Was ist Liebe?
Hallo zusammen!
Wie in einem anderen Thread beschrieben (4 Jahre Beziehung aus und vorbei - wie damit umgehen) hat mich mein Freund nach vier Jahren Knall auf Fall verlassen. Ich kann damit mittlerweile ganz gut umsehen, hab die Woche mein "1. Date after" und trotzdem gibts natürlich Momente, wo ich einfach immer noch verstehen möchte, was eigentlich passiert ist. Deswegen dieses neue Thema, das mich auch deswegen treibt, weil eine Freundin sich nach 15 Jahren Beziehung und zwei Kindern nicht mehr sicher ist,, ob sie ihren Mann noch liebt... Was ist Liebe? Ich habe es immer daran festgemacht, dass es mich gefreut hat, wenn mein Freund heimkam. Ich hab ihn im letzten Jahr auch nicht mehr so höllisch vermisst, wenn er auf Geschäftsreise war, fand das aber irgendwie eher angenehm, weil es jedes mal wirklich weh tat. Hab aber trotzdem am Heimkomm-Tag auf die Uhr geschaut und wollte unbedingt nach Hause, wenn er kam. Mich haben seine Macken nicht gestört, und ich wollte Zeit mit ihm verbringen. Aber das Hochgefühl vom beginn der Beziehung, die Schmetterlinge im Bauch existierten auch schon lange nicht mehr. Ich habe ihn zu 100% vertraut und habe dieses sichere Gefühl unendlich genossen. Aber woran merkt man denn nun, ob es nur noch liebgewonnen Gewohnheit ist oder noch Liebe? er hat mich verlassen, weil er mich nicht mehr liebt - er vermisst die Schmetterlinge, die er bei seine neuen hat. Aber klar ist doch, dass die Schmetterlinge irgendwann weg sind, oder? Ich hab immer Rücksicht auf seine Wünsche genommen und das hab ich gern gemacht. Wenn ich aber an unsere Hochzeit gedacht hab, hatte ich immer das Gefühl "die hätte vor zwei Jahren" sein sollen, am Hochpunkt unseres Verliebtseins, so als hätten wir den richtigen Zeitpunkt eigentlich schon verpasst. Ach Leute, woran merkt man das denn? Ich glaube ich hab ihn sehr geliebt - gerade auch durch das Schluss machen, ist mir bewusst geworden, dass ich ihn nun schrecklich vermisse bzw. jetzt nicht mehr, aber gleich nach der Trennung. Freu mich total auf Eure Meinungen!!! Anna
Wie in einem anderen Thread beschrieben (4 Jahre Beziehung aus und vorbei - wie damit umgehen) hat mich mein Freund nach vier Jahren Knall auf Fall verlassen. Ich kann damit mittlerweile ganz gut umsehen, hab die Woche mein "1. Date after" und trotzdem gibts natürlich Momente, wo ich einfach immer noch verstehen möchte, was eigentlich passiert ist. Deswegen dieses neue Thema, das mich auch deswegen treibt, weil eine Freundin sich nach 15 Jahren Beziehung und zwei Kindern nicht mehr sicher ist,, ob sie ihren Mann noch liebt... Was ist Liebe? Ich habe es immer daran festgemacht, dass es mich gefreut hat, wenn mein Freund heimkam. Ich hab ihn im letzten Jahr auch nicht mehr so höllisch vermisst, wenn er auf Geschäftsreise war, fand das aber irgendwie eher angenehm, weil es jedes mal wirklich weh tat. Hab aber trotzdem am Heimkomm-Tag auf die Uhr geschaut und wollte unbedingt nach Hause, wenn er kam. Mich haben seine Macken nicht gestört, und ich wollte Zeit mit ihm verbringen. Aber das Hochgefühl vom beginn der Beziehung, die Schmetterlinge im Bauch existierten auch schon lange nicht mehr. Ich habe ihn zu 100% vertraut und habe dieses sichere Gefühl unendlich genossen. Aber woran merkt man denn nun, ob es nur noch liebgewonnen Gewohnheit ist oder noch Liebe? er hat mich verlassen, weil er mich nicht