Guten Morgen,
vor 3 1/2 Monaten kam mein ex zu mir und wollte eine Beziehungspause. Ich war ersmal geschockt, aber da unsere Beziehung alles andere als gut lief bin ich darauf eingegangen, obwohl ich es nicht gut fand. Ich habe was die Pause anging Regeln aufgesetzt. Sollte er über eine Bestimmte Grenze gehen, bin ich mit Kind weg. Ab da fing das Problem an. Er besucht das Abendgymnasium und kiregt in Mathe Nachhilfe von einer Klassenkameradin. Dann habe ich gemerkt, dass er bis tief in die Nacht mit ihr über I-Net schreibt und da wurde ich unruhiger, und fing an seine Nachrichten zu lesen. Sie trafen mich wie ein Schlag ins Gesicht. Es ging nicht mehr nur um Nachhilfe. Anscheinend haben sie schon Pläne für die Zukunft gemacht. Sie schrieb ihm, dass es doch besser wäre wenn er mir die Wahrheit sagt. Dann schrieb sie, er soll mir doch nicht die Wahrheit sagen. Sie hat wohl schon mit ihren Elter darüber gesprochen und die hätten gesagt, er sollte mir doch die Wahrheit sagen. Einige Tage hatter er sich wohl bei ihr nicht gemeldet und sie fragte nach, ob er es sich mit ihr anders überlegt hat. Ich erfuhr, dass er sich mit ihr zum Frühstück und auch so getroffen hat. Nach zwei Wochen stellte ich ihn zu Rede und er erzählte mir, dass er sie mal zum Bahnhof gefahren hat und er sie dort geküsst hat, aber mehr sei zwischen ihnen nicht gelaufen. Er weiss nicht warum, er war durcheinander und es ist einfach passiert. Daraufhin bin ich zusammengebrochen und habe tagelang nur geweint. Habe zwei Tage ihn angefleht uns noch eine Chance zu geben. Er gab uns aus Mitleid die zweite Chance und sagte, er ist der Meinung, dass es keine gute Idee sei, weil er keine Gefühle für mich hat und mich nicht mehr liebt. Dennoch wollte er ernsthaft wie ich an dieser Chance arbeiten. Er wollte sich mir ihr dann noch ein Mal treffen und mit ihr deden und ihr sagen was Sache ist. Paar Tage später lesen ich eine Email von ihr an meinen ex, in der sie schreibt, sie kommt am WE in die Stadt...und "ich vermisse dich auch". Nach dieser Nachricht bin ich innerlich gestorben. Wir haben die Kündigung für die Wohnung geschrieben, ich habe meine Sachen gepackt, meine Tochter genommen und habe mich zu meinen Eltern fahren lassen. Von da an hat er jede Nacht nicht mehr in der Wohnung geschlafen sondern bei ihr. Ich habe mich gefühlt, wie in der Mitte durchgebrochen. Habe Wochenlang geweint. Konnte mich nicht einmal um meine Tochter kümmern, das hat meine Mama gemacht. Zu wissen, dass er bei ihr ist war die Hölle. Ich konnte nicht essen nicht schlafen, alles was ich hatte, hat sich in Luft aufgelöst. Nachdem wir die Besuchszeiten unserer Tochter geklärt hatten, brach ich den Kontakt zu ihm ab. Er meldete sich immer wieder. Wir trafen uns wieder, weil er mir noch was zu sagen hatte. Nach dem Treffen ging es mir noch schlechter, weil ich wie gehofft doch nicht das gehört habe was ich hören wollte. Er hörte damit nicht auf. Meldete sich wieder, wir trafen uns und mir ging es wieder schlecht. Nach zwei Monaten machte ich immer noch keine Vortschritte und besser gings mir auch nicht. Die Zeit war gekommen in die Wohnung zu fahren und meine Sachen zu packen. Dort angekommen war er zuhause. Wir unterhielten uns wieder und er eröffnete mir "mit dem heutigen Wissen hätte ich mich damals anders entschieden" Da waren die Worte, die ich hören wollte! Abens rief er mich überraschend an und teilte mir mit, dass er bei ihr war und ihr gesagt hat, dass ihm seine Familie wichtig ist und er uns zurück will.
Das wir jetzt nicht da anfangen können wo wir aufgehört haben ist mir klar, aber ich bin der Meinung, dass seinerseits mehr kommen muss als es tut mir leid. Wir haben jetzt seit drei Wochen Kontakt und das einzige was von ihm nach der ganzen Geschichte kam war: "Es tut mir leid, durch den ganzen stress in der Beziehung hab ich vergessen was mir wichtig ist. Jetzt weiss ich, dass du und meine Tochter mein Leben sind und ich ohne euch nicht leben möchte". Vor einer Woche sagte er mir, dass er mich heiraten möchte. Er jetzt ein wenig sparen will um mir einen Ring zu schenken. Und in zwei Jahren können wir dann heiraten, wenn wir Geld haben. Klingt ja alles schön und gut, aber das reicht mir nicht. Ich finde seinerseits kommt als Entschuldigung und Wiedergutmachung zu wenig. Ein Paar nette Worte und das wars. Nicht mal eine Rose als Entschuldigung geschenkt, nichts außer Worte. Würdet ihr euch damit als Entschuldigung für seine Tat abfinden? Ich glaube ich würde es ihm damit zu einfach machen. Du baust rießen Mist und mit ein wenig Honig um den Mund schmieren wird alles wieder gut? Ich weiss so langsam nicht was ich tun soll.
VLG