Eine Liebesgeschichte die eigentlich zwei sind
Hallo euch allen,
Nach langem Anlauf möchte auch ich versuchen zu tippen, was mir auf dem Herzen liegt, denn es ist eine sehr komplizierte Sache.
Ich bin 41, bin seit 9 Jahren verheiratet und habe 2 kleine wundervolle Kinder die ich sehr liebe. Vom Typ her glaube ich eher treu und unheimlich anhänglich zu sein. Ich nehme an das war auch der Grund, warum meine Beziehungen aus der Jugendzeit fast alle so endeten, dass die jeweilige Freundin nicht mehr wollte, weil es ihr zu eng wurde - und ich mal mehr und mal weniger drunter litt, je nachdem wie lang und wichtig diese Beziehung gewesen war. Liebeskummer ist also leider nichts neues für mich. Bei jeder erneut gescheiterten Beziehung wurde ich auch immer verzweifelter in meiner Suche nach einer Partnerin und bekam allmählich den Eindruck, viele sind schon unter der Haube. Also so eine Art Torschlusspanik.
Dann aber habe ich vor 12 Jahren glücklicherweise meine jetzige Frau kennengelernt. Sie wollte sich von Anfang an öfter treffen, öfter kuscheln, öfter miteinander schlafen als ich. Das war etwas völlig neues für mich. Später habe ich sie geheiratet, damit habe ich gedacht hätte ich das Risiko umschifft, dass das passiert, was vorher eben immer passiert war, nämlich, dass sie mich verlässt weil es ihr zu eng wird.
Meine Frau hat leider starke psychische Probleme, der Vater war Alkoholiker. Nähe und vor allem Sex waren immer sehr schwierig. Ich übte mich in Vorsicht und Rücksichtnahme - aber habe nur etwas drunter gelitten, ich habe versucht ihr ein guter Ehepartner zu sein. Wir haben Kinder bekommen und ich war ein paar Jahre ganz zufrieden mit meinem Zustand.
Nach dem Umzug ins Eigenheim fingen die richtigen Probleme an. Ich veränderte mich gleichzeitig beruflich und meine allerliebste Mutter starb und ich fühlte mich sehr hilflos und alleine ohne ihren weisen Rat und ihre Anwesenheit. Meine Frau wurde zunehmend kranker. In der Ehe gab es viel viel Streit und ich versuchte zu arbeiten und gleichzeitig liebevoller Ehemann und Vater zu sein. Das steigerte sich bei ihr so lange bis vor etwa einem Jahr rauskam, dass meine Frau psychisch krank ist. Sie wurde in eine Klinik eingewiesen, blieb mehrere Woche dort und ihr wurde eine Form der Schizofrenie diagnostiziert. Seitdem muss sie Medikamente nehmen, das ist jetzt schon bald ein Jahr. Ihr Zustand ist eher apatisch, lustlos - nicht lebensfreudig. Es ist schwer Mann an ihrer Seite zu sein. Reden ist sehr schwer und sie kann kaum zuhören, ist nicht wirklich da. Seit dieser Zeit klammern sich die Kinder noch mehr an mich, als es sowieso schon der Fall war. Ich habe wiedereinmal versucht, für sie da zu sein, liebevoll zu sein. Ich habe einfach nur funktioniert.
Leider ist dann vor einem halben Jahr etwas passiert, was vielleicht nicht hätte sein dürfen.
Schon seit mehreren Jahren habe ich mit einer Freundin gechattet, die wesentlich jünger als ich ist, nämlich erst 19. Wir haben uns immer prima verstanden, haben ein sehr starkes Zusammengehörigkeitsgefühl entwickelt, sie wusste alles von mir, ich alles von ihr. So langsam hat sich etwas wichtiges draus entwickelt und es ist immer mehr draus geworden - obwohl ich von Anfang an mit beiden Füßen auf der Bremse stand und es nicht zulassen wollte. Aber diese Frau ist so fantastisch. Im letzten Sommer war es dann soweit. Ausgehen, Schmusen - Beziehung. Aber wir haben uns aufgrund des Altersunterschiedes und weil ich ja verheiratet bin beim Sex erstmal zurückhalten wollen, das war eine gemeinsame Entscheidung, die uns beiden recht war. Meine Frau hat durch ihre Krnakheit und Apatie davon erstmal nichts mitbekomen. Es folgte eine kurze Hochphase in der ich mich das ERSTE Mal seit 10 Jahren richtig verliebt fühlte, mit Schmetterlingen im Bauch und es ging mir einfach nur supergut. Dann folgte die Ernüchterung, denn ihre Eltern haben durch einen dummen Zufall rausbekommen was los ist. Sie sind ganz strickt dagegen, was ich auch verstehe, und arbeiten sehr stark gegen diese Beziehung.
Als der erste Schreck vorbei war entschieden wir gemeinsam, dass wir uns weiter sehen wollen und versuchten die Beziehung aufrecht zu erhalten, obwohl vieles gegen uns spricht. Aber wir konnten beide nicht voneinander ablassen und hatten die ehrliche Hoffnung, in 2 Jahren sieht es alles anders aus. Wir hatten einen Plan, wie wir auch meiner Frau gegenüber auftreten wollen, und wie das alles gehen soll.Wir chatteten weiter, trafen uns in Verstecken. Das hatte auch was schönes.
Doch leider sah ich sie immer seltener, weil ihre Angst entdeckt zu werden immer größer wurde. Im engen Umfeld in dem wir leben ist es fast unmöglich sich zu treffen, ohne das andere es mit bekämen. Anfang Oktober fing sie dann an sich immer weiter zurückzuziehen. Sie beteuerte hoch und heilig das sie mich noch liebt, aber gleichzeitig fing sie an , mehr auszugehen, immer weniger Zeit fürs chatten zu haben. Ich habe gekämpft wie ein Löwe. Ihr immer ins Gewissen geredet, ob sich unsere Beziehung denn nicht lohnen würde, dass man so etwas schönes doch nicht weg wirft. Sie sagte sie sieht das auch so, aber sie verhielt sich weiter zwiespältig, einerseits "ja ich liebe dich", andererseits, "meine Freunde sind mir wichtig", "mein Hobby ist mir sehr wichtig". Ihr Hobby ist sehr zeitintensiv. Und man sah sich immer seltener.