mehr liebt - er vermisst die Schmetterlinge, die er bei seine neuen hat. Aber klar ist doch, dass die Schmetterlinge irgendwann weg sind, oder? Ich hab immer Rücksicht auf seine Wünsche genommen und das hab ich gern gemacht. Wenn ich aber an unsere Hochzeit gedacht hab, hatte ich immer das Gefühl "die hätte vor zwei Jahren" sein sollen, am Hochpunkt unseres Verliebtseins, so als hätten wir den richtigen Zeitpunkt eigentlich schon verpasst. Ach Leute, woran merkt man das denn? Ich glaube ich hab ihn sehr geliebt - gerade auch durch das Schluss machen, ist mir bewusst geworden, dass ich ihn nun schrecklich vermisse bzw. jetzt nicht mehr, aber gleich nach der Trennung. Freu mich total auf Eure Meinungen!!! Anna
tjoa ich glaube einfach mal liebe xD ist jedes mal anders und kann man nicht pauschal in eine schublade packen. jede liebe ist wieder neu und schön auf ihre art und weise und kann auch jedes mal wieder anders sein. aber das wichtige denke ich ist vertrauen, treue ehrlichkeit und dann die kleinen gesten die von beiden ausgehen. die kleinen zärtlichkeiten die augen usw.... aber liebe kann man nicht erklären oder in worte fassen liebe ist oder ist nicht.... liebe ist mit das komplexeste was es gibt
hallo anna 123, was ist liebe?-------------------- ich denke liebe ist das gefühl das ich bei meinem geliebten menschen habe, .das gefühl auf gehoben zu sein,angenohmen zu sein,so wie ich bin mit allen macken und ecken die mich ausmachen.das gefühl das mir erlaubt mich fallen zu lassen,wohlwissend ich werde augefangen,werde geliebt ohne vorurteile,ohne bewertung,oder zurechtweisung.das ist der mensch der mir das gefühl gibt. das so wie ich bin ,bin ich richtig. ;der mich liebt auch wenn ich zickig bin,liebe ist keine wissenschaft,ist ein gefühl und im grunde ganz simpel.möchte die nicht wissenschaftlich erklärt haben,sondern leben,die liebe leben,möchte die nicht im kopf erleben,auch- nicht nur.brauche keine wissenschftliche formel,wörter sind schall und rauch,taten zählen und bleiben-----------------alles liebe----------irene
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »anane« (8. Januar 2011, 20:42)
Also ich finde Irene beschreibt das ziemlich gut, so seh ich das auch... Lieb gewonnene Gewohnheit und echte Liebe schließt sich doch auch gar nicht gegenseitig aus. Sonst kann man sich doch gar nicht richtig fallen lassen und man selbst sein, so ohne das Vertrauen und die "Sicherheit" (hat man eigentlich eh nie) der lieb gewonnen Gewohnheit. Ich meine Schmetterlinge im Bauch und das Kribbeln bei was Neuem sind toll aber auch irgendwie anstrengend und man verstellt sich manchmal auch nen bisschen um dem Anderen ja zu gefallen. Z.B. bei Interessen oder so. Man macht sich so viel Stress, versucht jede Geste und jedes Wort einzuschätzen weil man noch nicht weiß wie der andere tickt, man überlegt was man anzieht, was ihm gefällt, ob die Eltern einen mögen etc. Da lob ich mir die lieb gewonnene Gewohnheit bei der ich mich ungeschminkt, in Jogginghose aufs Sofa schmeißen und wenn's Not tut nen Furz lassen kann ... Natürlich darfs nicht nur noch Gewohnheit sein aber denke das merkt man... Dann ist sie ja schließlich nicht mehr lieb gewonnen!
Hallo Anna,
Deine Frage, was Liebe ist, kann man mit ein nur paar Worten beantworten, oder ganze Bücherbände damit füllen. Ich werde mal versuchen mich irgendwo zwischen den beiden einzuordnen.
