Abhängigkeit?
Hi alle zusammen,
ich habe mich hier angemeldet, da ich unbedingt meinen Kummer loswerden muss. Ich hoffe, dass es hilft mir mal alles von der Seele zu schreiben.
Zu Beginn meines Studiums habe ich einen Mann kennen gelernt. Er hat damals zusammen mit mir studiert. Nach ein paar Monaten war uns beiden klar, das ist die ganz große Liebe. Ich hatte so etwas noch nie erlebt, ich fühlte mich wie im Himmel. Er tat alles für mich, er hatte ständig romantische Geschenke für mich und überraschte mich mit den verschiedensten Liebeserklärungen. Es war einfach toll. Es gab nur noch uns beide. Wir schotteten uns komplett von der Außenwelt ab. Das Studium war für uns beide Geschichte. Doch irgendwann fingen die Probleme an. Ich weiß schon gar nicht mehr was der Auslöser war, aber es gab auf einmal ständig Streit. Und das waren keine harmlosen Streits. Er nannte mich alles mögliche und schmiss mich des Öfteren aus seiner Wohnung raus. Nach einem Besuch bei meiner besten Freundin machte er dann letzendlich Schluss. Für mich brach eine Welt zusammen. Ich wollte das er genau so leiden musste wie ich. Deswegen fing ich an mich mit einem Arbeitskollegen von ihm zu treffen. Dies erfuhr er dann über Dritte und war außer sich. Nach etwa 4 Wochen Trennung kamen wir wieder zusammen. Am Anfang war alles toll er gab sich wieder die größte Mühe, doch dann wurde es noch schlimmer wie zuvor. Es folgten zwei Jahre in denen es immer wieder gute Phasen aber auch ganz schlimme Phasen gab. Trennen konnten wir uns jedoch beide nicht. Bei einem ganz schlimmen Streit geschah es dann wieder. Er machte wieder Schluss. Diesmal wollte ich es schaffen von ihm loszukommen. Ich wusste, dass dies allein nicht möglich war, deswegen bin ich regelmäßig zu einer Therapeutin gegangen. Ich habe es dadurch drei Monate geschafft von ihm fern zu bleiben. Doch dann kamen immer wieder Anrufe von ihm. Am Anfang konnte ich stark bleiben und bin nicht ran gegangen. Irgendwann gab ich dann nach und wie es nicht anders kommen musste haben wir uns auch wieder getroffen. Zuerst haben wir uns unregelmäßig getroffen ca ein halbes Jahr lang. Doch seit einem halben Jahr sehe ich ihn fast jedes Wochenende. Bis vor einem Monat lief eigentlich alles ganz gut. Aber dann fing es wieder an. Ständiger Streit und kaum noch gute Momente. Mittlerweile habe ich wieder Angst ihn zu verlieren. Seit ich ihn kenne ist mein Leben ein Chaos, ich lassen mein Studium schleifen, ich habe 10 Kilo abgenommen, ich habe kaum noch Freunde und bin nur noch auf ihn fixiert. Ich bin ständig schlecht gelaunt und habe zu gar nichts mehr lust. Meint ihr, dass ich abhängig von ihm bin oder kann man das noch als Liebe bezeichnen? Warum komme ich nicht von ihm los, obwohl er mich so scheiße behandelt? Warum habe ich es selbst mit Therapeut nicht geschafft von ihm Loszukommen? Ich habe ein ganz großeses Problem damit mir ein Leben ohne ihn vorzustellen, denn das ganz geht jetzt schon seiz über 4 Jahren. Hat jemand schon einmal etwas ähnliches erlebt? Wie soll ich mit der ganzen Situation umgehen. Sobald ich ihm die kalte schulter zeige meldet er sich wieder und dann kann ich nicht standhaft bleiben. was für ein Teufelskreis.Ich bin über jede Antwort dankbar.
ich habe mich hier angemeldet, da ich unbedingt meinen Kummer loswerden muss. Ich hoffe, dass es hilft mir mal alles von der Seele zu schreiben.
