Wenn das Umfeld die Beziehung zu sehr belastet
Hallo zusammen,
wie es der Titel schon vermuten lässt betrifft meine Frage das nähere Umfeld des Partners/einem selbst.
Hauptsächlich würden mich diejenigen interessieren die auf Grund einer weiten Distanz (Fernbeziehung) zum Partner gezogen sind. Aber natürlich kann jeder antworten.
Gibt es hier User welche mit dem Partner zusammen leben, deren Umfeld die Beziehung so stark belasten (Schwiegereltern, Heimweh bei Fernbeziehung, schwierige Umstände), dass es die Beziehung belastet oder man an Trennung denkt?
Was denkt ihr wieviel kann eine Beziehung an Belastung von Anderen aushalten? Sei es weil die Schwiereltern einem ständig dazwischen mischen, dass einem die Sehnsucht nach Zuhause zur Qual wird oder einfach der Wechsel des Umfeldes (Andere Umgangsformen e.t.c.) das Leben schwer machen?
Mich würden Meinungen Anderer hierzu einfach interessieren.
wie es der Titel schon vermuten lässt betrifft meine Frage das nähere Umfeld des Partners/einem selbst.
Hauptsächlich würden mich diejenigen interessieren die auf Grund einer weiten Distanz (Fernbeziehung) zum Partner gezogen sind. Aber natürlich kann jeder antworten.
Gibt es hier User welche mit dem Partner zusammen leben, deren Umfeld die Beziehung so stark belasten (Schwiegereltern, Heimweh bei Fernbeziehung, schwierige Umstände), dass es die Beziehung belastet oder man an Trennung denkt?
Was denkt ihr wieviel kann eine Beziehung an Belastung von Anderen aushalten? Sei es weil die Schwiereltern einem ständig dazwischen mischen, dass einem die Sehnsucht nach Zuhause zur Qual wird oder einfach der Wechsel des Umfeldes (Andere Umgangsformen e.t.c.) das Leben schwer machen?
Mich würden Meinungen Anderer hierzu einfach interessieren.
Hallo Lyralein,
ich kann mir zwar vorstellen, worauf deine Fragen hinauszielen, doch ich gebe dir gerne eine Antwort.
Ich habe meinen Lebensgefährten vor 2 Jahren kennengelernt, dazu muss ich sagen: ich bin Deutsche und in der Schweiz und er ist Franzose und in der Schweiz, der gemeinsame Nenner ist wohl die Arbeit, da ich nach dem Studium in ganz Deutschland keinen vernünftigen Job bekommen habe. Und er wollte nach der Trennung von seiner mittlerweile Ex-Frau neu anfangen.
Ok, ich war zuerst in Zürich, er in der West-Schweiz, oneway 250km. Fast 1 Jahr lang haben wir gependelt. Da es mir aber in Zürich sehr schlecht ging und ich, obwohl ich Schwyzerdütsch fast akzentfrei gelernt habe, kaum mich integrieren konnte, krasses Mobbing erlebt habe...ja, wollte ich einfach nur weg - zu ihm. Und wie es das Schicksal so wollte, fand ich "plötzlich" eine Stelle hier als DaF-Lehrerin und bin mit Sack und Pack hier hergegangen. Bereut hab ich es keine Sekunde. Heimweh hab ich auch nicht, denn wenn ich zu meinen Eltern nach Bayern möchte, steig ich entweder ins Auto oder nehm den Flieger. Ich hab vielleicht das Glück, dass ich mich von der Mentalität her hier sehr wohl fühle und die Leute hier im Wallis sehr offen und herzlich sind, auch wenn sie hier in der Schweiz als Bauern verschrien sind. Doch lieber bin ich mit offenen Bauern zusammen als mit pseudointellektuellen Zürchern, die aus ihrer Stadt ihr ganzes Leben lang nicht rauskommen und einen auf Kosmopolit machen (und tendenziell weder F noch I sprechen).
