scheißgefühl, diese liebe....
Hey Leute
hab voll das deppate Problem mit meinem Ex-Freund. Danke dafür, dass es euch hier gibt! Tut immer gut sich was von der Seele zu schreiben/reden!!
Bin m. 19 Jahre alt und komm aus dem Salzburger Land in Österreich. Kurz zu meiner Vorgeschichte sei gesagt, ich hab letzten Juni meine Matura abgeschlossen, diese Scheißschule endlich hinter mich gebracht, und die Zeit von damals bis zu diesem Augenblick war wohl die ereignisreichste überhaupt in meinem Leben!
Im Sommer hab ich beim Ausgehen mit Freunden erkannt/kapiert, dass ich all die Jahre seit ich 13 bin mich selbst immer nur angelogen und unterdrückt hab was meine Sexualität betrifft.
Plötzlich wie aus dem Nichts und aus heiterem Himmel geschieht es, dass ich auf ner Party von nem Bekannten angesprochen werde und der fragt mich so sinngemäß: "Hey, wie weit bist du denn gekommen mit deiner Bisexualität?" (Ich hatte immer betont bi zu sein, weil mir der Mittelweg als der sicherste schien...).
Tja, da fiel es mir wie Schuppen von den Augen, dass ich homosexuell bin.
Die darauffolgenden Tage waren schlimm, sehr schlimm für mich (glücklicherweise waren da schon die Ferien ...). Ich hab Rotz und Wasser geheult und mich selbst zutiefst gehasst, weil ich 1.) nicht akzeptieren wollte, dass ich halt doch schwul bin (ich wusste es schon immer eigentlich...) und 2.) dass ich mich all die Jahre über selbst so belogen und mir eingeredet habe, dass ich hetero bin und alles mit mir "in Ordnung" sei. Das Schockierende daran war und ist nach wie vor die unglaubliche Intensität, mit der ich diese Unterdrückung meines Seslbst vollzogen habe... Es ist für mich auch jetzt noch 6 Monate danach total unverständlich wie man sich selbst so hassen und niedermachen kann.
Das klingt so eigenartig, weil ich's ja gemacht habe, aber ich frag mich wieso ich so unglaublich dumm war und nicht gemerkt habe was ich mir damit antue! Besonders im Alter von 16 Jahren (da ist's ja meist am heftigsten glaub ich) hatte ich schlimme Phasen mit Heulkrämpfen, "Deppressionen" und so weiter. Meine unterdrückte Seite dürfte da wohl ganz besonders Anteil gehabt haben... ich glaub, dieser Hass gegen sich selbst macht krank, sehr krank sogar...
Naja, also wie das dann erkannt habe, wollte ich mehr über das Schwul sein herausfinden, und hab mich im I-Net schlau gemacht, Filme angesehen, diverse Artikel usw. gelesen und mich in die Materie "eingearbeitet". Mit der Zeit ging das glücklichweise auch ganz gut und ich hab mich dann relativ schnell sogar annehmen können! Das war dann so gegen Ende August.
Tja und wie der Zufall so spielt hatte ich dann das Glück im Internet meinen ersten Freund (16 Jahre alt) kennen bzw, lieben zu lernen. Das große Problem, das schließlich auch zur Trennung meinerseits führte, war die große Entfernung zwischen uns. Ich wohne an der Grenze zu Tirol und er quasi an der Grenze zu Salzburg in der Steiermark, was ca. 200 km ausmacht.
Anfangs war das natürlich bei unserer Verliebtheit kein Problem und ich war auch bereit zu ihm zu fahren (Zug, Auto usw.). Die Probleme sind dann allerdings erst richtig losgegangen... Ich musste Anfang Oktober zum Militärdienst einrücken, was Komplikationen bedeutete, da meine Kaserne in Innsbruck lag und ich somit noch schwerer zu ihm gelangen konnte als ohnehin schon. (Zugverbindungen gibt's von meinem Heimatdorf keine direkten zu ihm...)
