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Mittwoch, 13. Oktober 2010, 03:05

Zum ca.100ten mal getrennt vom gleichen Partner

Hallo ich weiß garnicht wo ich anfangen soll.Ich hab hie schon oft indiesem Forum Beiträge gelesen und irgendwie hat mir das bisher auch immer mal geholfen aber bis jetzt habe ich nicht wirklich was gefunden was meiner Situation entspricht.
Ich bin noch garnicht allzu lange mit meinem Freund/exfreund zusammen knapp 2 jahre erst und ich weiß ich habe am anfang ziemlichen mist gebaut aber er sagt immer er hat mir verziehen. jedes mal jedoch wenn wir diskutieren wird er verbal so grausam zu mir und sagt Dinge zu mir die ich nochnichtmal meinem Feind sagen würde. er provoziert mich. ich bin aber immer wieder zu schwach oder was weiß ich und komme wieder zu ihm zurück weil so grauenvoll wie es ist so schön ist es auch manchmal. ich weiß einfach nicht wie ich davon wegkomme und ich habe so lange gekämpft ihm zu helfen (weil einfach, im psychologischen Sinne, ist er auch nicht) ich habe grad einfach nicht mehr die Kraft.
ich liebe ihn und weiß doch das es nichts bring ich hätte einfach gerne ein paar tips wie ich mich verhalten soll um wieder frei zu sein...von schulgefühlen und für die welt---
10000 Dank für eure antworten
Elf

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »elf« (13. Oktober 2010, 15:15)


Stonehenge

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2

Mittwoch, 13. Oktober 2010, 07:06

Hallo Elf,

erste einmal solltest Du Dich von Deinen Schuldgefühlen befreien.
Denn egal was passiert ist, es kann nicht wieder rückgängig gemacht werden. Jeder macht Fehler, jeder macht mal einen Fehltritt. Wir sind alle nur Menschen mit Emotionen. Wichtig ist für Dich, dass Du den Fehler eingesehen hast und Deinem Freund das klar gemacht hast.

Wenn er Dich aber weiterhin beleidigt und Dich fertig macht, so solltest Du Dir die Fragen stellen: Will ich das? Kann ich so weiterleben? Werde ich so glücklich? Wenn Du alle Fragen mit "Nein" beantwortet hast, kannst Du Dich jetzt fragen: Wie geht es weiter? Was kann ich tun um wieder glücklich zu werden?

Wenn es mit Deinem Freund nur noch Streit gibt, solltet ihr räumlichen Abstand voneinander nehmen. Denn wenn ihr so weitermacht wird es sowieso ein hässliches Ende mit Verlierern auf beiden Seiten geben.

Also, sage Deinem Freund, dass Du Abstand brauchst. Du musst Deinen Standpunkt klar machen. Ihr braucht beide Ruhe voneinander. Ihr müsst beide erkennen ob Euch noch was an der Beziehung liegt, egal was vorgefallen ist und egal wer welchen Fehler wann, wo und wie gemacht hat. Wichtig für Euch beide ist, wo steht Ihr jetzt in Eurer Beziehung. Was empfindet jeder noch für den anderen? Lohnt es sich zu kämpfen?

Da hilft erst einmal Abstand bis sich der Ärger gelegt hat und dann sucht Ihr eine Gelegenheit in Ruhe über alles zu sprechen.
Aber Abstand ist das wichtigste was jetzt angesagt ist.

Viel Erfolg Euch beiden
Faber est suae quisque fortunae.

3

Mittwoch, 13. Oktober 2010, 09:46

vielen dank für deine Antwort erstmal.
meine Logik sagt mir all die Dinge die du mir geschrieben hast.aber ich habe schon so viel Kraft verloren durch diese ständigen Diskussionen das ich grad einfach nicht weiß woher ich die Kraft jetzt nehmen soll.
Ich bin emotional so stark an ihn gebunden das heißt er hat mich abhängig gemacht und ich weiß es tut mir alles nicht gut und trotzdem suche ich seine Nähe.