Weiß nicht, dass Heimweh so ein krasses Problem bei einer Fernbeziehung wird, kann ich mir höchstens bei ganz unterschiedlichen Kulturkreisen (z.B. europäisch-asiatisch) vorstellen. Viele meiner Freundinnen finden es immer noch erstaunlich, dass ich mit einem Franzosen zusammen bin, weil ich ja dann nicht Deutsch rede. Das stimmt, dass mein Alltag hier zu 90% (mal von der Arbeit abgesehen) auf Französisch abläuft. Muss aber auch sage, dass WENN ich nicht nahezu perfekt Französisch sprechen würde, ich mir auch keine Beziehung vorstellen kann. Schließlich ist reden und Kommunikation das A und O einer Beziehung. Der französischsprachige Alltag hier belastet mich ganz und gar nicht, ich habe oft das Gefühl, im Urlaub zu sein...
Es ist komisch, als ich vor 3 Jahren in die Schweiz bin, fehlte mir meine ehemalige Studienstadt in Deutschland extrem. Doch jedes Mal, wenn ich zurück ging, um Freundinnen zu besuchen, musste ich feststellen, dass nichts mehr so war wie zu Studentenzeiten. Lag wohl auch daran, dass ich nochmal nen ordentlichen Reife-mich-veränder-Schub bekommen habe. Vor 4 Wochen war ich mit meinem Freund dort - und es ist seltsam, so sehr ich darauf hingefiebert habe, um ihm MEINE Stadt zu zeigen, umso ernüchterter war ich dann...jetzt weiß ich zumindest, dass das für eine gewisse Zeit meine Stadt war, doch jetzt eben nicht mehr.
Hier möchten wir beide allerdings nicht alt werden, wir träumen beide von einem Häuschen in Südfrankreich.
Was einfach wichtig ist, ist: sich selbst zu kennen und zu wissen. Verliebtheit und den anderen toll finden hin oder her, aber wenn ich weder mit der Kultur des anderen noch mit dessen Sprache was anfangen kann, dann hat man meiner Meinung nach schon verloren. Kommt natürlich immer darauf an, WAS man sucht. Wenn man so Konstellationen Greis-junge Thailänderin sieht, dann weiß man ja, dass es da zu 99% um die Aufenthaltsgenehmigung und um etwas Sex geht. Wenn einem das "reicht"...
Ich hab mal irgendwo gelesen, dass zu 80% die Frauen ihren Männern hinterherziehen, was interkulturelle Beziehungen angeht. Angeblich, weil sie sich wohl besser integrieren können und meistens sprachlich auch der Fittere (in der jeweils anderen Sprache) ist. Man muss einfach offen sein und ehrlich zu sich selber: wenn ich kein Wort Spanisch kann und mir der spanische Amateur Pablo so den Kopf verdreht hat, dann muss ich mir einfach eingestehen, dass das sauschwierig, wenn nicht sogar zum Scheitern verurteilt ist.
Was mir persönlich einfach wichtig ist, ist, dass mein Freund aus einem Kulturkreis kommt, indem ähnliche Wertvorstellungen vorherrschen, soll heißen: dass Frauen u.a. gleichberechtigt sind. Bei aller Liebe und Toleranz, ich werde nie verstehen, wie man sich in jemanden aus einem Kulturkreis verlieben kann, in dem Frauen verschleiert herumlaufen müssen und keinen Zugang zu Bildung haben.
Da könnte dann, meiner Meinung nach, auch das Problem der Schwiegereltern hinzukommen, weil es in solchen Kreisen eben noch das Konzept der gelebten Großfamilie gibt.
Ansonsten möchte man ja meinen, dass erwachsene Menschen ihr eigenes Leben leben...
Und möchtest du uns auch erzählen, wie du deine (Fern-) Beziehung siehst bzw. auf welche Grenzen du da stößt?
LG, Frenchie
ich kann mir zwar vorstellen, worauf deine Fragen hinauszielen, doch ich gebe dir gerne eine Antwort.
Ich habe meinen Lebensgefährten vor 2 Jahren kennengelernt, dazu muss ich sagen: ich bin Deutsche und in der Schweiz und er ist Franzose und in der Schweiz, der gemeinsame Nenner ist wohl die Arbeit, da ich nach dem Studium in ganz Deutschland keinen vernünftigen Job bekommen habe. Und er wollte nach der Trennung von seiner mittlerweile Ex-Frau neu anfangen.