Aus meiner Sicht gibt es verschiedene Perspektiven, aus der man sich der Liebe, an sich, nähern kann.
Zum einen ist Liebe, bzw. das Verliebtsein eine Emotion, die zu einem großen Teil auf biochemische Vorgänge im Körper "reduziert" werden kann.
Ganz platt ausgedrückt, sind wir angetrieben dazu in der "Hochzeit" des Verliebtseins Kinder zu zeugen.
Verliebtsein, oder auch die "Schmetterlinge im Bauch" ist aber trotz des Wohlgefühls, welches sich einstellt, für den Körper ein Stress-Zustand.
Auch funktioniert das Selbstbelohnungssystem so, dass ein steter Reiz über die Zeit eine gewisse "Abstumpfung" nach sich zieht (diesem Reiz gegenüber). Zum Beispiel: Ist das Verliebtsein "frisch", freut man sich überschwänglich bei und mit dem Partner zu sein. Mit der Zeit nimmt diese überschwängliche Reaktion an Intensität ab und der Zustand danach wird allgemein als das einkehren des "Alltags" gesehen. (Was nicht wertend gemeint ist. Die Beziehung zweier Menschen entwickelt sich mit voranschreitender Zeit. In welche Richtung und wie "stark" ist interindividuell sehr verschieden.)
Die Frage ist, ob Menschen überhaupt, zumindest aus biologischer Sicht, für eine aus Literatur und Poesie bekannten andauernden romantischen Liebe fähig sind.
Dem biologischen Teil gegenüberstehend ist unser Verstand. Und was wir unter "Romantik" verstehen, ensteht größtenteils vor unserem geistigen Auge. Wir hoffen, wünschen und "wissen" im Innersten, dass es den einen Menschen geben muss, der uns mit seinem Sein erfüllt und komplettiert.
Danach sinnen und streben die meisten Menschen. Einige verwechseln das frische Verliebtsein mit Liebe, andere, aber weit weniger Menschen, können sich jeden Tag aufs neue für den Partner begeistern - vielleicht wegen ihrer romantischen Einstellung.
Vielleicht lässt es sich so am besten beschreiben: Der Verstand stellt einen Scheck aus, den die Emotionen nicht immer einlösen können.
Fazit: Wenns um die Liebe geht gilt der Grundsatz: Nichts genaues weiß man nicht ...
Man muss halt für sich selbst herausfinden, welche Bedürfnisse man hat und versuchen einen Partner zu finden, mit dem man sie teilen und ausleben kann.
Ganz liebe Grüße
tud
Deine Frage, was Liebe ist, kann man mit ein nur paar Worten beantworten, oder ganze Bücherbände damit füllen. Ich werde mal versuchen mich irgendwo zwischen den beiden einzuordnen.

Aus meiner Sicht gibt es verschiedene Perspektiven, aus der man sich der Liebe, an sich, nähern kann.
Zum einen ist Liebe, bzw. das Verliebtsein eine Emotion, die zu einem großen Teil auf biochemische Vorgänge im Körper "reduziert" werden kann.
Ganz platt ausgedrückt, sind wir angetrieben dazu in der "Hochzeit" des Verliebtseins Kinder zu zeugen.
Verliebtsein, oder auch die "Schmetterlinge im Bauch" ist aber trotz des Wohlgefühls, welches sich einstellt, für den Körper ein Stress-Zustand.
Auch funktioniert das Selbstbelohnungssystem so, dass ein steter Reiz über die Zeit eine gewisse "Abstumpfung" nach sich zieht (diesem Reiz gegenüber). Zum Beispiel: Ist das Verliebtsein "frisch", freut man sich überschwänglich bei und mit dem Partner zu sein. Mit der Zeit nimmt diese überschwängliche Reaktion an Intensität ab und der Zustand danach wird allgemein als das einkehren des "Alltags" gesehen. (Was nicht wertend gemeint ist. Die Beziehung zweier Menschen entwickelt sich mit voranschreitender Zeit. In welche Richtung und wie "stark" ist interindividuell sehr verschieden.)
