polyamorie trifft monogamie
liebe forumsmitglieder!
ich war seit einiger zeit nicht mehr hier. inzwischen ist einiges passiert und ich möchte mir meinen kummer von der seele schreiben.
fühle mich im moment einfach verwirrt, hilflos, anlehnungsbedürftig.
gestern hat mein ?freund? mit mir schluss gemacht. wir lernten uns vor nichtmal 3 monaten kennen. schon unser erstes treffen war sehr krass für uns beide. es lag derart viel in der luft, dass wir beide sehr fasziniert und verwirrt zugleich waren.
wir stiegen auf einem level ein, das ich in anderen beziehungen nie erreichte.
das zeigte sich unter anderem in unseren ersten unterhaltungen, die sich gleich um wesentliche lebenseinstellungen drehten.
man muss wissen, in meinem leben hat die beschäftigung mit feinstofflichkeit schon lange einen festen platz. mein glaubensgebäude und auch meine ganze lebensausrichtung basieren auf der auseinandersetzung mit sog. nichtmateriellen dingen.
hier fand ich zum ersten mal in meinem leben ein passendes pendant. ich musste gar nicht viel erklären, sondern konnte quasi gleich mit ihm "einsteigen", weil er selbst ein sehr spiritueller mensch ist.
dies zieht weite kreise und es wäre nicht möglich, hier alles aufzulisten. er ist eben sehr, sehr speziell. so ernährt er sich z.b. seit 7 jahren ausschließlich von rohkost, lebt recht zurückgezogen und hat zu fast allem, aber wirklich fast ALLEM sehr unorthodoxe einstellungen.
man kann fast sagen, irgendwie weicht er in jeglicher hinsicht von der "norm" ab. das weiß er auch selbst.
dies ist es, was mich u.a. sehr an ihm anzieht, ich habe mir immer einen mann gewünscht, der seine ganz eigene sicht der dinge hat, der seinen weg geht, ohne dabei auf gesellschaftliche konventionen übermäßigen wert zu legen.
ich wünschte mir außerdem einen wie gesagt spirituellen menschen, jemanden, der sehr zärtlich und einfühlsam, unternehmungslustig und intellektuell ist, jemand, der musik macht und tanzen kann. und außerdem jemand, der sich mit seinem seelenleben auseinandersetzt, der weinen und lachen kann. das klingt vielleicht etwas reduziert. es ist natürlich noch viel komplexer, sprengt aber den rahemen hier. jedenfalls hatte ich mir das seit jahren innerlich visualisiert.
und dann traf ich ihn. ich konnte es kaum glauben, da dies wirklich eine nadel im heuhaufen ist.
darüber hinaus ist er für mich äußerlich so wunderschön, dass es mir fast den atem raubt.
die ersten wochen waren so schön. wir wohnen nur 100 m voneinander entfernt. wir sahen uns täglich, alles war sehr frei und ungezwungen. im gleichgewicht. jeder von uns gab und bekam gleich viel. er war zuckersüß, überraschte mich oft und schenkte mir viele aufmerksamkeiten. ich empfand ihn als sehr sanft und emotional. ich habe ihn oft lachen und weinen sehen.
dann, es war ein sonntag, sagte er, er habe die nächste woche viel zu tun. o.k., wusste ich, kein problem.
dass das allerdings bedeutete, er meldet sich 3 tage nicht, wusste ich nicht. ich war viel zu verunsichert, mich selbst zu melden, weil ich mir das erstmal anschauen und ihm nicht hinterherrennen wollte.
als wir uns dann trafen, war ich aber doch angepisst und sagte ihm, dass mich dieser plötzliche abstand verwirrt, weil es die ganze zeit so nah gewesen sei.
er sagte, ich solle es nicht persönlich nehmen, er hätte viel zu tun und das hätte er mir doch auch gesagt. außerdem hätte ich mich ja melden können. und es müsse doch o.k. sein, wenn er sich zurückzieht.
das wäre jetzt so, weil er sich in der anfangszeit so reingestürzt hätte mit mir. dadurch wurden aber andere bedürfnisse überlagert und die müsse er jetzt wieder beachten.
da fing die misere an. seit diesem zeitpunkt war richtig der wurm drin. ich wollte weitermachen wie bisher , er zog sich zurück. wir verstärkten uns gegenseitig in unseren bedürfnissen, die leider gegenläufig waren.
nun eine wichtige info. seine ersten worte bezüglich beziehung waren: verbindlich aber nicht abhängig. damals dachte ich: unterschreib ich, da will ich hin.
mit der zeit kristallisierte sich aber heraus, dass er sich ein konventionelles beziehungsmodell für sich nicht vorstellen kann. er schließt es zwar nicht aus, aber seine vorstellung ist:
viel raum für sich, alles muss freiwillig sein - das heißt, kompromisse werden kaum geschlossen. es muss eben passen. man ist offen für andere leute - sprich: er hat ein polyamouröses beziehungsmodell. selbstverständlich alles ehrlich - jeder der beteiligten weiß über alles bescheid.
er möchte sich zurückziehen, wenn er es braucht, möchte sich nicht rechtfertigen und auch nicht melden oder irgendwelche verbindlichen ansagen machen müssen, wann er wieder auftaucht.
man muss dazu sagen, er ist zuverlässig. wenn ich mit ihm etwas ausgemacht habe, war er immer pünktlich.
aber er hat ein generelles problem mit einfordern.
er sagte mal zu mir: ich wusste nicht, dass deine liebe ihren preis hat.
damit hat er mich natürlich voll getroffen, weil ich irgendwie spüre, dass er recht hat. liebe erwartet keine gegenleistung. alles andere ist keine reine liebe, sondern da spielen verletzungen und unaufgelöste themen eine rolle.
da er in seiner gesamten haltung das lebt, komme ich mir chronisch unterlegen vor.
es scheint einfach, als sei er viel weiter als ich, viel unabhängiger.
natürlich gab es auch momente, in denen ich daran gezweifelt habe, weil diese reaktionen für mich so gar nicht ins bild gepasst haben.
nun, kurz und gut: er hat immer wieder abstand gesucht die letzten wochen, meist, weil wir viel diskutierten. wir waren beide blockiert. das grundthema war immer wieder dasselbe: ich diejenige, die ein wenig rahmen, definition und sicherheit haben wollte, er, der genau das nicht wollte.
er will beziehungen nicht definieren.
er hat genau aus diesem grund gestern schluss gemacht: ihm ist nochmal bewusst geworden, dass er einfach keine konventionelle beziehung führen kann und will. er lebt zurückgezogen und braucht viel zeit für sich, da bliebe für andere nicht viel übrig. in seiner jetzigen lebenssituation schon überhaupt nicht (berufliche neuorientierung).
er sagt, er weise mich nicht als mensch zurück. aber es passt halt einfach nicht. er sagte, es wäre der punkt da, an dem er sich verbiegen müsste und ich mich auch, das wolle er keinem antun.
auf die frage hin, warum er jetzt plötzlich ein entscheidung treffen kann, wo er doch genau das nie möchte, sich nicht festlegen möchte, meinte er: das wäre doch auch einzugeständnis. er hat das gefühl, dass er das tun muss (für mich).
ich fühle mich so scheiße, wie weggeworfen. vor allem auch, als hätte ich mir diese ganze zeit nur eingebildet.
kein normaler mensch hätte an meiner stelle vermutet, dass er keine lust auf nähe und den aufbau einer beziehung mit mir hat, so zugewandt, wie er 6 wochen lang war.
aber vielleicht war ich auch einfach nicht gut genug, es mit mir zu probieren. er sagt zwar, das hätte nichts mit mir zu tun, mit 90% der frauen wäre er früher oder später am selben punkt angelangt. aber, wer weiß?
ich verliere eine nadel im heuhaufen. ich hab gar keine ausreichenden worte, um zu erklären. fühle mich traurig, einsam, rat- und mutlos. ich fühle mich wie angefüttert und habe unendliche sehnsucht.