Und damit sind wir bei der aktuellen Situation angekommen: Ich liebe sie ganz fürchterlich, kann sie einfach nicht loslassen - sonst würde ich ja auch diese absurde Situation nicht in Kauf nehmen. Das erste Mal seit vielen Jahren lebte ich wieder auf - durch sie !! Sie ist so lebensbejahend, so fröhlich. Es ist so unbeschreiblich gut mit ihr. Sie ist beeindruckt von meiner Liebe aber gleichzeitig bekomme ich immer weniger von ihr. Sie hat kaum Zeit, teilweise gerechtfertigt, teilweise nicht. Ich renne ihr schon fast hinterher und bin immer verzweifelter. Sie sagt sie liebt mich, hält die Beziehung aber auf absoluter Sparflamme.
Und zu hause bei mir ist es so schwierig mit meiner Frau. Ich weiß einfach nicht mehr weiter. Inzwischen habe ich mich auch mit meiner Frau ausgesprochen und versuche mich nun krampfhaft an meiner Frau festzuhalten, während ich gleichzeitig den Eindruck habe, die Liebe meines Lebens entgleitet mir. Ich bin echt verzweifelt, und gleichzeitig auch sauer auf mich, warum kann ich meine Frau nicht mehr richtig lieben ? Das würde alles so viel einfacher machen. Was soll ich nur tun ?
Es graut mir vor Weihnachten.
Serafino
Nach langem Anlauf möchte auch ich versuchen zu tippen, was mir auf dem Herzen liegt, denn es ist eine sehr komplizierte Sache.
Ich bin 41, bin seit 9 Jahren verheiratet und habe 2 kleine wundervolle Kinder die ich sehr liebe. Vom Typ her glaube ich eher treu und unheimlich anhänglich zu sein. Ich nehme an das war auch der Grund, warum meine Beziehungen aus der Jugendzeit fast alle so endeten, dass die jeweilige Freundin nicht mehr wollte, weil es ihr zu eng wurde - und ich mal mehr und mal weniger drunter litt, je nachdem wie lang und wichtig diese Beziehung gewesen war. Liebeskummer ist also leider nichts neues für mich. Bei jeder erneut gescheiterten Beziehung wurde ich auch immer verzweifelter in meiner Suche nach einer Partnerin und bekam allmählich den Eindruck, viele sind schon unter der Haube. Also so eine Art Torschlusspanik.
Dann aber habe ich vor 12 Jahren glücklicherweise meine jetzige Frau kennengelernt. Sie wollte sich von Anfang an öfter treffen, öfter kuscheln, öfter miteinander schlafen als ich. Das war etwas völlig neues für mich. Später habe ich sie geheiratet, damit habe ich gedacht hätte ich das Risiko umschifft, dass das passiert, was vorher eben immer passiert war, nämlich, dass sie mich verlässt weil es ihr zu eng wird.
Meine Frau hat leider starke psychische Probleme, der Vater war Alkoholiker. Nähe und vor allem Sex waren immer sehr schwierig. Ich übte mich in Vorsicht und Rücksichtnahme - aber habe nur etwas drunter gelitten, ich habe versucht ihr ein guter Ehepartner zu sein. Wir haben Kinder bekommen und ich war ein paar Jahre ganz zufrieden mit meinem Zustand.
Nach dem Umzug ins Eigenheim fingen die richtigen Probleme an. Ich veränderte mich gleichzeitig beruflich und meine allerliebste Mutter starb und ich fühlte mich sehr hilflos und alleine ohne ihren weisen Rat und ihre Anwesenheit. Meine Frau wurde zunehmend kranker. In der Ehe gab es viel viel Streit und ich versuchte zu arbeiten und gleichzeitig liebevoller Ehemann und Vater zu sein. Das steigerte sich bei ihr so lange bis vor etwa einem Jahr rauskam, dass meine Frau psychisch krank ist. Sie wurde in eine Klinik eingewiesen, blieb mehrere Woche dort und ihr wurde eine Form der Schizofrenie diagnostiziert. Seitdem muss sie Medikamente nehmen, das ist jetzt schon bald ein Jahr. Ihr Zustand ist eher apatisch, lustlos - nicht lebensfreudig. Es ist schwer Mann an ihrer Seite zu sein. Reden ist sehr schwer und sie kann kaum zuhören, ist nicht wirklich da. Seit dieser Zeit klammern sich die Kinder noch mehr an mich, als es sowieso schon der Fall war. Ich habe wiedereinmal versucht, für sie da zu sein, liebevoll zu sein. Ich habe einfach nur funktioniert.
Leider ist dann vor einem halben Jahr etwas passiert, was vielleicht nicht hätte sein dürfen.
Schon seit mehreren Jahren habe ich mit einer Freundin gechattet, die wesentlich jünger als ich ist, nämlich erst 19. Wir haben uns immer prima verstanden, haben ein sehr starkes Zusammengehörigkeitsgefühl entwickelt, sie wusste alles von mir, ich alles von ihr. So langsam hat sich etwas wichtiges draus entwickelt und es ist immer mehr draus geworden - obwohl ich von Anfang an mit beiden Füßen auf der Bremse stand und es nicht zulassen wollte. Aber diese Frau ist so fantastisch. Im letzten Sommer war es dann soweit. Ausgehen, Schmusen - Beziehung. Aber wir haben uns aufgrund des Altersunterschiedes und weil ich ja verheiratet bin beim Sex erstmal zurückhalten wollen, das war eine gemeinsame Entscheidung, die uns beiden recht war. Meine Frau hat durch ihre Krnakheit und Apatie davon erstmal nichts mitbekomen. Es folgte eine kurze Hochphase in der ich mich das ERSTE Mal seit 10 Jahren richtig verliebt fühlte, mit Schmetterlingen im Bauch und es ging mir einfach nur supergut. Dann folgte die Ernüchterung, denn ihre Eltern haben durch einen dummen Zufall rausbekommen was los ist. Sie sind ganz strickt dagegen, was ich auch verstehe, und arbeiten sehr stark gegen diese Beziehung.
