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Dienstag, 24. Januar 2012, 22:18

Ich verlor meinen besten Freund

Hallo

mein Name ist VS und ich schreibe, weil ich nicht mehr weiter weiß.
Vor ungefähr 2 Monaten verlor ich meinen besten Freund mit dem ich zusammen aufgewachsen bin.
Er starb an seinen Herzen.

Ich habe Ihn vor 4/5 Jahren als meinen besten Freund verloren weil ich damals in eine Beziehung ging.
Erfuhr das er schon immer in mich verliebt war, ich aber es nicht sehen wollte bzw. selbst Gefühle für Ihn hatte, es allerdings nicht zuließ weil ich dachte es wird sowieso nichts, es würde dadurch die Freundschaft kaputt gehen und so ein Mist.
Er versuche mit mir noch befreundet zu sein, es ging aber nicht weil er es nicht mit ansehen konnte und seine Gefühle nicht kontrollieren konnte.
Unser gemeinsamer Freund "X" sagte mir, das zu der Zeit, die Probleme mit seinen Herzen Anfing.
Und da mein damaliger Freund wollte, das ich den Kontakt zu ihm abbrechen sollte und kein Wort mit meinem besten Freund wechseln sollte, tat ich es auch.
Ich weiß das es falsch von mir war, aber damals hatte ich noch die Rosarote-Brille auf als ich mit meinem damaligen Freund grad zusammen gekommen bin und ich gebe zu, das ich durch mein damaligen Freund, meinen besten Freund immer mehr ignoriert habe und er mir immer mehr egal wurde.
Irgendwann nach einigen Monaten erfuhr ich dann durch seine Eltern (seine und meine sind gute Freunde), dass er Umgezogen ist und es auch fast niemanden verraten hat, wohin.

So vergingen die Jahre und ich habe oft wären der Zeit an ihm denken müssen.
Und vor fast 2 Monaten erfuhr ich, dass er gestorben ist.
Ich habe durch unseren gemeinsamen Freund erfahren das seine Herz Probleme immer schlimmer wurden und er nichts tat, um es vorzubeugen.
Im Gegenteil. Er nahm sogar noch diese Ephedrin Tabletten zu sich.
Unser gemeinsamer Freund meinte zu mir das er es selbst nicht verstehen konnte, wieso er das tat.
Alles was er von meinen besten Freund erfuhr war, das er das wegen dem Studium zu sich nahm, ihm aber egal sei, ob er das Studium schafft oder im Krankenhaus landen würde.

Und ich frag mich heute noch, wieso???
Ich meine, er war im 6 Semester Jura, hatte es bald geschafft zum Rechtsanwalt.
Er hatte einen tollen Job, viele Freunde etc.

Und ich weiß seit dem nicht, wie ich fühle.
Ich meine, ich könnte heulen, vor Wut schreien, alles kaputt hauen und und und.
Ich bin so tief traurig und weiß nicht mehr weiter.
Seit 2 Monaten weine ich fast nur wie ein Wasserfall.

Cassi

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Mittwoch, 25. Januar 2012, 05:53

Hallo Vs18,

Herzlich Willkommen hier im Forum.

Wenn jemand stirbt, und dann noch so plötzlich, dann ist das immer hart.Die, die zurück bleiben, haben so viele Fragen und bekommen keine Antwort.

Sicher hast auch Du so viele Fragen nach dem " warum ".Aber diese Fragen sollten Dich nicht innerlich auffressen.Sie können ihn nicht zurückholen.Hast Du denn guten Kontakt zu seiner Familie?Wenn ja so rede doch mal mit ihnen über ihn.Vielleicht geht es Dir dann besser.Solltest Du die aber nicht so gut kennen, so lass es.Denn auch die Eltern trauern.Da gehört dann ein " fremder " ( in ihren Augen ) nicht hin.

Du musst anfangen loszulassen.Du trägst doch keine Schuld an seinem Tod und verhindern hättest Du es auch nicht.

Liebe Grüße
Dreist kommt weiter und Frechheit siegt... 8)

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