er ist so gelassen. er sagt, er sei traurig. das ist er bestimmt auch. aber eben gelassen.
warum ich nicht? hat er einfach mehr zu geben als ich? ich bin echt im eimer. sitze hier in meinem bett, heule und weiß nicht mehr ein noch aus.
weiß mir einer ein paar tröstende zeilen?
danke fürs lesen.
eure schattenwind
ich war seit einiger zeit nicht mehr hier. inzwischen ist einiges passiert und ich möchte mir meinen kummer von der seele schreiben.
fühle mich im moment einfach verwirrt, hilflos, anlehnungsbedürftig.
gestern hat mein ?freund? mit mir schluss gemacht. wir lernten uns vor nichtmal 3 monaten kennen. schon unser erstes treffen war sehr krass für uns beide. es lag derart viel in der luft, dass wir beide sehr fasziniert und verwirrt zugleich waren.
wir stiegen auf einem level ein, das ich in anderen beziehungen nie erreichte.
das zeigte sich unter anderem in unseren ersten unterhaltungen, die sich gleich um wesentliche lebenseinstellungen drehten.
man muss wissen, in meinem leben hat die beschäftigung mit feinstofflichkeit schon lange einen festen platz. mein glaubensgebäude und auch meine ganze lebensausrichtung basieren auf der auseinandersetzung mit sog. nichtmateriellen dingen.
hier fand ich zum ersten mal in meinem leben ein passendes pendant. ich musste gar nicht viel erklären, sondern konnte quasi gleich mit ihm "einsteigen", weil er selbst ein sehr spiritueller mensch ist.
dies zieht weite kreise und es wäre nicht möglich, hier alles aufzulisten. er ist eben sehr, sehr speziell. so ernährt er sich z.b. seit 7 jahren ausschließlich von rohkost, lebt recht zurückgezogen und hat zu fast allem, aber wirklich fast ALLEM sehr unorthodoxe einstellungen.
man kann fast sagen, irgendwie weicht er in jeglicher hinsicht von der "norm" ab. das weiß er auch selbst.
dies ist es, was mich u.a. sehr an ihm anzieht, ich habe mir immer einen mann gewünscht, der seine ganz eigene sicht der dinge hat, der seinen weg geht, ohne dabei auf gesellschaftliche konventionen übermäßigen wert zu legen.
ich wünschte mir außerdem einen wie gesagt spirituellen menschen, jemanden, der sehr zärtlich und einfühlsam, unternehmungslustig und intellektuell ist, jemand, der musik macht und tanzen kann. und außerdem jemand, der sich mit seinem seelenleben auseinandersetzt, der weinen und lachen kann. das klingt vielleicht etwas reduziert. es ist natürlich noch viel komplexer, sprengt aber den rahemen hier. jedenfalls hatte ich mir das seit jahren innerlich visualisiert.
und dann traf ich ihn. ich konnte es kaum glauben, da dies wirklich eine nadel im heuhaufen ist.
darüber hinaus ist er für mich äußerlich so wunderschön, dass es mir fast den atem raubt.
die ersten wochen waren so schön. wir wohnen nur 100 m voneinander entfernt. wir sahen uns täglich, alles war sehr frei und ungezwungen. im gleichgewicht. jeder von uns gab und bekam gleich viel. er war zuckersüß, überraschte mich oft und schenkte mir viele aufmerksamkeiten. ich empfand ihn als sehr sanft und emotional. ich habe ihn oft lachen und weinen sehen.
dann, es war ein sonntag, sagte er, er habe die nächste woche viel zu tun. o.k., wusste ich, kein problem.
dass das allerdings bedeutete, er meldet sich 3 tage nicht, wusste ich nicht. ich war viel zu verunsichert, mich selbst zu melden, weil ich mir das erstmal anschauen und ihm nicht hinterherrennen wollte.
als wir uns dann trafen, war ich aber doch angepisst und sagte ihm, dass mich dieser plötzliche abstand verwirrt, weil es die ganze zeit so nah gewesen sei.
er sagte, ich solle es nicht persönlich nehmen, er hätte viel zu tun und das hätte er mir doch auch gesagt. außerdem hätte ich mich ja melden können. und es müsse doch o.k. sein, wenn er sich zurückzieht.
das wäre jetzt so, weil er sich in der anfangszeit so reingestürzt hätte mit mir. dadurch wurden aber andere bedürfnisse überlagert und die müsse er jetzt wieder beachten.
da fing die misere an. seit diesem zeitpunkt war richtig der wurm drin. ich wollte weitermachen wie bisher , er zog sich zurück. wir verstärkten uns gegenseitig in unseren bedürfnissen, die leider gegenläufig waren.
nun eine wichtige info. seine ersten worte bezüglich beziehung waren: verbindlich aber nicht abhängig. damals dachte ich: unterschreib ich, da will ich hin.
mit der zeit kristallisierte sich aber heraus, dass er sich ein konventionelles beziehungsmodell für sich nicht vorstellen kann. er schließt es zwar nicht aus, aber seine vorstellung ist:
viel raum für sich, alles muss freiwillig sein - das heißt, kompromisse werden kaum geschlossen. es muss eben passen. man ist offen für andere leute - sprich: er hat ein polyamouröses beziehungsmodell. selbstverständlich alles ehrlich - jeder der beteiligten weiß über alles bescheid.
er möchte sich zurückziehen, wenn er es braucht, möchte sich nicht rechtfertigen und auch nicht melden oder irgendwelche verbindlichen ansagen machen müssen, wann er wieder auftaucht.
man muss dazu sagen, er ist zuverlässig. wenn ich mit ihm etwas ausgemacht habe, war er immer pünktlich.
aber er hat ein generelles problem mit einfordern.
er sagte mal zu mir: ich wusste nicht, dass deine liebe ihren preis hat.
damit hat er mich natürlich voll getroffen, weil ich irgendwie spüre, dass er recht hat. liebe erwartet keine gegenleistung. alles andere ist keine reine liebe, sondern da spielen verletzungen und unaufgelöste themen eine rolle.
da er in seiner gesamten haltung das lebt, komme ich mir chronisch unterlegen vor.
es scheint einfach, als sei er viel weiter als ich, viel unabhängiger.
natürlich gab es auch momente, in denen ich daran gezweifelt habe, weil diese reaktionen für mich so gar nicht ins bild gepasst haben.
nun, kurz und gut: er hat immer wieder abstand gesucht die letzten wochen, meist, weil wir viel diskutierten. wir waren beide blockiert. das grundthema war immer wieder dasselbe: ich diejenige, die ein wenig rahmen, definition und sicherheit haben wollte, er, der genau das nicht wollte.
er will beziehungen nicht definieren.
er hat genau aus diesem grund gestern schluss gemacht: ihm ist nochmal bewusst geworden, dass er einfach keine konventionelle beziehung führen kann und will. er lebt zurückgezogen und braucht viel zeit für sich, da bliebe für andere nicht viel übrig. in seiner jetzigen lebenssituation schon überhaupt nicht (berufliche neuorientierung).
er sagt, er weise mich nicht als mensch zurück. aber es passt halt einfach nicht. er sagte, es wäre der punkt da, an dem er sich verbiegen müsste und ich mich auch, das wolle er keinem antun.
auf die frage hin, warum er jetzt plötzlich ein entscheidung treffen kann, wo er doch genau das nie möchte, sich nicht festlegen möchte, meinte er: das wäre doch auch einzugeständnis. er hat das gefühl, dass er das tun muss (für mich).
ich fühle mich so scheiße, wie weggeworfen. vor allem auch, als hätte ich mir diese ganze zeit nur eingebildet.
kein normaler mensch hätte an meiner stelle vermutet, dass er keine lust auf nähe und den aufbau einer beziehung mit mir hat, so zugewandt, wie er 6 wochen lang war.
