinn zu füllen. Nach meiner Erfahrung ist es im Leben immer ein schlechter Begleiter, das leben auf den Partner auszurichten. Und sich dann, wenn kein Partner da ist, nur " Halb " zu fühlen.
Lieber Marcel, wer ist denn wohl der wichtigste Mensch in deinem Leben??? Genau, Richtig - Du bist es! Ein Partner kann und darf eigentlich lediglich eine wichtige " Zutat " in der Suppe des Lebens sein, er darf / sollte es aber nie bestimmen, und schon gar nicht dem Leben einen Sinn geben. Denn, einen Partner kann man immer verlieren - durch die unterschiedlichsten Umstände. Ich will mal ein krasses Beispiel geben: Vor etwa 15 Jahren gab es in meinem Freundeskreis ein " Traumpaar ". Beide völlig auf den Anderen fixiert. Dann , Sie war erst 27, wurde Sie ermordet. Eine ganz krasse Nummer, und uns allen war bewusst, wenn wir uns nun nicht alle abwechselnd um unseren Freund kümmern, geht der vor die Hunde. Er hat ja seine " Bessere Hälfte " verloren. es war eine lange harte Arbeit, Ihn wieder auf zu bauen. Heute, würde er nie wieder sein Leben, seinen Lebensinhalt, nur auf den Partner konzentrieren. Da ich es seinerzeit hautnah miterlebt hatte, habe ich auch für mich dazu gelernt. Der wichtigste Mensch in meinem Leben bin ICH. Das ist kein brutaler Egoismus, sondern lediglich die Erkenntnis, daß sich alles von einem auf den anderen Tag ändern kann. Das Leben ist nicht statisch, und hält gute wie auch böse Überraschungen für uns bereit. Deshalb sollte eine " innere Leere " nicht davon abhängig sein, ob man jemanden hat oder aber nicht. Ich bin nun seit Ende November Solo, und ich fühle mich gut. Denn, mein Glück mache ich nicht von einer Partnerschaft abhängig. Ich denek, Du solltest Dich auch davon frei machen.......fühle Dich mit Dir selbst geborgen und angenommen, dann hast Du einen großen Schritt in Deinem Leben getan.
Bitte Marcel, versuche Sie von Deiner Festplatte zu löschen - Sie tut Dir nicht gut, auch wenn Ihr nicht mehr zusammen seid. Denke mal darüber nach......und liebe Dich Selbst, und nehme Dich Selbst an, und fühle Dich in Dir Selbst geborgen. Du bist der wichtigste Mensch in Deinem Leben.....
Liebe Grüße
Roger
Hallo Marcel,
Roger`s Worte kann ich nur unterschreiben.....
Ich habe nicht viel Zeit, möchte aber kurz was dazu sagen..
Ich glaube NICHT, dass Du generell ein Mensch bist, der mit innerer Leere zu kämpfen hat, dafür scheinst Du mir viel zu aktiv und dynamisch. Ich glaube, dass Du einfach immer noch so ein Stück weit in dem Schmerz gefangen bist, dass etwas was so schön begonnen hat nun wirklich vorbei sein soll.. Immerhin war sie deine erste grosse Liebe. Ich denke auch, dass durch den Kontakt zu ihren Freunden sich der Kummer verlängert, weil Du doch immer wieder (wenn auch manchmal vielleicht nur unbewusst) mit ihr konfrontiert wirst... Und wenn Du nur ihr Auto siehst, das in der Nähe geparkt da steht. Es ist auch verständlich, dass Du Empfindungen, Wohlfühl-Gefühle auf sie assoziierst.. Schliesslich hast Du sie ja mit ihr erlebt...
Ich kann absolut nachvollziehen, dass Du Schwierigkeiten damit hast, sie nicht trösten zu können bezgl. ihrer Grosseltern. Weisst Du, es ist bisschen Zeit vergangen.. Gefühle wie Wut, Hass, Ärger verschwinden... was bleibt sind dann noch die Gefühle der Zuneigung...wenn sie nicht schon weg sind. Und ausserdem weckt das natürlich aufgrund deiner Gefühle den Beschützerinstinkt im Manne in Dir. Weisst wie ich meine..