Als der erste Schreck vorbei war entschieden wir gemeinsam, dass wir uns weiter sehen wollen und versuchten die Beziehung aufrecht zu erhalten, obwohl vieles gegen uns spricht. Aber wir konnten beide nicht voneinander ablassen und hatten die ehrliche Hoffnung, in 2 Jahren sieht es alles anders aus. Wir hatten einen Plan, wie wir auch meiner Frau gegenüber auftreten wollen, und wie das alles gehen soll.Wir chatteten weiter, trafen uns in Verstecken. Das hatte auch was schönes.
Doch leider sah ich sie immer seltener, weil ihre Angst entdeckt zu werden immer größer wurde. Im engen Umfeld in dem wir leben ist es fast unmöglich sich zu treffen, ohne das andere es mit bekämen. Anfang Oktober fing sie dann an sich immer weiter zurückzuziehen. Sie beteuerte hoch und heilig das sie mich noch liebt, aber gleichzeitig fing sie an , mehr auszugehen, immer weniger Zeit fürs chatten zu haben. Ich habe gekämpft wie ein Löwe. Ihr immer ins Gewissen geredet, ob sich unsere Beziehung denn nicht lohnen würde, dass man so etwas schönes doch nicht weg wirft. Sie sagte sie sieht das auch so, aber sie verhielt sich weiter zwiespältig, einerseits "ja ich liebe dich", andererseits, "meine Freunde sind mir wichtig", "mein Hobby ist mir sehr wichtig". Ihr Hobby ist sehr zeitintensiv. Und man sah sich immer seltener.
Und damit sind wir bei der aktuellen Situation angekommen: Ich liebe sie ganz fürchterlich, kann sie einfach nicht loslassen - sonst würde ich ja auch diese absurde Situation nicht in Kauf nehmen. Das erste Mal seit vielen Jahren lebte ich wieder auf - durch sie !! Sie ist so lebensbejahend, so fröhlich. Es ist so unbeschreiblich gut mit ihr. Sie ist beeindruckt von meiner Liebe aber gleichzeitig bekomme ich immer weniger von ihr. Sie hat kaum Zeit, teilweise gerechtfertigt, teilweise nicht. Ich renne ihr schon fast hinterher und bin immer verzweifelter. Sie sagt sie liebt mich, hält die Beziehung aber auf absoluter Sparflamme.
Und zu hause bei mir ist es so schwierig mit meiner Frau. Ich weiß einfach nicht mehr weiter. Inzwischen habe ich mich auch mit meiner Frau ausgesprochen und versuche mich nun krampfhaft an meiner Frau festzuhalten, während ich gleichzeitig den Eindruck habe, die Liebe meines Lebens entgleitet mir. Ich bin echt verzweifelt, und gleichzeitig auch sauer auf mich, warum kann ich meine Frau nicht mehr richtig lieben ? Das würde alles so viel einfacher machen. Was soll ich nur tun ?
Es graut mir vor Weihnachten.
Serafino
Lieber Serafino!
Erstmal herzlich willkommen in diesem Forum und fühle dich ganz doll gedrückt
.
Deine Situtation ist schon sehr verfahren.
Ich möchte dir bezüglich deiner Liebe nicht so große Hoffnungen machen. 19 habe ich selbst als ein sehr schwieriges Alter empfunden, in dem ich nicht wusste was ich will und wohin mein Weg gehen soll. Es stehen noch viele Veränderungen an. Studium, Ausbildung, erster Job. Das sind alles sehr einschneidende Erlebnisse im Leben einer jungen Frau, die sehr prägen und verändern. Es kommt der Wunsch nach neuer Beziehung, nach etwas aufregendem und nach verrückten Sachen, die sie gerne mit dir teilen möchte! Aber wie soll das gehen? Du als verantwortungsvoller Vater, der sich mit seiner Liebe nicht in der Öffentlichkeit zeigen kann?! Ich glaube diese Aspekte sind einfach vielleicht mal ein Gedanke wert!
Glaub mir - es hört sich sehr, sehr hart an - ich weiß - und vielleicht wirst du mich und dieses Forum auch verfluchen. Aber sei unbeirrt und schreibe weiter. Schreibe dir alles von der Seele! Es wird dir sehr helfen und deine Gedanken sortieren, strukturieren, ordnen und Klarheit schaffen. Und auch wenn es dir jetzt ausweglos erscheint - du wirst einen Weg einschlagen können, mit dem du glücklich wirst!! Glaube mir!!!
Was deine Frau betrifft: Puh. Sehr schwierig!!! Möchtest du für immer für sie da sein? Möchtest du immer damit Leben, dass sie gefangen ist in ihren zwei Persönlichkeiten? Kannst du das ertragen?
Ich für meinen Teil habe durch Trennung und Liebeskummer gelernt mir selbst treu zu bleiben und meinen eigenen ganz persönlichen Lebensweg einzuschlagen.
Ich wünsche dir viel Erfolg dabei und schreib alles auf, was dich bedrückt.
Erstmal herzlich willkommen in diesem Forum und fühle dich ganz doll gedrückt
.Deine Situtation ist schon sehr verfahren.
Ich möchte dir bezüglich deiner Liebe nicht so große Hoffnungen machen. 19 habe ich selbst als ein sehr schwieriges Alter empfunden, in dem ich nicht wusste was ich will und wohin mein Weg gehen soll. Es stehen noch viele Veränderungen an. Studium, Ausbildung, erster Job. Das sind alles sehr einschneidende Erlebnisse im Leben einer jungen Frau, die sehr prägen und verändern. Es kommt der Wunsch nach neuer Beziehung, nach etwas aufregendem und nach verrückten Sachen, die sie gerne mit dir teilen möchte! Aber wie soll das gehen? Du als verantwortungsvoller Vater, der sich mit seiner Liebe nicht in der Öffentlichkeit zeigen kann?! Ich glaube diese Aspekte sind einfach vielleicht mal ein Gedanke wert!