Die Frage ist, ob Menschen überhaupt, zumindest aus biologischer Sicht, für eine aus Literatur und Poesie bekannten andauernden romantischen Liebe fähig sind.
Dem biologischen Teil gegenüberstehend ist unser Verstand. Und was wir unter "Romantik" verstehen, ensteht größtenteils vor unserem geistigen Auge. Wir hoffen, wünschen und "wissen" im Innersten, dass es den einen Menschen geben muss, der uns mit seinem Sein erfüllt und komplettiert.
Danach sinnen und streben die meisten Menschen. Einige verwechseln das frische Verliebtsein mit Liebe, andere, aber weit weniger Menschen, können sich jeden Tag aufs neue für den Partner begeistern - vielleicht wegen ihrer romantischen Einstellung.
Vielleicht lässt es sich so am besten beschreiben: Der Verstand stellt einen Scheck aus, den die Emotionen nicht immer einlösen können.

Fazit: Wenns um die Liebe geht gilt der Grundsatz: Nichts genaues weiß man nicht ...

Man muss halt für sich selbst herausfinden, welche Bedürfnisse man hat und versuchen einen Partner zu finden, mit dem man sie teilen und ausleben kann.
Ganz liebe Grüße
tud
Ich finde eure meinungen recht interessant und von daher möchte auch ich mein Statement dazu abgeben
Ich finde das viele Leute verliebt sein mit echter Liebe verwechseln.Viel zu schnell werden die 3 Worte ausgesprochen.Und das nur weil Schmetterlinge im Bauch kreisen, die Hormone verrückt spielen und man überschwinglich gute Laune hat.Aber gerade in einer neuen Beziehung sollte man nicht so schnell von Liebe sprechen.Denn Liebe muß wachsen.
Wenn man schon Monate, Jahre oder sogar Jahrzehnte zusammen ist, die lieben Seiten und die Macken des Partners lieben gelernt hat kann man auch von Liebe sprechen.Gerade am Anfang einer Beziehung ist immer alles toll.Man zeigt sich von seiner " Sonntagsseite ".Die Macken, die jeder von uns hat kommen erst später zum vorschein.
Wenn man aufeinander eingestellt ist, man den Partner auch ohne Worte versteht, man zusammen wächst und die Tücken des Alltags meistert und auch bei schlechten Zeiten zum Partner steht kann man auch von wahrer Liebe Sprechen.
Liebe Grüße
Ich finde das viele Leute verliebt sein mit echter Liebe verwechseln.Viel zu schnell werden die 3 Worte ausgesprochen.Und das nur weil Schmetterlinge im Bauch kreisen, die Hormone verrückt spielen und man überschwinglich gute Laune hat.Aber gerade in einer neuen Beziehung sollte man nicht so schnell von Liebe sprechen.Denn Liebe muß wachsen.
Wenn man schon Monate, Jahre oder sogar Jahrzehnte zusammen ist, die lieben Seiten und die Macken des Partners lieben gelernt hat kann man auch von Liebe sprechen.Gerade am Anfang einer Beziehung ist immer alles toll.Man zeigt sich von seiner " Sonntagsseite ".Die Macken, die jeder von uns hat kommen erst später zum vorschein.
Wenn man aufeinander eingestellt ist, man den Partner auch ohne Worte versteht, man zusammen wächst und die Tücken des Alltags meistert und auch bei schlechten Zeiten zum Partner steht kann man auch von wahrer Liebe Sprechen.
Liebe Grüße
Hallo Teufelchen,
aber gerade wenn man deine Definition ansieht, wie passiert es dann, dass sich Leute entlieben, wie in meinem Fall. Wenn er doch sagt, ihn hat keine meiner Macken gestört und er hat unseren Alltag gemocht?
Wahrscheinlich, weil manche auf der Such nach mehr sind, wo es kein Mehr gibt? Es eigentlich einfach ausreicht, sich zu vertrauen, sich auf jemanden zu freuen?