Marcel, der Berg den Du besteigst ist hoch... sehr hoch... Du bist runtergefallen, bist wieder hochgekrabbelt und nochmalig abgestürzt.. Und nun gehst Du Schritt für Schritt... und es ist nur noch ein kleiner Weg vor Dir. Mach jetzt bitte nicht schlapp und vorallem aus deiner jetzigen Situation keine Lebenskrise.
Nichts und niemand zwingt dich also in einer unbefriedigenden schmerzhaften Situation zu verharren, die Entscheidung dafür treffst nur du allein. Keiner als du selbst kann dir die Freiheit zurückgeben. "Sie" wird dies wohl kaum tun.
Und hier beginnt die relativ schwere Aufgabe im Hier und Jetzt zu agieren, die Weichen neu zu stellen, die reine Entscheidung, sowie Konsequenz und der wirkliche Wille (Mut!?), nicht mehr wie das Kaninchen im Angesicht der Schlange hocken bleiben zu wollen. Sondern weiterhoppeln und die grosse Liebe lässt sich auch nicht suchen, die findet dich ;-)
Du bist ein junger, dynamischer, intelligenter, liebenswerter Mensch und Du kannst sehr sehr zuversichtlich auf Deine Zukunft schauen. Du lebst doch dein Leben
und entwickelst Dich weiter... der Rest kommt von alleine...
wenn es Dir ganz schlecht geht, dann denke an Menschen, denen es noch viel schlechter geht... Die unheilbar krank sind..etc... oder wie mag es wohl dem Mann/Vater gehen der vor einer Woche bei Karlsruhe seine Frau verloren hat, auf dem Weg in die Ferien, weil so eine blöde Sicherungsschraube eines LKW`s in die Frontscheibe geschleudert wurde und die Frau am Kopf traf
Mach Dir positive Gedanken und Du wirst sehen..alles wird gut
Sprich...es gibt ein Leben danach und steht und fällt nicht mit dem Ende einer Beziehung.
puuuuuuuuuuuuuuuuuuuuh, naja 180 Anschläge inner Minute
du wolltest es so
size]
Roger`s Worte kann ich nur unterschreiben.....
Ich habe nicht viel Zeit, möchte aber kurz was dazu sagen..
Ich glaube NICHT, dass Du generell ein Mensch bist, der mit innerer Leere zu kämpfen hat, dafür scheinst Du mir viel zu aktiv und dynamisch. Ich glaube, dass Du einfach immer noch so ein Stück weit in dem Schmerz gefangen bist, dass etwas was so schön begonnen hat nun wirklich vorbei sein soll.. Immerhin war sie deine erste grosse Liebe. Ich denke auch, dass durch den Kontakt zu ihren Freunden sich der Kummer verlängert, weil Du doch immer wieder (wenn auch manchmal vielleicht nur unbewusst) mit ihr konfrontiert wirst... Und wenn Du nur ihr Auto siehst, das in der Nähe geparkt da steht. Es ist auch verständlich, dass Du Empfindungen, Wohlfühl-Gefühle auf sie assoziierst.. Schliesslich hast Du sie ja mit ihr erlebt...
Ich kann absolut nachvollziehen, dass Du Schwierigkeiten damit hast, sie nicht trösten zu können bezgl. ihrer Grosseltern. Weisst Du, es ist bisschen Zeit vergangen.. Gefühle wie Wut, Hass, Ärger verschwinden... was bleibt sind dann noch die Gefühle der Zuneigung...wenn sie nicht schon weg sind. Und ausserdem weckt das natürlich aufgrund deiner Gefühle den Beschützerinstinkt im Manne in Dir. Weisst wie ich meine..
Marcel, der Berg den Du besteigst ist hoch... sehr hoch... Du bist runtergefallen, bist wieder hochgekrabbelt und nochmalig abgestürzt.. Und nun gehst Du Schritt für Schritt... und es ist nur noch ein kleiner Weg vor Dir. Mach jetzt bitte nicht schlapp und vorallem aus deiner jetzigen Situation keine Lebenskrise.