Glaub mir - es hört sich sehr, sehr hart an - ich weiß - und vielleicht wirst du mich und dieses Forum auch verfluchen. Aber sei unbeirrt und schreibe weiter. Schreibe dir alles von der Seele! Es wird dir sehr helfen und deine Gedanken sortieren, strukturieren, ordnen und Klarheit schaffen. Und auch wenn es dir jetzt ausweglos erscheint - du wirst einen Weg einschlagen können, mit dem du glücklich wirst!! Glaube mir!!!
Was deine Frau betrifft: Puh. Sehr schwierig!!! Möchtest du für immer für sie da sein? Möchtest du immer damit Leben, dass sie gefangen ist in ihren zwei Persönlichkeiten? Kannst du das ertragen?
Ich für meinen Teil habe durch Trennung und Liebeskummer gelernt mir selbst treu zu bleiben und meinen eigenen ganz persönlichen Lebensweg einzuschlagen.
Ich wünsche dir viel Erfolg dabei und schreib alles auf, was dich bedrückt.
Lieber Serafino,
vielen Dank, dass du den Mut hattest, deine Geschichte mit uns zu teilen. Immer wieder lese ich Geschichten hier im Forum, bei denen ich mich frage, was würde ich tun, wenn ich in diese Situation gekommen wäre und merke, dass es keine richtige oder falsche Lösung gibt. Es gibt so oder so immer Gewinner und Verlierer. Du musst dich fragen, was ist für dich das Beste, auch im Hinblick darauf, dass du ja in doppeltem Maße für deine Kinder da sein musst. Und das kannst du meiner Meinung nach nur, wenn es dir gut geht und du eine Entscheidung getroffen hast, mit der du leben kannst.
Allerdings kann auch ich mir nur schwer vorstellen, dass deiner 19 jährigen Freundin das Ausmaß an Verantwortung, dass du trägst, bewußt ist. Vielleicht überfordert diese Situation sie jetzt einfach, nachdem deine Frau und ihre Eltern Bescheid wissen und damit alle Heimlichkeiten, die ja auch sehr reizvoll sein können, vorbei sind. Es ist ein Unterschied zwischen der theoretischen Möglichkeit zusammen zu sein und der Praxis, in der eine kranke Ehefrau und zwei kleine Kinder auftauchen.
Lieber Serafino, ich wünsche dir viel Kraft und Mut für alles, was jetzt auf dich zukommt.
LG
Melia
vielen Dank, dass du den Mut hattest, deine Geschichte mit uns zu teilen. Immer wieder lese ich Geschichten hier im Forum, bei denen ich mich frage, was würde ich tun, wenn ich in diese Situation gekommen wäre und merke, dass es keine richtige oder falsche Lösung gibt. Es gibt so oder so immer Gewinner und Verlierer. Du musst dich fragen, was ist für dich das Beste, auch im Hinblick darauf, dass du ja in doppeltem Maße für deine Kinder da sein musst. Und das kannst du meiner Meinung nach nur, wenn es dir gut geht und du eine Entscheidung getroffen hast, mit der du leben kannst.
Allerdings kann auch ich mir nur schwer vorstellen, dass deiner 19 jährigen Freundin das Ausmaß an Verantwortung, dass du trägst, bewußt ist. Vielleicht überfordert diese Situation sie jetzt einfach, nachdem deine Frau und ihre Eltern Bescheid wissen und damit alle Heimlichkeiten, die ja auch sehr reizvoll sein können, vorbei sind. Es ist ein Unterschied zwischen der theoretischen Möglichkeit zusammen zu sein und der Praxis, in der eine kranke Ehefrau und zwei kleine Kinder auftauchen.
Lieber Serafino, ich wünsche dir viel Kraft und Mut für alles, was jetzt auf dich zukommt.
LG
Melia
Hallo Serafino!
Deine Geschichte hat mich sehr berührt - auch weil ich vor kurzem ebenfalls zwischen zwei Menschen hin und her gerissen war, mich aber schlussendlich aufgrund der Liebe für meinen Mann entschieden habe.
Wie auch bei einem anderem Thema, auf das ich geantwortet habe, möchte ich auch hier den Altersunterschied anmerken. Deine Freundin/ Geliebte/ Affäre ist 19 Jahre alt. Das Alter in dem man sich ausprobieren will. Wo man alles mitnehmen will was nur geht, jede Party besuchen und nichts verpassen will. Ja und auch das Alter in dem bei dem meisten Liebe zwar ein starkes Gefühl ist, aber die Ausmaße dessen sind einem noch nicht wirklich bewusst bzw. abzuschätzen. Ich persönlich - so hart es klingen mag - würde meinen, dass sie dich mag und vielleicht auch etwas verliebt ist, aber Liebe ist in diesem Fall vielleicht ein zu großes Wort. Nun sind auch Ihre Eltern (verständlicherweise) gegen Eure Beziehung und das bedeutet für Sie immer mehr Stress. Du schreibst selbst das es für euch nicht einfach ist, euch zu treffen und wenn ihr "erwischt" werdet drohen ihr schon wieder die nächsten Probleme. Wie lange wird sie das ertragen können. Dann noch die Verantwortung zu wissen, dass sie in eine Ehe mit Kindern drängt. Wie geht sie damit um, dass wird ihr vermutlich auch den Kopf zerbrechen und da braucht sie eventl. auch Abstand und Zeit für sich, ihre Hobbys und Freunde.