Ich weiß das ein Fehler wäre wieder als erste auf ihn zuzugehen wie ich es bisher getan habe.Aber wie ich mich kenne mwerde ich das wieder machen weil es bis jetzt immer so lief.
Er kann Leute manipulieren und bequatschen legt Karten und hat von Psychologie viel Ahnung aber er setzt es bei anderen und nie bei sich ein,das macht mich traurig

Ich habe das Gefühl bei ihm handelt es sich wirklich um eine psychische Störung und verteidige ihn und hoffe immer das ich was daran ändern kann aber er selbst merkt es ja noch nicht mal.
Ich weiß ich bin auch keine Therapeutin und das wäre auch für eine Beziehung nicht gut aber ich komme einfach nicht davon los das doch irgendwas bei ihm ankommen muß.Und ab und zu kommen auch Momente wo er mir das sagt und die schwirren mir dann ständig in solchen Situationen wie jetzt im Kopf herum.

Ich denke immer es lohnt sich zu kämpfen ci mache es mir gern schwer und ich kann auch schwer loslassen.
Aber sicherlich wird es wenn es so weiter geht nicht schön enden.

4

Mittwoch, 13. Oktober 2010, 10:26

ich hätte gerne noch mehr tips und zuspruch und kraft.....

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »elf« (13. Oktober 2010, 14:33)


Stonehenge

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5

Mittwoch, 13. Oktober 2010, 16:37

Hallo Elf,

nun, es ist nie einfach loszulassen wenn man merkt, dass man nicht mehr geliebt wird.
Aber, und das sollte Dein dringlichstes Ziel sein. Zeige Deinem Freund, dass es auch ohne ihn geht.
Wenn Du das durchhälst, egal wie Dein Freund mit seinen pseudopsychischen Gefasel ankommt, garantiere ich Dir,
wird seine Fassade bröckeln. Entweder er wird unsicher und wird versuchen Dich um den Finger zu wickeln oder er wird verletzend weil er mit seiner bisherigen Methode plötzlich versagt. Das wird an seinem Selbstbewustsein bis in die Grundfesten rütteln.

Denn viele Menschen umgeben sich mit einer Fassade aus Selbstbetrug, Arroganz und heuschlerischen Mitgefühl.
Aber wenn man es geschickt anstellt kann man dabei zusehen wie diese Menschen in sich zusammenfallen.
Das mag nicht bei jedem so sein.

Und Du hast selbst geschrieben, dass es in Eurer Beziehung auch manchmal schön ist. Die Worte "manchmal schön" in Bezug auf Deine Beziehung sagen schon alles aus.
Rechne mal die schönen und die schrecklichen Stunden gegeneinander auf und dann frage Dich warum Du bei ihm bleibst?

Liebe kann es nicht sein. Denn man empfindet nur Liebe für jemanden wenn man dauerhaft das Gleiche zurück bekommt.
Ich denke Du kannst Dir ein Leben allein nicht vorstellen, deshalb kehrst Du immer zu ihm zurück.
Das bemerkt Dein Freund und Du wirst immer unattraktiver für ihn. Er behandelt Dich deshalb so weil Du es zulässt.

Daher solltest Du Dir ernsthaft überlegen, Deinem Freund das Zepter aus der Hand zu nehmen um die Richtung, Deine Richtung selbst zu bestimmen. Auf Dauer kriegst Du die Kurve so nicht. Am Ende wirst Du Dich fragen: wofür das alles? Warum habe ich es nicht vorher beendet?

Viele Menschen sagen: "hinterher ist man immer schlauer". Warum also in Deinem Fall nicht vorbeugen und mal den richtigen Schlussstrich ziehen?

Stonehenge
Faber est suae quisque fortunae.