Nichts und niemand zwingt dich also in einer unbefriedigenden schmerzhaften Situation zu verharren, die Entscheidung dafür treffst nur du allein. Keiner als du selbst kann dir die Freiheit zurückgeben. "Sie" wird dies wohl kaum tun.
Und hier beginnt die relativ schwere Aufgabe im Hier und Jetzt zu agieren, die Weichen neu zu stellen, die reine Entscheidung, sowie Konsequenz und der wirkliche Wille (Mut!?), nicht mehr wie das Kaninchen im Angesicht der Schlange hocken bleiben zu wollen. Sondern weiterhoppeln und die grosse Liebe lässt sich auch nicht suchen, die findet dich ;-)
Du bist ein junger, dynamischer, intelligenter, liebenswerter Mensch und Du kannst sehr sehr zuversichtlich auf Deine Zukunft schauen. Du lebst doch dein Leben
und entwickelst Dich weiter... der Rest kommt von alleine...wenn es Dir ganz schlecht geht, dann denke an Menschen, denen es noch viel schlechter geht... Die unheilbar krank sind..etc... oder wie mag es wohl dem Mann/Vater gehen der vor einer Woche bei Karlsruhe seine Frau verloren hat, auf dem Weg in die Ferien, weil so eine blöde Sicherungsschraube eines LKW`s in die Frontscheibe geschleudert wurde und die Frau am Kopf traf
Mach Dir positive Gedanken und Du wirst sehen..alles wird gut
Sprich...es gibt ein Leben danach und steht und fällt nicht mit dem Ende einer Beziehung.
puuuuuuuuuuuuuuuuuuuuh, naja 180 Anschläge inner Minute
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Hallo Marcel,
na, die Koffer schon gepackt? Ich bin schon auf Deinen Bericht gespannt - weißt ja Mädchen sind neugierig.
Und vergiß nicht, dass der Spaß auch mit muss.
Ich wünsche Dir ein tolles Wochenende und es wird nicht gegrübelt - versprochen?
Liebe Grüße, Marlene
na, die Koffer schon gepackt? Ich bin schon auf Deinen Bericht gespannt - weißt ja Mädchen sind neugierig.
Und vergiß nicht, dass der Spaß auch mit muss.
Ich wünsche Dir ein tolles Wochenende und es wird nicht gegrübelt - versprochen?
Liebe Grüße, Marlene
Omnia vincit amor. Die Liebe besiegt alles!
Roger ist wieder da (zwischendurch)! =) Willkommen zurück, wenn auch nur für einen kurzen Moment! 
Ich brauche gar nichts zu zitieren von dir, es trifft alles.
Keine Frage, ich war und bin irgendwo noch ein Stück weit abhängig von ihr. Gerade vor unserer ersten Trennung. Schaut euch nochmal den Threadtitel an, ich hab echt alles bis dahin für sie getan und viel vernachlässigt, vor allem Freunde (was sich zum Glück nicht gerächt hat, sie stehen immer noch hinter mir wie eine Wand, dafür bin ich unendlich dankbar).
Nach der ersten Trennung war es schon wesentlich weniger, aber je mehr ich ihr über die Wochen wieder vertraut habe, desto eher hat es sich wieder auf ein ungesundes Maß Abhängigkeit eingependelt. Ich habe sie einfach unheimlich geliebt und mich auf das Gefühl unter der Woche während des Studiums verlassen und jedes Wochenende mit ihr verbracht (was jetzt bei einer Beziehung, die hauptsächlich am Wochenende statt findet, kein Wunder ist, aber wahrscheinlich verstärkt gerad das noch den negativen Effekt der Leere, den ich gerade empfinde).
Ich verspreche dir Roger, ich vergesse mich nicht selbst. Ich habe zugegeben echt gelitten die letzten Tage, aber das heißt ja nicht, dass mein Selbstbewusstsein gleich mit flöten geht. Der harte Kern ist bisher in jeder noch so wegen ihr beschissenen Situation erhalten geblieben. Und ich weiß auch, wie es ist, mit sich selbst zufrieden zu sein. Deinen Rat werde ich in jedem Falle berherzigen. Danke.