aber vielleicht war ich auch einfach nicht gut genug, es mit mir zu probieren. er sagt zwar, das hätte nichts mit mir zu tun, mit 90% der frauen wäre er früher oder später am selben punkt angelangt. aber, wer weiß?
ich verliere eine nadel im heuhaufen. ich hab gar keine ausreichenden worte, um zu erklären. fühle mich traurig, einsam, rat- und mutlos. ich fühle mich wie angefüttert und habe unendliche sehnsucht.
er ist so gelassen. er sagt, er sei traurig. das ist er bestimmt auch. aber eben gelassen.
warum ich nicht? hat er einfach mehr zu geben als ich? ich bin echt im eimer. sitze hier in meinem bett, heule und weiß nicht mehr ein noch aus.
weiß mir einer ein paar tröstende zeilen?
danke fürs lesen.
eure schattenwind
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Schattenwind« (13. März 2011, 13:48)
hmmm glaubst du wirklich das du dir da was einbildest? ich glaube einfach nur das er im moment angst hat und sich nicht sicher ist. ich kann dir im moment dazu nur schwer was sagen, aber es ist einfach so das es menschen gibt, die zwar eine beziehung wollen, aber gleichzeitig angst haben ihre "freiheit" aufzugeben. damit muss man einfach klar kommen, du kannst einfach nicht verlangen das man sich nach so kurzer zeit voll auf einander einstellt. du musst für dich lernen, das man entweder seinen partner so akzeptiert wie er ist, oder es sein lässt.
den persöhnlichen freiraum braucht jeder für sich, man will sich entfalten will was erleben und ja einfach leben. das hat nichts damit zu tun das man untreu ist oder anderes ausprobieren will, sondern nur das man für sich selber halt dinge machen muss und das ohne den partner, alleine. was wiederum nicht heißt man liebt nicht oder wird nicht geliebt.
wenn du einen solchen menschen in eine schiene zwingen willst, also wenn du ihn so einengst das er sein leben nicht mehr leben kann, dann wird das ein problem für ihn und er will einfach nur weg.
auch in einer beziehung, muss ein solcher mensch seinen freiraum haben und man sollte nie dabei vergessen, das man sich selber und auch der andere weiterentwickelt und dadurch auch die beziehung.
also was du machen sollst weiß ich nicht, aber du musst auch bereit sein es am anfang locker angehen zu lassen, die beziehung sich entwickeln zu lassen. man ist zusammen sicher aber keiner hat besitzansprüche an den anderen, es sind 2 leben die eines leben aber gleichzeitig wieder 2 und damit musst du klar kommen und das musst du lernen, wenn du das nicht kannst dann lass es.
den persöhnlichen freiraum braucht jeder für sich, man will sich entfalten will was erleben und ja einfach leben. das hat nichts damit zu tun das man untreu ist oder anderes ausprobieren will, sondern nur das man für sich selber halt dinge machen muss und das ohne den partner, alleine. was wiederum nicht heißt man liebt nicht oder wird nicht geliebt.
wenn du einen solchen menschen in eine schiene zwingen willst, also wenn du ihn so einengst das er sein leben nicht mehr leben kann, dann wird das ein problem für ihn und er will einfach nur weg.
auch in einer beziehung, muss ein solcher mensch seinen freiraum haben und man sollte nie dabei vergessen, das man sich selber und auch der andere weiterentwickelt und dadurch auch die beziehung.
also was du machen sollst weiß ich nicht, aber du musst auch bereit sein es am anfang locker angehen zu lassen, die beziehung sich entwickeln zu lassen. man ist zusammen sicher aber keiner hat besitzansprüche an den anderen, es sind 2 leben die eines leben aber gleichzeitig wieder 2 und damit musst du klar kommen und das musst du lernen, wenn du das nicht kannst dann lass es.
Trost für Schattenwind
Also so wie ich das sehe ist er kein mensch für eine beziehung, du darfst jetzt den Kopf nicht in den sand stecken.Kla tut es weh doch wen du mich fragst ist er es nicht wert das du dir deine augen um ihn aus weinst.Ich musste das selber schmerzlich am eigenen leib erfachren was es heisst jemanden ich sach ma einen seelen paartner gefunden zu haben.Schau doch ma wen er dir das gefühl giebt das er mehr zu geben hatt als du dann ist er doch nur ein heuhler,also wen dan möchte ich mich mit meiner freundin auf eine ebene stellen und ihr nie das gefühl geben weniger alls man selbst zu sein.Wer nicht will der hatt schon, er ist es nicht wert das du um ihn weinst dafür ist das Leben zu schade das man um jemanden weint der so zu einem ist.Bist mehr wert alls er glaub mir.
Hallo Schattenwind,
Wenn ich mir deine Geschichte so durchlese, gelange ich nur noch mehr zur Überzeugung, daß keine Liebe wirklich bedingungslos ist. Er fordert doch auch von dir: er möchte sein polyamoröses Leben nicht aufgeben und keinerlei Kompromisse eingehen müssen, während du in einer Beziehung Sicherheit und Verlässlichkeit suchst. Das ist überhaupt kein Grund, daß du dir unterlegen vorkommst, dieser Mann hat einfach eine komplett andere Lebenseinstellung wie du, wobei ich die seine ziemlich abgedreht finde
.
Der Kerl tut mir echt leid, da er ja scheinbar 90% seiner Beziehungen auf diese Art in den Sand gesetzt hat. Andererseits ist es schon bewundernswert, wie selbstverliebt so manch einer rumläuft (Nach dem Motto "Hei-tei-tei, ich passe mich niemandem an, solange es mir dabei gut geht sind mir andere egal").
Klar ist, daß solche Individualisten interressant sind und auch eine gewisse Anziehungskraft ausüben, aber denen ist meist nicht mal bewußt, daß ihr Lebensstil auf Kosten anderer geht. Hier auf Kosten deiner Gefühle.
Ich wünsch dir alles Gute
Chris
Wenn ich mir deine Geschichte so durchlese, gelange ich nur noch mehr zur Überzeugung, daß keine Liebe wirklich bedingungslos ist. Er fordert doch auch von dir: er möchte sein polyamoröses Leben nicht aufgeben und keinerlei Kompromisse eingehen müssen, während du in einer Beziehung Sicherheit und Verlässlichkeit suchst. Das ist überhaupt kein Grund, daß du dir unterlegen vorkommst, dieser Mann hat einfach eine komplett andere Lebenseinstellung wie du, wobei ich die seine ziemlich abgedreht finde
.Der Kerl tut mir echt leid, da er ja scheinbar 90% seiner Beziehungen auf diese Art in den Sand gesetzt hat. Andererseits ist es schon bewundernswert, wie selbstverliebt so manch einer rumläuft (Nach dem Motto "Hei-tei-tei, ich passe mich niemandem an, solange es mir dabei gut geht sind mir andere egal").
Klar ist, daß solche Individualisten interressant sind und auch eine gewisse Anziehungskraft ausüben, aber denen ist meist nicht mal bewußt, daß ihr Lebensstil auf Kosten anderer geht. Hier auf Kosten deiner Gefühle.
Ich wünsch dir alles Gute
Chris
hallo dragroom, hallo t. bärchen,
erstmal vielen lieben dank für eure antworten.
das tut gut, denn ich drehe mich im kreis.