6

Mittwoch, 13. Oktober 2010, 16:58

hallo :-)

ich teile die meinung von stonehenge absolut.
ich bin jetzt seit einer guten woche getrennt...und die vielen vielen trennungen davor haben bewirkt dass ich mich heute so übermäßig gut fühle das ich sogar sport machen musste weil ich so überdreht war :-)

klar weine ich immernoch manchmal und klar fehlt er mir noch - aber ich will glücklich sein. es geht noch ne zeit bis ich dauerhaft gücklich bin. aber ohne ihn hab ich wenigstens die chance, mit ihm wirds immer so laufen: in manchen momenten überglücklich, in vielen anderen am boden zerstört.

frag dich mal ob du wirklich verliebt in ihn bist wenn ihr gemeinsam zeit verbringt, oder obs vielleicht nicht doch nur spannend ist, weils nicht stabil ist und du deshalb immer wieder darum kämpfen musst.

liebe grüße

7

Mittwoch, 13. Oktober 2010, 17:03

wow so viel Wahrheit die doch schmerzt....ich weiß mittlerweile nicht mehr was richtig und falsch ist
ich weiß das er viel liebe geben kann und ich weiß aber auch er erwartet so viel seit seiner Kindheit ringt er um Anerkennung und das zieht sich bis heute egal was in seinem leben schief ging immer sind alle anderen Schuld und jetzt ich.
Hallo Stonehenge
Ich glaube er braucht eine Frau die ihn bewundert und sich von ihm blind leiten läßt und die möglichst selber ne Menge Probleme hat.

Und er sucht bei mir immer aber alles was er mir dann sagt klingt für mich nach einer Selbstreflektion.
Er weiß das er so ist es gab mal manche Momente da hat er es mir gesagt.
Aber er müßte schon seine Verhaltensmuster die er sich selbst anerziehen mußte, ändern und ich weiß das ist schwer.
Ich weiß je mehr die schlimmen Dinge in einer Beziehung überwiegen umso logischer ist der Schritt einer Trennung...aber so leicht ist es nicht.

Ich glaube ein Grund ist das ich so gerne hätte das er versteht...

Vielen Dank bis dahin das baut micht trotzdem auf und stärkt mich .

Elf
Ziemlich irre sich selbst aufzugeben um dem anderen zu helfen ich weiß nur wie kriege ich das aus meinem Kopf raus?

8

Mittwoch, 13. Oktober 2010, 17:12

hallo einsam123

ich bin wirklich verliebt wenn wir gemeinsam Zeit verbringen,wenn es harmonisch ist.
Wir haben echt Spaß zusammen,wenn er "gut drauf" ist. Und plötzlich aus dem nichts diese Stimmungswandel...himmelhoch jauchzend zu tode betrübt.....und in diesen Momenten arbeitet fast nur noch mein Kopf um nicht allzu sehr verletzt zu werden.
Wie gestern Abend er war so lieb zu mir und er ziegt mir das er mich liebt und mich begehrt....und irgendwas mache ich dann in seinen Augen"falsch" und plötzlich redet er davon wir passen nicht und ich bin an allem schuld Und er will frei sein und Er hat keine Lust mehr.....das alles nachdem er mir sagt er liebt mich?
Ich verstehe es nicht...
elf

Stonehenge

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9

Donnerstag, 14. Oktober 2010, 08:55

Hallo Elf,

Deinen Beiträgen zufolge scheint Dein Freund "manisch depressiv" (bipolare affektive Störung) zu sein. Diese ständigen Stimmungswandel deuten auf jeden Fall darauf hin. Er sollte professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Nur so hat er die Chance sich selbst zu finden und sich weiterzuentwickeln. Wenn er es schafft irgendwann mit diesen Problemen fertig und ein anderer Mensch zu werden, dann kann er noch einmal versuchen, sich auf eine Partnerschaft einzulassen.

So wie es jetzt ist, wird er auf seinen Entwicklungsstand stehen bleiben und immer wieder verletzend werden und seine Partnerinnen verlieren, was ihm auf Dauer eher schadet statt hilft. Eine andere Frau, die ebenfalls mit solchen Problemen zu kämpfen hat, wäre absolut keine Lösung! Im Gegenteil. Das wäre der Untergang für beide.

Eine Frau, die zu ihm aufsieht wird dies aber nicht lange tun. Merke: Irgendwann tritt jeder einmal zurück!

Liebe Grüße

Stonehenge
Faber est suae quisque fortunae.

10

Donnerstag, 14. Oktober 2010, 10:32

Hallo Stonehenge,
Also das mit dem manisch -depressiv das kann ich voll und ganz bestätigen da bin ich auch schon drauf gekommen nur nützt das nichts wenn derjenige selber das nicht mitbekommt.