Beim Militär kam es schließlich zu einer der größte Katastrophen bzw. wichtigsten Situationen meines gesamtes Lebens. Ich wurde vom Druck, dem Stress, der Entfernung zu ihm und (ganz wichtig) der Erkenntnis darüber, dass die Mutter meines Freundes es nicht erlaubte ihn an den Wochenenden zu besuchen, da ich ja nur eine Internetbekanntschaft war (was mich hierbei so fertig gemacht hab war wiederum, dass ich mich selbst und ihn quasi ja angelogen hatte! Wir waren so verliebt, dass wir nicht begriffen haben dass das einfach nicht so leicht möglich ist!), so deppressiv und krank, dass ich eines Nachts versucht habe mir die Pulsadern aufzuschneiden.
Kurzum ist aber nichts passiert, gott sei dank! Ich kam für einige Tage ins Krankenhaus um mich auszukurieren; ich wurde für untauglich erklärt und kam dann wieder nach Hause.
Mein Freund stand mir in dieser Zeit sehr bei, war schockiert darüber dass ich es versucht hatte, aber war immer da für mich (telefonisch...).
Als an der Schule von meinem Freund an Ball veranstaltet wurde, hat er mich eingeladen und ich kam schließlich mit dem Auto einer Freundin zu ihm (die Autofahrt war Hölle... mitten in der Nacht bei Eis und Schnee iwo in den höchsten Bergen rumkurven...
).
Naja, er hat mich dann abgeholt und wir haben schließlich eine sehr schöne Nacht miteinander verbracht und hatten also unser erstes Mal.
In den Monaten danach war's mir aus zeitlichen/transporttechnischen Gründen nicht mehr möglich ihn zu besuchen, abgesehen davon häuften sich auch bei ihm die Tests und Schularbeiten.
Ich hab zu studieren begonnen, hatte dann kaum mehr Zeit mit ihm ausgiebig auf Skype zu chatten und musste für die Uni lernen, was bei ihm den Eindruck erweckt hat, ich würde mich nicht allzu sehr um die Beziehung bemühen (die ja sowieso nur aus SMS schreiben und Videochat bestanden hat).
Nach einer gewissen Zeit hatten wir immer weniger Kontakt, ich hab dann versucht mich wieder mehr auf ihn zu konzentrieren und hab vorgeschlagen, dass wir uns in den Weihnachtsferien treffen für mehrere Tage. Dazu hätte ich mich bei seinen Eltern noch vorstellen müssen, um ihnen das Gefühl zu nehmen, ihr Sohn hätte was mit einer gefählichen Internetbekanntschaft.
DA haben dann die Probleme richtig begonnen (in der Zeit in der wir zusammen waren, hab ich ihn dabei "unterstützt", seiner Mutter zu sagen, dass er schwul ist): er konnte seine Eltern partout nicht fragen ob ich sie mal besuchen kommen könnte. Einfach zu Kaffee&Kuchen. Er meinte damals, er hätte zuviel Angst davor.
Nach langem Diskutieren konnte ihc ihm das Versprechen abnehmen, dass er es versucht seiner Mutter beizubringen (das war an einem Samstag), und dass er sich bei mir meldet, wenn es etwas Neues in der Beziehung gibt.
Tja, Fehlanzeige. Er hat sich dann in den nächsten 5 Tagen nicht mehr gemeldet, bis ich ihn zur Rede gestellt habe, warum plötzlich gar keine SMS mehr von ihm kommen (außer die üblichen "ich liebe dich"). Er meinte dann so "ja ich hab mich geschämt und mich nicht getraut meine Mutter zu fragen".
Was mich dabei so verdammt aufgeregt hat, war, dass er mit mir darüber hätte reden können, weil Partner für sowas ja eigentlich da sind! Er hat mit mir genau dasselbe gemacht, wie er es mir Wochen zuvor unterstellt hatte!!! Ich war enorm wütend und angepisst auf ihn, weil er sich wie ein kleines Kind aufgeführt hat.