@dragroom: dass er sich unsicher ist - cih weiß es nicht. aber ich denke: ja und nein. er sagt von sich selbst: "bei mir ist nie etwas sicher"
ich habe eher das gefühl, dass er sich ab dem zeitpunkt "unsicher" wurde, als ich das erste mal bedürfnisse angemeldet habe. er sagte selbst noch vor wenigen tagen: "ich zweifel nicht an unserer beziehung. ich fange dann an zu zweifeln, wenn es nicht o.k. ist, wenn ich mich zurückziehe. nimm es nicht persönlich, hab vertrauen." in dem moment, als er seine rückzüge angekündigt hat, war ich verletzt und habe ihm gesagt, wie ich mich fühle. er hat das alles als vorwürfe aufgefasst. aber was soll ich sonst tun, außer mich authentisch mitteilen?? in der form: "mir geht es jetzt so und so, ich würde mir wünschen, dass... das und das ist jetzt für mich schwierig.
seinen rückzug habe ich ihm ja dann immer gelassen, ich habe mich nicht gemeldet, gar nichts. das war für mich ein riesen schritt auf ihn zu, da ich mir etwas anderes gewünscht hätte.
anfangs hat er viele dinge getan und gesagt, die für mich ein eindeutiges bekenntnis waren (wohlbemerkt: ich hatte nie danach gefragt!!), im nachhinein wurde mir aber von ihm mitgeteilt, dass dies eben meine interpretation sei.
ich sehe, dass es 2 leben sind und finde es furchtbar schwierig, da die waage zwischen freiraum und bedürfnissen zu halten. ich habe mich so sehr hinterfragt.
darf ich überhaupt bedürfnisse in bezug auf ihn haben? wenn ja, darf ich um die erfüllung bitten?
war ich zu egoistisch?
bin ich total unterentwickelt und sklave meiner kindlichen wunden und er frei davon?
hätte ich meinen mund halten sollen?
von angst war bei ihm nie die rede. er hat einfach ein problem mit jeglicher art von festlegung. sprich: er möchte nicht sagen müssen, ob und wann er sich wieder meldet, er will beziehungen nicht definieren. seine worte: "ich unterschreib keine verträge."
er ist ein polyamourist. das heißt, er sagt, nach mehreren jahren beziehung käme er sich sicher eingesperrt vor, wenn liebevolle kontakte zu anderen (das reicht von freundschaft bis sex) nicht sein dürfen. er hat ein problem mit DAS DARF NICHT SEIN.
er sagte auch, das liege nicht an mir, mit 90% der anderen frauen wäre er früher oder später am selben punkt gewesen wie mit mir jetzt.
auf der anderen seite habe ich den mann in der kurzen zeit so oft weinen sehen. auch an dem punkt, wo ich mal laut aussprach, dass ich mich frage, ob das so passt zwischen uns.
er sagt, er will sich nicht mehr verlieben, weil er bereits in seiner jugendzeit festgestellt habe, dass sich-verlieben nichts mit liebe zu tun habe. er kämme da immer aus seiner mitte, sei nicht bei sich.
und er hatte es oft, sich verliebt zu haben, auch unerwidert, kenne all die schmerzhaften gefühle, die damit verbunden sind. aber er habe festgestellt, dass das alles eine verletzung seines stolzes, also seines egos war. dass da irgendwas falsch laufe. und über kurz oder lang ist er bei seiner jetzigen beziehungsauffassung gelandet.
diese argumente sind so schlagend - ein wunder, dass ich mir da klein vorkomme?
fühle mich echt hilflos.
@t.bärchen:
er GIBT mir nicht das gefühl, unterlegen zu sein. er sagt ja selbst, wenn wir uns nicht ebenbürtig wären, hätten wir uns nicht getroffen.
das gefühl bleibt bei mir einfach nur trotzdem übrig
es geht auch nicht um wertigkeit, obgleich ich zugeben muss, dass ich mich im moment tatsächlich recht wertlos fühle. aber das ist natürlich mein eigenes problem.
ich finde es einfach nur so krass - für mich hatte das alles erst eben angefangen. ich komme mit diesem wandel (von ihm und der beziehung) so gar nicht klar.
anfangs war alles so ausgeglichen.
und nun habe ich das gefühl, ich bleib als einzige mit meinen gefühlen zurück und bin die dumme...
würde mich über weiteren austausch sehr freuen!
Liebe grüße und einen schönen tag,
schattenwind
erstmal vielen lieben dank für eure antworten.
das tut gut, denn ich drehe mich im kreis.
@dragroom: dass er sich unsicher ist - cih weiß es nicht. aber ich denke: ja und nein. er sagt von sich selbst: "bei mir ist nie etwas sicher"
ich habe eher das gefühl, dass er sich ab dem zeitpunkt "unsicher" wurde, als ich das erste mal bedürfnisse angemeldet habe. er sagte selbst noch vor wenigen tagen: "ich zweifel nicht an unserer beziehung. ich fange dann an zu zweifeln, wenn es nicht o.k. ist, wenn ich mich zurückziehe. nimm es nicht persönlich, hab vertrauen." in dem moment, als er seine rückzüge angekündigt hat, war ich verletzt und habe ihm gesagt, wie ich mich fühle. er hat das alles als vorwürfe aufgefasst. aber was soll ich sonst tun, außer mich authentisch mitteilen?? in der form: "mir geht es jetzt so und so, ich würde mir wünschen, dass... das und das ist jetzt für mich schwierig.
seinen rückzug habe ich ihm ja dann immer gelassen, ich habe mich nicht gemeldet, gar nichts. das war für mich ein riesen schritt auf ihn zu, da ich mir etwas anderes gewünscht hätte.
anfangs hat er viele dinge getan und gesagt, die für mich ein eindeutiges bekenntnis waren (wohlbemerkt: ich hatte nie danach gefragt!!), im nachhinein wurde mir aber von ihm mitgeteilt, dass dies eben meine interpretation sei.
ich sehe, dass es 2 leben sind und finde es furchtbar schwierig, da die waage zwischen freiraum und bedürfnissen zu halten. ich habe mich so sehr hinterfragt.
darf ich überhaupt bedürfnisse in bezug auf ihn haben? wenn ja, darf ich um die erfüllung bitten?
war ich zu egoistisch?
bin ich total unterentwickelt und sklave meiner kindlichen wunden und er frei davon?
hätte ich meinen mund halten sollen?
von angst war bei ihm nie die rede. er hat einfach ein problem mit jeglicher art von festlegung. sprich: er möchte nicht sagen müssen, ob und wann er sich wieder meldet, er will beziehungen nicht definieren. seine worte: "ich unterschreib keine verträge."
er ist ein polyamourist. das heißt, er sagt, nach mehreren jahren beziehung käme er sich sicher eingesperrt vor, wenn liebevolle kontakte zu anderen (das reicht von freundschaft bis sex) nicht sein dürfen. er hat ein problem mit DAS DARF NICHT SEIN.
er sagte auch, das liege nicht an mir, mit 90% der anderen frauen wäre er früher oder später am selben punkt gewesen wie mit mir jetzt.
auf der anderen seite habe ich den mann in der kurzen zeit so oft weinen sehen. auch an dem punkt, wo ich mal laut aussprach, dass ich mich frage, ob das so passt zwischen uns.
er sagt, er will sich nicht mehr verlieben, weil er bereits in seiner jugendzeit festgestellt habe, dass sich-verlieben nichts mit liebe zu tun habe. er kämme da immer aus seiner mitte, sei nicht bei sich.
und er hatte es oft, sich verliebt zu haben, auch unerwidert, kenne all die schmerzhaften gefühle, die damit verbunden sind. aber er habe festgestellt, dass das alles eine verletzung seines stolzes, also seines egos war. dass da irgendwas falsch laufe. und über kurz oder lang ist er bei seiner jetzigen beziehungsauffassung gelandet.
diese argumente sind so schlagend - ein wunder, dass ich mir da klein vorkomme?
fühle mich echt hilflos.
@t.bärchen:
er GIBT mir nicht das gefühl, unterlegen zu sein. er sagt ja selbst, wenn wir uns nicht ebenbürtig wären, hätten wir uns nicht getroffen.
das gefühl bleibt bei mir einfach nur trotzdem übrig
es geht auch nicht um wertigkeit, obgleich ich zugeben muss, dass ich mich im moment tatsächlich recht wertlos fühle. aber das ist natürlich mein eigenes problem.
ich finde es einfach nur so krass - für mich hatte das alles erst eben angefangen. ich komme mit diesem wandel (von ihm und der beziehung) so gar nicht klar.
anfangs war alles so ausgeglichen.
und nun habe ich das gefühl, ich bleib als einzige mit meinen gefühlen zurück und bin die dumme...
würde mich über weiteren austausch sehr freuen!