Viel wichtiger ist aus meiner Sicht, dass du für dich und deine Familie die richtige Entscheidung triffst. Deine Frau hat Schizofrenie und das ist, denke ich, sehr schwer damit umzugehen (für euch beide). Das ist auch der Grund warum du für deine neue Beziehung so empfänglich bist und sie dir so gut tut, da es eine Abwechslung ist und du alles andere zumindest einen Augenblick (nämlich den Augenblick den du bei ihr bist) vergessen kannst. Du hast alles versucht um ein guter Mann und Vater zu sein. Dies wirst du sicherlich auch weiterhin tun, aber irgendwann kommt der Punkt an du dich entscheiden musst, ob du das so alles noch tragen kannst oder ob es dir vielleicht nicht gut tut und du daran kaputt gehst. Du hast ja auch mitgeteilt, dass die Liebe zu deiner Frau verändert ist - stellt sich die Frage, ob noch genügend Liebe vorhanden ist, um diese Situation gemeinsam zu meistern. Fehlt vielleicht die Liebe und die Kraft, dann solltet Ihr die Konsequenzen ziehen (auch zum Wohle der Kinder). Du bist 41 und dir stehen auch nach einer Trennung (so hart es werden mag), wenn du wieder zu dir gefunden hast, alle Türen für eine neue Liebe offen...
Ich wünsche dir alles Gute und viel Kraft (bei der Entscheidung) ...
LG
Ostwind2010
Deine Geschichte hat mich sehr berührt - auch weil ich vor kurzem ebenfalls zwischen zwei Menschen hin und her gerissen war, mich aber schlussendlich aufgrund der Liebe für meinen Mann entschieden habe.
Wie auch bei einem anderem Thema, auf das ich geantwortet habe, möchte ich auch hier den Altersunterschied anmerken. Deine Freundin/ Geliebte/ Affäre ist 19 Jahre alt. Das Alter in dem man sich ausprobieren will. Wo man alles mitnehmen will was nur geht, jede Party besuchen und nichts verpassen will. Ja und auch das Alter in dem bei dem meisten Liebe zwar ein starkes Gefühl ist, aber die Ausmaße dessen sind einem noch nicht wirklich bewusst bzw. abzuschätzen. Ich persönlich - so hart es klingen mag - würde meinen, dass sie dich mag und vielleicht auch etwas verliebt ist, aber Liebe ist in diesem Fall vielleicht ein zu großes Wort. Nun sind auch Ihre Eltern (verständlicherweise) gegen Eure Beziehung und das bedeutet für Sie immer mehr Stress. Du schreibst selbst das es für euch nicht einfach ist, euch zu treffen und wenn ihr "erwischt" werdet drohen ihr schon wieder die nächsten Probleme. Wie lange wird sie das ertragen können. Dann noch die Verantwortung zu wissen, dass sie in eine Ehe mit Kindern drängt. Wie geht sie damit um, dass wird ihr vermutlich auch den Kopf zerbrechen und da braucht sie eventl. auch Abstand und Zeit für sich, ihre Hobbys und Freunde.
Viel wichtiger ist aus meiner Sicht, dass du für dich und deine Familie die richtige Entscheidung triffst. Deine Frau hat Schizofrenie und das ist, denke ich, sehr schwer damit umzugehen (für euch beide). Das ist auch der Grund warum du für deine neue Beziehung so empfänglich bist und sie dir so gut tut, da es eine Abwechslung ist und du alles andere zumindest einen Augenblick (nämlich den Augenblick den du bei ihr bist) vergessen kannst. Du hast alles versucht um ein guter Mann und Vater zu sein. Dies wirst du sicherlich auch weiterhin tun, aber irgendwann kommt der Punkt an du dich entscheiden musst, ob du das so alles noch tragen kannst oder ob es dir vielleicht nicht gut tut und du daran kaputt gehst. Du hast ja auch mitgeteilt, dass die Liebe zu deiner Frau verändert ist - stellt sich die Frage, ob noch genügend Liebe vorhanden ist, um diese Situation gemeinsam zu meistern. Fehlt vielleicht die Liebe und die Kraft, dann solltet Ihr die Konsequenzen ziehen (auch zum Wohle der Kinder). Du bist 41 und dir stehen auch nach einer Trennung (so hart es werden mag), wenn du wieder zu dir gefunden hast, alle Türen für eine neue Liebe offen...
Ich wünsche dir alles Gute und viel Kraft (bei der Entscheidung) ...
LG
Ostwind2010
Liebe Pinguin, Melia und Wirbelwind2010 --
habt vielen Dank für eure netten Antworten. Ihr habt mir wirklich großen Mut gemacht und nun kann ich ab und zu hier vorbeischauen, und nochmal nachlesen, was ihr geschrieben habt, das ist ganz toll von euch ! Danke !!
Ja, ich erkenne, wenn ich versuche rational zu bleiben, dass meine Kinder das wichtigste sind und dass ich sie als allererstes mit in meine Überlegungen einbeziehen muss, wie auch immer eine gute Lösung aussehen mag.
Der Kontakt mit meiner so geliebten jungen Freundin schwindet inzwischen dahin. Heute gab es kaum Kontakt und ein klärendes Gespräch - wohl nur per chat - steht an. Ich fühle mich sehr schlecht dabei, aber ich versuche mir selbst den Abstand einzureden - denn ich weiss im Prinzip was kommen wird.
Wir hatten viel Kontakt über Facebook. Bei einem Ende der Beziehung würde ich wohl auch ein Ende der Freundschaft anpeilen, und das wird eine sehr schwierige Geschichte, denn das wird sie nicht wollen, und ich werde vielleicht schwach werden, weil ich sie ja noch so sehr liebe !
Aber eigentlich weiss ich, dass es besser ist, wenn sie auch vollständig aus meinem Leben ausscheidet und ich aus ihrem. Denn man stelle sich mal vor ich akzeptiere eine Freundschaft in der Hoffnung sie kommt vielleicht doch nochmal wieder, und in einem halben Jahr steht eine Nachricht auf meinem Board dass sie ihren Status auf "vergeben" gesetzt hat --- der blanke Horror ! das wäre kaum zu ertragen für mich. Sie wird vielleicht dagegen halten, dass wir ja noch Freunde sein können. (was ich nicht glaube) Es wird nicht einfach für mich :-(
Aber eine positive Sache gibt es doch: Ich habe gemerkt, dass ich offensichtlich noch eine gewisse Attraktivität besitze - etwas was ich vorher nicht mehr für möglich gehalten hatte. Und ihr habt mir diesbezüglich auch Mut gemacht .