Ok, ich war zuerst in Zürich, er in der West-Schweiz, oneway 250km. Fast 1 Jahr lang haben wir gependelt. Da es mir aber in Zürich sehr schlecht ging und ich, obwohl ich Schwyzerdütsch fast akzentfrei gelernt habe, kaum mich integrieren konnte, krasses Mobbing erlebt habe...ja, wollte ich einfach nur weg - zu ihm. Und wie es das Schicksal so wollte, fand ich "plötzlich" eine Stelle hier als DaF-Lehrerin und bin mit Sack und Pack hier hergegangen. Bereut hab ich es keine Sekunde. Heimweh hab ich auch nicht, denn wenn ich zu meinen Eltern nach Bayern möchte, steig ich entweder ins Auto oder nehm den Flieger. Ich hab vielleicht das Glück, dass ich mich von der Mentalität her hier sehr wohl fühle und die Leute hier im Wallis sehr offen und herzlich sind, auch wenn sie hier in der Schweiz als Bauern verschrien sind. Doch lieber bin ich mit offenen Bauern zusammen als mit pseudointellektuellen Zürchern, die aus ihrer Stadt ihr ganzes Leben lang nicht rauskommen und einen auf Kosmopolit machen (und tendenziell weder F noch I sprechen).
Weiß nicht, dass Heimweh so ein krasses Problem bei einer Fernbeziehung wird, kann ich mir höchstens bei ganz unterschiedlichen Kulturkreisen (z.B. europäisch-asiatisch) vorstellen. Viele meiner Freundinnen finden es immer noch erstaunlich, dass ich mit einem Franzosen zusammen bin, weil ich ja dann nicht Deutsch rede. Das stimmt, dass mein Alltag hier zu 90% (mal von der Arbeit abgesehen) auf Französisch abläuft. Muss aber auch sage, dass WENN ich nicht nahezu perfekt Französisch sprechen würde, ich mir auch keine Beziehung vorstellen kann. Schließlich ist reden und Kommunikation das A und O einer Beziehung. Der französischsprachige Alltag hier belastet mich ganz und gar nicht, ich habe oft das Gefühl, im Urlaub zu sein...
Es ist komisch, als ich vor 3 Jahren in die Schweiz bin, fehlte mir meine ehemalige Studienstadt in Deutschland extrem. Doch jedes Mal, wenn ich zurück ging, um Freundinnen zu besuchen, musste ich feststellen, dass nichts mehr so war wie zu Studentenzeiten. Lag wohl auch daran, dass ich nochmal nen ordentlichen Reife-mich-veränder-Schub bekommen habe. Vor 4 Wochen war ich mit meinem Freund dort - und es ist seltsam, so sehr ich darauf hingefiebert habe, um ihm MEINE Stadt zu zeigen, umso ernüchterter war ich dann...jetzt weiß ich zumindest, dass das für eine gewisse Zeit meine Stadt war, doch jetzt eben nicht mehr.
Hier möchten wir beide allerdings nicht alt werden, wir träumen beide von einem Häuschen in Südfrankreich.
Was einfach wichtig ist, ist: sich selbst zu kennen und zu wissen. Verliebtheit und den anderen toll finden hin oder her, aber wenn ich weder mit der Kultur des anderen noch mit dessen Sprache was anfangen kann, dann hat man meiner Meinung nach schon verloren. Kommt natürlich immer darauf an, WAS man sucht. Wenn man so Konstellationen Greis-junge Thailänderin sieht, dann weiß man ja, dass es da zu 99% um die Aufenthaltsgenehmigung und um etwas Sex geht. Wenn einem das "reicht"...