Zu Beginn meines Studiums habe ich einen Mann kennen gelernt. Er hat damals zusammen mit mir studiert. Nach ein paar Monaten war uns beiden klar, das ist die ganz große Liebe. Ich hatte so etwas noch nie erlebt, ich fühlte mich wie im Himmel. Er tat alles für mich, er hatte ständig romantische Geschenke für mich und überraschte mich mit den verschiedensten Liebeserklärungen. Es war einfach toll. Es gab nur noch uns beide. Wir schotteten uns komplett von der Außenwelt ab. Das Studium war für uns beide Geschichte. Doch irgendwann fingen die Probleme an. Ich weiß schon gar nicht mehr was der Auslöser war, aber es gab auf einmal ständig Streit. Und das waren keine harmlosen Streits. Er nannte mich alles mögliche und schmiss mich des Öfteren aus seiner Wohnung raus. Nach einem Besuch bei meiner besten Freundin machte er dann letzendlich Schluss. Für mich brach eine Welt zusammen. Ich wollte das er genau so leiden musste wie ich. Deswegen fing ich an mich mit einem Arbeitskollegen von ihm zu treffen. Dies erfuhr er dann über Dritte und war außer sich. Nach etwa 4 Wochen Trennung kamen wir wieder zusammen. Am Anfang war alles toll er gab sich wieder die größte Mühe, doch dann wurde es noch schlimmer wie zuvor. Es folgten zwei Jahre in denen es immer wieder gute Phasen aber auch ganz schlimme Phasen gab. Trennen konnten wir uns jedoch beide nicht. Bei einem ganz schlimmen Streit geschah es dann wieder. Er machte wieder Schluss. Diesmal wollte ich es schaffen von ihm loszukommen. Ich wusste, dass dies allein nicht möglich war, deswegen bin ich regelmäßig zu einer Therapeutin gegangen. Ich habe es dadurch drei Monate geschafft von ihm fern zu bleiben. Doch dann kamen immer wieder Anrufe von ihm. Am Anfang konnte ich stark bleiben und bin nicht ran gegangen. Irgendwann gab ich dann nach und wie es nicht anders kommen musste haben wir uns auch wieder getroffen. Zuerst haben wir uns unregelmäßig getroffen ca ein halbes Jahr lang. Doch seit einem halben Jahr sehe ich ihn fast jedes Wochenende. Bis vor einem Monat lief eigentlich alles ganz gut. Aber dann fing es wieder an. Ständiger Streit und kaum noch gute Momente. Mittlerweile habe ich wieder Angst ihn zu verlieren. Seit ich ihn kenne ist mein Leben ein Chaos, ich lassen mein Studium schleifen, ich habe 10 Kilo abgenommen, ich habe kaum noch Freunde und bin nur noch auf ihn fixiert. Ich bin ständig schlecht gelaunt und habe zu gar nichts mehr lust. Meint ihr, dass ich abhängig von ihm bin oder kann man das noch als Liebe bezeichnen? Warum komme ich nicht von ihm los, obwohl er mich so scheiße behandelt? Warum habe ich es selbst mit Therapeut nicht geschafft von ihm Loszukommen? Ich habe ein ganz großeses Problem damit mir ein Leben ohne ihn vorzustellen, denn das ganz geht jetzt schon seiz über 4 Jahren. Hat jemand schon einmal etwas ähnliches erlebt? Wie soll ich mit der ganzen Situation umgehen. Sobald ich ihm die kalte schulter zeige meldet er sich wieder und dann kann ich nicht standhaft bleiben. was für ein Teufelskreis.Ich bin über jede Antwort dankbar.
ich find das nicht gut das du alles schleifen lässt. kann es irgendwie verstehen denn man sieht irgendwie nur noch ihn... da muss man aufpassenam ende stehste ohne ihn und ohne studium da. .
hast du ihm das denn schonmal so gesagt wie du es hier schreibst ? warum er sowas macht von wegen sich trennen und dann wieder melden und treffen.. ?
ein leben ohne ihn kannst du dir nicht vorstellen .. ja das kenne ich zu gut. pass auf, willst du denn dein leben lang solchen kummer spühren ? ich glaube dich ganz von ihm zu trennen wird sehr heftig aber auf langer sicht gesehen kann es nur besser werden. wohnt ihr denn in einer stadt?
hast du ihm das denn schonmal so gesagt wie du es hier schreibst ? warum er sowas macht von wegen sich trennen und dann wieder melden und treffen.. ?
ein leben ohne ihn kannst du dir nicht vorstellen .. ja das kenne ich zu gut. pass auf, willst du denn dein leben lang solchen kummer spühren ? ich glaube dich ganz von ihm zu trennen wird sehr heftig aber auf langer sicht gesehen kann es nur besser werden. wohnt ihr denn in einer stadt?
Der Schmerz ist der grosse Lehrer der Menschen.
Unter seinem Hauche entfalten sich die Seelen.
Unter seinem Hauche entfalten sich die Seelen.
Hi Steffi,
es ist einigermaßen schwer auf Deinen Beitrag zu antworten.
Ich glaube schon, dass ihr eine tiefe Verbindung zu einander aufgebaut habt - auf einer "menschlichen Ebene", sowohl auch auf einer romantischen Ebene.