Das eigentlich viel wichtigere Thema sind meine wackelige Ehe und meine Kinder - ihr merkt ich versuche so rational wie möglich an die Sache ranzugehen. Es müssen wohl erst ein paar Tage vergehen, dann weiss ich mehr (und dann werde ich mich wohl mit meinem Liebeskummer hier melden ;-) )
habt vielen Dank für eure netten Antworten. Ihr habt mir wirklich großen Mut gemacht und nun kann ich ab und zu hier vorbeischauen, und nochmal nachlesen, was ihr geschrieben habt, das ist ganz toll von euch ! Danke !!
Ja, ich erkenne, wenn ich versuche rational zu bleiben, dass meine Kinder das wichtigste sind und dass ich sie als allererstes mit in meine Überlegungen einbeziehen muss, wie auch immer eine gute Lösung aussehen mag.
Der Kontakt mit meiner so geliebten jungen Freundin schwindet inzwischen dahin. Heute gab es kaum Kontakt und ein klärendes Gespräch - wohl nur per chat - steht an. Ich fühle mich sehr schlecht dabei, aber ich versuche mir selbst den Abstand einzureden - denn ich weiss im Prinzip was kommen wird.
Wir hatten viel Kontakt über Facebook. Bei einem Ende der Beziehung würde ich wohl auch ein Ende der Freundschaft anpeilen, und das wird eine sehr schwierige Geschichte, denn das wird sie nicht wollen, und ich werde vielleicht schwach werden, weil ich sie ja noch so sehr liebe !
Aber eigentlich weiss ich, dass es besser ist, wenn sie auch vollständig aus meinem Leben ausscheidet und ich aus ihrem. Denn man stelle sich mal vor ich akzeptiere eine Freundschaft in der Hoffnung sie kommt vielleicht doch nochmal wieder, und in einem halben Jahr steht eine Nachricht auf meinem Board dass sie ihren Status auf "vergeben" gesetzt hat --- der blanke Horror ! das wäre kaum zu ertragen für mich. Sie wird vielleicht dagegen halten, dass wir ja noch Freunde sein können. (was ich nicht glaube) Es wird nicht einfach für mich :-(
Aber eine positive Sache gibt es doch: Ich habe gemerkt, dass ich offensichtlich noch eine gewisse Attraktivität besitze - etwas was ich vorher nicht mehr für möglich gehalten hatte. Und ihr habt mir diesbezüglich auch Mut gemacht .
Das eigentlich viel wichtigere Thema sind meine wackelige Ehe und meine Kinder - ihr merkt ich versuche so rational wie möglich an die Sache ranzugehen. Es müssen wohl erst ein paar Tage vergehen, dann weiss ich mehr (und dann werde ich mich wohl mit meinem Liebeskummer hier melden ;-) )
Hallo Serafino!
Gut das du alles versuchst rational zusehen und nicht durch die rosa-rote Brille des Verliebtseins, aber du hast erkannt das dafür zuviele Personen und vorallem deine Kinder mit im Spiel sind.
Ich gebe dir, auch aus eigener Erfahrung, recht in dem Punkt das ein klarer Schlussstrich zu deiner Freundin mit Kontaktsperre wohl für dich das beste sein wird. Natürlich wirst du sie vermissen, an sie denke und wünschen das du von ihr hörst (wenn auch um "nur" zu wissen wie es ihr geht). Glaub mir ich weiß wie das ist, da ich das auch erst hinter mir habe, obwohl hat man das je richtig hinter sich wenn der andere einen so tief berührt hat
- du wirst sie vermutlich immer irgendwie im Herzen behalten. Ich denke, du weißt was ich meine. Der Kontaktabbruch wird auch für dich wichtig sein, um zu erkennen, ob und wie deine wackelnde Ehe weiter gehen kann - aber lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Was die richtige Entscheidung für dich ist kannst du erst erkennen wenn du mit deiner Freundin (so gut es halt geht) keinen Kontakt hast, um dich mal auf dich und deine Familie zu konzentrieren... - und ja den positiven Aspekt der verfahreren Situation hast du bereits für dich erkannt - die Attraktivität (bewahre dir diese Erkenntnis und gehe mit offenen Augen durch die Welt, du wirst sehen, dass nicht nur deine Freundin darauf reagiert
).
Ich wünsche dir viel Kraft und halt uns auf dem Laufenden.
LG
Wirbelwind2010
Gut das du alles versuchst rational zusehen und nicht durch die rosa-rote Brille des Verliebtseins, aber du hast erkannt das dafür zuviele Personen und vorallem deine Kinder mit im Spiel sind.
Ich gebe dir, auch aus eigener Erfahrung, recht in dem Punkt das ein klarer Schlussstrich zu deiner Freundin mit Kontaktsperre wohl für dich das beste sein wird. Natürlich wirst du sie vermissen, an sie denke und wünschen das du von ihr hörst (wenn auch um "nur" zu wissen wie es ihr geht). Glaub mir ich weiß wie das ist, da ich das auch erst hinter mir habe, obwohl hat man das je richtig hinter sich wenn der andere einen so tief berührt hat
- du wirst sie vermutlich immer irgendwie im Herzen behalten. Ich denke, du weißt was ich meine. Der Kontaktabbruch wird auch für dich wichtig sein, um zu erkennen, ob und wie deine wackelnde Ehe weiter gehen kann - aber lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Was die richtige Entscheidung für dich ist kannst du erst erkennen wenn du mit deiner Freundin (so gut es halt geht) keinen Kontakt hast, um dich mal auf dich und deine Familie zu konzentrieren... - und ja den positiven Aspekt der verfahreren Situation hast du bereits für dich erkannt - die Attraktivität (bewahre dir diese Erkenntnis und gehe mit offenen Augen durch die Welt, du wirst sehen, dass nicht nur deine Freundin darauf reagiert
). Ich wünsche dir viel Kraft und halt uns auf dem Laufenden.
