-Du bist eine gute Freundin-
Sammy gruebelte die halbe Nacht ueber Lenny und Sarahs Worte nach und kam zu dem Entschluss Lenny eine Chance zu geben. Eine Freundschaft schien die beste Bedingung ihn kennenzulernen.
Als sie am naechsten Morgen verschlafen in die Klasse kam,sass Lenny bereits auf dem Platz neben ihr. Diesmal machte ihr Herz einen Freudensprung.
" Hallo, na wenig Schlaf bekommen?" begruesste Lenny sie freundlich. "Ja,kann man so sagen. Ist Natalie noch gar nicht da?" Sammy sah sich suchend um. "Nein, ich habe sie heute noch nicht gesehen."Sammy nickte nur und liess ihrwn Kopf auf den Tisch fallen.Soviele Dinge waren ihr in der Nacht durch den Kopf gegangen, dass sie kaum ein Auge zu machte. "Du sollat die Nacht zum Schlafen nutzen und nicht fuer irgendwelche Maenner." grinste Lenny. "Haha. Witzig. Ich konnte nicht einschladen. Da war kein Mann. Schown waere es mal gewesen." entgegnete Sammy.
Der Unterricht begann.Lenny schob wiederholt eonen Zettel zu ihr:
"Manchmal tut Liebe aber auch unendlich weh."
"Ja,aber sie kann auch das groesste Glueck auf der Welt sein."
"Ach Sammy, du bist jetzt schon eine gute Freundin fuer mich."
"=)danke"
"Natalie scheint krank zu sein."
"Kann schon sein."
"Oder hat etwas besseres zutun."dachte Sammy.
Natalie fehlte oefter. Im Gegensatz zu Sammy hatte sie einen riesigen Freundeskreis und feierte liebend gern. Meist schaffte es Natalie nach einer durchfeierten Nacht nicht in die Schule und wenn doch wirkte sie wie ein Zombie. Aber das verstand Sammy nicht. Natalie hatte sie einmal spiessig genannt. Vielleicht war sie genau das und wollte deshalb nicht verstehen, warum Natalie es oft so uebertrieb.
In der Pause sass Sammy ganz allein an einem Tisch in der gut besuchten Kantine." Ist noch ein Platz neben dir frei?" Sammy freute sich Lennys Stimme zu hoeren und nickte laechelnd. "Ich meine, ich weiss ja mittlerweile,dass du ganz gern allein bist. Aberin Gesellschaft schmeckt das Essen doch eindeutigbesser." er faszinierte sie mit seiner lockeren Art. "Ja sicher. Aber auser zu Natalie habe ich hier zu niemandem den Kontakt,dass ich mich einfach mit an einen Tisch setzen wuerde." erklaerte Sammy." Liegt das vielleicht an deinem Stolz?" Bei jedem anderenhaette sie ab diesem Punkt sofort abgeblockt. Aber bei Lenny war das anders. "Nein, ich bin das einfach so gewohnt, bin eigentlich ganz gern allein. Es war immer so, dass ich nie viele Menschen um mich herum brauchte. Ausserdem sagen immer alle, ich waere anders. Irgendwie kindisch." Lenny sah sie eindringlich an:" Kindisch? Ich wuerde es eher warmherzig und aussergewoehnlich bezeichnen." " Ich nehme das mal als Kompliment auf." "Das kannst du auch, schoene Frau. Was haelst du davon, wenn wir Nummern tauschen? Dann koennen wir vielleicht auch ausserhalb dieser Irrenanstalt was unternehmen."