Liebe M., auch dir muss ich zuerst sagen, dass ich das von dir gesagte auch anwenden will. Und ich versichere dir, dass ich auf den letzten paar Metern nicht schlapp mache! Wie gesagt, es war wirklich mal wieder ein richtig krasser Schmerz seit langem, das habe ich auch mitgeilt, aber von aufgeben war nie die Rede
. Und eine Lebenskrise in diesem Sinne hatte ich glaube wirklich noch nie (zum Glück). Bei allem was ich euch hier über mein seelisches Leiden, die Verarbeitung und Gefühle berichte brennt immer das - manchmal natürlich kleiner gewordene - Feuer in mir. Ich kann ja zwischendurch immer wieder rückblickend betrachten, was ich schon geschafft habe, auch wenn es nur ganz kleine Schritte teilweise sind.
Ja, du hast es erfasst: ich bin wirklich niemand, der diese Leere schonmal gespürt hat. Genau deshalb hat es mich ja so mitgenommen, ich kannte es bis dato nicht. Aber irgendwo sehe ich auch in diesem Erleben - so weh es auch tut - ein Zeichen, dass es irgendwie vorangeht. Wenn ich das jetzt durchgestanden habe, bin ich wieder ein Stück größer.
Dieses Lied beschreibt meine Situation ganz genau: der Song selbst handelt von den Gefühlen, die ich teilweise habe und teilweise vermisse, aber das Video zeigt, dass es trotzdem nicht gut für mich ist:
Morgen sehe ich sie auf der zweiten Schulung wieder, bin aber nicht aufgeregt wie letztes Mal, jetzt weiß ich ja, womit ich zu rechnen habe.
Gute Nacht, ihr habt mir alle sehr geholfen auch in dieser Situation wieder das "Gute" zu sehen und die Weichen für den weiteren Anstieg zu stellen.

Ich brauche gar nichts zu zitieren von dir, es trifft alles.
Keine Frage, ich war und bin irgendwo noch ein Stück weit abhängig von ihr. Gerade vor unserer ersten Trennung. Schaut euch nochmal den Threadtitel an, ich hab echt alles bis dahin für sie getan und viel vernachlässigt, vor allem Freunde (was sich zum Glück nicht gerächt hat, sie stehen immer noch hinter mir wie eine Wand, dafür bin ich unendlich dankbar).
Nach der ersten Trennung war es schon wesentlich weniger, aber je mehr ich ihr über die Wochen wieder vertraut habe, desto eher hat es sich wieder auf ein ungesundes Maß Abhängigkeit eingependelt. Ich habe sie einfach unheimlich geliebt und mich auf das Gefühl unter der Woche während des Studiums verlassen und jedes Wochenende mit ihr verbracht (was jetzt bei einer Beziehung, die hauptsächlich am Wochenende statt findet, kein Wunder ist, aber wahrscheinlich verstärkt gerad das noch den negativen Effekt der Leere, den ich gerade empfinde).
Ich verspreche dir Roger, ich vergesse mich nicht selbst. Ich habe zugegeben echt gelitten die letzten Tage, aber das heißt ja nicht, dass mein Selbstbewusstsein gleich mit flöten geht. Der harte Kern ist bisher in jeder noch so wegen ihr beschissenen Situation erhalten geblieben. Und ich weiß auch, wie es ist, mit sich selbst zufrieden zu sein. Deinen Rat werde ich in jedem Falle berherzigen. Danke.
Liebe M., auch dir muss ich zuerst sagen, dass ich das von dir gesagte auch anwenden will. Und ich versichere dir, dass ich auf den letzten paar Metern nicht schlapp mache! Wie gesagt, es war wirklich mal wieder ein richtig krasser Schmerz seit langem, das habe ich auch mitgeilt, aber von aufgeben war nie die Rede
. Und eine Lebenskrise in diesem Sinne hatte ich glaube wirklich noch nie (zum Glück). Bei allem was ich euch hier über mein seelisches Leiden, die Verarbeitung und Gefühle berichte brennt immer das - manchmal natürlich kleiner gewordene - Feuer in mir. Ich kann ja zwischendurch immer wieder rückblickend betrachten, was ich schon geschafft habe, auch wenn es nur ganz kleine Schritte teilweise sind.Ja, du hast es erfasst: ich bin wirklich niemand, der diese Leere schonmal gespürt hat. Genau deshalb hat es mich ja so mitgenommen, ich kannte es bis dato nicht. Aber irgendwo sehe ich auch in diesem Erleben - so weh es auch tut - ein Zeichen, dass es irgendwie vorangeht. Wenn ich das jetzt durchgestanden habe, bin ich wieder ein Stück größer.