Liebe grüße und einen schönen tag,
schattenwind
hallo chris,
lieben dank auch für deine antwort.
nein, er hat nicht 90% seiner beziehungen so in den sand gesetzt. ich glaube, dass diese einstellung über die jahre gereift ist und sich verfestigt hat. und anhand von mir wurde ihm das wohl jetzt deutlich bewusst. seine letzte beziehung war vor 3 jahren, dauerte 2 jahre und war eine fernbeziehung. da ist distanz ja oft schon vorprogrammiert. ich weiß, wovon ich rede, hatte auch schon eine.
weißt du, ich zweifle sehr an meiner wahrnehmung. ich empfinde ihn eigentlich als sehr ambivalent und habe mich oft gefragt, ob er nicht genauso angst vor nähe hat wie ich - nur, dass er links abgebogen ist und ich rechts... wenn du verstehst, was ich meine?
einerseits ist er so ein hypersensibles, warmes, zerbrechliches wesen. andererseits dann so kalt und scheinbar abgeklärt.
und richtig: ich habe ihm auch gesagt, dass hier nicht nur ich fordere, sondern er auch - undzwar gewaltig.
das sah er nicht so, weil meine forderung sich ja direkt auf ihn beziehe, er wolle aber nichts "von" mir, sondern nur seinen freiraum.
auch darüber habe ich mir den kopf zerbrochen.
ich weiß es nicht. mein kopf versteht beinah alles, mein gefühl bleibt aber. es ist verletzt.
es waren auch andere unschöne aussagen dabei, wo sicher jede andere frau das handtuch geworfen hätte.
liebe grüße,
schattenwind
lieben dank auch für deine antwort.
nein, er hat nicht 90% seiner beziehungen so in den sand gesetzt. ich glaube, dass diese einstellung über die jahre gereift ist und sich verfestigt hat. und anhand von mir wurde ihm das wohl jetzt deutlich bewusst. seine letzte beziehung war vor 3 jahren, dauerte 2 jahre und war eine fernbeziehung. da ist distanz ja oft schon vorprogrammiert. ich weiß, wovon ich rede, hatte auch schon eine.
weißt du, ich zweifle sehr an meiner wahrnehmung. ich empfinde ihn eigentlich als sehr ambivalent und habe mich oft gefragt, ob er nicht genauso angst vor nähe hat wie ich - nur, dass er links abgebogen ist und ich rechts... wenn du verstehst, was ich meine?
einerseits ist er so ein hypersensibles, warmes, zerbrechliches wesen. andererseits dann so kalt und scheinbar abgeklärt.
und richtig: ich habe ihm auch gesagt, dass hier nicht nur ich fordere, sondern er auch - undzwar gewaltig.
das sah er nicht so, weil meine forderung sich ja direkt auf ihn beziehe, er wolle aber nichts "von" mir, sondern nur seinen freiraum.
auch darüber habe ich mir den kopf zerbrochen.
ich weiß es nicht. mein kopf versteht beinah alles, mein gefühl bleibt aber. es ist verletzt.
es waren auch andere unschöne aussagen dabei, wo sicher jede andere frau das handtuch geworfen hätte.
liebe grüße,
schattenwind
Hat er denn überhaupt das Bedürfnis ein gemensames Ziel mit einer Partnerin zu verfolgen, oder geht es ihm nur darum sich nicht festzulegen und seine sogenannte Freiheit zu genießen? Auf diese Art und Weise weicht er eigentlich allen Problemen, die in einer langjährigen Beziehung auftreten können aus. Schade, daß er dir dann auch noch einredet, er würde "für dich" Schluß machen. So empfindest du dabei noch Schuldgefühle, obwohl er es scheinbar ist, der nicht bindungsfähig ist.
Meine Auffassung ist, daß eine Beziehung immer irgendwo hinführen sollte, und wenn es kein gemeinsames Ziel gibt, dann erübrigt sich die Partnerschaft.
LG Chris
Meine Auffassung ist, daß eine Beziehung immer irgendwo hinführen sollte, und wenn es kein gemeinsames Ziel gibt, dann erübrigt sich die Partnerschaft.
LG Chris
Liebe M. Schattenwind
,
schön von Dir zu lesen, wenn`s auch wieder aus dem Hamsterrädchen ist
Ich habe das Gefühl, dass Du immer noch auf der Suche bist. Wonach weisst Du sicherlich selbst nicht genau, aber Du weisst wahrscheinlich das es das gibt.
Das was dich anfänglich so fasziniert hat, verletzt dich nun. Ich lese überhaupt viel von Faszination in deinen Worten. Faszination hat in meinen Augen nur sehr wenig mit liebe zu tun. In irgendeiner Art und Weise ein mehr oder weniger beziehungsvermeidendes oder bindungsängstliches Verhalten, was da passiert.
Obwohl ich das Gefühl habe, das Du Dich wieder nur um ihn kreiselst, möchte ich paar Worte dazu sagen...
Jegliche Form der Abspaltung sei es nun großes Selbst vom minderwertigen Selbst, äusseres Selbst vom inneren Selbst, Gefühle vom Verstand, etc ist nun mal nicht förderlich für zwischenmenschliche Beziehungen, Ein Mensch, der keine Beziehung zu sich selbst aufbauen kann/will, kann keine stabilde, authentische Beziehung zu jemand anderen aufbauen.
Ich finde, du beziehst dich selbst viel zu sehr über ihn und findest dabei jede Menge Gründe, warum es keinen Ausstieg geben kann und darf. Erst dann wenn dir klar wird, dass du damit ebenfalls kompensierst, erst dann wirst Du in der Lage sein, diese destruktiven Beziehungsmuster abzulegen. Und das weisst Du auch...
Warum er so lebt wie er lebt, sollte Dir egal sein, denn es tut Dir nicht gut. Und das hatten wir doch schon mal, ist gar nicht so lange her? Stell Dich an die erste Stelle und versuche aus deinen Erfahrungen zu lernen.
Ich kenn Dich ja nun schon besser von einer anderen Geschichte...
Sag mal ganz ehrlich, wo ist für dich eine Grenze erreicht ab der du reinen Herzens sagen kannst ich gehe? Gibt es die?
Renne doch nicht wieder gegen die gleiche Mauer...
Es tut mir leid, das Du wieder so feststeckst und hoffe, Dir nicht zu nahe getreten zu sein.
lg
,schön von Dir zu lesen, wenn`s auch wieder aus dem Hamsterrädchen ist
Ich habe das Gefühl, dass Du immer noch auf der Suche bist. Wonach weisst Du sicherlich selbst nicht genau, aber Du weisst wahrscheinlich das es das gibt.
Das was dich anfänglich so fasziniert hat, verletzt dich nun. Ich lese überhaupt viel von Faszination in deinen Worten. Faszination hat in meinen Augen nur sehr wenig mit liebe zu tun. In irgendeiner Art und Weise ein mehr oder weniger beziehungsvermeidendes oder bindungsängstliches Verhalten, was da passiert.
Obwohl ich das Gefühl habe, das Du Dich wieder nur um ihn kreiselst, möchte ich paar Worte dazu sagen...
Jegliche Form der Abspaltung sei es nun großes Selbst vom minderwertigen Selbst, äusseres Selbst vom inneren Selbst, Gefühle vom Verstand, etc ist nun mal nicht förderlich für zwischenmenschliche Beziehungen, Ein Mensch, der keine Beziehung zu sich selbst aufbauen kann/will, kann keine stabilde, authentische Beziehung zu jemand anderen aufbauen.
Ich finde, du beziehst dich selbst viel zu sehr über ihn und findest dabei jede Menge Gründe, warum es keinen Ausstieg geben kann und darf. Erst dann wenn dir klar wird, dass du damit ebenfalls kompensierst, erst dann wirst Du in der Lage sein, diese destruktiven Beziehungsmuster abzulegen. Und das weisst Du auch...