LG
Wirbelwind2010
Soeben habe ich erstaunt festgestellt, dass mein Beitrag von Anfang Dezember ist, also sehr lange her. Und gleichzeitig habe ich gesehen, dass sich seitdem nicht viel verändert hatte. Bis Montag Abend, wo für mich eine Welt zusammen gebrochen ist ! :-( Nun habe ich entsetzlichen Liebeskummer, und viele verwirrende Gedanken belasten mich so, dass ich überhaupt nicht arbeiten oder etwas sinnvolles mit meiner zeit machen kann.
In den letzten Wochen habe ich auch weiter immer weniger von meiner jungen Freundin gehabt, krampfhaft versucht sie bei mir zu halten, obwohl ihr Freunde, Feten und Feste (und andere Männer ?) immer wichtiger und ich immer unwichtiger geworden bin. Und ich habe mich immer weiter von meiner Frau und den Kindern entfernt, nur um etwas Kontakt zu meiner vermeintlichen Freundin zu haben (man hört hier sicher die Enttäuschung raus).
Zu Weihnachten hatte ich einen Versuch gestartet, und meine Freundin / Geliebte um eine Auszeit gebeten, weil ich gerne besser verstehen musste, was in der Ehe noch funktioniert, und was ich da eigentlich überhaupt noch will. Das konnte sie nicht akzeptieren, und nach wenigen Tagen, war dann doch wieder fast alles wie vorher, weil ich so verliebt und schwach war.
Doch nun, und deshalb schreibe ich, ist die endgültige Veränderung in Sicht.
Sie leugnet es, aber ich vermute dass meine junge Freundin jemanden anderes hat. Zu ihrer Entlastung könnte man annehmen, vielleicht ist da jemand, sie weiss es nur noch nicht. Sie sagt sie ist sich nicht mehr so sicher, der Unterschied ist so gross, es wird nicht klappen können, was soll der Freundeskreis denken, was wird die Familie sagen und ähnliches (siehe mein alter Beitrag zur Erklärung).
Morgen ist es soweit ! Wir werden uns treffen und ich denke da wird dann Schluss sein. Ich bin sehr enttäuscht von ihr und traurig und sauer.
Seitdem ich das weiss, habe ich mich ständig gefragt, was will ich eigentlich ? Gleichzeitig versuche ich in meine Ehe zu flüchten, wünsche mir nichts sehnlicher, als das ich meine Frau einfach wieder bedingungslos lieben könnte. Habe mit ihr gesprochen, mich entschuldigt.
Etwas was mich sehr beeindruckt ist, dass meine Frau die ganze Zeit, obwohl sie sehr krank ist, obwohl sie wusste, was los ist, zu mir gehalten hat. Wenn das nicht ein rationaler Grund ist, um zu sagen, sie hat mich verdient, dann weiss ich auch nicht. 13 Jahre - das muss uns doch erstmal jemand nach machen.
Gleichzeitig ärger ich mich über mich selbst, wie konnte ich mich nur so ablenken, das für meine Kinder, meine Frau fast gar nichts mehr übrig blieb ? Ich fühle mich schuldig.
Ich habe Angst vor dem Treffen morgen, wenn ich zaubern könnte, würde ich mir wünschen, dass meine Freundin wieder zu mir hält, so wie im Traumsommer. Gleichzeitig ist mir klar, dass das Vertrauen endgültig vorbei ist, es also eigentlich auch von meiner Seite gar nichts anderes geben kann als eine Ende der "Beziehung".
Hilfe ! :-/
In den letzten Wochen habe ich auch weiter immer weniger von meiner jungen Freundin gehabt, krampfhaft versucht sie bei mir zu halten, obwohl ihr Freunde, Feten und Feste (und andere Männer ?) immer wichtiger und ich immer unwichtiger geworden bin. Und ich habe mich immer weiter von meiner Frau und den Kindern entfernt, nur um etwas Kontakt zu meiner vermeintlichen Freundin zu haben (man hört hier sicher die Enttäuschung raus).
Zu Weihnachten hatte ich einen Versuch gestartet, und meine Freundin / Geliebte um eine Auszeit gebeten, weil ich gerne besser verstehen musste, was in der Ehe noch funktioniert, und was ich da eigentlich überhaupt noch will. Das konnte sie nicht akzeptieren, und nach wenigen Tagen, war dann doch wieder fast alles wie vorher, weil ich so verliebt und schwach war.
Doch nun, und deshalb schreibe ich, ist die endgültige Veränderung in Sicht.
Sie leugnet es, aber ich vermute dass meine junge Freundin jemanden anderes hat. Zu ihrer Entlastung könnte man annehmen, vielleicht ist da jemand, sie weiss es nur noch nicht. Sie sagt sie ist sich nicht mehr so sicher, der Unterschied ist so gross, es wird nicht klappen können, was soll der Freundeskreis denken, was wird die Familie sagen und ähnliches (siehe mein alter Beitrag zur Erklärung).
Morgen ist es soweit ! Wir werden uns treffen und ich denke da wird dann Schluss sein. Ich bin sehr enttäuscht von ihr und traurig und sauer.
Seitdem ich das weiss, habe ich mich ständig gefragt, was will ich eigentlich ? Gleichzeitig versuche ich in meine Ehe zu flüchten, wünsche mir nichts sehnlicher, als das ich meine Frau einfach wieder bedingungslos lieben könnte. Habe mit ihr gesprochen, mich entschuldigt.