Dieses Lied beschreibt meine Situation ganz genau: der Song selbst handelt von den Gefühlen, die ich teilweise habe und teilweise vermisse, aber das Video zeigt, dass es trotzdem nicht gut für mich ist:
Morgen sehe ich sie auf der zweiten Schulung wieder, bin aber nicht aufgeregt wie letztes Mal, jetzt weiß ich ja, womit ich zu rechnen habe.

Gute Nacht, ihr habt mir alle sehr geholfen auch in dieser Situation wieder das "Gute" zu sehen und die Weichen für den weiteren Anstieg zu stellen.
[...]
Was -
tust du?
Was -
fühlst du?
Was -
bist du?
Doch nur ein...
...Tier!
[...]
- R+, "Tier"
Was -
tust du?
Was -
fühlst du?
Was -
bist du?
Doch nur ein...
...Tier!
[...]
- R+, "Tier"
Hallo Marcel,
alles gut bei Dir??? Das besagte WE gut überstanden???
Sonnige Grüße aus Frankfurt
Roger
alles gut bei Dir??? Das besagte WE gut überstanden???
Sonnige Grüße aus Frankfurt
Roger
Nanana, lasst mich doch auch mal Urlaub gehabt haben
. Bin wohlbehalten zurück und kann behaupten, wieder einen mittelgroßen Schritt gemacht zu haben.
War mit einem sehr guten Freund, einer sehr guten Freundin und zwei ihrer Kommilitoninnen auf nem kurzen Roadtrip gen Süden Deutschlands und das erste verdammte Mal seit der Trennung hat mir ein anderes Mädchen auf Anhieb so gut gefallen, dass ich sagen konnte: "in die könnte ich mich verlieben".
Bei diesem Mädchen handelt es sich um einer der mitgereisten Uni-Freundinnen meiner sehr guten Freundin und die hat mich echt vom Hocker gerissen während des Kurzurlaubs. Ich bin jetzt nicht verknallt und das Mädel ist seit 5 Jahren vergeben und während des Semesters trennen uns gut 150km, aber darauf kommt es ja nicht an. Vielmehr ist wichtig, dass ich gemerkt habe, dass es doch noch Frauen gibt, die mich unheimlich interessieren und mit denen ich mir wirklich mehr vorstellen könnte!
Das klingt jetzt für euch vielleicht nicht bahnbrechend, aber für mich war es ein fast schon riesiger Schritt. Mal ernsthaft Interesse an einer anderen Frau haben zu können, das war vor wenigen Wochen / Tagen noch undenkbar für mich.
Entsprechend gut war meine Laune die letzten paar Tage =). Wäre ich noch mit meiner Ex zusammen, ich wäre jetzt mit ihr in Tunesien. Aber ich muss sagen, dass ich das nicht bereue, der spontane Ausflug für wenige Tage nach Bayern hat sich absolut gelohnt und mich ein großes Stück weitergebracht.
Ansonsten nicht viel Neues: ich gehe meiner Ex aus dem Weg wo ich nur kann und interessanter Weise war sie gar nicht auf dem zweiten Teil der Schulung, obwohl der unglaublich wichtig ist. Sie wird wohl einen triftigen Grund gehabt haben müssen, denn sowas gibt richtig Ärger vom Teamleiter sonst. Es war jedenfalls wesentlich entspannter ohne sie und es keimt so ein bisschen die Hoffnung in mir auf, dass sie vielleicht mal nen Rückzieher gemacht hat (das Wiedersehen bei der ersten Schulung war für sie sicherlich auch nicht sehr angenehm) und nicht ich ständig den Abstand suche.
Ich halte euch auf dem Laufenden.