Warum er so lebt wie er lebt, sollte Dir egal sein, denn es tut Dir nicht gut. Und das hatten wir doch schon mal, ist gar nicht so lange her? Stell Dich an die erste Stelle und versuche aus deinen Erfahrungen zu lernen.
Ich kenn Dich ja nun schon besser von einer anderen Geschichte...
Sag mal ganz ehrlich, wo ist für dich eine Grenze erreicht ab der du reinen Herzens sagen kannst ich gehe? Gibt es die?
Renne doch nicht wieder gegen die gleiche Mauer...
Es tut mir leid, das Du wieder so feststeckst und hoffe, Dir nicht zu nahe getreten zu sein. lg
lieber chris,
ich kann deine frage nicht mit sicherheit beantworten. aber mein eindruck ist, dass eine potentielle partnerin weitgehend mit seinen zielen übereinstimmen muss. die kompromissfähigkeit leitet sich dann von der prorität der jeweiligen sache ab: je höher die priorität, desto weniger kompromiss. in dieser hinsicht ist er wahrscheinlich nicht anders als ich und viele andere.
lg, schattenwind
ich kann deine frage nicht mit sicherheit beantworten. aber mein eindruck ist, dass eine potentielle partnerin weitgehend mit seinen zielen übereinstimmen muss. die kompromissfähigkeit leitet sich dann von der prorität der jeweiligen sache ab: je höher die priorität, desto weniger kompromiss. in dieser hinsicht ist er wahrscheinlich nicht anders als ich und viele andere.
lg, schattenwind
liebes m. engelchen
schön, auch von dir zu lesen! wie geht es dir denn??
du trittst mir nicht zu nahe. ich freue mich über deine replik.
ich weiß, dass ich kompensiere und bin dieser sache gegenüber sehr aufmerksam. es ist ein lernprozess und ich kann sehen, dass ich, wenn auch in minischritten, dazu lerne. für dinge, die mich vor 3 jahren noch völlig aus der fassung gebracht haben, hätte ich heute nur noch ein mildes lächeln übrig. ich kann mittlerweile schneller "anhalten" und in mich reinspüren. das verhindert leider nicht, dass anklammerndes verhalten weiterhin passiert. aber nicht mehr so schnell und wenn, dann komme ich schneller wieder runter.
du sagst, ebenfalls kompensierst. ob er kompensiert oder nicht, kann ich nicht wissen. für beides gibt es genug hinweise. un da hast du recht, darum sollte es hier auch nicht gehen.
irgendwie scheinen die männer, denen ich begegne, diesem lernprozess jedenfalls zu entsprechen. jedesmal wieder eine steigerung. hat in der einen beziehung schon kleinster raum für sich bei mir panik ausgelöst, war bei der nächsten beziehung der raum von vornherein gegeben, da fernbeziehung. dazu noch das thema mit eine-andere-lieben. und nun kamen beide themen in nochmaliger steigerung.
ich interpretiere das so: immer ein level weiter, weil ich das vorige gelernt habe.??
nichtsdestotrotz: die wichtigste frage für mich ist: was soll ich insgesamt lernen??
was spiegeln mir meine partner?
sie spiegeln mir immer dasselbe: freiheit, abgrenzung, nicht festlegen wollen und nochmal freiheit.
was sagt mir das? ich soll eine gewisse unabhängigkeit erlangen. mich abgrenzen, mich auf mich konzentrieren.
aber was heißt das genau? in der praxis?
du fragst, wo bei mir die grenze erreicht ist. gute frage. ehrlich gesagt, bin ich am samstag mit dem vorhaben zu ihm gegangen, schluss zu machen. als ich bei ihm war, ist er mir quasi zuvorgekommen bzw. hat es auch ausgesprochen. ab da war ich mir meiner sache gar nicht mehr so sicher. insofern ist meine grenze wohl wirklich ungesund hoch angelegt? ich weiß es nicht.
ich hinterfrage natürlich und reflektiere das, was die jeweiligen partner an mich herantragen.
und da is einer, der mir sagt, mein bindungswunsch verbunden mit dem wunsch, eine beziehung zu definieren, "regeln" aufzustellen, was der einzelne "darf" und was nicht (z.b. ist polyamourie o.k. oder nicht, ist es o.k., wenn man einfach mal 3 tage nichts von sich hören lässt etc.), gründet sich doch einfach auf verlustängste.
na, und da gerate ich natürlich ins straucheln. er hat doch recht, oder? warum sonst sollte ich liebe in eine form zwängen, definitionen haben wollen?
und da stellt sich mir erneut die frage: was soll ich lernen?
geht es darum, dazu zu stehen, dass ich eine solche beziehung haben möchte? oder renne ich dabei wieder nur vor meinen ängsten davon?
wäre es für mich kein problem, eine beziehung so zu leben, wie er, wenn ich diese ängste heilen würde? ist es das, wo ich hinkommen soll?
tja, liebes engelchen, ich weiß, dass am ende nur ich die lektionen lernen kann. und das will ich auch. aber du weißt vielleicht, dass man manchmal den wald vor lauter bäumen nicht sieht. insofern freu ich mich sehr über weiter sichtweisen von außen.
ich grüß dich ganz lieb!
schattenwind
schön, auch von dir zu lesen! wie geht es dir denn??
du trittst mir nicht zu nahe. ich freue mich über deine replik.
ich weiß, dass ich kompensiere und bin dieser sache gegenüber sehr aufmerksam. es ist ein lernprozess und ich kann sehen, dass ich, wenn auch in minischritten, dazu lerne. für dinge, die mich vor 3 jahren noch völlig aus der fassung gebracht haben, hätte ich heute nur noch ein mildes lächeln übrig. ich kann mittlerweile schneller "anhalten" und in mich reinspüren. das verhindert leider nicht, dass anklammerndes verhalten weiterhin passiert. aber nicht mehr so schnell und wenn, dann komme ich schneller wieder runter.
du sagst, ebenfalls kompensierst. ob er kompensiert oder nicht, kann ich nicht wissen. für beides gibt es genug hinweise. un da hast du recht, darum sollte es hier auch nicht gehen.
irgendwie scheinen die männer, denen ich begegne, diesem lernprozess jedenfalls zu entsprechen. jedesmal wieder eine steigerung. hat in der einen beziehung schon kleinster raum für sich bei mir panik ausgelöst, war bei der nächsten beziehung der raum von vornherein gegeben, da fernbeziehung. dazu noch das thema mit eine-andere-lieben. und nun kamen beide themen in nochmaliger steigerung.
ich interpretiere das so: immer ein level weiter, weil ich das vorige gelernt habe.??
nichtsdestotrotz: die wichtigste frage für mich ist: was soll ich insgesamt lernen??
was spiegeln mir meine partner?
sie spiegeln mir immer dasselbe: freiheit, abgrenzung, nicht festlegen wollen und nochmal freiheit.
was sagt mir das? ich soll eine gewisse unabhängigkeit erlangen. mich abgrenzen, mich auf mich konzentrieren.
aber was heißt das genau? in der praxis?
du fragst, wo bei mir die grenze erreicht ist. gute frage. ehrlich gesagt, bin ich am samstag mit dem vorhaben zu ihm gegangen, schluss zu machen. als ich bei ihm war, ist er mir quasi zuvorgekommen bzw. hat es auch ausgesprochen. ab da war ich mir meiner sache gar nicht mehr so sicher. insofern ist meine grenze wohl wirklich ungesund hoch angelegt? ich weiß es nicht.
ich hinterfrage natürlich und reflektiere das, was die jeweiligen partner an mich herantragen.
und da is einer, der mir sagt, mein bindungswunsch verbunden mit dem wunsch, eine beziehung zu definieren, "regeln" aufzustellen, was der einzelne "darf" und was nicht (z.b. ist polyamourie o.k. oder nicht, ist es o.k., wenn man einfach mal 3 tage nichts von sich hören lässt etc.), gründet sich doch einfach auf verlustängste.