Er ist davon überzeugt völlig gesund und "normal" zu sein und ich bin in seinen Augen die mit den psychischen problemen.Gut ich habe Verlustängste was meinen Partner vielleicht manchmal einengen könnte...ich war letztes Jahr deswegen bei einer Therapeutin und soweit ich mich erinnern kann war das das einzige was zu meinen wirklichen Problemen gehört...er seinerseits war auch bei einer Therapeutin und zwar weil er 2008 ein Burn-out hatte.

So wie ich ihn kenne hat er sie bequatscht und sich halb selbst "therapiert" ich weiß das er das kann und ich weiß das er Menschen manipulieren kann....ich glaube aber auch sein Problem liegt viel tiefer in der Vergangenheit/Kindheit.

Er wurde von 4 Geschwistern nie wirklich wahr genommen oder im wurde irgendeine Förderung oder Anerkennung zuteil.

Er hat von Kind auf seine Eigene Motivation und Welt finden müssen.Ich weiß es ist nicht meine Aufgabe ihn in irgendeiner Art zu Therapieren dafür gibt es Proffessionelle Leute.
Aber die ganze Zeit (außer zu Beginn,geb ich zu) habe ich ihm gezeigt das ich ihm viel zutraue und weiß das er was kann und ihn unterstützt aber er hat es nie zugelassen und wenn etwas toll war hat das auch nicht lange gehalten weil immer andere Leute schuld waren oder halt ich.
Jetzt bin es nur noch ich und er hat mich so weit an mir selbst zu zweifeln und so verdammt schwer davon loszukommen.

Weil ich immer noch hoffe etwas zu ändern aber ich weiß und merke ich verliere mich dabei und das ist nicht gut.
Ich bin jeden Tag hin und her gerissen,ich weiß es ist schlecht für mich und doch zieht es mich dahin.
So war ich früher nicht wenn mir jemand sowas erzählen würde was ich erlabt habe würde ich genauso raten:laß es es bringt nichts...aber ich stecke leider sehr tief drin.
Viele Grüße Elf

MsFantasy

unregistriert

11

Donnerstag, 14. Oktober 2010, 11:48

Hallo liebe Elf,

dein Freund lässt dich emotional an ihn herantreten, jedoch nur bis zu einem gewissen Punkt. Der Punkt, an dem dein Freund irgendwann verletzt worden ist, ein verborgenes Trauma der Vergangenheit liegt o.ä. Wenn ihr gemeinsam diesen Punkt erreicht, kann er nicht anders, als dich wegzustoßen. Nur so wird er das Gefühl haben, seine Emotionen unter Kontrolle zu halten. Er lässt dich nicht so nah an sich heran, dass du ihn tatsächlich verletzen könntest, zumindest wird er das denken. Ich glaube nicht, dass sich daran etwas ändern wird, wenn er nicht mit professioneller Hilfe daran arbeitet und das ist ein sehr langer Weg. Dass du ihn in der Vergangenheit wohl schonmal verletzt hast, macht die Verbindung zwischen euch noch viel schwieriger. Sein Vertrauen, dass er aufgrund seiner Verhaltensstörung sowieso nur bedingt aufbauen kann, wurde zerstört. Und ohne Hilfe, wird er dieses Vertrauen nicht mehr aufbauen können. Es wird immer so weiter gehen, solange keiner von euch den Teufelskreis durchbricht. Nicht nur er müsste seine Verhaltensmuster aufbrechen, sondern auch du. Denn für so ein Beziehungmuster sind immer beide Partner verantwortlich. Durch deine Verlustangst, "ergänzt" ihr euch da natürlich perfekt. Du lieferst ihm sozusagen das Futter zu seiner Verhaltensstörung. Du sagst du hast sonst keine Probleme, aber "Verlustangst" ist meistens eben nur die Spitze des Eisberges, darunter verborgen liegen meist noch ganz andere Probleme, die eben genau zu dieser Verlustangst führen.

Bitte beachte, dass das was ich hier schreibe nur meine persönliche Einschätzung ist.