. Bin wohlbehalten zurück und kann behaupten, wieder einen mittelgroßen Schritt gemacht zu haben. War mit einem sehr guten Freund, einer sehr guten Freundin und zwei ihrer Kommilitoninnen auf nem kurzen Roadtrip gen Süden Deutschlands und das erste verdammte Mal seit der Trennung hat mir ein anderes Mädchen auf Anhieb so gut gefallen, dass ich sagen konnte: "in die könnte ich mich verlieben".
Bei diesem Mädchen handelt es sich um einer der mitgereisten Uni-Freundinnen meiner sehr guten Freundin und die hat mich echt vom Hocker gerissen während des Kurzurlaubs. Ich bin jetzt nicht verknallt und das Mädel ist seit 5 Jahren vergeben und während des Semesters trennen uns gut 150km, aber darauf kommt es ja nicht an. Vielmehr ist wichtig, dass ich gemerkt habe, dass es doch noch Frauen gibt, die mich unheimlich interessieren und mit denen ich mir wirklich mehr vorstellen könnte!
Das klingt jetzt für euch vielleicht nicht bahnbrechend, aber für mich war es ein fast schon riesiger Schritt. Mal ernsthaft Interesse an einer anderen Frau haben zu können, das war vor wenigen Wochen / Tagen noch undenkbar für mich.
Entsprechend gut war meine Laune die letzten paar Tage =). Wäre ich noch mit meiner Ex zusammen, ich wäre jetzt mit ihr in Tunesien. Aber ich muss sagen, dass ich das nicht bereue, der spontane Ausflug für wenige Tage nach Bayern hat sich absolut gelohnt und mich ein großes Stück weitergebracht.
Ansonsten nicht viel Neues: ich gehe meiner Ex aus dem Weg wo ich nur kann und interessanter Weise war sie gar nicht auf dem zweiten Teil der Schulung, obwohl der unglaublich wichtig ist. Sie wird wohl einen triftigen Grund gehabt haben müssen, denn sowas gibt richtig Ärger vom Teamleiter sonst. Es war jedenfalls wesentlich entspannter ohne sie und es keimt so ein bisschen die Hoffnung in mir auf, dass sie vielleicht mal nen Rückzieher gemacht hat (das Wiedersehen bei der ersten Schulung war für sie sicherlich auch nicht sehr angenehm) und nicht ich ständig den Abstand suche.
Ich halte euch auf dem Laufenden.
[...]
Was -
tust du?
Was -
fühlst du?
Was -
bist du?
Doch nur ein...
...Tier!
[...]
- R+, "Tier"
Was -
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fühlst du?
Was -
bist du?
Doch nur ein...
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- R+, "Tier"
Aber ich muss sagen, dass ich das nicht bereue, der spontane Ausflug für wenige Tage nach Bayern hat sich absolut gelohnt und mich ein großes Stück weitergebracht.
Marcel, lebt also tatsächlich noch.... Soso.... ;-) Schön...
Langsam verlierst ja den Tunnelblick... schön...weiter so... ;-)
alles wird gut :-)))
Hallo Marcel,
so jetzt bin ich wieder auf dem Laufenden und meine Neugierde
hat sich gelohnt, nachdem was ich da so lese. Das war ja ein schöner Ausflug für Dich und mich freut es ganz besonders für Dich, dass Du auch wieder andere Gefühle gespürt hast.
Das liest sich wirklich gut und gibt auch mir wieder Hoffnung, dass das Leben "nicht nur Zitronen" beschert.
Ich wünsch Dir eine gute Nacht und bis bald.
Marlene
so jetzt bin ich wieder auf dem Laufenden und meine Neugierde
hat sich gelohnt, nachdem was ich da so lese. Das war ja ein schöner Ausflug für Dich und mich freut es ganz besonders für Dich, dass Du auch wieder andere Gefühle gespürt hast. Ich wünsch Dir eine gute Nacht und bis bald.
Marlene
Omnia vincit amor. Die Liebe besiegt alles!
