ich weiß, was er mir vorwirft, ist ja immer das gleiche. er weiß auch, was ich ihm vorwerfe.
so langsam glaub ich ihm nicht mehr, dass es die grosse liebe ist und das er ohne mich nicht leben kann.
denn, eine person, die man liebt schiebt man nicht ab, weil sie nicht immer so reagiert wie man es gerne hätte.
er wollte entweder mir mir zusammen leben oder garnicht.
dass man sich, weil ich ja nur ne kleine wohnung habe und er bei seinen eltern schlafen kann, halt nur 6 tage die woche oder so sieht, ist für ihn unvorstellbar.
dabei währe uns so viel erspart geblieben. aber nein, ganz oder garnicht.
dass ich aufgrund der vielen streitereien skeptisch war, was eine grössere wohnung zu 2. anging, weil ich angst hatte, zum schluss auf der strasse zu stehen, hat er auch nie verstanden.
für ihn währe das eine selbsterfüllene prophezeiung.
ich würde ihn nicht richtig lieben, wenn ich angst davor hätte. für ihn währe es sicher, dass er sein leben mit mir verbringen will.
aber wenn er mich doch so liebt, müsste er doch froh sein, wenn er mich noch sehen kann, auch wenn wir hier nicht mehr zusammen leben können . nicht komplett dicht machen, wenn ich mich anders als von ihm gewollt verhalte.