Naja, und dieser Streit hat dann im Prinzip zu unserer Trennung geführt. Wir hatten dann immer weniger Kontakt udn eines Abends hatten wir dann das finale Gespräch, in dem ich ihm erklärte, dass es mir in erster Linie um die Entfernung geht (was auch absolut richtig ist!), denn man kann so kaum eine ordentliche Beziehung führen wenn man eben keine Möglichkeiten hat sich zu besuchen. Alle anderen Dinge waren und sind für mich nebensächlich, weil die in jeder Beziehung vorkommen. Er hat in diesem Punkt sehr vernünftig gewirkt (geheult hat er trotzdem total...
) und gemeint, dass er es durchaus versteht weil wir so weit voneinander entfernt wohnen.
An diesem Abend haben wir uns dann getrennt; das war so ca. eineinhalb Wochen vor Weihnachten.
Das nächste war dann, dass ich versucht habe wieder von diesem Liebestripp runterzukommen, mich abzulenken, auf die Uni zu konzentrieren und auf mein neues Leben, das ich ab Februar in Wien zum weiteren Studium führen werde.
Ca. nach 3 Wochen kam dann aber der Tag, an dem ich im INet (auf derselben Seite, wo er und ich uns kennengelernt hatten), auf sein Profil geschaut habe und gesehen hab, dass er schon nen anderen neuen Freund hat.
MIch hat der Schlag getroffen. Ich war dermaßen perplex und down, dass ich für einige Tage außer Gefecht war.. Das Schlimme daran ist nämlich folgendes: Erstens kenne ich diesen Typen mit dem er zusammen ist, weil der früher auf meine Schule ging, zweitens ist dieser "Mensch" die Obertunte schlechthin (quasi eine männliche Schlampe), drittens und das war auch das Allerhärteste für mich: Sein neuer Freund lebt in Innsbruck, ist selbst Student, und um von dem Zuhause meines Freundes nach Innsbruck zu gelangen muss man allein mit dem Auto 3 1/2 Stunden fahren.
Es hat mich schockiert und gekränkt, dass sich er ausgerechnet jemanden sucht, der noch weiter weg wohnt als ich es tue und ihn scheinbar auch noch besucht hat in den Weihnachtsferien (bei den GB-Einträgen war's nur ein Satz, den ich lesen konnte bevor ich aus Zorn mich ausgeloggt hab: "Hach, schön, in drei Tagen kann ich meinen Schatz wiedersehen!")
Wisst ihr, ich fühle mich dermaßen verletzt und gekränkt von ihm; ich hab das Gefühl, ich hab nichts für ihn bedeutet, wenn er sich gleich den nächstbesten sucht (der noch weiter weg wohnt ?! ) und mit ihm anscheinend schon wieder die Liebe gefunden hat!
Ich bin so wütend darauf, dass ich auf ihn hereingefallen bin..
Das erste Mal mit ihm zu erleben was wunderschön, aber der Rest ist totale Scheiße und verletzt mich extrem. Ich hab keine Ahnung was ich machen soll... KOntakt hab ich keinen mehr zu ihm, wir haben aber ausgemacht dass wir uns in den Sommerferien mal treffen (wobei ich dem momentan sehr abgeneigt bin)
Ich will ihn hassen, verabscheuen und verachten, aber er war ein toller Kerl mit schönen Augen und nem süßen Lachen...
Liebe Leute... was soll ich tun?! Wie kann ich damit umgehen??! Bitte bitte helft mir!!
Danke für eure Antwort!!
Alles Liebe aus dem Salzburger Land
FakSimile
hab voll das deppate Problem mit meinem Ex-Freund. Danke dafür, dass es euch hier gibt! Tut immer gut sich was von der Seele zu schreiben/reden!!
Bin m. 19 Jahre alt und komm aus dem Salzburger Land in Österreich. Kurz zu meiner Vorgeschichte sei gesagt, ich hab letzten Juni meine Matura abgeschlossen, diese Scheißschule endlich hinter mich gebracht, und die Zeit von damals bis zu diesem Augenblick war wohl die ereignisreichste überhaupt in meinem Leben!