Ich hab mal irgendwo gelesen, dass zu 80% die Frauen ihren Männern hinterherziehen, was interkulturelle Beziehungen angeht. Angeblich, weil sie sich wohl besser integrieren können und meistens sprachlich auch der Fittere (in der jeweils anderen Sprache) ist. Man muss einfach offen sein und ehrlich zu sich selber: wenn ich kein Wort Spanisch kann und mir der spanische Amateur Pablo so den Kopf verdreht hat, dann muss ich mir einfach eingestehen, dass das sauschwierig, wenn nicht sogar zum Scheitern verurteilt ist.
Was mir persönlich einfach wichtig ist, ist, dass mein Freund aus einem Kulturkreis kommt, indem ähnliche Wertvorstellungen vorherrschen, soll heißen: dass Frauen u.a. gleichberechtigt sind. Bei aller Liebe und Toleranz, ich werde nie verstehen, wie man sich in jemanden aus einem Kulturkreis verlieben kann, in dem Frauen verschleiert herumlaufen müssen und keinen Zugang zu Bildung haben.
Da könnte dann, meiner Meinung nach, auch das Problem der Schwiegereltern hinzukommen, weil es in solchen Kreisen eben noch das Konzept der gelebten Großfamilie gibt.
Ansonsten möchte man ja meinen, dass erwachsene Menschen ihr eigenes Leben leben...
Und möchtest du uns auch erzählen, wie du deine (Fern-) Beziehung siehst bzw. auf welche Grenzen du da stößt?
LG, Frenchie
Hi, Danke für den Beitrag. Wie ich zu der Frage komme das wäre ziemlich lang zu erzählen, aber ich versuche es mal grob zusammen zu fassen. Mein Freund und ich sind seit ca. 2 1/2 Jahren zusammen, ich bin zu ihm gezogen da die meißten meiner Freunde weiter weg wohnen und ich damals auch keinen festen Job hatte. Was mich schwer beschäftigt ist seine Familie. Meine Familie ist zwar nicht perfekt, aber es geht meißt harmonisch zu. Bei ihm, wir wohnen im Haus mit Opa und den Eltern geht es komplett anders zu. Ständig Streit und harmonisch würde ich das nicht bezeichnen, auch wenn es zeitweise auch normal zugeht. In letzter Zeit war viel Stress und mein Freund denkt zum Glück auch dass das beste ein Auszug wäre. Nur das Geld würde nicht reichen. Vorallem schlägt das alles auch auf die Gesundheit und Laune. Bin ich dann Zuhause habe ich das Gefühl als geht es mir viel besser. Nur hier darf ich mir dann anhören dass ich fehle und was absolut nicht schön ist, wenn ich sehe wie sich meine Eltern freuen wenn ich da bin (Meine Ma freut sich zum Beispiel riesig wenn ich mit ihr einfach auf ein Fest gehe). Meine einzigste Freundin die noch hier wohnt meint auch schon dass ich seitdem viel schlechter aussehe und den Eindruck habe ich auch. Heimweh habe ich eigentlich nicht, aber seit ich das Theater mit seinen Eltern mitbekomme fehlt mir meine Heimat total. Mittlerweile bin ich auch Tante geworden und selbst der Kleine fragt ständig wo ich bin. Es würde also allen besser gehen wenn ich wieder Zuhause etwas suchen würde wo es mit dem Geld auch besser aussehen würde. Nur klärt sich in den nächsten Tagen wie es dann mit meinem Freund weiter geht. Wir lieben uns und wollen uns auch nicht trennen, nur weil seine Eltern einfach zu viel mitmischen, aber ich will auch nach Hause. (Und hoffe dass ich ihn irgendwie mit zu mir bekomme).
Hallöchen,
liebes Lyralein,
nimm es mir nicht krumm, doch ich glaube, im Endeffekt hast du deine Entscheidung schon getroffen. Alles andere - Neffe, Geld usw - das sind meiner Meinung nach nur Vorwände, um dir selber auch gut zuzureden und um von dir und von anderen die Bestätigung zu bekommen "Ja, geh doch wieder zurück in deine Heimat" - verstehst du, was ich meine?