Ich selbst befinde mich seit Jahren in einer Therapie, die Arbeit geht gut voran und trotzdem falle ich selbst immer wieder in alte Verhaltensmuster, die ähnlich sind wie die, die du bei deinem Freund beschreibst. Ich selbst weiß, dass ich aus diesem Grund nur mit einem Menschen eine normale Beziehung führen kann, der dem gewachsen ist, der damit umgehen kann und entsprechend darauf reagiert. Das setzt ein großes Selbstbewusstsein, Stärke und Geduld beim Partner voraus. Deine Kraflosigkeit zeigt dir eigentlich nur, dass du dem Ganzen nicht gewachsen bist. Wie du schon sagst, du bist nicht seine Therapeutin, viel wichtiger erscheint es mir, dass du dich um dich selbst kümmerst um z.B. herauszufinden, woher diese große Verlustangst und die Abhängigkeit kommen. Verlustangst ist oft die Folge eines geringen Selbstwertgefühls und dem ständigen Gefühl ohne den anderen nicht glücklich sein zu können, ohne Partner weniger wert zu sein usw.

Bei euch beiden, sehe ich wenn überhaupt nur dann eine Chance, wenn ihr euch beide zusammen Beratung sucht (Paartherapie).

Objektiv betrachtet ist die Beziehung aktuell zum Scheitern veruteilt...

Liebe Grüße, MsFantasy

12

Donnerstag, 14. Oktober 2010, 13:43

Hallo Fantasy,
danke für deinen Beitrag ich freu mich über jede Anregung.
Meine Verlustangst ist nicht im psychologischem Sinne von einer Therapeutin festgestellt worden .
Diese Einschätzung stammt ausschließlich von mir und ist glaube ich, wenn man einen geliebsten Menschen verliert, ziemlich normal vorallem wenn man sieht das man an diesen Menschen nicht ran kommt.
Und dieser Mensch alles und jeden um sich rum zerstört manipuliert und nicht respektiert.
Gibt da sicher noch 1000 ander psychologische Befunde aber die Mischung aus bipolare Störung und
disoziale Störung treffen es wohl am meisten...
nach zwei jahren häält sowas kein Mensch mit nochsoviel Stärke/ Selbstbewußsein aus.
Entweder ist der schon viel eher weg oder so wie bei mir wird beides langsam zerstzört.

Paartherapie schöner Vorschlag den hatte ich auch schon aber wenn der andere das Problem nicht sieht oder Angst hat etwas dagegen zu tun dann kann man ihn nicht zwingen.

Die Beziehung ist gescheitert!

Liebe Grüße Elf

13

Freitag, 15. Oktober 2010, 00:27

So ich habe grad so mit mir gekämpft ihn nicht anzurufen ich wüßte auch nicht was ich sagen soll.
Aber ich merke echt wieviel Schaden ich davon genommen habe trotz seiner echt Schrecklichen verbalen Angriffe.
Aber ich habs geschafft zumindest für heute ich hab meinen Verstand einfach mit mir reden lassen.
Ich weiß nur nicht wie lange ich das durchhallten kann...wird das irgendwann besser und einfacher?
Und das schrecklichste ist ich warte bis er endlich anruft und er tut es nicht weil die Situation ist auch neu.Da hätte er ja zum ersten Mal nicht sein Ziel erreicht mit mir machen zu können was er will :strafe:
Ich brauche Antworten damit ich durchhalte...
vielen Dank :)

Engelchen;-)

unregistriert

14

Freitag, 15. Oktober 2010, 20:57

Liebe Elf,

MS Fantasy hat Dir schon sehr wertvolle Dinge geschrieben. Nicht Eure Partnerschaft ist gescheitert, sondern eure Abhängigkeit. Mal hoch, mal runter um die schönen kurzen Momente herbeizusehnen und zu idealisieren. In einer Partnerschaft bekämpft man sich nicht, sondern liebt sich mit Respekt und Wertschätzung. Wie MsFantasy schon sagte, ihr habt Euch nicht ohne Grund gefunden. Ihr passt wie "Arsch auf Eimer", aber nicht aus liebe.