Im Sommer hab ich beim Ausgehen mit Freunden erkannt/kapiert, dass ich all die Jahre seit ich 13 bin mich selbst immer nur angelogen und unterdrückt hab was meine Sexualität betrifft.
Plötzlich wie aus dem Nichts und aus heiterem Himmel geschieht es, dass ich auf ner Party von nem Bekannten angesprochen werde und der fragt mich so sinngemäß: "Hey, wie weit bist du denn gekommen mit deiner Bisexualität?" (Ich hatte immer betont bi zu sein, weil mir der Mittelweg als der sicherste schien...).
Tja, da fiel es mir wie Schuppen von den Augen, dass ich homosexuell bin.
Die darauffolgenden Tage waren schlimm, sehr schlimm für mich (glücklicherweise waren da schon die Ferien ...). Ich hab Rotz und Wasser geheult und mich selbst zutiefst gehasst, weil ich 1.) nicht akzeptieren wollte, dass ich halt doch schwul bin (ich wusste es schon immer eigentlich...) und 2.) dass ich mich all die Jahre über selbst so belogen und mir eingeredet habe, dass ich hetero bin und alles mit mir "in Ordnung" sei. Das Schockierende daran war und ist nach wie vor die unglaubliche Intensität, mit der ich diese Unterdrückung meines Seslbst vollzogen habe... Es ist für mich auch jetzt noch 6 Monate danach total unverständlich wie man sich selbst so hassen und niedermachen kann.
Das klingt so eigenartig, weil ich's ja gemacht habe, aber ich frag mich wieso ich so unglaublich dumm war und nicht gemerkt habe was ich mir damit antue! Besonders im Alter von 16 Jahren (da ist's ja meist am heftigsten glaub ich) hatte ich schlimme Phasen mit Heulkrämpfen, "Deppressionen" und so weiter. Meine unterdrückte Seite dürfte da wohl ganz besonders Anteil gehabt haben... ich glaub, dieser Hass gegen sich selbst macht krank, sehr krank sogar...
Naja, also wie das dann erkannt habe, wollte ich mehr über das Schwul sein herausfinden, und hab mich im I-Net schlau gemacht, Filme angesehen, diverse Artikel usw. gelesen und mich in die Materie "eingearbeitet". Mit der Zeit ging das glücklichweise auch ganz gut und ich hab mich dann relativ schnell sogar annehmen können! Das war dann so gegen Ende August.
Tja und wie der Zufall so spielt hatte ich dann das Glück im Internet meinen ersten Freund (16 Jahre alt) kennen bzw, lieben zu lernen. Das große Problem, das schließlich auch zur Trennung meinerseits führte, war die große Entfernung zwischen uns. Ich wohne an der Grenze zu Tirol und er quasi an der Grenze zu Salzburg in der Steiermark, was ca. 200 km ausmacht.
Anfangs war das natürlich bei unserer Verliebtheit kein Problem und ich war auch bereit zu ihm zu fahren (Zug, Auto usw.). Die Probleme sind dann allerdings erst richtig losgegangen... Ich musste Anfang Oktober zum Militärdienst einrücken, was Komplikationen bedeutete, da meine Kaserne in Innsbruck lag und ich somit noch schwerer zu ihm gelangen konnte als ohnehin schon. (Zugverbindungen gibt's von meinem Heimatdorf keine direkten zu ihm...)
Beim Militär kam es schließlich zu einer der größte Katastrophen bzw. wichtigsten Situationen meines gesamtes Lebens. Ich wurde vom Druck, dem Stress, der Entfernung zu ihm und (ganz wichtig) der Erkenntnis darüber, dass die Mutter meines Freundes es nicht erlaubte ihn an den Wochenenden zu besuchen, da ich ja nur eine Internetbekanntschaft war (was mich hierbei so fertig gemacht hab war wiederum, dass ich mich selbst und ihn quasi ja angelogen hatte! Wir waren so verliebt, dass wir nicht begriffen haben dass das einfach nicht so leicht möglich ist!), so deppressiv und krank, dass ich eines Nachts versucht habe mir die Pulsadern aufzuschneiden.