na, und da gerate ich natürlich ins straucheln. er hat doch recht, oder? warum sonst sollte ich liebe in eine form zwängen, definitionen haben wollen?
und da stellt sich mir erneut die frage: was soll ich lernen?
geht es darum, dazu zu stehen, dass ich eine solche beziehung haben möchte? oder renne ich dabei wieder nur vor meinen ängsten davon?
wäre es für mich kein problem, eine beziehung so zu leben, wie er, wenn ich diese ängste heilen würde? ist es das, wo ich hinkommen soll?
tja, liebes engelchen, ich weiß, dass am ende nur ich die lektionen lernen kann. und das will ich auch. aber du weißt vielleicht, dass man manchmal den wald vor lauter bäumen nicht sieht. insofern freu ich mich sehr über weiter sichtweisen von außen.
ich grüß dich ganz lieb!
schattenwind
und wie es der zufall will, sind wir uns gerade vor die füße gelaufen.
haben uns unterhalten. als erstes hat er mir eine adresse für wein/heultherapie vorgeschlagen. ich fand das ziemlich dreist. er meinte das wohl nicht so, aber ich fand`s trotzdem verletzend.
wir haben uns dann noch länger unterhalten.
ich sagt, dass es schwer für mich ist, dass meine gefühle nach wie vor da sind. er ist mit der sache im reinen. ich fragte, wo ist der e., der was für mich übrig hat, hin? er: der ist jetzt halt auch gegangen.
bamm - stich ins herz.
er sagte, er habe nie ein problem gehabt, wenn ich heule, fühle. und er sei nicht gegangen, weil ich mich aufgemacht habe, so wie ich glaube, sondern im gegenteil, weil ich zugemacht habe. meint, ich habe angefangen, meine urängste auf ihn zu projizieren, indem ich forderungen gestellt habe. das empfand er oft als unterschwellig aggressiv. und an dem punkt fühlte er sich nicht gut. das hat sich so gehäuft, dass dieses gefühl irgendwann überwog und er aus der situation ausstieg.
außerdem, dass meine gefühle sich ja auf ihn beziehen und er glaubt, dass die mit ihm herzlich wenig zu tun haben.
er sagte, es sage ja keiner, dass wir keinen kontakt mehr haben werden. er definiere ja beziehungen ohnehin nicht gern.
aber der kontakt müsse aus einem zustand der mitte von beiden ausgehen - gewissermaßen "rein".
wenn wir noch themen miteinander hätten, die noch gelebt werden wollen, wird es uns auch wieder zueinander ziehen.
er merke aber erst nach 3 monaten oder länger, ob er jemand vermisst. und das wird man dann sehen. wir werden uns ja ohnehin über den weg laufen (räumliche nähe).
das mit dem lehrer-schüler-ding war wieder thema. eben, dass ich mich ständig unterlegen fühle. so auf die art: m., guck mal nach deinem problem. ich bin da schon durch.
dazu sagte er, das sei ja wieder nur eine sichtweise, die auf hierarchie beruht, die ich habe. und er fände es sehr mutig und stark von mir, mich ihm so zu öffnen und gefühle so zuzulassen.
ich meine ja, dass man sich spiegelt. er meint dazu, dass er sich nicht ein problem in die schuhe schieben lässt, dass er nicht fühlt.
er sage auch nicht, dass er mit dem abhängigkeitsthema durch sei, das käme sicher immer wieder. und es kämen sicher menschen, die das auch bei ihm
wieder auslösen würden. aber dieses thema hätte im moment keine aktualität für ihn.
außerdem sagte er, dass ihm die sexuelle lust auf mich durch die zwiste völlig abhanden gekommen sei. dazu bräuchte er leichtigkeit und unbeschwertheit.
leute, ich fühl mich so sch....
ich war schon oft fertig wegen nem mann, aber so verwirrt war ich nie. ich weiß nicht mehr, was ich glauben, denken, fühlen soll. fühle mich so klein.
oh mann. und weiß nicht, wie ich runterkommen soll.
need help.
eure schattenwind
haben uns unterhalten. als erstes hat er mir eine adresse für wein/heultherapie vorgeschlagen. ich fand das ziemlich dreist. er meinte das wohl nicht so, aber ich fand`s trotzdem verletzend.
wir haben uns dann noch länger unterhalten.
ich sagt, dass es schwer für mich ist, dass meine gefühle nach wie vor da sind. er ist mit der sache im reinen. ich fragte, wo ist der e., der was für mich übrig hat, hin? er: der ist jetzt halt auch gegangen.
bamm - stich ins herz.
er sagte, er habe nie ein problem gehabt, wenn ich heule, fühle. und er sei nicht gegangen, weil ich mich aufgemacht habe, so wie ich glaube, sondern im gegenteil, weil ich zugemacht habe. meint, ich habe angefangen, meine urängste auf ihn zu projizieren, indem ich forderungen gestellt habe. das empfand er oft als unterschwellig aggressiv. und an dem punkt fühlte er sich nicht gut. das hat sich so gehäuft, dass dieses gefühl irgendwann überwog und er aus der situation ausstieg.
außerdem, dass meine gefühle sich ja auf ihn beziehen und er glaubt, dass die mit ihm herzlich wenig zu tun haben.
er sagte, es sage ja keiner, dass wir keinen kontakt mehr haben werden. er definiere ja beziehungen ohnehin nicht gern.
aber der kontakt müsse aus einem zustand der mitte von beiden ausgehen - gewissermaßen "rein".
wenn wir noch themen miteinander hätten, die noch gelebt werden wollen, wird es uns auch wieder zueinander ziehen.
er merke aber erst nach 3 monaten oder länger, ob er jemand vermisst. und das wird man dann sehen. wir werden uns ja ohnehin über den weg laufen (räumliche nähe).
das mit dem lehrer-schüler-ding war wieder thema. eben, dass ich mich ständig unterlegen fühle. so auf die art: m., guck mal nach deinem problem. ich bin da schon durch.
dazu sagte er, das sei ja wieder nur eine sichtweise, die auf hierarchie beruht, die ich habe. und er fände es sehr mutig und stark von mir, mich ihm so zu öffnen und gefühle so zuzulassen.
ich meine ja, dass man sich spiegelt. er meint dazu, dass er sich nicht ein problem in die schuhe schieben lässt, dass er nicht fühlt.
er sage auch nicht, dass er mit dem abhängigkeitsthema durch sei, das käme sicher immer wieder. und es kämen sicher menschen, die das auch bei ihm
wieder auslösen würden. aber dieses thema hätte im moment keine aktualität für ihn.
außerdem sagte er, dass ihm die sexuelle lust auf mich durch die zwiste völlig abhanden gekommen sei. dazu bräuchte er leichtigkeit und unbeschwertheit.
leute, ich fühl mich so sch....
ich war schon oft fertig wegen nem mann, aber so verwirrt war ich nie. ich weiß nicht mehr, was ich glauben, denken, fühlen soll. fühle mich so klein.
oh mann. und weiß nicht, wie ich runterkommen soll.
need help.
eure schattenwind
Hi Schattenwind,
Wenn du mich fragst, hat der Kerl ne ziemlich oberflächliche Lebenseinstellung, auch wenn er hintergründig "Tiefe" vorheuchelt. Kann dir nur raten ihn abzuhaken. Ich finds ziemlich lächerlich, wenn man sich hinter "alternativen" Lebensvorstellungen versteckt, nur weil man Bindungsängste hat.
LG Chris
Wenn du mich fragst, hat der Kerl ne ziemlich oberflächliche Lebenseinstellung, auch wenn er hintergründig "Tiefe" vorheuchelt. Kann dir nur raten ihn abzuhaken. Ich finds ziemlich lächerlich, wenn man sich hinter "alternativen" Lebensvorstellungen versteckt, nur weil man Bindungsängste hat.