Geniesse das Spiel mit deiner Abhängigkeit, den Demütigungen und deiner Sehnsucht! Oder frage dich selbst warum du dir das antust! Little Leidendruck haste ja, aber anscheinend noch nicht genug!

Du meinst er hatte eine schwere Kindheit, was ist bei dir passiert, das du dir so wenig wert bist und permanent in die Opferrolle gehst und für bisschen Liebe dein Selbst, dein Ich aufgibst.

DU möchtest das ER seine KRANKHEIT erkennt, weil DU ihn liebst!
Lies das mal und mache DIR deine Gedanken!

Du machst alles abhängig von ihm, willst erkannt haben, dass er krank ist und willst jetzt der rettende Engel sein, aber das geht so nicht. Dir passen jetzt diese und jene Eigenschaften des Mannes nicht, suchst einen GRUND dafür... Du bist es ja nicht...... und willst ihn ändern, sein ganzes ICH, sein ganzes LEBEN, denn das ist es nämlich, SEIN LEBEN. Wie stellst Du Dir das vor? Nur, weil DU das so willst?

Ausserdem stelle ich mir die Frage, was für eine Beziehung das sein soll, wenn der eine nur mit dem anderen zusammen sein will, wenn der sich ändert oder wenn er ihn retten will.

Du bist unglücklich, das sollte für dich zählen. Du kannst ihm nicht helfen oder ihn retten... Du unterstützt ihn eher noch in seinen destruktiven Verhaltensweisen, weil Du keine Grenzen hast und ihm damit die Möglichkeit gibst, all das auszuleben, was du so an ihm verachtest.

Ich verrate dir etwas: er ändert sich nicht. Nicht, weil du es möchtest und auch nicht, weil du ihn als krankhaft bezeichnest. Er ändert sich, wenn er merkt, dass er SO mit dir nicht umgehen darf und dass du die Beziehung beendest, sollte sie so weitergehen wie bisher. Jemand, vor dessen unberechenbarem Verhalten man andauernd Angst haben muss, ist ein schlechter Liebesgefährte für eine vertrauensvolle Beziehung. Niemand ändert sich wegen dir, aber du kannst dich ändern wegen einem anderen.

Weil dir durch den anderen die eigene Defizite auffallen.

Du verlierst übrigens genau in dem Moment, in dem du versuchst deinen (Ex-Freund) mit einem Argument zu überzeugen!
Dein Denken und dein Verhalten und dein Fühlen hängt vom (der Gnade) deines Ex-Freundes ab. Noch!!

Fang an, dich mit dir selbst zu beschäftigen/auseinanderzusetzen.


LG

15

Samstag, 16. Oktober 2010, 01:25

HalloEngelchen,
vielleicht ließt du dir einfach nochmal alles durch.
was du mir hier schreibst entspricht nicht dem wie ich mich verhalte oder was ich geschrieben habe.
Ich will nicht das er sein Leben ändert.
Ich bin auch nicht sein rettender Engel oder seine Therapeutin und das habe ich auch garnicht vor zu sein.
Schon garnicht bin ich NUR mit ihm zusammen GEWESEN um ihn zu retten.
Er wird sich auch nicht ändern jetzt nachdem es vorbei ist.
Das lustigste ist das ich ihn ja nie als krankhaft bezeichnet hab das schreibe ich jetzt hier weil ich mir eben nicht irgendwelchen pseudopsychologischen Mist anmaße zu wissen, um es ihm an den Kopf zu knallen.
Was du da aber für eine Person beschreibst ist genau er.
Er wollte mich formen, mich therapieren und ändern. Was er ja auch geschafft hat und in dem Punkt geb ich dir Recht ich habe einen Teil von mir aufgegeben.
Aber das ist mir sehr bewußt weil ich mich selbst sehr gut kritisch einschätzen kann.
Und deswegen weiß ich auch was bei mir passiert ist nämlich nix .
Ich hatte 9 Jahre lang eine Traumbeziehung wo sowas absolut niemals vorgekommen ist.
Die ging auseinander weil zu wenig gefühle irgendwann da waren, die für eine Partnerschaft ausreichend sind.
Und genau daher nehme ich das Wissen und die Kraft und natürlich von ner menge Leute mehr in meinem Umfeld.
Nicht nur die schätzen mich so ein wie ich mich einschätze sondern, sie schätzen auch ihn genauso ein, wie ich.Ohne das ich irgendwas dazu vorher gesagt hätte.
Selbst "Freunde" die ihn schon 20 Jahre kennen,...sein Bruder etc... ich glaube das reicht.
Viele Grüße und Danke für deine Antwort