Freunde sind Freunde und bleiben Freunde ungeachtet der Distanz, meine besten Freundinnen wohnen auch 700km hier von mir weg, doch mit den neuen Medien und den Transportmitteln kann man sich sehen, das ist kein Problem. Ab einem gewissen Alter muss man auch für SEIN eigenes Leben sorgen und sein eigenes Leben führen und nicht FÜR seine Eltern oder Freunde. Du musst das tun, was für dich das Richtige ist. Natürlich hätten es die Eltern lieber, wenn du näher bei ihnen wohnen würdest, doch wie das Leben so oft spielt, man kann es sich halt oft nicht aussuchen. Ob du in deiner Heimat wieder nen super toll bezahlten Job finden würdest, weißt du ja auch nicht mit Sicherheit, da müsstest du ja auch erstmal bei deinen Eltern unterkommen und dann die Arbeitssuche beginnen.
Und Probleme mit den Schwiegereltern, das haben auch Leute, die keine Fernbeziehung haben und ich denke, da solltet ihr einfach wirklich den Schritt gehen und eine eigene Wohnung suchen. Ihr arbeitet doch beide, da sollte doch eine 2-Zimmer-Wohnung drin sein, oder? Wieso gestaltet sich das so schwierig? Und wieso wohnt ihr überhaupt bei seinen Eltern???? Ist dein Freund denn kein großer Junge, der alleine wohnen kann?!
Wie du sagst, keine Familie ist perfekt, doch irgendwann sollte man auf eigenen Beinen stehen.
Ich würde nie für meine Freunde zurückziehen, denn entweder sie stehen zu mir oder eben nicht. Heutzutage kann man es sich eben wg. Job leider nicht aussuchen. Ich verlange ja auch nicht von ihnen, hier zu mir in die Schweiz zu kommen, weil sie da mehr Geld verdienen könnten. Man muss die Menschen dahingehend so nehmen, wie sie sind!!!
Und dein Neffe fragt ständig nach dir ...ähem, sorry, aber da zieht das Argument wie für die Freunde...sorry, ist einfach lächerlich, dieses Argument.
Wenn du nicht mehr mit deinen Schwiegereltern kannst, dann rede offen und ehrlich mit deinem Freund und sage ihm auch, dass da, wo ihr jetzt wohnt, es dir nicht gut geht. Dafür musst du den offenen Dialog suchen. Und dann findet ihr entweder gemeinsam eine Lösung oder du musst dann DAS tun, was DU für richtig hältst.
LG
liebes Lyralein,
nimm es mir nicht krumm, doch ich glaube, im Endeffekt hast du deine Entscheidung schon getroffen. Alles andere - Neffe, Geld usw - das sind meiner Meinung nach nur Vorwände, um dir selber auch gut zuzureden und um von dir und von anderen die Bestätigung zu bekommen "Ja, geh doch wieder zurück in deine Heimat" - verstehst du, was ich meine?
Freunde sind Freunde und bleiben Freunde ungeachtet der Distanz, meine besten Freundinnen wohnen auch 700km hier von mir weg, doch mit den neuen Medien und den Transportmitteln kann man sich sehen, das ist kein Problem. Ab einem gewissen Alter muss man auch für SEIN eigenes Leben sorgen und sein eigenes Leben führen und nicht FÜR seine Eltern oder Freunde. Du musst das tun, was für dich das Richtige ist. Natürlich hätten es die Eltern lieber, wenn du näher bei ihnen wohnen würdest, doch wie das Leben so oft spielt, man kann es sich halt oft nicht aussuchen. Ob du in deiner Heimat wieder nen super toll bezahlten Job finden würdest, weißt du ja auch nicht mit Sicherheit, da müsstest du ja auch erstmal bei deinen Eltern unterkommen und dann die Arbeitssuche beginnen.
Und Probleme mit den Schwiegereltern, das haben auch Leute, die keine Fernbeziehung haben und ich denke, da solltet ihr einfach wirklich den Schritt gehen und eine eigene Wohnung suchen. Ihr arbeitet doch beide, da sollte doch eine 2-Zimmer-Wohnung drin sein, oder? Wieso gestaltet sich das so schwierig? Und wieso wohnt ihr überhaupt bei seinen Eltern???? Ist dein Freund denn kein großer Junge, der alleine wohnen kann?!