Etwas was mich sehr beeindruckt ist, dass meine Frau die ganze Zeit, obwohl sie sehr krank ist, obwohl sie wusste, was los ist, zu mir gehalten hat. Wenn das nicht ein rationaler Grund ist, um zu sagen, sie hat mich verdient, dann weiss ich auch nicht. 13 Jahre - das muss uns doch erstmal jemand nach machen.
Gleichzeitig ärger ich mich über mich selbst, wie konnte ich mich nur so ablenken, das für meine Kinder, meine Frau fast gar nichts mehr übrig blieb ? Ich fühle mich schuldig.
Ich habe Angst vor dem Treffen morgen, wenn ich zaubern könnte, würde ich mir wünschen, dass meine Freundin wieder zu mir hält, so wie im Traumsommer. Gleichzeitig ist mir klar, dass das Vertrauen endgültig vorbei ist, es also eigentlich auch von meiner Seite gar nichts anderes geben kann als eine Ende der "Beziehung".
Hilfe ! :-/
Hallo Serafino,
aus deinen Beiträgen lese ich, dass du unglücklich in deiner Ehe bist. Warum kannst du dich von deiner Frau nicht trennen, wenn du sie nicht mehr lieben kannst? Was wären für dich die schlimmsten Folgen?
Hast du dir schon Gedanken gemacht, wie dein Leben zukünftig in einer lieblosen Ehe aussehen wird?
Aus meinen Erlebnissen, weiss ich wie es ist sich an eine Beziehung zu klammern, obwohl an Gefühlen nichts mehr da ist. Aus rationalen Gründen die Ehe fortsetzen wird dich unglücklich machen.
Vielleicht ist deine Frau auch krank geworden, weil sie gespürt hat, dass zwischen euch keine Liebe mehr ist? Eine Trennung würde ihr vielleicht gut tun. Ein Versuch ist es immer wert. Du kannst doc h jederzeit zu ihr zurück, wenn sie immer Verständins für dich hat.
Du hast dich gefragt was du willst. Das hat dir doch dein Herz schon gesagt. Hat deine Freundin den Abstand gesucht, weil du dich nicht von deiner Frau trennen kannst? Das ist mal so ein Gedanke, der bei mir ankommt. Wahrscheinlich hat sie keine Lust mehr ewig auf dich zu warten, da du noch so an deiner Frau hängst. Deine Freundinist noch so jung und ist verunsichert, hätte von dir mehr Rückhalt gebraucht.
Den Grund deine Frau nicht zu verlassen, hast du bereits schon gefunden:
Sie hält zu dir, obwohl du eine andere Frau hattest. Hast du dich schon gefragt warum sie zu dir hält, wenn nicht aus Liebe zu dir?
Warum fühlst du dich jetzt schuldig? Hat deine Frau nicht mit dazu beigetragen?
Angenommen deine Freundin würde sich wieder mit dir treffen, wärst du dann bereit dich von deiner Frau zu trennen?
Eins hab ich noch nicht vestanden. Warum vertraust du deiner Freundin nicht? Du weisst doch nicht was sie gerade macht oder doch? Das sind alles nur Vermutungen. Z.Bsp. sie hätte einen Neuen.
Willst du tatsächlich das Ende der Beziehung, obwohl sie die große Liebe ist? Ich frag das jetzt mal, weil ich das einfach nicht verstehe.
Grüße
Südwind
aus deinen Beiträgen lese ich, dass du unglücklich in deiner Ehe bist. Warum kannst du dich von deiner Frau nicht trennen, wenn du sie nicht mehr lieben kannst? Was wären für dich die schlimmsten Folgen?
Hast du dir schon Gedanken gemacht, wie dein Leben zukünftig in einer lieblosen Ehe aussehen wird?
Aus meinen Erlebnissen, weiss ich wie es ist sich an eine Beziehung zu klammern, obwohl an Gefühlen nichts mehr da ist. Aus rationalen Gründen die Ehe fortsetzen wird dich unglücklich machen.
Vielleicht ist deine Frau auch krank geworden, weil sie gespürt hat, dass zwischen euch keine Liebe mehr ist? Eine Trennung würde ihr vielleicht gut tun. Ein Versuch ist es immer wert. Du kannst doc h jederzeit zu ihr zurück, wenn sie immer Verständins für dich hat.
Du hast dich gefragt was du willst. Das hat dir doch dein Herz schon gesagt. Hat deine Freundin den Abstand gesucht, weil du dich nicht von deiner Frau trennen kannst? Das ist mal so ein Gedanke, der bei mir ankommt. Wahrscheinlich hat sie keine Lust mehr ewig auf dich zu warten, da du noch so an deiner Frau hängst. Deine Freundinist noch so jung und ist verunsichert, hätte von dir mehr Rückhalt gebraucht.
Den Grund deine Frau nicht zu verlassen, hast du bereits schon gefunden:
Sie hält zu dir, obwohl du eine andere Frau hattest. Hast du dich schon gefragt warum sie zu dir hält, wenn nicht aus Liebe zu dir?
Warum fühlst du dich jetzt schuldig? Hat deine Frau nicht mit dazu beigetragen?
Angenommen deine Freundin würde sich wieder mit dir treffen, wärst du dann bereit dich von deiner Frau zu trennen?
Eins hab ich noch nicht vestanden. Warum vertraust du deiner Freundin nicht? Du weisst doch nicht was sie gerade macht oder doch? Das sind alles nur Vermutungen. Z.Bsp. sie hätte einen Neuen.
Willst du tatsächlich das Ende der Beziehung, obwohl sie die große Liebe ist? Ich frag das jetzt mal, weil ich das einfach nicht verstehe.
Grüße
Südwind
Ähnliche Themen
-
Liebeskummer Hilfe »-
Ich habe Schlußgemacht und er lacht.
(18. November 2010, 18:18)
-
Liebeskummer Hilfe »-
Hat es noch einen Sinn?
(18. November 2010, 16:56)
-
Liebeskummer Hilfe »-
Liebe??
(24. November 2010, 08:56)
-
Beziehungs-Probleme »-
wie distanzieren ? Bin so unglücklich....
(11. Juli 2010, 15:28)