Kurzum ist aber nichts passiert, gott sei dank! Ich kam für einige Tage ins Krankenhaus um mich auszukurieren; ich wurde für untauglich erklärt und kam dann wieder nach Hause.
Mein Freund stand mir in dieser Zeit sehr bei, war schockiert darüber dass ich es versucht hatte, aber war immer da für mich (telefonisch...).
Als an der Schule von meinem Freund an Ball veranstaltet wurde, hat er mich eingeladen und ich kam schließlich mit dem Auto einer Freundin zu ihm (die Autofahrt war Hölle... mitten in der Nacht bei Eis und Schnee iwo in den höchsten Bergen rumkurven...
). Naja, er hat mich dann abgeholt und wir haben schließlich eine sehr schöne Nacht miteinander verbracht und hatten also unser erstes Mal.
In den Monaten danach war's mir aus zeitlichen/transporttechnischen Gründen nicht mehr möglich ihn zu besuchen, abgesehen davon häuften sich auch bei ihm die Tests und Schularbeiten.
Ich hab zu studieren begonnen, hatte dann kaum mehr Zeit mit ihm ausgiebig auf Skype zu chatten und musste für die Uni lernen, was bei ihm den Eindruck erweckt hat, ich würde mich nicht allzu sehr um die Beziehung bemühen (die ja sowieso nur aus SMS schreiben und Videochat bestanden hat).
Nach einer gewissen Zeit hatten wir immer weniger Kontakt, ich hab dann versucht mich wieder mehr auf ihn zu konzentrieren und hab vorgeschlagen, dass wir uns in den Weihnachtsferien treffen für mehrere Tage. Dazu hätte ich mich bei seinen Eltern noch vorstellen müssen, um ihnen das Gefühl zu nehmen, ihr Sohn hätte was mit einer gefählichen Internetbekanntschaft.
DA haben dann die Probleme richtig begonnen (in der Zeit in der wir zusammen waren, hab ich ihn dabei "unterstützt", seiner Mutter zu sagen, dass er schwul ist): er konnte seine Eltern partout nicht fragen ob ich sie mal besuchen kommen könnte. Einfach zu Kaffee&Kuchen. Er meinte damals, er hätte zuviel Angst davor.
Nach langem Diskutieren konnte ihc ihm das Versprechen abnehmen, dass er es versucht seiner Mutter beizubringen (das war an einem Samstag), und dass er sich bei mir meldet, wenn es etwas Neues in der Beziehung gibt.
Tja, Fehlanzeige. Er hat sich dann in den nächsten 5 Tagen nicht mehr gemeldet, bis ich ihn zur Rede gestellt habe, warum plötzlich gar keine SMS mehr von ihm kommen (außer die üblichen "ich liebe dich"). Er meinte dann so "ja ich hab mich geschämt und mich nicht getraut meine Mutter zu fragen".
Was mich dabei so verdammt aufgeregt hat, war, dass er mit mir darüber hätte reden können, weil Partner für sowas ja eigentlich da sind! Er hat mit mir genau dasselbe gemacht, wie er es mir Wochen zuvor unterstellt hatte!!! Ich war enorm wütend und angepisst auf ihn, weil er sich wie ein kleines Kind aufgeführt hat.
Naja, und dieser Streit hat dann im Prinzip zu unserer Trennung geführt. Wir hatten dann immer weniger Kontakt udn eines Abends hatten wir dann das finale Gespräch, in dem ich ihm erklärte, dass es mir in erster Linie um die Entfernung geht (was auch absolut richtig ist!), denn man kann so kaum eine ordentliche Beziehung führen wenn man eben keine Möglichkeiten hat sich zu besuchen. Alle anderen Dinge waren und sind für mich nebensächlich, weil die in jeder Beziehung vorkommen. Er hat in diesem Punkt sehr vernünftig gewirkt (geheult hat er trotzdem total...
) und gemeint, dass er es durchaus versteht weil wir so weit voneinander entfernt wohnen. An diesem Abend haben wir uns dann getrennt; das war so ca. eineinhalb Wochen vor Weihnachten.
