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Yuliii86

unregistriert

1

Dienstag, 16. November 2010, 11:27

Ausweglos

Hallo zusammen,

hier die Kurzfassung: im Februar 2009 bin ich mit einem tollen Mann zusammengekommen, in den ich sehr verliebt und der für mich perfekt war (zumindest optisch)
Nach 7 Monaten bin ich mit in seine Wohnung eingezogen, da wir uns eine Zukunft zusammen vorstellen konnten und sehr glücklich waren.
Leider war die Beziehung von Anfang an sehr schwierig... mein Freund hatte vor mir schon sehr viele (wenn auch nur kurze) Beziehungen und Affären, seine längste vor mir dauerte knapp über ein Jahr. Außerdem hatte er oft und regelmäßig mit einer Exfreundin Kontakt und meldete sich hauptsächlich dann bei ihr, wenn wir Streit hatten, was mich natürlich sehr verletzte. Leider konnte er das nie abstellen und so begann der Teufelskreis.
Dazu kam seine ständige Unzufriedenheit wegen seiner Arbeit und da er aus Ostdeutschland relativ frisch in die Stadt gezogen war, hatte er außer mir auch nur einen guten Freund, also bekam ich sehr viel Frust ab.
Letztendlich endete es so, dass er so eine Art Depression bekam, das war im März diesen Jahres. Er weinte oft und wusste einfach nicht, was mit ihm los ist... ich wollte ihm helfen und für ihn da sein, aber oft stieß er mich weg!
Im Mai wurde das Ganze so schlimm (er war auch sehr aggressiv), dass wir beschlossen, uns räumlich zu trennen, um so die Beziehung zu retten. Leider entschied er sich dann innerhalb von 2 Wochen gegen mich und hatte auch sofort eine neue Freundin. Soviel mal dazu!

Inzwischen sind 5 Monate vergangen und ich bin zwar wieder ziemlich selbstständig und viel unterwegs, aber vergessen kann ich nicht so richtig. Mit seiner Freundin ist er immer noch zusammen und will auch nach wie vor nie wieder Kontakt zu mir haben, weil einfach "zu viel passiert sei" und er keinerlei Gefühle mehr für mich habe.
Vor kurzem habe ich erfahren, dass er im September nun wirklich einen psychischen Zusammenbruch hatte (also ganz ohne mein Zutun), seitdem krankgeschrieben und auch arbeitslos ist, Antidepressiva und Schlaftabletten nehmen muss und eine Therapie macht.
Einerseits freut mich ein wenig, dass es ihm nun auch so schlecht geht, nachdem ich monatelang wegen ihm total am Boden war. Andererseits tut er mir leid, da scheinbar nicht mal eine neue Liebe ihm helfen konnte, seine Probleme zu überwinden und ich wäre nach wie vor gerne für ihn da.

Leider ist für mich noch kein Ende in Sicht und ich hätte ihn immer noch gern als Freund zurück. Ich glaube jedoch nicht, dass jemals noch ein Funken Hoffnung für mich bestehen wird

2

Dienstag, 16. November 2010, 11:52

Ehrlich??

Du willst ihn wirklich als Freund zurück? Bist Du Dir wirklich sicher? Wenn Du Dir was gutes tun willst, dann lass die Finger von dem Kerl. Was vermisst Du denn? Wenn ihr Streit hattet hat er nix besseres zu tun als eine ex anzuschreiben? Wie bescheuert ist das denn.....Kann es sein das diese Mann viel Bestätigung braucht?

Was mir aber aufgefallen ist, das Du schreibst das er gut aussieht...kann es sein das es das ist was Du vermisst? Einen Mann den man vorzeigen kann? Der wenn er vor Dir steht zum schmelzen bringt? Mhhh sorry das ist seine Hülle, wichtig ist doch der Kern, oder? Was willst Du mit einem Mann der eine schöne Hülle hat, aber der Kern ist so gut wie leer, bzw. er ist mit sich selbst so beschäftigt das er nicht beziehungsfähig ist?

Ich habe selbst diese Erfahrung gemacht, mit so einem Menschen kann man nicht glücklich werden. Das er nicht in der Lage ist eine Beziehung länger als ein Jahr zu führen spricht doch Bände. Solche können keine ausgewogene Beziehung führen, mit Deinen Problemen stehst Du immer alleine da...

Tu Dir was gutes und denk an Dich....Für jeden Topf gibt es einen Deckel, aber der Deckel passt einfach nicht. Was nicht passt kann nicht passend gemacht werden...

LG

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