Bin ich zu egoistisch (aus Liebe) ?
Hallo. Ich hatte schon einmal ein thema eröffnet ["eigentlich KANN und DARF es nicht sein"]. dort hatte ich erklärt, dass ich mich hoffnungslos in eine frau verliebt habe, was schonmal das erste problem für mich war, und zusätzlich ist sie verlobt und zieht deshalb bald weg. ich habe mich nichts mehr gewünscht, als dass sie hier bleibt und nicht weg geht. mir wäre es egal wie es ihrem verlobten dabei geht, weil ich es ohne diese frau nicht aushalten kann.
ich hatte das ganze schon als hoffnungslos eingestuft und war dabei, mich damit abzufinden. es hat sogar fast geklappt (solange ich sie nicht gesehen habe). lange rede, kurzer sinn... mein "wunsch" scheint wirklichkeit geworden zu sein. heute hat sie den ganzen tag nicht gelacht und plötzlich hat sie gesagt "vielleicht heirrate ich nicht...und bleibe" ! ich hab mich innerlich riesig gefreut, war am ausflippen, mein herz hat geklopft, mein bauch hat richtig wehgetan vor freude. sie war den ganzen tag schlecht drauf, hat den kopf hängen gelassen und kein einziges mal gelächelt und ich war am pfeifen und freuen. erst jetzt ist mir aufgefallen wie egoistisch ich war. statt tröstende worte zu finden habe ich mich darüber gefreut, dass sie total fertig war. ich bin eigentlich nicht egoistisch, dachte ich bisher. oder macht liebe so etwas mit einem?!
ich hatte das ganze schon als hoffnungslos eingestuft und war dabei, mich damit abzufinden. es hat sogar fast geklappt (solange ich sie nicht gesehen habe). lange rede, kurzer sinn... mein "wunsch" scheint wirklichkeit geworden zu sein. heute hat sie den ganzen tag nicht gelacht und plötzlich hat sie gesagt "vielleicht heirrate ich nicht...und bleibe" ! ich hab mich innerlich riesig gefreut, war am ausflippen, mein herz hat geklopft, mein bauch hat richtig wehgetan vor freude. sie war den ganzen tag schlecht drauf, hat den kopf hängen gelassen und kein einziges mal gelächelt und ich war am pfeifen und freuen. erst jetzt ist mir aufgefallen wie egoistisch ich war. statt tröstende worte zu finden habe ich mich darüber gefreut, dass sie total fertig war. ich bin eigentlich nicht egoistisch, dachte ich bisher. oder macht liebe so etwas mit einem?!
RE: Bin ich zu egoistisch (aus Liebe) ?
Hey,
du hast die innerlich freude ausgelebt und erst im nachhinein ist dir bewusst geworden, dass es wohl bissl unangemessen war. Du verurteilst dich selbst dafür, dat reicht ;-)
Wer liebt, will das der andere glücklich ist. Wer liebt, der kann auch loslassen- aus liebe..
Nur, dass sie nicht heiratet, ist ja jetzt nicht gleichbedeutend damit, dass sie dich heiratet.
Also, woher nimmst Du deine Hoffnungen?
lefay
du hast die innerlich freude ausgelebt und erst im nachhinein ist dir bewusst geworden, dass es wohl bissl unangemessen war. Du verurteilst dich selbst dafür, dat reicht ;-)
Wer liebt, will das der andere glücklich ist. Wer liebt, der kann auch loslassen- aus liebe..
Nur, dass sie nicht heiratet, ist ja jetzt nicht gleichbedeutend damit, dass sie dich heiratet.
Also, woher nimmst Du deine Hoffnungen?
lefay
RE: Bin ich zu egoistisch (aus Liebe) ?
Ja, ich verurteile mich dafür wirklich genug. es tut weh, zu wissen, dass man so egoistisch jemandem gegenüber sein kann, den man liebt.
Ich nehme meine Hoffnung nirgendwo her. Ich habe keine Hoffnung und bin auch nicht hinter dem Ziel her, dass ich irgendwann vor dem Traualtar mit ihr stehen werde. Ich freue mich nicht, dass der Platz an ihrer Seite frei zu werden scheint, da ich weiß, dass es mit uns beiden nicht klappen würde. Ich freue mich, da sie durch die Hochzeit relativ weit weggezogen wäre und es unsicher gewesen wäre, ob ich sie überhaupt nochmal sehen kann. Jetzt müsste ich keinen Abschied nehmen und könnte weiter in ihrer Nähe bleiben, was mich überglücklich macht.
Ich will umbedingt, dass sie bleibt... und schon wieder kommt mir der Gedanke, dass ich dafür sogar in Kauf nehme sie traurig zu sehen. Ich will jedoch auch, dass sie glücklich ist und beides lässt sich momentan nicht vereinbaren. Ich will nicht so sein, will nicht so denken, weil ich noch nie so war und noch nie so gedacht habe.
sinderella
Ich nehme meine Hoffnung nirgendwo her. Ich habe keine Hoffnung und bin auch nicht hinter dem Ziel her, dass ich irgendwann vor dem Traualtar mit ihr stehen werde. Ich freue mich nicht, dass der Platz an ihrer Seite frei zu werden scheint, da ich weiß, dass es mit uns beiden nicht klappen würde. Ich freue mich, da sie durch die Hochzeit relativ weit weggezogen wäre und es unsicher gewesen wäre, ob ich sie überhaupt nochmal sehen kann. Jetzt müsste ich keinen Abschied nehmen und könnte weiter in ihrer Nähe bleiben, was mich überglücklich macht.
Ich will umbedingt, dass sie bleibt... und schon wieder kommt mir der Gedanke, dass ich dafür sogar in Kauf nehme sie traurig zu sehen. Ich will jedoch auch, dass sie glücklich ist und beides lässt sich momentan nicht vereinbaren. Ich will nicht so sein, will nicht so denken, weil ich noch nie so war und noch nie so gedacht habe.
sinderella