Anna
aber gerade wenn man deine Definition ansieht, wie passiert es dann, dass sich Leute entlieben, wie in meinem Fall. Wenn er doch sagt, ihn hat keine meiner Macken gestört und er hat unseren Alltag gemocht?
Wahrscheinlich, weil manche auf der Such nach mehr sind, wo es kein Mehr gibt? Es eigentlich einfach ausreicht, sich zu vertrauen, sich auf jemanden zu freuen?
Anna
Hallo Anna123,
was ist Liebe? Schwierig zu beantworten.
Ich versuche es mal. ;o)
Man lernt einen Menschen kennen. Das Äußere gefällt, die Art und Weise wie er redet, seine Gestik und Mimik hat etwas besonderes.
Es übt einen Reiz auf uns aus. Wir haben im Unterbewusstsein eine bestimmte Vorstellung wie ein Mensch in Etwa sein sollte.
Wie er sich verhält, wie und was er redet, wie er riecht und welche Art er hat mit Menschen umzugehen. Wie er lächelt und zuhören kann.
Wie er auf Fragen antwortet oder interessiert Fragen stellt. Wie er sich kleidet und wie es sich pflegt. Als das ganze Wesen übt einen derartigen Reiz auf unsere Sinne aus, dass unsere Hormone anfangen verrückt zu spielen. Man verliebt sich.
Dieses Gefühl hält bei jedem Menschen unterschiedlich an. Eine Umfrage hat ergeben, dass das Verliebtsein im Durschnitt 1 Jahr anhält, geschlechtsunabhängig. Denn es tritt die Gewohnheit ein. Man kann es als Reizüberflutung bezeichnen. Die Hormonproduktion wird zurückgefahren.
Der Körper steht immer weniger unter positivem Stress.
Jetzt kommt der Übergang. Entweder der Mensch indem man sich einst verliebt hat, ist im Laufe der Zeit doch nicht der, für den man ihn gehalten hat, dann kann eine negative Haltung ihm Gegenüber eintreten. Der Mensch hat sich anders entwickelt, anders als wir uns es vorstellen konnten. Oder er war schon immer so nur wir haben es in unserem hormoniellen Zustand durch Verdrängung nicht wahrhaben wollen. Das nennt man dann im allgemeinen Volksmund die "rosarote Brille".
Oder aber, der Mensch hat so ziemlich genau die Eigenschaften, die man sich immer vorstellen konnte oder wollte.
Beispiel:
Er lässt sich auch nach Jahren der Partnerschaft nicht gehen. Geht auch seinen Hobbys weiterhin nach, sagt seine Meinung, stärkt aber den Rücken des Partners. Er hört zu und ist immer noch an Zielen des Partners, an ihm selbst und an seinem Wohlergehen interessiert.
Er hat auch die gleichen Interessen, ist großzügig, liebe- und verständnisvoll, ehrlich, zärtlich, authentisch, humorvoll, hilfsbereit, taktvoll, kommunikativ, zeigt zu jeder Zeit Respekt, hat Ecken und Kanten, er kann tiefsinnige Gespräche führen aber auch mal albern sein. Er sieht den Partner auf Augenhöhe und hofiert ihn. Beide schauen in eine Richtung. Er kann sich zu jeder Zeit fallen lassen weil das Vertrauen immer das ist. Er ist zuverlässig und intelligent sowie sportlich. Er ist selbstbewusst und hat eigene Wertvorstellungen und Lebenseinstellung. Er kann auch autark leben, ist eigenständig und macht seine Laune nicht von der Laune des Partners abhängig.
Hier tritt dann ein Gefühl von starkem Vertrauen ein. Vertrauen entsteht durch Zeit und der richtigen Mischung Mensch mit all seinen positiven und negativen Eigenschaften. Vertrauen schafft das Gefühl "angekommen" zu sein. Angekommen im Hafen "Liebe".