Na also Marcel,
raus aus dem Tal der Tränen, und hoch auf den Gipfel des Lebens
Ich freue mich für Dich, daß Du nun einen großen Schritt voll zogen hast. Mal wieder " Blut " geleckt und mehr Distanz zur Vergangenheit geschaffen. Gut so - weiter so
Nun hast Du offensichtlich den richtigen weg eingeschlagen und wirst sehen, wie rasch die Distanz wächst, und wie schnell Dein Herz wieder Platz für " Neue Abenteuer " bereit hält....
Beste Grüße aus dem sonnigen Frankfurt
raus aus dem Tal der Tränen, und hoch auf den Gipfel des Lebens
Ich freue mich für Dich, daß Du nun einen großen Schritt voll zogen hast. Mal wieder " Blut " geleckt und mehr Distanz zur Vergangenheit geschaffen. Gut so - weiter so Beste Grüße aus dem sonnigen Frankfurt
Hey Leute!
Das letzte Loch ist jetzt ein paar Wochen her (jenes, wo ich mich so einsam und verlassen gefühlt habe).
Seitdem ging es mir wirklich durchgehend gut. Ja, wirklich gut. Ich denke noch jeden Tag an sie, aber es ist, als wäre das alles schon sooo lange her. Ich habe weiter Distanz gewonnen.
Anfang der Woche hatte ich noch ein Erlebnis. Es ist mir wie Schuppen von den Augen gefallen, auch wenn es viele von euch schon 100x gesagt haben: sie und auch ich haben mich verändert.
Früher, als ich sie mit ihren 17 Jahren kennen lernte (ich gerade eben 19), war sie noch "mehr Kind", unverfänglich und zuckersüß. Ihre leuchtenden Augen, als wir uns immer gesehen haben, ihre aufgeregte Gestik und Mimik, bevor wir wild auf meiner Couch rumgeknutscht haben und ihr unverwechselbares Anschmiegen abends im Bett an den Wochenenden, wo sie wohlig seufzend in meinen Armen einschlief und sich geborgen fühlte. Das meinte ich mit "ich trauere nur um die Vergangenheit".
Dann begann sie ihre Ausbildung, hatte mit Stress und Widerstand zu kämpfen. Das war sie vorher nicht gewohnt, sie war Papas Liebling und hat nie ein "Nein!" zu hören bekommen. Sie ist "erwachsener" geworden, andere Dinge bekamen mehr Priorität, dazu der Alltag mit mir, immerhin waren wir etwas über 1 Jahr zusammen.
Dann brach sie mir mit der ersten Trennung (auch wenn ich den Schritt gemacht habe) das Herz. Ich veränderte mich auch, konnte mich beim Neustart nicht auf sie einlassen, viel war passiert.
Sie hat während des Neuanfangs immer mein altes Ich gesucht, das sie auf Händen trägt und ich habe wiederum ihr altes Ich mit den leuchtenden Augen gesucht, was ebenfalls nicht mehr da war. Es kam zur zweiten Trennung. Musste so kommen.
Und Anfang der Woche habe ich das akzeptiert. Die Richtungen, in die wir uns verändert haben, passen nicht mehr zusammen. Sie ist eine andere und ich ein anderer geworden. Zusammen konnten wir nicht mehr glücklichsein, es passte nicht mehr so wie früher. Das habe ich eingesehen.
Ich habe sie mit ihrem Neuen am Sonntag Hand in Hand durch die Stadt spazieren sehen. Wenn ich heute daran zurückdenke, dann ist mir, als lasse ich da ein anderes Mädchen davon ziehen. Der Gedanke, nein, viel mehr die Gewissheit, dass dies eine andere Person ist, die da jetzt einen anderen braucht und die ich beim besten Willen nicht mehr glücklich machen könnte, macht alles so einfach.
Es ist, als würde ich diesen riesengroßen Plan, den das Leben da durchgezogen hat, verstehen und beinahe vollständig entschlüsselt haben. Ein schönes Gefühl. Im Moment geht es mir sehr gut.
Danke euch allen. Ich melde mich.
Das letzte Loch ist jetzt ein paar Wochen her (jenes, wo ich mich so einsam und verlassen gefühlt habe).