Wie du sagst, keine Familie ist perfekt, doch irgendwann sollte man auf eigenen Beinen stehen.
Ich würde nie für meine Freunde zurückziehen, denn entweder sie stehen zu mir oder eben nicht. Heutzutage kann man es sich eben wg. Job leider nicht aussuchen. Ich verlange ja auch nicht von ihnen, hier zu mir in die Schweiz zu kommen, weil sie da mehr Geld verdienen könnten. Man muss die Menschen dahingehend so nehmen, wie sie sind!!!
Und dein Neffe fragt ständig nach dir ...ähem, sorry, aber da zieht das Argument wie für die Freunde...sorry, ist einfach lächerlich, dieses Argument.
Wenn du nicht mehr mit deinen Schwiegereltern kannst, dann rede offen und ehrlich mit deinem Freund und sage ihm auch, dass da, wo ihr jetzt wohnt, es dir nicht gut geht. Dafür musst du den offenen Dialog suchen. Und dann findet ihr entweder gemeinsam eine Lösung oder du musst dann DAS tun, was DU für richtig hältst.
LG
Hallöchen,
Ich glaube da hast Du es etwas anders aufgefasst als ich es meine. Ich will nicht nur wegen meiner Familie und Freunde zurück ziehen, ich will es weil es mir im Moment als das beste erscheint.liebes Lyralein,
nimm es mir nicht krumm, doch ich glaube, im Endeffekt hast du deine Entscheidung schon getroffen. Alles andere - Neffe, Geld usw - das sind meiner Meinung nach nur Vorwände, um dir selber auch gut zuzureden und um von dir und von anderen die Bestätigung zu bekommen "Ja, geh doch wieder zurück in deine Heimat" - verstehst du, was ich meine?
Freunde sind Freunde und bleiben Freunde ungeachtet der Distanz, meine besten Freundinnen wohnen auch 700km hier von mir weg, doch mit den neuen Medien und den Transportmitteln kann man sich sehen, das ist kein Problem. Ab einem gewissen Alter muss man auch für SEIN eigenes Leben sorgen und sein eigenes Leben führen und nicht FÜR seine Eltern oder Freunde. Du musst das tun, was für dich das Richtige ist. Natürlich hätten es die Eltern lieber, wenn du näher bei ihnen wohnen würdest, doch wie das Leben so oft spielt, man kann es sich halt oft nicht aussuchen. Ob du in deiner Heimat wieder nen super toll bezahlten Job finden würdest, weißt du ja auch nicht mit Sicherheit, da müsstest du ja auch erstmal bei deinen Eltern unterkommen und dann die Arbeitssuche beginnen.
Und Probleme mit den Schwiegereltern, das haben auch Leute, die keine Fernbeziehung haben und ich denke, da solltet ihr einfach wirklich den Schritt gehen und eine eigene Wohnung suchen. Ihr arbeitet doch beide, da sollte doch eine 2-Zimmer-Wohnung drin sein, oder? Wieso gestaltet sich das so schwierig? Und wieso wohnt ihr überhaupt bei seinen Eltern???? Ist dein Freund denn kein großer Junge, der alleine wohnen kann?!
Wie du sagst, keine Familie ist perfekt, doch irgendwann sollte man auf eigenen Beinen stehen.
Ich würde nie für meine Freunde zurückziehen, denn entweder sie stehen zu mir oder eben nicht. Heutzutage kann man es sich eben wg. Job leider nicht aussuchen. Ich verlange ja auch nicht von ihnen, hier zu mir in die Schweiz zu kommen, weil sie da mehr Geld verdienen könnten. Man muss die Menschen dahingehend so nehmen, wie sie sind!!!
Und dein Neffe fragt ständig nach dir ...ähem, sorry, aber da zieht das Argument wie für die Freunde...sorry, ist einfach lächerlich, dieses Argument.
Wenn du nicht mehr mit deinen Schwiegereltern kannst, dann rede offen und ehrlich mit deinem Freund und sage ihm auch, dass da, wo ihr jetzt wohnt, es dir nicht gut geht. Dafür musst du den offenen Dialog suchen. Und dann findet ihr entweder gemeinsam eine Lösung oder du musst dann DAS tun, was DU für richtig hältst.