Und genau dieses Beispiel tritt halt oft nicht ein. Warum ist das so? Weil es schwrierig ist, genau den Menschen finden, den wir uns vorstellen.
Nicht zuletzt hängt das auch mit der kindlichen Entwicklung zusammen.
Aber auch weil wir uns in unserer Leistungsgesellschaft immer mehr unter Druck setzen und unsere Ansprüche ständig wachsen.
Liebe Grüße
Stonehenge
was ist Liebe? Schwierig zu beantworten.
Ich versuche es mal. ;o)
Man lernt einen Menschen kennen. Das Äußere gefällt, die Art und Weise wie er redet, seine Gestik und Mimik hat etwas besonderes.
Es übt einen Reiz auf uns aus. Wir haben im Unterbewusstsein eine bestimmte Vorstellung wie ein Mensch in Etwa sein sollte.
Wie er sich verhält, wie und was er redet, wie er riecht und welche Art er hat mit Menschen umzugehen. Wie er lächelt und zuhören kann.
Wie er auf Fragen antwortet oder interessiert Fragen stellt. Wie er sich kleidet und wie es sich pflegt. Als das ganze Wesen übt einen derartigen Reiz auf unsere Sinne aus, dass unsere Hormone anfangen verrückt zu spielen. Man verliebt sich.
Dieses Gefühl hält bei jedem Menschen unterschiedlich an. Eine Umfrage hat ergeben, dass das Verliebtsein im Durschnitt 1 Jahr anhält, geschlechtsunabhängig. Denn es tritt die Gewohnheit ein. Man kann es als Reizüberflutung bezeichnen. Die Hormonproduktion wird zurückgefahren.
Der Körper steht immer weniger unter positivem Stress.
Jetzt kommt der Übergang. Entweder der Mensch indem man sich einst verliebt hat, ist im Laufe der Zeit doch nicht der, für den man ihn gehalten hat, dann kann eine negative Haltung ihm Gegenüber eintreten. Der Mensch hat sich anders entwickelt, anders als wir uns es vorstellen konnten. Oder er war schon immer so nur wir haben es in unserem hormoniellen Zustand durch Verdrängung nicht wahrhaben wollen. Das nennt man dann im allgemeinen Volksmund die "rosarote Brille".
Oder aber, der Mensch hat so ziemlich genau die Eigenschaften, die man sich immer vorstellen konnte oder wollte.
Beispiel:
Er lässt sich auch nach Jahren der Partnerschaft nicht gehen. Geht auch seinen Hobbys weiterhin nach, sagt seine Meinung, stärkt aber den Rücken des Partners. Er hört zu und ist immer noch an Zielen des Partners, an ihm selbst und an seinem Wohlergehen interessiert.
Er hat auch die gleichen Interessen, ist großzügig, liebe- und verständnisvoll, ehrlich, zärtlich, authentisch, humorvoll, hilfsbereit, taktvoll, kommunikativ, zeigt zu jeder Zeit Respekt, hat Ecken und Kanten, er kann tiefsinnige Gespräche führen aber auch mal albern sein. Er sieht den Partner auf Augenhöhe und hofiert ihn. Beide schauen in eine Richtung. Er kann sich zu jeder Zeit fallen lassen weil das Vertrauen immer das ist. Er ist zuverlässig und intelligent sowie sportlich. Er ist selbstbewusst und hat eigene Wertvorstellungen und Lebenseinstellung. Er kann auch autark leben, ist eigenständig und macht seine Laune nicht von der Laune des Partners abhängig.
Hier tritt dann ein Gefühl von starkem Vertrauen ein. Vertrauen entsteht durch Zeit und der richtigen Mischung Mensch mit all seinen positiven und negativen Eigenschaften. Vertrauen schafft das Gefühl "angekommen" zu sein. Angekommen im Hafen "Liebe".
Und genau dieses Beispiel tritt halt oft nicht ein. Warum ist das so? Weil es schwrierig ist, genau den Menschen finden, den wir uns vorstellen.
Nicht zuletzt hängt das auch mit der kindlichen Entwicklung zusammen.