LG Chris
sodele,
jetzt bin ich einigermaßen runtergekommen. heißt, ich hab mal das gedankenkarussell angehalten und mich auf mein gefühl konzentriert. und etwas seltsames stellt sich ein:
ich fühle, dass er recht hat. mein verstand und mein ego wollen sich wehren, mit pauken und trompeten, aber mein gefühl sagt: ja, er hat einfach recht.
der kontrast zwischen gefühl und verstand ist echt erstaunlich.
es geht doch letztlich immer um die bedingungslose liebe. das ist - behaupte ich mal frech - unser aller ziel.
und dazu muss ich mich immer wieder frei machen. frei von bindung, weil sie energie bindet, frei von besitzergreifen, weil besitz von jemand anderes ergreifen a) gar nicht geht (außer er will es ausdrücklich so) b) der versuch sehr viel kraft raubt und ich c) damit auch gar nicht glücklich wäre, selbst wenn es funktionieren könnte.
das bedeutet, projektionen zu erkennen und zurückzunehmen, damit ich wieder ganz werde.
denn alle projektionen, das erfahre ich ja am eigenen leib viel zu oft, bedeuten: ich übergebe einem anderen einen teil von mir. damit fühlt sich keiner der beiteiligten gut.
das bedeutet auch, bedürftigkeit zu erkennen und mich selbst zu nähren, statt dem anderen die unmögliche aufgabe zu übertragen.
das heißt natürlich nicht, dass ich an andere keinerlei ansprüche mehr stelle. aber, wenn ich mich mit mir selbst ganz fühle, bin ich von einer nichterfüllung eines bedürfnisses durch andere nicht mehr so getroffen. ich finde es vielleicht schade. aber kann deren freien willen respektieren, ohne dadurch an meiner wertigkeit zu zweifeln.
hmmmm, ja, das sagt mein bauch. aber es will gelernt sein, auf ihn zu hören. und sicher wird es mir trotzdem noch oft nicht so gut gehen.
deswegen würde ich trotzdem gerne, wenn ich darf, weiterhin hier schreiben, vielleicht als eine art "kommentiertes tagebuch "?
lg, schattenwind
jetzt bin ich einigermaßen runtergekommen. heißt, ich hab mal das gedankenkarussell angehalten und mich auf mein gefühl konzentriert. und etwas seltsames stellt sich ein:
ich fühle, dass er recht hat. mein verstand und mein ego wollen sich wehren, mit pauken und trompeten, aber mein gefühl sagt: ja, er hat einfach recht.
der kontrast zwischen gefühl und verstand ist echt erstaunlich.
es geht doch letztlich immer um die bedingungslose liebe. das ist - behaupte ich mal frech - unser aller ziel.
und dazu muss ich mich immer wieder frei machen. frei von bindung, weil sie energie bindet, frei von besitzergreifen, weil besitz von jemand anderes ergreifen a) gar nicht geht (außer er will es ausdrücklich so) b) der versuch sehr viel kraft raubt und ich c) damit auch gar nicht glücklich wäre, selbst wenn es funktionieren könnte.
das bedeutet, projektionen zu erkennen und zurückzunehmen, damit ich wieder ganz werde.
denn alle projektionen, das erfahre ich ja am eigenen leib viel zu oft, bedeuten: ich übergebe einem anderen einen teil von mir. damit fühlt sich keiner der beiteiligten gut.
das bedeutet auch, bedürftigkeit zu erkennen und mich selbst zu nähren, statt dem anderen die unmögliche aufgabe zu übertragen.
das heißt natürlich nicht, dass ich an andere keinerlei ansprüche mehr stelle. aber, wenn ich mich mit mir selbst ganz fühle, bin ich von einer nichterfüllung eines bedürfnisses durch andere nicht mehr so getroffen. ich finde es vielleicht schade. aber kann deren freien willen respektieren, ohne dadurch an meiner wertigkeit zu zweifeln.
hmmmm, ja, das sagt mein bauch. aber es will gelernt sein, auf ihn zu hören. und sicher wird es mir trotzdem noch oft nicht so gut gehen.
deswegen würde ich trotzdem gerne, wenn ich darf, weiterhin hier schreiben, vielleicht als eine art "kommentiertes tagebuch "?
lg, schattenwind
und heute gehts mir trotzdem einfach wieder sch...
fühl mich wie ein fähnchen im wind.
ich fühl mich verlassen, einsam. das macht mich traurig und manchmal wütend.
und am schlimmsten ist das gefühl, ihm so unterlegen zu sein.
ich versuch mich in ihn reinzuversetzen. und er hat recht. wenn ich bemerke, dass jemand etwas auf mich projiziert, gehe ich auch aus der situation raus oder sage demjenigen, dass ich für so eine projektion nicht zur verfügung stehe. genau das hat er gemacht.
das musst ich los werden.
vielen dank für`s lesen.
schattenwind
fühl mich wie ein fähnchen im wind.
ich fühl mich verlassen, einsam. das macht mich traurig und manchmal wütend.
und am schlimmsten ist das gefühl, ihm so unterlegen zu sein.
ich versuch mich in ihn reinzuversetzen. und er hat recht. wenn ich bemerke, dass jemand etwas auf mich projiziert, gehe ich auch aus der situation raus oder sage demjenigen, dass ich für so eine projektion nicht zur verfügung stehe. genau das hat er gemacht.
das musst ich los werden.
vielen dank für`s lesen.
schattenwind
Hallo Schattenwind,
ich habe mir die mühe gemacht und restlos alles gelesen
Weisst Du ich erkenne eindeutige Signale, die zeigen, daß er Dich nicht wirklich will.Er will Dich nicht als Frau an seiner Seite mit der er den Rest des Lebens verbringen möchte und das brauchst Du nicht Schattenwind.
Ich habe Deine letzte Geschichte zwar nur in Bruchstücken in erinnerung aber ich weiß noch, daß Du sehr gelitten hast.Tu Dir das alles nicht noch einmal an.Löse Dich von ihm.Sag Dir selbst, daß er Dir nicht gut tut.
Du hast jemanden verdient, der Dich liebt, Dich versteht und stets zu Dir steht.
Liebe Grüße
Weisst Du ich erkenne eindeutige Signale, die zeigen, daß er Dich nicht wirklich will.Er will Dich nicht als Frau an seiner Seite mit der er den Rest des Lebens verbringen möchte und das brauchst Du nicht Schattenwind.
Ich habe Deine letzte Geschichte zwar nur in Bruchstücken in erinnerung aber ich weiß noch, daß Du sehr gelitten hast.Tu Dir das alles nicht noch einmal an.Löse Dich von ihm.Sag Dir selbst, daß er Dir nicht gut tut.
Du hast jemanden verdient, der Dich liebt, Dich versteht und stets zu Dir steht.
Liebe Grüße
hallo teufelchen!
du hast meinen respekt!
hab ja nun wirklich viel geschrieben.
weißt du, wenn ich nun auch noch zu mir sage, dass er quasi "gelogen" hat und es nur an mir als person liegt, geht es mir noch schlechter.
und es müsste ja eine lüge sein, denn er hat gesagt, dass er sich nicht binden möchte und generell keine konventionelle beziehung führen kann und will. dass es nichts mit mir zu tun habe, sondern er bei 90% der frauen früher oder später auch an den punkt gelangen würde, weil 90% der menschen konventionelle beziehungen wollen.
???
liebe grüße,
schattenwind
du hast meinen respekt!
hab ja nun wirklich viel geschrieben.
weißt du, wenn ich nun auch noch zu mir sage, dass er quasi "gelogen" hat und es nur an mir als person liegt, geht es mir noch schlechter.
und es müsste ja eine lüge sein, denn er hat gesagt, dass er sich nicht binden möchte und generell keine konventionelle beziehung führen kann und will. dass es nichts mit mir zu tun habe, sondern er bei 90% der frauen früher oder später auch an den punkt gelangen würde, weil 90% der menschen konventionelle beziehungen wollen.
???
liebe grüße,
schattenwind
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