Das nächste war dann, dass ich versucht habe wieder von diesem Liebestripp runterzukommen, mich abzulenken, auf die Uni zu konzentrieren und auf mein neues Leben, das ich ab Februar in Wien zum weiteren Studium führen werde.
Ca. nach 3 Wochen kam dann aber der Tag, an dem ich im INet (auf derselben Seite, wo er und ich uns kennengelernt hatten), auf sein Profil geschaut habe und gesehen hab, dass er schon nen anderen neuen Freund hat.
MIch hat der Schlag getroffen. Ich war dermaßen perplex und down, dass ich für einige Tage außer Gefecht war.. Das Schlimme daran ist nämlich folgendes: Erstens kenne ich diesen Typen mit dem er zusammen ist, weil der früher auf meine Schule ging, zweitens ist dieser "Mensch" die Obertunte schlechthin (quasi eine männliche Schlampe), drittens und das war auch das Allerhärteste für mich: Sein neuer Freund lebt in Innsbruck, ist selbst Student, und um von dem Zuhause meines Freundes nach Innsbruck zu gelangen muss man allein mit dem Auto 3 1/2 Stunden fahren.
Es hat mich schockiert und gekränkt, dass sich er ausgerechnet jemanden sucht, der noch weiter weg wohnt als ich es tue und ihn scheinbar auch noch besucht hat in den Weihnachtsferien (bei den GB-Einträgen war's nur ein Satz, den ich lesen konnte bevor ich aus Zorn mich ausgeloggt hab: "Hach, schön, in drei Tagen kann ich meinen Schatz wiedersehen!")
Wisst ihr, ich fühle mich dermaßen verletzt und gekränkt von ihm; ich hab das Gefühl, ich hab nichts für ihn bedeutet, wenn er sich gleich den nächstbesten sucht (der noch weiter weg wohnt ?! ) und mit ihm anscheinend schon wieder die Liebe gefunden hat!
Ich bin so wütend darauf, dass ich auf ihn hereingefallen bin..
Das erste Mal mit ihm zu erleben was wunderschön, aber der Rest ist totale Scheiße und verletzt mich extrem. Ich hab keine Ahnung was ich machen soll... KOntakt hab ich keinen mehr zu ihm, wir haben aber ausgemacht dass wir uns in den Sommerferien mal treffen (wobei ich dem momentan sehr abgeneigt bin)
Ich will ihn hassen, verabscheuen und verachten, aber er war ein toller Kerl mit schönen Augen und nem süßen Lachen...
Liebe Leute... was soll ich tun?! Wie kann ich damit umgehen??! Bitte bitte helft mir!!
Danke für eure Antwort!!
Alles Liebe aus dem Salzburger Land
FakSimile
Ich finde es total wichtig und gut, dass Du dich geoutet hast. Blöd natürlich, dass Du so eine derbe Enttäuschung erleben musst. Leider hört es sich für mich so an, als wenn von seiner Seite nicht sooo viel Gefühl im Spiel war. Du solltest jetzt wirklich nach vorn schauen, wo Du doch mit Dir im Reinen bist. Du wirst irgendwann deinen Mr. Right treffen und er wird genauso für dich daseinwollen wie Du für ihn. Aber in diese Sache würde ich nichts mehr investieren, ich glaube es lohnt sich wirklich nicht.
servus fak simile,
ich möchte dir gratulieren zu deinem comming out und dir auch sagen das es wichtig und gut für dich selber war...
deine wut und verzweiflung über diese enttäuschung ist verständlich,aber vielleicht hilft es dir wenn du die guten sachen die ihr hattet im kopf behälst und dich nicht so so sehr darauf konzentrierst ihn hassen zu wollen... bei einer trennung,gibt es immer wieder was,was man nicht verstehen kann.... und im grunde,hast du doch so die möglichkeit,für dich jemanden zu finden der dich liebt,versteht,achtet und vor allem zu dir steht,der nicht feige ist und eine beziehung mit allem drum und dran mit dir leben möchte... dem es halt egal ist,wie die umwelt drauf reagiert... ich wünsche dir das von herzen,mit ganz viel glück und kraft....