Die Irrungen und Wirrungen des Gefühlslebens haben euch aber offenbar überfordert. So sucht ihr beide immer wieder den Schutz des Gemeinsamen, des Vertauten, merkt aber recht schnell, wie ihr von euren Erwartungen an euch und die Beziehung überholt werdet.
Dieses "hin und her" ist aber im Angesichte Deines Studiums nicht gut.
Sieh es mal so: wenn es die Liebe Deines Lebens ist, dann werdet ihr euch immer wieder finden. Ich weiß, ein wenig hört es sich nach esoterischem Geschwafel an, aber die Liebe "vergißt" selten.
Schreibe später noch mehr dazu. Vom smartphone aus, schreibt es sich nicht so prickelnd
Liebe Grüße
Tud
es ist einigermaßen schwer auf Deinen Beitrag zu antworten.
Ich glaube schon, dass ihr eine tiefe Verbindung zu einander aufgebaut habt - auf einer "menschlichen Ebene", sowohl auch auf einer romantischen Ebene.
Die Irrungen und Wirrungen des Gefühlslebens haben euch aber offenbar überfordert. So sucht ihr beide immer wieder den Schutz des Gemeinsamen, des Vertauten, merkt aber recht schnell, wie ihr von euren Erwartungen an euch und die Beziehung überholt werdet.
Dieses "hin und her" ist aber im Angesichte Deines Studiums nicht gut.
Sieh es mal so: wenn es die Liebe Deines Lebens ist, dann werdet ihr euch immer wieder finden. Ich weiß, ein wenig hört es sich nach esoterischem Geschwafel an, aber die Liebe "vergißt" selten.
Schreibe später noch mehr dazu. Vom smartphone aus, schreibt es sich nicht so prickelnd

Liebe Grüße
Tud
So, weiter im Text. 
Das wichtigste ist, dass Dein Studium nicht so sehr unter den Umständen leidet. Sollte es mit euch beiden doch nicht klappen, stehst Du ohne alles da.
Es ist wichtig einen Mittelweg zwischen den Aufgaben des Tages, bzw. der Universität und eurer "Gefühlsproblematik" zu finden. Keine Frage, es ist schwer sich zu konzentrieren und irgendwie erscheint es im Angesicht der Macht der Liebe so sinnlos - man wird schon irgendwie durchkommen, solange man es gemeinsam meistert.
Schön, wenn das Leben so wäre. Aber Beziehungen sind leider sehr, sehr zerbrechlich. Deswegen, das glaube ich jedenfalls, stecken so viele Menschen ihre gesamte Energie in die Arbeit. Vielleicht bemerken sie in ihrer Midlife-Crises dann, dass ihr Leben aus zuviel Arbeit und zuwenig eigentlichem Leben bestand. Aber das ist auch ein Extrem. Du musst für Dich die Kraft finden, Dein Studium, egal ob "mehr schlecht als recht" erfolgreich abzuschließen.
Ihr werdet euch beide wieder finden, denn eine solche Anziehung geht von heute auf morgen nicht einfach weg. Geht beide erstmal eurer Wege, geh Deinen, vor allen Dingen. Und wenn die Zeit reif ist, trefft ihr euch wieder, seid reifer und vielleicht auch beiderseitig gewillt, eine "funktionierende" Beziehung miteinander aufzubauen. Momentan ist der Modus, in dem ihr euch bewegt eher ungesund.
Sehr lange Rede, kurzer Sinn. Auch wenn es Dir im Herzen brennt, musst Du Dich noch um andere "Baustellen" kümmern, damit es in Zukunft klappen kann. Egal ob mit ihm, oder einem anderen.
Also Kopf hoch. Es ist eine der vielen Prüfungen, die einem das Leben auferlegt. Sie zu bestehen ist einem Investment in eine glücklichere Zukunft gleichzusetzen.
Alles Liebe von mir!
tud

Das wichtigste ist, dass Dein Studium nicht so sehr unter den Umständen leidet. Sollte es mit euch beiden doch nicht klappen, stehst Du ohne alles da.
Es ist wichtig einen Mittelweg zwischen den Aufgaben des Tages, bzw. der Universität und eurer "Gefühlsproblematik" zu finden. Keine Frage, es ist schwer sich zu konzentrieren und irgendwie erscheint es im Angesicht der Macht der Liebe so sinnlos - man wird schon irgendwie durchkommen, solange man es gemeinsam meistert.