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »elf« (16. Oktober 2010, 02:03)


16

Sonntag, 17. Oktober 2010, 10:44

Um es noch besser zu beschreiben...
habe ihn vorgestern Abend unterwegs getroffen.
Und der sagt als erstes wärend er seinen Kopf auf meine schulter legt..."Du fehlst mir"...
Sagt man das zu jemanden von dem man sich zwei Tage vorher mit besonders viel Bösartigem Nachdruck getrennt hat?
was ist das für ein nerviges Psychospiel?

MsFantasy

unregistriert

17

Sonntag, 17. Oktober 2010, 20:45

Mich überrascht sein Verhalten überhaupt nicht und dich wahrscheinlich auch nicht oder? ;)

Nach dem Wegstoßen kommt nun wieder das an einen "heranziehen". Ich denke dir ist bewusst, dass das noch eine Weile so gehen wird. Jetzt geht es darum, dass du "stark" bleibst und dich auf dich und dein Leben konzentrierst. Fange wieder an dein Leben auszukosten und zu genießen, dann wird dir die Umstellung leicher fallen.

Hast du irgendwelche Pläne oder Ziele für die Zukunft?

Lass dich nicht runterziehen von seinem Verhalten!

LG, MsFantasy

18

Sonntag, 17. Oktober 2010, 22:00

Ich kenne das, was du beschreibst.
Wenn du darauf nicht eingehst wird er garantiert irgendwann anfangen dich anzuflehen, dann wird er wütend und verletzend werden...und dann wird er wieder zärtlich.
Das geht endlos so weiter, so lang' du darauf eingehst....insofern nur mein Rat an dich, auch wenn es nicht leicht sein wird: ignoriere es. Auch, wenn es wehtut: nimm es einfach nicht wahr.
Das ist die einzige Möglichkeit.
...Ist dieses Aufgeben nur ein weiterer Schritt auf dem Weg ins Nirgendwo...?

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Montag, 18. Oktober 2010, 13:02

Mich überrascht sein Verhalten auch nicht und ganz ehrlich mich gruselt es davor wenn er sich jetzt bei mir melden würde.
Ich hab ihn kurz zwischendurch gesehen, mit nem kater ,übernächtigt und er hatte hunger. Das alles nach diesem "du fehlstmir".Und er hat mich ohne jeglichen Grund auf äußerste beschimpft und noch das letzt was ihm eingefallen ist gegen mich verwendet. Es ist gottseidank so das ich mir solche unverschämtheiten und respektlosigkeiten noch nicht angenommen habe. Vielleicht ist es bei mir mittlerweile nur noch mitleid und das ich ihm so gern irgendwie beiseite gestenden und ihn unterstützt hätte...sonst hat er niemanden und spielt bei all seinen freunden und sicher auch vor sich selbst was er für ein cooler typ ist wort wörtlich "er ist Gott".

Ich finde mich selber gerade so blöd und angewiedert und verraten und weiß ich hätte es alles nicht mitmachen müssen.
Und das schrecklichste ist er schreckt mich grad so ab und in meiner illusion zieht er mich doch so an.
Meint ihr mit seinen Freunden sprechen würde etwas helfen? nicht damit die ihn bearbeiten sondern damit ich irgrndwie weiß das er so ist wie er ist.Andererseits will ich mich auch nicht reinhängen.
Denn wenn er das erfahren wüder würde er nach meiner erinnerung von gestern sicherlich gerne sein bierglas über meinen Kopf ziehen.
Soetwas ist noch niemals passiert aber verbal mußte ich mir schon oft solche dinge anhören

Elf

20

Donnerstag, 21. Oktober 2010, 10:56

schade das nach ein paar tagen keiner mehr so nen plötzlichen rat hat :(

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