bigtears
ich möchte dir gratulieren zu deinem comming out und dir auch sagen das es wichtig und gut für dich selber war...
deine wut und verzweiflung über diese enttäuschung ist verständlich,aber vielleicht hilft es dir wenn du die guten sachen die ihr hattet im kopf behälst und dich nicht so so sehr darauf konzentrierst ihn hassen zu wollen... bei einer trennung,gibt es immer wieder was,was man nicht verstehen kann.... und im grunde,hast du doch so die möglichkeit,für dich jemanden zu finden der dich liebt,versteht,achtet und vor allem zu dir steht,der nicht feige ist und eine beziehung mit allem drum und dran mit dir leben möchte... dem es halt egal ist,wie die umwelt drauf reagiert... ich wünsche dir das von herzen,mit ganz viel glück und kraft....
bigtears
Es ist besser gehaßt zu werden für das WAS man ist,als geliebt zu werden für DAS was man nicht ist!!!!!!
Hallo Fak Simile,
Puuuuh da hast Du ja in den letzten Jahren ganz schön was durchmachen dürfen.
Erst findest Du nach einem langen Weg heraus, daß Du doch Homosexuell bist und dann wirst Du von Deiner ersten großen Liebe so enttäuscht.
Ich weiß jetzt nicht, ob Dich diese Worte trösten werden, aber ich denke einfach, daß Dein Ex noch gar nicht soweit ist, wie Du es bist.Er hat mit sicherheit viel für dich empfunden aber er hat sich vor seiner familie noch gar nicht geoutet und da liegt der Knackpunkt.Denn ich könnte mir vorstellen, daß wenn der neue auch mal seine Familie kennenlernen möchte, daß ebenso endet wie mit Dir.Ich denke mal, daß er angst hat.Wer weiß, wie seine Familie über Homosexualität denkt.Denn leider ist das für einige immernoch ein Tabu Thema.Und das in der heutigen zeit
Gewinne Abstand und verarbeite das vergangene.Dein Mr. Right wird kommen.Ganz bestimmt.Und der wird dann auch 100 %ig hinter eurer Beziehung stehen.Hab geduld und Vertrauen.
Liebe Grüße
Puuuuh da hast Du ja in den letzten Jahren ganz schön was durchmachen dürfen.
Erst findest Du nach einem langen Weg heraus, daß Du doch Homosexuell bist und dann wirst Du von Deiner ersten großen Liebe so enttäuscht.
Ich weiß jetzt nicht, ob Dich diese Worte trösten werden, aber ich denke einfach, daß Dein Ex noch gar nicht soweit ist, wie Du es bist.Er hat mit sicherheit viel für dich empfunden aber er hat sich vor seiner familie noch gar nicht geoutet und da liegt der Knackpunkt.Denn ich könnte mir vorstellen, daß wenn der neue auch mal seine Familie kennenlernen möchte, daß ebenso endet wie mit Dir.Ich denke mal, daß er angst hat.Wer weiß, wie seine Familie über Homosexualität denkt.Denn leider ist das für einige immernoch ein Tabu Thema.Und das in der heutigen zeit
Gewinne Abstand und verarbeite das vergangene.Dein Mr. Right wird kommen.Ganz bestimmt.Und der wird dann auch 100 %ig hinter eurer Beziehung stehen.Hab geduld und Vertrauen.
Liebe Grüße
Dreist kommt weiter und Frechheit siegt...
Ähnliche Themen
-
Liebeskummer Hilfe »-
Hilfe ich glaub ich bin verrückt!!!
(4. Januar 2012, 19:45)
-
Liebeskummer Hilfe »-
Alles vorbei???
(6. Januar 2012, 18:39)
-
Liebeskummer Hilfe »-
Keine Beziehung aus Angst vor Zerstörung?
(4. Januar 2012, 15:53)
-
Liebeskummer Hilfe »-
Loslassen oder darum kämpfen? :( wenn liebe nicht der Grund zur Trennung ist :(
(3. Januar 2012, 19:18)