LG
Meine Schwiegereltern sind der Hauptgrund. Meine mischt sich auch in unsere Dinge ein die sie nichts angehen, das könnte man ja klären, solche Probleme meine ich nicht. Beispiel: Eine Küchenzange ist verschwunden, der Vater flippt sofort aus, beschuldigt meinen Freund oder die Frau diese verschlampt zu haben. Selbst wenn er einfach nur vergessen hat dass er sie wo anders hingelegt hat waren es die Anderen. Da werden einfach mal die Türen gekallt und so laut angebrüllt (In einem unschönen, assozialen und beleidigenden Ton) dass es selbst die Nachbarn oft genug mitbekommen. Die Mutter war starke Alkoholikerin, ist dauer gestresst wegen dem Mann und Opa und war wegen des Alkohols auch leicht reizbar. Sie hat vor kurzem einen Entzug gemacht (Hat haluziniert und so weiter und stand plötzlich nachts neben unserem Bett und hat uns angestarrt) und so weiter. Es wurde zwar in der Therapie gesagt dass man sie nicht stressen soll, aber umgesetzt wurde es nicht. Der Vater meckert weiterhin an sämtlichen Kleinigkeiten rum und lässt seine Launen an ihr bzw meinem Freund raus und weshalb sie ihn noch nicht rausgeworfen hat weis ich auch nicht. Mein Freund hat deshalb stressbedingten Durchfall und ich bekomme unschöne Magenschmerzen, weshalb ich auch öfters auf der Arbeit ausgefallen bin und mein Freund ist deshalb und wegen einiger Anderer Sachen auch dementpsrechend mit den Nerven fertig. Aber da könnte ich auch noch einen
Deshalb sind auch außnahmsweise alle einer Meinung, dass es besser wäre wenn wir in eine eigene Wohnung ziehen würden. Die hätte vor kurzem auch fast geklappt nur wegen anderer Probleme die ich hier nicht nenne ist das geklappt, weshalb mein Freund auch derzeit arbeitslos ist. Ich arbeite in einem 400 € Job, bin aber auf der Suche nach etwas neuem. Zuhause hätte ich auf jeden Fall bessere Aussichten, da mich ein Bekannter in einem besser bezahlten Job unterbringen könnte und die Mieten auch etwas günstiger sind.
Bei meinen Schwiegereltern kann man sowieso nichts ändern, dazu müssen sie erstmal selbst die Einsicht haben, das würde auf Dauer alles zerstören, und dort eine Wohnung das wird noch dauern, da es mit Jobs schlechter aussieht.
Dass ich mit meinem Freund darüber reden werde ist auch klar, nur dauert das noch ein paar Tage, da ich gerade in der Heimat bin und wir beide es vorziehen bei solchen Dingen lieber Angesicht zu Angesicht zu reden. Er weis aber was ich möchte, was ich denke, weis wie schwer es mir bei seinen Eltern geht und sieht auch selbst dass es mir Zuhause besser geht und teilt diese Meinung zum Glück auch. Es ist also nur eine Frage der Zeit bis ich mit ihm reden und auf eine Lösung kommen werde.
Ja sorry, man meint es ja nur gut und wenn man nicht alle Infos hat, dann kommts eben zu Spekulationen...
Wenn du doch dann weißt, was du willst und was du tun wirst und alles eh eine Frage der Zeit ist, dann noch viel Durchhaltevermögen!!
LG.
Es liegt auch daran, dass ich alles auch nicht herschreiben kann, das wäre viel zu lang und so . Was ich will ist auch ziemlich klar, was ich in nächster Zeit mache auch, ob es sich positiv doer negativ entwickelt muss ich eben abwarten, das ist vom Gespräch mit meinem Freund abhängig. Das was mich in diesem Thema interessiert ist eher die Erfahrung Anderer, wo andere Päärchen ihre Grenzen haben, welche Erfahrungen sie gemacht haben und die Einstellung dazu.
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