Schön, wenn das Leben so wäre. Aber Beziehungen sind leider sehr, sehr zerbrechlich. Deswegen, das glaube ich jedenfalls, stecken so viele Menschen ihre gesamte Energie in die Arbeit. Vielleicht bemerken sie in ihrer Midlife-Crises dann, dass ihr Leben aus zuviel Arbeit und zuwenig eigentlichem Leben bestand. Aber das ist auch ein Extrem. Du musst für Dich die Kraft finden, Dein Studium, egal ob "mehr schlecht als recht" erfolgreich abzuschließen.
Ihr werdet euch beide wieder finden, denn eine solche Anziehung geht von heute auf morgen nicht einfach weg. Geht beide erstmal eurer Wege, geh Deinen, vor allen Dingen. Und wenn die Zeit reif ist, trefft ihr euch wieder, seid reifer und vielleicht auch beiderseitig gewillt, eine "funktionierende" Beziehung miteinander aufzubauen. Momentan ist der Modus, in dem ihr euch bewegt eher ungesund.
Sehr lange Rede, kurzer Sinn. Auch wenn es Dir im Herzen brennt, musst Du Dich noch um andere "Baustellen" kümmern, damit es in Zukunft klappen kann. Egal ob mit ihm, oder einem anderen.
Also Kopf hoch. Es ist eine der vielen Prüfungen, die einem das Leben auferlegt. Sie zu bestehen ist einem Investment in eine glücklichere Zukunft gleichzusetzen.

Alles Liebe von mir!
tud
Hallo Steffi,
es ist ja schonmal gut, dass Du selbst erkennst, dass Du in einer Abhängigkeit geraten bist.Du bist mit einem Therapeuten von ihm mal ein paar Monate losgekommen.Und nun?Hast Du die Therapie abgebrochen?Du schreibst, dass nicht einmal ein Therapeut Dir helfen konnte.Weisst Du ein Therapeut kann auch nur helfen, wenn man sich helfen lassen möchte.Du aber kehrst immer wieder zu ihm zurück.Und jedesmal erfährst Du mehr demütigung.
Eure Beziehung hat schon lange nichts mehr mit Liebe zu tun.Er sieht Dich als Sein Besitz an.Sein Eigentum aber nicht als Deine Partnerin.Das zeigt er Dir auch ganz deutlich.
Du hingegen bist von ihm abhängig und denkst wahrscheinlich das ohne ihn kein Leben möglich ist.Das ist aber schwachsinn.Du hast mittlerweile kein Selbstbewusstsein mehr und Dein ganzes Leben dreht sich nicht mehr um Dich sondern nur um ihn.Steffi das ist gar nicht gesund.Und ich kann Dir nur raten Dir nochmals Proffessionelle Hilfe zu suchen.Hilfe um von ihm los zu kommen und Hilfe um Dich selbst wieder aufzubauen.Allein wirst Du das wahrscheinlich nicht schaffen.Denn dafür bist Du schon viel zu Abhängig von ihm.
Du hast doch noch das ganze Leben vor Dir!!!!Gib Dir einen Ruck!!!
Ich drück Dich ganz fest
es ist ja schonmal gut, dass Du selbst erkennst, dass Du in einer Abhängigkeit geraten bist.Du bist mit einem Therapeuten von ihm mal ein paar Monate losgekommen.Und nun?Hast Du die Therapie abgebrochen?Du schreibst, dass nicht einmal ein Therapeut Dir helfen konnte.Weisst Du ein Therapeut kann auch nur helfen, wenn man sich helfen lassen möchte.Du aber kehrst immer wieder zu ihm zurück.Und jedesmal erfährst Du mehr demütigung.
Eure Beziehung hat schon lange nichts mehr mit Liebe zu tun.Er sieht Dich als Sein Besitz an.Sein Eigentum aber nicht als Deine Partnerin.Das zeigt er Dir auch ganz deutlich.
Du hingegen bist von ihm abhängig und denkst wahrscheinlich das ohne ihn kein Leben möglich ist.Das ist aber schwachsinn.Du hast mittlerweile kein Selbstbewusstsein mehr und Dein ganzes Leben dreht sich nicht mehr um Dich sondern nur um ihn.Steffi das ist gar nicht gesund.Und ich kann Dir nur raten Dir nochmals Proffessionelle Hilfe zu suchen.Hilfe um von ihm los zu kommen und Hilfe um Dich selbst wieder aufzubauen.Allein wirst Du das wahrscheinlich nicht schaffen.Denn dafür bist Du schon viel zu Abhängig von ihm.
Du hast doch noch das ganze Leben vor Dir!!!!Gib Dir einen Ruck!!!
Ich drück Dich ganz fest
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