Aber auch weil wir uns in unserer Leistungsgesellschaft immer mehr unter Druck setzen und unsere Ansprüche ständig wachsen.
Liebe Grüße
Stonehenge
Faber est suae quisque fortunae.
Hallo Anna,
hab dich so verstanden, dass du dich fragst, was Liebe in Abgrenzung zur Freundschaft ist?!
Ich sehe das ganz einfach: in beiden Fällen hat man Gefühle wie Vertrauen, den anderen mögen mit all seinen Stärken und Schwächen, Mitgefühl usw. Aber bei (romantischer) Liebe oder auch Verliebtsein kommt eben noch die körperliche Komponente bzw. Anziehung dazu.
Dass ich den Anderen berühren, küssen usw. möchte, und zwar nicht so wie einen guten Freund
.
LG, Melodine
hab dich so verstanden, dass du dich fragst, was Liebe in Abgrenzung zur Freundschaft ist?!
Ich sehe das ganz einfach: in beiden Fällen hat man Gefühle wie Vertrauen, den anderen mögen mit all seinen Stärken und Schwächen, Mitgefühl usw. Aber bei (romantischer) Liebe oder auch Verliebtsein kommt eben noch die körperliche Komponente bzw. Anziehung dazu.
Dass ich den Anderen berühren, küssen usw. möchte, und zwar nicht so wie einen guten Freund
.LG, Melodine
Hallo Anna!
Es ist immer schwer zu verstehen, wie Menschen eines Tages aufwachen und den Partner nicht mehr lieben. Aber die Aussage, dass ihm die Schmetterlinge fehlen finde ich totaler Schwachsinn.
Denn wie Teufelchen schon sagte, der Unterschied liegt im verliebt sein und im lieben. Wenn mann verliebt ist, sind die Schmetterlinge noch da und alles ist schön. Aber wenn man sich liebt, dann vergeht das irgendwann, das ist ganz natürlich. Der Alltag kehrt ein und es fehlt Zeit für die ganzen romantischen Gesten wie am Anfang.
Aber woher kommt das endlieben? Vor allem nach so einer langen Zeit...das ist eine gute Frage, die ich nicht befriedigend beantworten kann. Ich denke, die Liebe kann in jeder Beziehung verschwinden, das passiert nicht von jetzt auf gleich, sondern ist ein Prozess. Und wenn man den früh genug erkennt, man es noch ändern.
Doch ich denke ehrlich gesagt, dass dieses "Ich liebe dich nicht mehr" nur eine Ausrede fürs Verlassen ist. Man möchte halt noch mehr erleben, ist nicht zufrieden mit der Situation...was auch immer.
Es ist immer schwer zu verstehen, wie Menschen eines Tages aufwachen und den Partner nicht mehr lieben. Aber die Aussage, dass ihm die Schmetterlinge fehlen finde ich totaler Schwachsinn.
Denn wie Teufelchen schon sagte, der Unterschied liegt im verliebt sein und im lieben. Wenn mann verliebt ist, sind die Schmetterlinge noch da und alles ist schön. Aber wenn man sich liebt, dann vergeht das irgendwann, das ist ganz natürlich. Der Alltag kehrt ein und es fehlt Zeit für die ganzen romantischen Gesten wie am Anfang.
Aber woher kommt das endlieben? Vor allem nach so einer langen Zeit...das ist eine gute Frage, die ich nicht befriedigend beantworten kann. Ich denke, die Liebe kann in jeder Beziehung verschwinden, das passiert nicht von jetzt auf gleich, sondern ist ein Prozess. Und wenn man den früh genug erkennt, man es noch ändern.
Doch ich denke ehrlich gesagt, dass dieses "Ich liebe dich nicht mehr" nur eine Ausrede fürs Verlassen ist. Man möchte halt noch mehr erleben, ist nicht zufrieden mit der Situation...was auch immer.
Wer um einen Baum gehen kann, ohne sich zu verirren, soll nur weiter gehen xD
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