Seitdem ging es mir wirklich durchgehend gut. Ja, wirklich gut. Ich denke noch jeden Tag an sie, aber es ist, als wäre das alles schon sooo lange her. Ich habe weiter Distanz gewonnen.
Anfang der Woche hatte ich noch ein Erlebnis. Es ist mir wie Schuppen von den Augen gefallen, auch wenn es viele von euch schon 100x gesagt haben: sie und auch ich haben mich verändert.
Früher, als ich sie mit ihren 17 Jahren kennen lernte (ich gerade eben 19), war sie noch "mehr Kind", unverfänglich und zuckersüß. Ihre leuchtenden Augen, als wir uns immer gesehen haben, ihre aufgeregte Gestik und Mimik, bevor wir wild auf meiner Couch rumgeknutscht haben und ihr unverwechselbares Anschmiegen abends im Bett an den Wochenenden, wo sie wohlig seufzend in meinen Armen einschlief und sich geborgen fühlte. Das meinte ich mit "ich trauere nur um die Vergangenheit".
Dann begann sie ihre Ausbildung, hatte mit Stress und Widerstand zu kämpfen. Das war sie vorher nicht gewohnt, sie war Papas Liebling und hat nie ein "Nein!" zu hören bekommen. Sie ist "erwachsener" geworden, andere Dinge bekamen mehr Priorität, dazu der Alltag mit mir, immerhin waren wir etwas über 1 Jahr zusammen.
Dann brach sie mir mit der ersten Trennung (auch wenn ich den Schritt gemacht habe) das Herz. Ich veränderte mich auch, konnte mich beim Neustart nicht auf sie einlassen, viel war passiert.
Sie hat während des Neuanfangs immer mein altes Ich gesucht, das sie auf Händen trägt und ich habe wiederum ihr altes Ich mit den leuchtenden Augen gesucht, was ebenfalls nicht mehr da war. Es kam zur zweiten Trennung. Musste so kommen.
Und Anfang der Woche habe ich das akzeptiert. Die Richtungen, in die wir uns verändert haben, passen nicht mehr zusammen. Sie ist eine andere und ich ein anderer geworden. Zusammen konnten wir nicht mehr glücklichsein, es passte nicht mehr so wie früher. Das habe ich eingesehen.
Ich habe sie mit ihrem Neuen am Sonntag Hand in Hand durch die Stadt spazieren sehen. Wenn ich heute daran zurückdenke, dann ist mir, als lasse ich da ein anderes Mädchen davon ziehen. Der Gedanke, nein, viel mehr die Gewissheit, dass dies eine andere Person ist, die da jetzt einen anderen braucht und die ich beim besten Willen nicht mehr glücklich machen könnte, macht alles so einfach.
Es ist, als würde ich diesen riesengroßen Plan, den das Leben da durchgezogen hat, verstehen und beinahe vollständig entschlüsselt haben. Ein schönes Gefühl. Im Moment geht es mir sehr gut.
Danke euch allen. Ich melde mich.
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Was -
tust du?
Was -
fühlst du?
Was -
bist du?
Doch nur ein...
...Tier!
[...]
- R+, "Tier"
Was -
tust du?
Was -
fühlst du?
Was -
bist du?
Doch nur ein...
...Tier!
[...]
- R+, "Tier"
So eine Erkenntnis kann etwas sehr befreiendes haben. Ich freue mich sehr darüber zu lesen, dass es dir besser geht. So ist das, Menschen beschreiten einen Teil ihres Lebensweges gemeinsam, verändern sich...jeder für sich. Manchmal verändert man sich eben so sehr, dass es besser ist irgendwann getrennte Wege zu gehen. Weil man nur so wieder glücklich werden kann. Das zu akzeptieren und zu erkennen ist ein ganz großer Schritt! Der erste Schritt, lächelnd auf die Vergangenheit zurückzublicken und dankbar für die schöne gemeinsame Zeit zu sein.
Zitat
Es ist, als würde ich diesen riesengroßen Plan, den das Leben da durchgezogen hat, verstehen und beinahe vollständig entschlüsselt haben. Ein schönes Gefühl. Im Moment geht es mir sehr gut.
Liebe Grüße, MsFantasy
